DE75899C - Stehender Zweikammerkessel mit Speisewasser-Reinigung - Google Patents

Stehender Zweikammerkessel mit Speisewasser-Reinigung

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DE75899C
DE75899C DENDAT75899D DE75899DA DE75899C DE 75899 C DE75899 C DE 75899C DE NDAT75899 D DENDAT75899 D DE NDAT75899D DE 75899D A DE75899D A DE 75899DA DE 75899 C DE75899 C DE 75899C
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boiler
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water space
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DENDAT75899D
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V. wrönski in Gleiwitz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/006Arrangements of feedwater cleaning with a boiler

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der neue Kessel, welchen Fig. 1 im senkrechten Längenschnitt und Fig. 2 und 3 in zwei Querschnitten bezw. nach A-B und C-D der Fig. 1 veranschaulichen, ist aus zwei Haupttheilen zusammengesetzt, und zwar aus dem oberen Theil, dem eigentlichen Kessel A, und dem Untersatz B, in welchem sich der Feuerungsraum befindet.
Der in der Zeichnung als Beispiel gewählte Kesseltheil A besteht aus einem einfachen, an beiden Enden mittelst gewölbter Böden geschlossenen Blechcylinder und einem Bündel enger Röhren, welche mit ihren beiden Enden in die Kesselböden eingedichtet sind. Das Röhrenbündel ist mit einem Blechmantel C umgeben, der sich an den unteren Kesselboden anschliefst, oben offen ist und über den höchsten Wasserstand vorsteht. Dieser Blechmantel trennt den Wasserraum des Kessels in zwei Kammern, eine äufsere D und eine innere E. Die äufsere Kammer D dient als Speiseraum, in welchen durch ein Rohr F, Fig. 2, das nöthigenfalls mit den entsprechenden Chemikalien gemischte Speisewasser geleitet wird. Dieses sinkt, weil es kälter als das siedend heifse Kesselwasser ist, nach unten, reifst hierbei die bereits aus dem Kesselwasser ausgeschiedenen mineralischen Theile mit sich und setzt sie als Schlamm G auf dem Boden des Speiseraumes ab. Dies erfolgt um so vollkommener, je gröfser der Speiseraum ist, d. h. je öfter er ein Vielfaches des stündlich zu verdampfenden Wasserquantums fassen kann, da dann das hier zugeführte Speisewasser hinreichende Zeit und Ruhe zum Ablagern des ausgeschiedenen Schlammes findet.
Das Speisewasser steigt infolge seiner zunehmenden Erwärmung langsam nach oben, klärt sich und tritt sodann durch einen in dem Blechmantel C in der Nähe des niedrigsten Kesselwasserstandes angebrachten Schlitz H und den an diesen Schlitz anschliefsenden, im Mantel nach unten führenden Kanal K aus dem Speiseraum D klar und siedend in die innere Kammer E des Verdampfraumes über, wo dann eine rasche Verdampfung durch die dünnwandigen Heizröhren bewirkt wird. Der ausgeschiedene Schlamm G wird durch den Schlammhahn R von Zeit zu Zeit abgelassen und der Kessel stets rein erhalten.
Der Untersatz B besteht zweckmäfsig aus einem Blechcylinder, in welchen der mit feuerfesten Ziegeln ausgemauerte und aufsen an drei Seiten mit Rippenplatten N bekleidete Feuerraum M eingebaut ist (Fig. 3). Die zur Verbrennung nöthige Luft wird vorzugsweise durch die im Untersatz B angebrachten Oeffnungen O zugeführt, streicht an den Rippenplatten nach unten und tritt dann vorgewärmt unter den Rost und in den Feuerraum.
Es ist klar, dafs der Blechmantel C auch in einem Kessel ohne Heizröhren angeordnet sein kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein stehender Kessel, auf dessen Boden ein innerer Blechmantel (C) gestellt ist, der sich mit seinem unteren Rand an den Kesselboden dicht anschliefst, über den höchsten Wasserstand vorragt und etwas unterhalb dieses Standes eine oder mehrere Oeffnungen (H) hat, durch welche der äufsere
    Wasserraum mit dem inneren in Verbindung steht, zum Zweck, das Eindringen der Unreinigkeiten des in den äufseren Wasserraum eingeführten Speisewassers in den inneren Wasserraum zu verhüten.-Ein Kessel der unter i. genannten Art, bei welchem die eine oder die Oeffnungen H des Mantels (C) je in einen besonderen Kanal (K) einmünden, der innen am Mantel C nach unten führt, jedoch nicht ganz bis zum Kesselboden reicht, oder unten seitliche Oeffnungen hat, zum Zweck, das äufsere Kesselwasser der heifsesten Stelle des Kessels zuzuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT75899D Stehender Zweikammerkessel mit Speisewasser-Reinigung Expired - Lifetime DE75899C (de)

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