DE75913C - Achsbüchse für Wagenräder - Google Patents

Achsbüchse für Wagenräder

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DE75913C
DE75913C DENDAT75913D DE75913DA DE75913C DE 75913 C DE75913 C DE 75913C DE NDAT75913 D DENDAT75913 D DE NDAT75913D DE 75913D A DE75913D A DE 75913DA DE 75913 C DE75913 C DE 75913C
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DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
ring
hub
wagon wheels
neck
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Active
Application number
DENDAT75913D
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English (en)
Original Assignee
F. JUNG in Berlin W., Kurfürstenstr. 39
Publication of DE75913C publication Critical patent/DE75913C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B3/00Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
    • B60B3/14Attaching disc body to hub ; Wheel adapters
    • B60B3/18Attaching disc body to hub ; Wheel adapters by circlips or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine neue Befestigung der Nabe auf Radachsen; der Vortheil dieser Befestigung besteht neben einfacher und billiger Herstellung darin, dafs die Nabe auf ihrer Büchse stets genau centrisch gehalten wird, ferner dafs ein Austritt des Schmiermaterials gänzlich vermieden wird, ferner dafs das Abnehmen und Wiederaufstecken des Rades erleichtert ist und ein Verlieren, Verlegen einzelner Theile dabei nicht leicht vorkommen kann.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht, theilweise Lä'ngenschnitt einer auf dem Achsschenkel befestigten Nabe; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach x-x. A ist die Achse, auf deren flachem Ansatz A1 die Wagenfedern aufliegen. B ist die Büchse und C die Nabe des Rades. Die innen mit Schmierkammer b versehene Büchse B hat aufsen einen vorspringenden Flantsch B1, welcher mit der anstofsenden Stirnfläche der Nabe C verschraubt ist; aufserdem können in der Bohrung der Nabe zwei oder mehrere Längsnuthen c angebracht sein, in welche entsprechende, aufsen an der Büchse B angeformte Rippen eingreifen, so . dafs die Nabe mit ihrer Büchse fest verbunden ist und immer genau centrisch gehalten wird.
Ueber den Flantsch B1 hinaus ist die Büchse B in einen Hals B2 verlängert, in welchen eine Nuth bl aufsen eingedreht ist. In diese Nuth bl greift ein ringförmiger Ansatz d eines aus zwei Halbringen bestehenden. Ringes D, dessen beide Theile z. B. durch je eine Schraube d1 auf der Achse A befestigt sind. Der Ring -D und der die Schrauben d1 aufnehmende Wulst der Achse A sind aufsen mit Gewinde versehen, auf welches die Mutter E aufgeschraubt wird. Diese hält dann die beiden Ringhälften D fest zusammen und den Ansatz d im Eingriff mit der Nuth bl des Büchsenhalses jB2, so dafs die Büchse mit der Nabe auf der Achse gegen Längsverschiebung festgehalten wird, sich jedoch drehen kann, indem der Hals B"2 unter dem Ring D auf der Achse läuft.
Zwischen dem Ring D und dem Flantsch B1 der Büchse kann ein Lederring e eingelegt sein.
Nach aufsen ist die Bohrung der Nabe C durch einen Schraubverschlufs F dicht abgeschlossen. Das zwischen Büchse B und A befindliche Schmiermaterial kann nun an keiner Stelle entweichen und austreten. In der oberen Ringhälfte D wird ein kleines Schmierloch angebracht, durch welches ein Schmiermittel auf die Reibflächen zwischen D und B2 eingeführt wird. Dieses Schmierloch wird nach aufsen von der Mutter E verdeckt.
Will man das Rad abnehmen, so schraubt man zunächst die Mutter E zurück, so dafs sie auf den Hals A2 der Achse geschoben werden kann; dort bleibt sie, kann also nicht verloren, verlegt oder im Gewinde verunreinigt werden. Dann lüftet man mittelst Schlüssels die beiden Schrauben d1 so weit, dafs die Ringhälften D ein wenig abgehoben und mit ihrem Ansatz d aus der Nuth b1 freigemacht werden können. Nun kann man das Rad mit der Büchse vom Achsschenkel abziehen. Das Wiederaufstecken geschieht in der Weise, dafs
der Hals B2 der Büchse B unter die gelockerten Ringhälften D eingeführt, letztere dann mittelst der Schrauben d1 angezogen und durch die darüber geschraubte. Mutter E festgehalten werden.
Durch den Hals B'2 der Büchse, die denselben umfassenden Ringhälften D und die Mutter E wird der Hals des Achsschenkels an dieser Stelle derart verstärkt, dafs ein Bruch nicht wohl vorkommen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Achsbüchse für Wagenräder, gekennzeichnet durch einen in eine Nuth (b1) der Büchse eingreifenden, auf der Achse selbst befestigten zweitheiligen Ring (D), dessen Hälften durch eine besondere Vorrichtung zusammengehalten werden, zum Zwecke, diese Verschlufstheile an der Umdrehung der Büchse nicht Their nehmen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT75913D Achsbüchse für Wagenräder Active DE75913C (de)

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