DE7527634U - Zuschnitt fuer einen Versand- und Tragkarton aus Pappe - Google Patents

Zuschnitt fuer einen Versand- und Tragkarton aus Pappe

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DE7527634U
DE7527634U DE19757527634 DE7527634U DE7527634U DE 7527634 U DE7527634 U DE 7527634U DE 19757527634 DE19757527634 DE 19757527634 DE 7527634 U DE7527634 U DE 7527634U DE 7527634 U DE7527634 U DE 7527634U
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/44Integral, inserted or attached portions forming internal or external fittings
    • B65D5/46Handles
    • B65D5/46072Handles integral with the container
    • B65D5/46152Handles integral with the container formed in closure flaps of a container formed by folding a blank to U-shape to form the base and opposite sides, the remaining sides being formed by extensions of these opposite sides
    • B65D5/4616Handles integral with the container formed in closure flaps of a container formed by folding a blank to U-shape to form the base and opposite sides, the remaining sides being formed by extensions of these opposite sides two opposite closure flaps being provided with handle elements which are in contact with each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Die Neuerung betrifft einen Zuschnitt für einen Versand- und Tragkarton aus Pappe, der aus zusanutienhängenden, die Flachseiten, Seitenwände und Einschlaglaschen bildenden Flächen besteht, die durch Knicklinien voneinander getrennt
sind.
Zum Versand von Büchern, Katalogen, Broschüren und dergl, sind Versandkartons bekannt, die aus einem Zuschnitt aus Wellpappe bestehen, der zusammengefaltet und beispielsweise durch eine Einstecklasche verschlossen wird. Diese Kartons eignen sich nur als Verpackung für den Versand.
Weiter sind Tragtaschen aus Kunststoffolie oder Papier bekannt, die mit Grifflaschen versehen sind. Solche Trag taschen sind jedoch für den Versand ungeeignet.
Postscheckkonto: Karlsruhe 76979-754 Bankkonto: Deutsche Bank AG Villingen (BLZ 69470039) 14S332
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Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zuschnitt für einen Karton aus Pappe zu schaffen, der sich in gleicher Weise für den Versand und als Tragtasche eignet.
Diese Aufgabe wird bei einem Zuschnitt der eingangs genannten Art neuerungsgemäß gelöst durch eine an der freien Kante der einen Flachseite ausgebildete erste Grifflasche und eine an der entgegengesetzten Kante der anderen Flachseite in die an diese Kante anschließende Seitenwandflache als Sollbruchlinie eingestanzte zweite Grifflasche.
Der neuerungsgemäße Pappzuschnitt kann in herkömmlicher weise als Versandkarton gefaltet und beispielsweise durch eine Einstecklasche oder dergl. verschlossen werden. Die eingestanzte zweite Grifflasche bildet dabei einen Teil der Verpackungshülle. Soll der Versandkarton als Tragtasche verwendet werden, wie dies insbesondere für Kataloge, Broschüren und Prospektmaterial zweckmäßig ist, so kann die zweite Grifflasche an der Sollbruchlinie aus der Seitenwandflache herausgedrückt werden, so daß sie einen Tragegriff bildet. Die an der anderen Flachseite ausgebildete erste Grifflasche kann dann durch die öffnung herausgebogen werden, die durch das Herausdrücken der zweiten Grifflasche entsteht. Auf diese Weise werden zwei Tragegriffe gebildet, die ein bequemes Tragen des Kartons ermöglichen.
Die Herstellung des neuerungsgemäßen Zuschnittes für aen Versand- und Tragkarton ist kaum aufwendiger als die Her-
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Stellung des Zuschnitts für einen üblichen Versandkarton.
Es ist lediglich notwendig, den Zuschnitt zusätzlich mit der ersten Grifflasche zu versehen und die Sollbruchlinie für die zweite Grifflasche in den Zuschnitt einzustanzen.
Der neuerurgsgemäße Versand - und Tragkarton kann daher ebenfalls aus einem einzigen Zuschnitt und praktisch mit dem gleichen Materialbedarf in einem einzigen Stanzvorgang hergestellt werden.
Zweckmäßigerweise ist das die Eingrifföffnung der zweiten Grifflasche füllende Pappteil nur teilweise durch eine Sollbruchlinie begrenzt, hängt mit dem oberen Rand der Grifflasche zusammen und ist von diesem durch eine Knicklinie getrennt. Dadurch ist es möglich, dieses die Eingrifföffnung der zweiten Grifflasche füllende Pappteil in die Eingrifföffnung der ersten Grifflasche hineinzubiegen, so daß dieses Pappteil die scharfen gestanzten Kanten der Grifflaschen abdeckt und ein unangenehmes Einschneiden der Grifflaschen in die Hand des Trägers verhindert.
Bei flachen Kartons kann die zweite Grifflasche über die Seitenwandflache hinaus in die anschließende Einschlaglasche eingestanzt sein. Auf diese Weise wird auch bei einem flachen Versandkarton ein ausreichend großer Tragegriff erhalten, der ein bequemes Tragen erlaubt.
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Bei dieser Ausführungsform ist es vorteilhaft, wenn die die Seitenwandflache und die Einschlaglasche trennende Knicklinie mit der Knicklinie zusammenfällt, die das die Eingrifföffnung der zweiten Grifflasche füllende Pappteil von dieser Grifflasche trennt. Auf diese Weise ergänzen sicli beide Knicklinien zu einer durchgehenden Knicklinie, was eine Vereinfachung des Herstellungswerkzeuges ermöglicht.
Weiter kann an der äußeren Sollbruchlinie der zweiten Grifflasche eine Fingeröffnung ausgestanzt sein, die ein bequemes Eingreifen zum Herausdrücken der zweiten Grifflasche längs der Sollbruchlinie ermöglicht, ohne daß dazu der zusammengefaltete und verschlossene Karton geöffnet werden muß.
