DE754079C - Patrone fuer Druckgasanlasser - Google Patents

Patrone fuer Druckgasanlasser

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Publication number
DE754079C
DE754079C DEJ70988D DEJ0070988D DE754079C DE 754079 C DE754079 C DE 754079C DE J70988 D DEJ70988 D DE J70988D DE J0070988 D DEJ0070988 D DE J0070988D DE 754079 C DE754079 C DE 754079C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
cartridge
cross
section
pressurized gas
Prior art date
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Expired
Application number
DEJ70988D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Bonn
Herbert Scheibe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DEJ70988D priority Critical patent/DE754079C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE754079C publication Critical patent/DE754079C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N13/00Starting of engines, or driving of starting apparatus by use of explosives, e.g. stored in cartridges
    • F02N13/02Cartridges specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Patrone für Druckgasanlasser Patronen, deren Verbrennungsgase zur. Inbetriebsetzung von Brennkraftmaschinen benutzt werden, müssen mit hoher Genauigkeit den Ausmaßen des Laufes der Pistole, aus welcher sie abgeschossen werden sollen, angepaßt sein, damit die beim Abschuß der Patrone sich rasch en`t°wickelnden VerUrennungsgase des Pulvers vollkommen zum Inbetriebsetzen der Maschine . ausgenutzt werden können.
  • Patronenhülsen werden allgemein mit verhältnismäßig großen Toleranzen hergestellt, was bei stark gedrosseltem Abströmen der Verbrennungsgase das Entweichen eines Teils derselben,' in Richtung des Schlosses der Pistole zur Folge hat. Dieser Nachteil macht sich gerade bei Patronen für Druckgasanlasser bemerkbar; weil das beim Abschuß solcher Patronen sich rasch entwickelnde Verbrennungsgas nur verhältnismäßig langsam ins Freie gelangen kann. Das geringste Spiel zwischen dem Lauf der Pistole und der Patronenhülse hat daher ein unausgenutztes Entweichen erheblicher Gasmengen nach der der Laufmündung entgegengesetzten Seite hin und damit eine wesentlich verringerte effektive Leistung der Verbrennungsgase zur Folge. Die Herstellung von Patronenhülsen mit. den für obigen Zweck erforderlichen Toleranzen würde jedoch, wenn diese Täleranzen in allen Teilen der Hülse eingehalten werden sollen, eine erhebliche Verteuerung mit sich bringen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Patrone für Druckgasanlasser zu schaffen, durch die trotz Verwendung handelsüblicher Patronenhülsen die erforderliche Abdichtungsgenauigkeit erreicht wird.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die an sich in ihren Ausmaßen unzulässig - hohe Toleranzen aufweisende Hülse an ihrem der Abschußrichtung zugekehrten Ende nachträglich derart kalibriert wird, daß sich ihr Querschnitt gegen dieses Ende hin mindestens bis zur unteren Toleranzgrenze verjüngt, so daß die Hülse an ihrem Ende beim Einlegen in das Rohr mit der Rohrwand einen dichten Abschluß bildet.
  • Diese Verjüngung kann beispielsweise konisch sein. Sie könnte selbstverständlich auch eine andere gasabdichtende Form, wie z. B. eine abgesetzte zylindrische Ausgestaltung, besitzen.
  • Das Kalibrieren selbst kann ohne weiteres an den handelsüblichen Patronenhülsen nachträglich auf einfache Weise mittels einer handlichen, mehrteiligen Vorrichtung bewirkt werden, indem beispielsweise der untere, an seinem Ende das Zündhütchen tragende Teil der Hülse von einem zylindrischen Teil der Vorrichtung umfaßt wird, während ein anderer Teil der Vorrichtung, welcher eine der angestrebten Kaliberform des Endes der Hülse entsprechende Ausnehmung besitzt, die zweckmäßig an ihrem Boden in einen erhabenen Wulst od. dgl. übergeht, auf das Ende der Hülse in Richtung auf den zylindrischen Teil der Vorrichtung aufgepreßt wird.
  • Der am Boden der Ausnehmung vorhandene Wulst bewirkt dabei gleichzeitig ein Umbördeln des Hülsenrandes und damit den an sich bekannten Verschluß der Hülse. Das Kalibrieren der Hülse gemäß der Erfindung kann selbstverständlich auch getrennt vom Bördeln des Hülsenrandes erfolgen. Für diesen Fall braucht lediglich der Wulst am Boden der Ausnehmung in Fortfall zu kommen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung kalibrierten Anlaßpatrone dargestellt.
