DE75808C - Hohler Drehzapfen für hydraulisch bewegte Drehscheiben pp - Google Patents

Hohler Drehzapfen für hydraulisch bewegte Drehscheiben pp

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DE75808C
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Germany
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turntables
valve
hydraulically operated
hollow pivot
turntable
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DENDAT75808D
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Original Assignee
G. FRANCOIS in Bouffioiilx bei Chatelineau, Belgien
Publication of DE75808C publication Critical patent/DE75808C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
    • B61J1/02Turntables; Integral stops
    • B61J1/04Turntables; Integral stops of normal railroad type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATEN TAMT.\H
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Antriebsvorrichtung für Drehscheiben, gekennzeichnet hauptsächlich durch die besondere Anordnung ihres hohlen Drehzapfens, in Verbindung mit einer Regulirvorrichtung der Erhebung der Drehscheibe und des als Antriebsmittel angewendeten Wasserdruckes.
Der Drehzapfen ist als Kolben eines ihn luftdicht umschliefsenden Cylinders construirt, welcher durch eine einfache Ventilsteuerung vorübergehend mit einem Druckwasserbehälter in Verbindung gesetzt werden kann, wodurch sogleich eine Parallelerhebung des Zapfens sammt der Drehscheibe erfolgt.
In beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein Verticalschnitt durch die Drehscheibe, Fig. 2 eine Oberansicht derselben mit theilweise fortgelassenem Bohlenbelag. Fig. 3 ist eine schematische Schnittansicht der Gesammtanlage einschliefslich Druckwasserbehälter.
Der Druckcylinder A ist, in den Erdboden versenkt, in der Mitte eines kreuzförmigen Fundamentes E befestigt, welches eine hinreichende Ausdehnung hat, um die nöthige Stabilität zu gewähren, und gleichzeitig die symmetrisch vertheilten Widerlager T für die gesenkte Drehscheibe D trägt. Letztere wird von dem mittels seines oberen kegelförmigen Endes mit ihr verbundenen Drehzapfen B getragen, der in den Druckcylinder A eingepafst ist. Der Zapfen B hat eine oben verschraubte, unten durch ein Ventil C verschliefsbare Bohrung, welche durch eine horizontale Bohrung im mittleren Theile des Zapfens mit dem in gleicher Höhe ein wenig erweiterten Cylind erinnern communicirt. Ventil C trägt einen nach unten ragenden Absatz, der sich in der Tieflage der Drehscheibe gegen den Boden des Cylinders A stützt und dadurch das Ventil C offen hält. Das Rohr F verbindet das Cylinderinnere mit den Regulirventilen Q und R, ein zweites Rohr O führt nach dem Druckwasserbehälter N. Die Ventile Q und R werden durch die gemeinschaftliche Feder S auf ihren Sitzen gehalten.
Sie können durch verticale, an einen Balancier I angelenkte Stangen abwechselnd angehoben werden, während Balancier / seinerseits durch den an seiner Achse befestigten Hebel H, die Zugstange J und den Klinkenhebel L beeinflufst wird. Der letztere dient gleichzeitig als Arretirhebel für die Drehscheibe D, sobald dieselbe verstellt ist.
Die Bethätigung der Vorrichtung geschieht in folgender einfacher Weise:
Will man die Drehscheibe verstellen, so klinkt man den Hebel L aus und schlägt ihn in die entgegengesetzte Grenzlage zurück. Vermittelst der Verbindung JHI wird damit gleichzeitig Ventil Q geöffnet und Ventil R geschlossen. Das Druckwasser strömt durch die somit geöffnete Leitung O F nach dem Cylinder A, in den Hohlraum des Kolbens B und durch das geöffnete Ventil C in den erweiterten Raum unter den Kolben B. Der Kolben wird nun sogleich sammt der Drehscheibe D angehoben und letztere verläfst die Widerlager T. Dadurch verliert der Ventilansatz von C seinen Stützpunkt am Boden des Cylinders A und es schliefst sich das Ventil C, wodurch eine weitere Erhebung der Dreh-
scheibe aufhört. Der Betrag dieser Erhebung kann beliebig gewählt werden.
Die Drehscheibe schwebt nun frei und kann mit der gröfsten Leichtigkeit verstellt werden. Darauf schlägt man die Halteklinke L in ihre ursprüngliche Lage zurück, wodurch, man gleichzeitig das Ventil R öffnet und das Ventil Q schliefst. Das Wasser geht nun durch die geöffnete Leitung F P aus dem Cylinder A nach dem Bassin F, um durch die Pumpe des Behälters N in diesen wieder hineingedrückt zu werden. Die Drehscheibe sinkt durch ihr Eigengewicht herab, bis sie wieder auf den Widerlagern T aufruht. Die geschilderten Bewegungen gehen sehr schnell und doch sehr sanft von Statten. Der Wasserverbrauch ist äufserst gering, die Abnutzung annähernd gleich Null.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein hohler Drehzapfen für hydraulisch bewegte Drehscheiben u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs der innere Raum desselben durch eine seitliche Bohrung mit dem Druckwasser in Verbindung steht und unten durch ein beim Anheben des Kolbens selbsttätig sich schh'efsendes Ventil abgeschlossen ist, zum Zweck, eine Hubbegrenzung selbsttätig herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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