DE754255C - Einrichtung zur Herstellung von gestampften Kohlekuchen fuer die Beschickung von Kammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von gestampften Kohlekuchen fuer die Beschickung von Kammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks

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DE754255C
DE754255C DEK145151D DEK0145151D DE754255C DE 754255 C DE754255 C DE 754255C DE K145151 D DEK145151 D DE K145151D DE K0145151 D DEK0145151 D DE K0145151D DE 754255 C DE754255 C DE 754255C
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DE
Germany
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production
coke
gas
equipment
ramming
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Expired
Application number
DEK145151D
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr-Ing E H Koppers
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Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B45/00Other details
    • C10B45/02Devices for producing compact unified coal charges outside the oven

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung von gestampften Kohlekuchen für die Beschickung von Kammeröfen zur Erzeugung von Gas und Koks Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur maschinellen Herstellung verdichteter Kohlekuchen für die Beschickung von waagerechten Koksöfen mit motorisch angetriebenen Stampfern und selbsttätiger Zuteilvorrichtung für die in die Stampfform eingefüllte Kohle.
  • Bei den bisher bekannten Stampfeinrichtungen wird die sowohl von Hand als auch mittels selbsttätiger Zuteilvorrichtungen vor Beginn des Stampfvorganges auf den Boden zu füllende Schicht rein gefühlsmäßig eingefüllt. Hierbei ,entsteht die Gefahr, dä.ß bei einer zu niedrigen Schichtstärke der Kohle zu harte Schläge der Stampfer erfolgen, die die Stampfeinrichtung in unnötiger Weise beanspruchen und einen größeren Verschleiß verursachen, während andererseits bei einer zu großen Schidh,tstärke vor Beginn des Stampfens die Verdichtung nicht mehr in allen Schichten gleichmäßig ist.
  • Zweck der vortiegenden Erfindung ist nun, diese erste, mittels selbsttätiger Zuteilvorr.ichtungen auf den Stampfkastenboden in gleichmäßiger Höhe einzustreuende Kohlenschicht in einer solchen Höbe zwangsläufigeinzufüllen, daß der für den gesamten Kohlekuchen erforderfiche gleichmäßige Verdichtungsgrad bei nahezu restloser Austreibung der Luft erfolgt, ohne die Stampfkasteneinrichtung in unnötig hohem Maß zu beanspruchen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung in der Weise gelöst, -daß das Triebwerk der Stampfer und derZute,ilvorrichtung derart miteinander gekuppelt sind, daß bei Einschalten dieser Triebwerke selbsttätig zunächst bis zu einem einstellbaren Zeitpunkt nur die Zuteilvorrichtung in Tätigkeit tritt und erst danach Stampfer und Zuteilvorrichtung gleichzeitig arbeiten.
  • Der Erfindungsgedanke kann ferner in der Weise verwirklicht werden, daß an den Bunkerauslauf vorteilhaft hinter der Zuteilvorrichtung sich ein Schrägschacht od. dgl. anschließt, der ein der für die günstigste Bodenschichthöhe ermittelten Kohlenmenge entsprechendes Fassungsvermögen besitzt, aus dem die eingefüllte Kohle vor Beginn des Stampfens durch Öffnen entsprechender Verschlußmittel in den Stampfkasten fällt.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in einem senkrechten Querschnitt durch die Stampfkasteneinrichtung mit dazugehörigen Buhkern dargestellt.
  • Der Stampfkasten besteht aus den beiden Seitenwänden i und dem üblicherweise verschiebbaren Stampfkastenboden 2. Der Stampfkasten ist auf einem Gestell 3 angeordnet, das vor der Ofenbatterie vierfahrbar ist. Die Einrichtung kann aber auch ortsfest, beispielsiveise zwischen Kohleturm und Ofenbatterie, angeordnet sein, Oberhalb des Stampfkastens sind in üblicher Weise eine Reihe von Stampfern .4 angeordnet, die auf einem Wagen 5 vierfahrbar sind.
  • Die Kohle wird dem Stampfkasten durch einen seitlich oberhalb des Stampfkastens liegenden Kohlebunker 6 zugeführt, an dessen unterem Auslauf ein Zellenrad t7 angeordnet ist, das sich über die ganze Länge des Stampfkasten.s erstreckt. Hinter der Zuteilvorrichtung 7 ist ein Auslaufschacht 8 angeordnet, dessen. schräge Unterseite 9 mit einer Seitenwand i des Stampfkastens in Verbindung steht. Der Auslaufschacht 8 ist durch Segmentve:rschlüsse io verschließbar, die von einem C#estänge i i von der Bühne 12 aus bedient «-erden. DerAuslaufschacht 8 hat dabei .ein solches Volumen, daß die :den Schacht fassende Kohlenmenge der günstigsten Schichthöhe entspricht, die beim Beginn des Stampfvorganges auf dem Baden 2 des Stampfkastens vorhanden sein muß.
  • -Die Triebwerke der Zuteilvorrichtung 7 und der Stampfer d. sind miteinander derart gekuppelt, daß zunächst bei Beginn des Füllens dies Füllschachtes 8 selbsttätig nur das Triebwerk der Zuteilvorrichtung 7 arbeitet, bis die erste Bodenschichtlage aus dem Schacht 8 'herausgelassen ist. Die Zuteilvorrichtung 7 kann dabei ohne Schaden ununterbrochen weiterlaufen. 'Nach Entleeren des Schachtes 8 wird dann das Triebwerk der Zuteilvorrichtung 7 mit dem Triebwerk der Stampfer 4 selbsttätig gekuppelt. worauf das in dünnen Schichten durch die Zuteilvorrichtung 7 erfolgte Einstreuen und gleichzeitige Verdichten mittels der Stampfer 4. erfolgt.
  • Statt des Zellenrades 7 kann man auch andere geeignete Zuteilvorrichtungen mit Erfolg benutzen, wiebeispielswe ise Klapptaschen, Kratzbänder oder verfahrbare Greifer, welche die Kahle aus einem Schlitz des Bunkers herausziehen. Dabei. kann die abgemessene Menge der zuerst einzufüllenden Kohleschicht vor Beginn des Stampfens ebenfalls in einen das entsprechende Volumen Kohle fassenden Füllschacht oder in Taschen eingefüllt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur maschinellen Herstellung verdichteter Kohlekuchen für die Beschickung von waagerechten Koksöfen mit motorisch angetriebenen Stampfern und selbsttätiger Zuteilvorrichtung für die in die Stampfform eingefüllten Kohlen, dadurch gekennzeichnet, daß das Triebwerk der Stampfer und der Zuteilvorrichtung derart miteinander gekuppelt sind, daß bei Einschalten des Triebwerkes selbsttätig zunächst bis zu einem einstellbaren Zeitpunkt nur die Zuteilvorrichtung in Tätigkeit tritt und erst danach Stampfer und Zuteilvorrichtung gleichzeitig arbeiten. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 221 932, 5-12 139, USA.-Patentschriften N r. 783 209, 1 618 o1 i.
DEK145151D 1937-01-19 1937-01-19 Einrichtung zur Herstellung von gestampften Kohlekuchen fuer die Beschickung von Kammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks Expired DE754255C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE221932C (de) *
US783209A (en) * 1903-09-11 1905-02-21 Semetsalvay Company Coal measuring and charging device.
US1618011A (en) * 1924-11-21 1927-02-15 Universal Incinerator Corp Charging apparatus for furnaces and the like
DE542139C (de) * 1929-07-17 1932-01-22 Otto & Co Gmbh Dr C Vorrichtung zum Verdichten von Kohlekuchen

Patent Citations (4)

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