  • Die Hülse i unterscheidet sich von einer gewöhnlichen handelsüblichen Hülse dadurch, daß ihr oberes Ende ja gemäß der Erfindung eine- schwach konische Form erhält. Dieser Formgebung ist dabei zweckmäßig die untere Toleranzgrenze des Hülsendurchmessers zugrunde gelegt worden. Die Formgebung selbst erfolgt dadurch, daß die gefüllte und durch einen beispielsweise aus gepreßtem Pulver bestehenden Deckel 8 abgeschlossene Hülse i mit ihrem das Zündhütchen 7 tragenden Teil auf eine Grundplatte 2 einer mehrteiligen Vorrichtung aufgesetzt wird, auf dem sie durch einen zylindrischen Teil 3 der Vorrichtung gehalten wird, und daß auf das obere Ende ja der Hülse ein weiterer Teil q. der Vorrichtung mit einer konischen Ausnehmung aufgepreßt wird. Am Boden der konischen Ausnehmung ist ein Wulst 5 vorgesehen, der beim Aufpressen des Teils q. auf das Hülsenende ja ein Umbördeln des Hülsenrandes 6 bewirkt.
  • Die so kalibrierte Patrone wird schließlich in den Lauf einer nicht dargestellten Anlaßpistole eingesetzt, dessen dem Schloß der Pistole zugekehrtes Ende eine der Form der Patrone angepaßte Ausnehmung aufweist. Nach dem Einsetzen der Patrone wird deren axiale Lage in an sich bekannter Weise durch das Schloß gesichert. Beim Abfeuern der Patrone kann diese keine Verschiebungen in axialer Richtung erfahren, und ihr oberer konischer Teil ja wird fest und gasabdichtend gegen die Wandung des Laufes der Pistole angepreßt, so daß auch bei stark gedrosselter Ausdehnung der zur Inbetriebsetzung einer Brennkraftmaschine benutzten Verbrennungsgase der An;laßpatrone kein Gas in Richtung des Schlosses der Pistole entweichen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Patrone mit einer in ihrem Querschnitt verhältnismäßig große Toleranzen aufweisenden Hülse zur Verwendung bei Druckgasanlassern für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (i) an ihrem der Abschußrichtung zugekehrten Ende nachträglich derart kalibriert wird, daß sich ihr Querschnitt gegen das Ende hin mindestens bis zur unteren Toleranzgrenze verjüngt, so daß die Hülse an ihrem Ende beim Einlegen in das Rohr mit der Rohrwand einen dichten Abschluß bildet.
  2. 2. Patrone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt des der Schußrichtung zugekehrten Endes (ja) ihrer -Hülse (i) bis zur unteren Toleranzgrenze stetig verjüngt.
  3. 3. Fertigung einer Patrone nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kalibrieren des Hülsenendes (ja) durch Einspannen der gefüllten Hülse in eine mehrteilige Vorrichtung (2, 3, q.) erfolgt, wobei der untere, das Zündhütchen (7) tragende Teil der Hülse von einem zylindrischen Teil (3) der Vorrichtung umfaßt wird, während ein anderer Teil (4) der Vorrichtung, welcher eine der angestrebten Kaliberform des Endes (1a) der Hülse (i) entsprechende Ausnehmung besitzt, die zweckmäßig an ihrem Boden in einen erhabenen Wulst (5) od. dgl. übergeht, auf das Ende (ia) der Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands. vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 524 454; britische Patentschrift Nr. 2o6 o26. Hülse in Richtung auf den Teil (3) der Vorrichtung aufgepreßt wird.
DEJ70988D 1941-11-30 1941-11-30 Patrone fuer Druckgasanlasser Expired DE754079C (de)

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DEJ70988D DE754079C (de) 1941-11-30 1941-11-30 Patrone fuer Druckgasanlasser

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DEJ70988D DE754079C (de) 1941-11-30 1941-11-30 Patrone fuer Druckgasanlasser

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DE754079C true DE754079C (de) 1954-08-16

Family

ID=7208183

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DEJ70988D Expired DE754079C (de) 1941-11-30 1941-11-30 Patrone fuer Druckgasanlasser

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB206026A (en) * 1922-11-21 1923-11-01 Armstrong Whitworth Co Eng Improvements in or relating to means for starting an internal combustion engine
DE524454C (de) * 1929-05-17 1931-05-07 Carl Christensen Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB206026A (en) * 1922-11-21 1923-11-01 Armstrong Whitworth Co Eng Improvements in or relating to means for starting an internal combustion engine
DE524454C (de) * 1929-05-17 1931-05-07 Carl Christensen Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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