DE75895C - Schiffsschraube mit während der Fahrt verstellbaren Flügeln - Google Patents

Schiffsschraube mit während der Fahrt verstellbaren Flügeln

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DE75895C
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C. DAEVEL in Kiel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H3/02Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary
    • B63H3/04Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary the control element being reciprocatable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schiffsschraube, deren Wirkung durch eine veränderte FlUgelstellung, und zwar ohne Beeinflussung der Treibmaschine, in ihrer Richtung geändert bezw. aufgehoben werden kann. Die Verstellung der Flügel wird durch Verschieben der Schraubenwelle in der Nabe der Schraube herbeigeführt, die letztere demgemäfs in axialer Richtung unverschiebbar gelagert. Das hintere Ende der Schraubenwelle ist dabei mit geeigneten Uebertragungsvorrichtungen ausgerüstet, so dafs die Flügel entsprechend beeinflufst werden können. Das Festlegen der Nabe kann in verschiedener Weise geschehen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen einer derartigen Schiffsschraube dargestellt.
Bei der Anordnung Fig. 1 und 2 sind die Flügel A in der durch einen Schnitt senkrecht zu ihrer Axe in zwei Theile zerlegten Nabe B mittelst Zapfen α um ihre eigene Axe drehbar gelagert. An jeden der Zapfen α schliefst sich eine Kurbel b an (Fig. 2), deren Zapfen bl in je ein quer zur Axe laufendes Langloch c1 eines auf die Schraubenwelle S aufgekeilten Kreuzkopfes c eingreifen. Eine Verschiebung der Schraubenwelle S in der Nabe B hat also eine Drehung der Flügel zur Folge. Damit die letzteren stets symmetrisch zu einander stehen, sind die Kurbeln b von gleicher Länge und einander entgegengesetzt gerichtet. Der Kreuzkopf c greift ferner in Nuthen d der Nabe B ein und bewirkt so die Uebertragung der Drehbewegung der Schraubenwelle S auf die Nabe. Die Festlegung der Nabe B wird
in diesem Falle durch ein mit derselben verbundenes Rohr k bewirkt, welches aufserdem mit dem hohlen Kammzapfen / des Drucklagers m in Verbindung steht. Die Verschiebung der Schraubenwelle wird durch einen mit derselben gekuppelten Stellhebel f bewirkt, welcher durch Eingreifen seiner federnden Klinke in einen Zahnbogen g festgestellt wird. Ein Prisma S1 der Schraubenwelle 5 greift in eine entsprechend geformte Muffe i ein, welche auf der Maschinenwelle h befestigt ist.
Bei der Ausführungsform Fig. 3 ist die Verbindung zwischen den Kurbelzapfen bl und der Schraubenwelle S durch an einen Zapfen ν der letzteren angreifende Lenkstangen u bewirkt. Die Drehbewegung der Schraubenwelle wird durch eine in die Nuth S'2 der letzteren greifende Feder Q. auf die Nabe B übertragen.
Den Fig. 4 und 5 gemäfs sind die Zapfen a der Flügel A mit Zahnbogen b'2 ausgerüstet, welche durch am Kreuzkopf c angeordnete Zähne c2 bei der Verschiebung des letzteren mit der Schraubenwelle gedreht werden.
Die Festlegung der Nabe B kann auch, wie durch die Fig. 6 und 7 veranschaulicht, durch eine Schelle ρ bewirkt werden, welche am Hintersteven H befestigt ist. Der Axialdruck wird dabei am besten durch Pockholzausfütterungen η und 0 der Nabe B aufgenommen.
Schliefslich kann auch den Fig. 8 und 9 gemäfs für die Aufnahme des Axialdrucks sowohl der Hintersteven H als der Ruderpfosten R benutzt werden. In diesem Falle wird vorzugsweise an der Stevenrohrmutter s ein mit Pockholz ausgefütterter Ring q befestigt und
der Ruderpfosten mit einem Auflager t für einen zweiten Ring r ausgerüstet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schiffsschraube mit während der Fahrt verstellbaren Flügeln, bei welcher besondere Stellstangen für die in der Nabe B mittelst Zapfen α drehbar gelagerten Flügel A dadurch überflüssig gemacht werden, dafs die Schraubenwelle (S) selbst axial verschiebbar ist, wobei die letztere ihre Drehung mittelst eines Kreuzkopfes c auf die axial unverschiebbare Nabe B überträgt und durch Verzahnungen c2 b2, Kurbeln b und Lenkstangen u oder dergleichen eine Verdrehung der' Flügel bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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