Weist die erste Grifflasche im Bereich Ihrer Eingrifföffnung ebenfalls eine Knicklinie auf, so können die beiden Grifflaschen eng aneinander gelegt werden und das Hindurchbiegen des inneren Pappteils der zweiten Grifflasche durch die erste Grifflasche wird erleichtert.
Im folgenden wird die Neuerung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 - einen Zuschnitt gem. der Neuerung,
Fig. 2 - das Zusammenfalten dieses Zuschnittes zu einem Versandkarton,
Fig. 3 - den als Versandkarton zusammengefalteten und verschlossenen Zuschnitt und
Fig. 4 - den Karton als Tragtasche mit herausyeboger.sn Grifflaschen.
In Fig. 1 ist ein vollständiger Zuschnitt dargestellt, der vorzugsweise aus Wellpappe besteht. Der Zuschnitt weist zwei Flachseiten 1o und 12 auf, zwischen denen sich eine Seitenwandflache 14 befindet. Seitlich an die Flachseite 1o schließen sich Seitenwandflachen 16 und an diese Einschlaglaschen 18 bzw. 2o an. An die Flachseite 12 schließt sich an der der Flachseite 1o entgegengesetzten Seite eine Seitenwand 22 und an diese eine Einschlaglasche 24 an. An der Einschlaglasche 24 ist eine Einstecklasche 26 ausgebildet, die im zusammengefalteten Zustand in einen Einsteckschlitz 28 in der Flachseite 1o eingeschoben werden kann.
Uni das Zusammenfalten des Zuschnitts zu einem Versandkarton zu ermöglichen, sind zwischen der Flachseite 1o und den Seitenwänden 16 jeweils Knicklinien 3o, zwischen den Seitenwänden 16 und den Einschlaglaschen 18 jeweils Knicklinien 32, zwischen der Flachseite 1o und der Seitenwand 14 bzw.
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zwischen der Seitenwand 14 und der Flachseite 12 Knick* linien 34 bzw. 36, zwischen der Flachseite 12 und der Seitenwand 22 bzw. zwischen der Seitenwand 22 und der Einschlaglasche 24 Knicklinien 38 bzw. 4o und zwischen der Einschlaglasche 24 und der Einstecklasche 26 eine Knicklinie 42 vorgesehen. Insoweit entspricht der Zuschnitt einem herkömmlichen Zuschnitt für Versandkartons.
An der freien Kante 44 der Flachseite 1o ist eine erste Grifflasche 46 mit einer Eingrifföffnung 48 ausgebildet. Die Grifflasche 46 ist von der Flachseite 1o durch eine Knicklinie 5o getrennt und weist im Bereich der Eingrifföffnung 48 eine weitere Kriicklinie 52 auf. Auf diese Weise wird durch die Grifflasche 56 eine Seitenwand 54 und eine Einschlaglasche 56 gebildet.
An der der Grifflasche 46 entgegengesetzten Kante j8 der Flachseite 12 ist eine zweite Giifflascne 58 vorgesehen. Diese Grifflasche 58 wird durch Sollbruchlinien 6o und 62 gebildet, die in die Seitenwand 22 bzw. die Einschlaglasche 24 eingestanzt sind. Die eingestanzte Sollbruchlinie 6o bildet den äußeren Rand der Grifflasche 58 und endet an beiden Seiten an der Knicklinie 38. Die Sollbruchlinie 62 begrenzt die Eingrifföffnung der Grifflasche 58, umschließt aber das die EingriffÖffnung füllende Pappteil 64 nicht vollständig. Das Pappteil 64
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hängt vielmehr mit aem oberen Rand der Grifflasche 58 fest zusammen und ist von diesem Rand nur durch eine Knicklinie 66 getrennt. Die Knicklinie 66 fällt mit der Knicklinie 4o zusammen. Außerhalb der äußeren Sollbruchlinie 6o ist eine Fingeröffnung 68 ausgestanzt. Diese Fingeröffnung 68 erlaubt ein Eingreifen in den Pappzuschnitt, um die Grifflasche 58 längs der Sollbruchlinie 6o aus dem Zuschnitt herauszulösen.
In Fig. 2 ist perspektivisch veranschaulicht, wie der in Fig. 1 dargestellte Zuschnitt zusammengefaltet wird, um einen geschlossenen Versandkarton zu bilden. Sämtliche an die Flachseite 1o anschließenden Seitenwände und Einschlaglaschen sowie die Grifflasehe 46 werden dabei längs der jeweiligen Knicklinien jeweils um 9o ° nach innen gefaltet. Anschließend werden die Seitenwand 14 und die Flachseite 12 ebenfalls jeweils um 9o ° längs der Knicklinien 34 und 36 gefaltet, so daß ein geschlossener Karton gebildet wird. Zum Verschließen des Kartons für den Versand werden die Seitenwand 22 und die Einschlaglasche 24 über die Grifflasche 46 gefaltet und die Einstecklasche 26 wird in den Einsteckschlitz geschoben. Die zweite Grifflasche 58 wird dabei nicht aus dem Zuschnitt herausgelöst, so daß sich insgesamt ein vollständig verschlossener Vei .,andkarton bildet, wie er in Fig. 3 dargestellt ist.
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ΠΡΛΠηηι
Um diesen geschlossenen Versandkarton, wie er in Fig. dargestellt ist, in eine Tragtasche umzuwandeln, wird mit dem Finger in die Fingeröffnung 68 eingegriffen, die Grifflasche 58 längs der Sollbruchlinie 6o herausgetrennt und längs der Knicklinie 6 8 nach oben gebogen. Dadrrch wird der die Seitenwand 54 bildende Teil der ersten Grifflasche 46 freigelegt. Es ist nun möglich, in deren Eingrifföffnung 48 hineinzugreifen und den die Einschlaglasche 56 bildenden Teil der Grifflasche 4 . herauszuziehen. Die gesamte erste Grifflasche 46 kann auf diese Weise längs der Knicklinie 5o herausgebogen werden. Anschließend wird das Innenteil 64 der zweiten Grifflasche 58 längs der Sollbruchlinie 62 herausgelöst, längs der Knicklinie 66 abgeknickt und in die Eingrifföffnung 48 der ersten Grifflasche 46 hineingebogen. Dadurch wird die Tragtasche in der in Fig. 4 dargestellten Form gebildet, wobei zwei Traggriffe vorgesehen sind und die auf der Handfläche des Trägers aufliegenden Kanten der Eingrifföffnungen durch die abgerundete Knicklinie 66 abgedeckt sind.
- Schut7 rnsprüc1-. ~

