DE752375C - Verfahren zum Praegen von Druckformen aus thermo-plastischem Kunststoff - Google Patents

Verfahren zum Praegen von Druckformen aus thermo-plastischem Kunststoff

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DE752375C
DE752375C DEM156111D DEM0156111D DE752375C DE 752375 C DE752375 C DE 752375C DE M156111 D DEM156111 D DE M156111D DE M0156111 D DEM0156111 D DE M0156111D DE 752375 C DE752375 C DE 752375C
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DE
Germany
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plastic
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Expired
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DEM156111D
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English (en)
Inventor
Ernst Brockel
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C3/00Reproduction or duplicating of printing formes
    • B41C3/06Reproduction or duplicating of printing formes to produce printing blocks from plastics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zum Prägen von Druckformen aus thermoplastischem Kunststoff Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prägen von Druckformen aus thermoplastischem Kunststoff, die durch metallene Unterlagen verstärkt sind. Derartige Druckformen kann man bis heute noch nicht wie die aus dem bekannten Stereometall gießen, sondern nur prägen, weil der Kunststoff bei der Verformung nur plastisch wird. Es ist zwar bekannt, Druckformen aus Kunststoff zu gießen oder spritzen, jedoch eignet sich der hierfür verwendete Kunststoff nur für kleinere Druckformen, wie Lettern, Stege oder höchstens Zeilen, nicht jedoch für ganze Druckplatten. Man stellt infolgedessen derartige Druckplatten aus vorgerichteten Kunststoffplatten her, die man vor oder während des Prägens entweder ganz oder nur an der zu prägenden Oberfläche erwärmt. Da beim Prägen dieser Druckplatten wegen ihrer großen Fläche im Gegensatz zur Herstellung von Kunststoffzeilen keine Ausweichmöglichkeit für das beim Prägen verdrängte Material besteht und die Platten deshalb je nach der Verteilung der Schrift- oder Bildpunkte verschieden stark ausfallen und daher die so hergestellten Druckplatten nach ihrer Prägung auf ihrer Rückseite bearbeitet «-erden müssen, um die gewünschte Stärke zu erhalten, hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, diese Schwierigkeiten zu vermeiden.
  • Beim Prägen von Druckplatten ist es bereits bekannt, auf ihrer Rückseite ein Biegsames Metallnetz in die erweichte Formmasse einzudrücken, um die Druckplatte zu verstärken. Dadurch kann aber keine gleichmäßige Druckspiegelhöhe erzielt werden. Ferner ist es bei gegossenen Platten bekannt, auf der Rückseite mit Durchbrechungen versehene 1I°tallplatten zur Verhinderung des Werfens der Platte und zur Erhöhung der Registergenauigkeit für Mehrfarbendruck einzupressen. Hierbei spielt es jedoch leine Rolle, durch die Verdrängung des Kunststoffes in die Durchbrechungen der Unterlag,- eine gleichmäßige Druckspiegelhöhe zu erzielen, weil diese beim Gießen durch die Begrenzung der eingegossenen Kunststoffmenge erreicht werden kann. Außerdem ist bei der bekannten Ausführung keine Möglichkeit vorhanden, daß der überschüssige Kunststoff beim Prägen ausweichen kann, weil ihn der Prägestempel daran hindert und die gelochte Einlageplatte keine solche Dicke aufweist, daß die Löcher infolge ihrer Tiefe den übcrschüssigeii Kunststoff aufnehmen könnten.
  • Die erwähnte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Kunststoff über einer starren Unterlage geprägt wird, die mit Vertiefungen oder Durchbrechungen versehen ist, in die der verdrängte Kunststoff zur Erziehing einer gleichmäßigen Druckspiegelhöhe entweicht. Dadurch, daß gemäß der Erfindung die Unterlagsplatte nicht biegsam, sondern steif ist, ist es bei entsprechender Dicke möglich, daß der verdrängte Kunststoff in Vertiefungen oder sonst durch Durchbrechungen in der Unterlagsplatte entweichen kann. Auf diese Weise können Druckplatten von genau vorher bestimmbarer Stärke geprägt werden, bei denen sich eine i1Tachbearbeitung erübrigt. Durch das Eindringen des verdrängten Kunststoffes in die Vertiefungen oder Durchbrechungen der Unterlagen wird gleichzeitig in bekannter @@'eise eine Verbindung zwischen der Kunststoffschicht und der metallenen Unterlage geschaffen, die ein Ablösen und Werfen der Kunststoffplatte ausschließt und sie wegen Verringerung des Schrumpfens auch für den 'Zeh.rfarbendruck geeignet macht. Bei der Erfindung wird außerdem der Vorteil erreicht, daß nur eine dünne Platte aus Kunststoff verwendet zu werden braucht, die schnell erwärmt und abgekühlt werden kann, wodurch sich die Prägung beschleunigt. Die metallene Unterlage kann zur Verringerung des Gewichtes aus Leichtmetall bestehen. Außerdem spielt die Verringerung des Gewichtes, z. B. bei Rotationsdruckmaschinen, keine so ausschlaggebende Rolle wie vor allem die Einsparung von Blei. :\ntimon und Zinn, die mit der `"erwendung von Kunststoff erzielt werden soll, was auch bei der Erfindung gewahrt bleibt.
  • Eine Unterlagsplatte zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die metallene Unterlage auf ihrer Unterseite Rippen wie die bekannten Druckplatten aus gegossenem Stereometall besitzt. in deren Zwischenraum die Durchbrechungen münden und der verdrängte Kunststoff aufgenommen werden kann. Die Durchbrechungen können aus Löchern oder schmalen Schlitzen bestehen. Auf diese Z,#'eise können el--K-iisogut flache wie halbrunde Druckplatten hergestellt werden.
  • Es ist zwar bekannt, biegsame Gummiklischees auf festen Metallunterlagen aufzukleben. Dies geschieht jedoch, um ein befestigen der Druckplatte auf dem Druckinaschinenzylinder zu erleichtern: auch fehlen dort die Vertiefungen oder Durchbrechungen in der metallenen Unterlage, weil das Guininiklischee beim Aufkleben bereits seine fertig geprägte Form besitzt. Diese bekannte Ausführung hat also mit dem Wesen der vorliegenden Erfindung nichts zu tun.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung an Hand einer halbrunden Druckplatte dargestellt.
  • Die metallene Unterlage besteht in einer halbrunden Stahlplatte i finit Rippen 2. 1n die Zwischenräume 3 der Rippen münden Löcher d. Durch diese Löcher kann die verdrängte Kunststoffmasse 5 entweichen. je nach der Verteilung der Schrift- oder Bildpunkte ist dies stärker oder schwächer, wie man das in der Zeichnung erkennen kann.

Claims (2)

  1. PATENT AVSPRt'C11E: i. Verfahren zum Prägen von Druckformen aus thermoplastischem Kunststoff, die durch. metallene Unterlagen verstärkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff über einer starren Unterlage geprägt wird, die mit Vertiefungen oder Durchbrechungen versehen ist, in die der verdrängt; Kunststoff zur Erzielung einer gleichmäßigen Druckspiegelliölir entweicht.
  2. 2. Unterlagsplatte zur Ausführung des Verfahrens nach :Xaspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die metallene Unterlage auf ihrer Unterseite Rippen besitzt, in deren Zwischenräume die Durchbrechungen münden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften N r. 233 121, 685 533; österreichische Patentschrift Nr. 108 764.; LTS A.-Patentschrift Nr. i Sio o88.
DEM156111D 1942-11-30 1942-12-01 Verfahren zum Praegen von Druckformen aus thermo-plastischem Kunststoff Expired DE752375C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE233121C (de) *
AT108764B (de) * 1924-05-19 1928-02-10 Actualite Illustree L Klischee aus organischen erweichten Stoffen.
US1810088A (en) * 1929-07-31 1931-06-16 Schmutz Julius Printing plate mold
DE685533C (de) * 1933-02-08 1939-12-20 Deutscher Verlag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Druckformen durch Spritzgiessen oder Spritzen

Patent Citations (4)

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