Claims (6)

Schutzanspräche
1. Zuschnitt für einen Versand- und Tragkarton aus Pappe, der aus zusammenhängenden, die Flachseiten, Seitenwände and Einschlaglaschen bildenden Flächen besteht, die durch Knicklinien voneinander getrennt sind, gekennzeichnet durch eine an der freien Kante (44) der einen Flachseite (1o) ausgebildete erste Grifflasche (46) und eine an der entgegengesetzten Kante (38) der anderen Flachseite (12) in die an diese Kante anschließende Seitenwandflache (22) als Sollbruchlinie (6o, 62) eingestanzte zweite Grifflasche (58).
2. Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Eingrifföffnung der zweiten Grifflasche (58)füllende Pappteil (64) nur teilweise durch eine Sollbruchlinie (62) begrenzt ist, mit dem oberen Rand der Grifflasche zusammenhängt und von diesem durch eine Knicklinie (66) getrennt ist.
3. Zuschnitt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Grifflasche (58) über die Seitenwandfläche 22 hinaus in die anschließende Einschlaglasche (24) eingestanzt ist.
4. Zuschnitt nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
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daß die die Seitenwandflache (22) und die Einschlaglascha (24) trennende Knicklinie (4o) mit der Knicklinie (66) zusammenfällt, die da£ die Eingrifföffnung der zweiten Grifflasche (58) füllende Pappteil (64) von dieser Grifflasche trennt.
5. Zuschnitt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fingeröffnung (68) an der äußeren Sollbruchlinie (6o) der zweiten Grifflasche (58> ausgestanzt ist.
6. Zuschnitt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Grifflasche &6) im Bereich ihrer Eingrifföffnung (48) eine Knicklinie (52) aufweist.
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DE19757527634 1975-09-02 1975-09-02 Zuschnitt fuer einen Versand- und Tragkarton aus Pappe Expired DE7527634U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3830698A1 (de) * 1987-12-02 1989-06-15 Schroeder Willi Verpackung, insbesondere geschenkverpackung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3830698A1 (de) * 1987-12-02 1989-06-15 Schroeder Willi Verpackung, insbesondere geschenkverpackung

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