DE7519829U - Trapezprofilblech mit Obergurten und schmaleren Untergurten - Google Patents

Trapezprofilblech mit Obergurten und schmaleren Untergurten

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Description

Die Neuerung bezieht sich auf ein Trapezprofilblech mit Obergurten und Untergurten sowie mit geneigten Stegen zwischen den Gurten, die zwischen ihren, den Gurten benachbarten unterschiedlich breiten Bereichen durch Abkantungen gebildete Längsabschnitte geringerer Breite als die benachbarten Bereiche der Stege aufweisen.
Durch die DT-OS 2.229.161 ist ein Trapezprofilblech mit jeweils beidseitig an die Gurte anschließenden, gegeneinander geneigten Stegen mit stufenartig abgesetzten Stegbereichen und mit in die Gurtebene übergehenden, gekrümmten Abschnitten bekannt. Bei einigen Ausführungsformen dieses bekannten Trapezblechprofils verlaufen die den Gurten benachbarten Stegbereiche parallel zueinander, wobei der Längsabschnitt des Steges, der zwischen den den Gurten benachbarten Steg-bereichen gelegen ist, eine Breite
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besitzt, die mindestens der Breite der benachbarten Bereiche entspricht.
Durch die HL-OS 711.949 ist ein Trapezblechprofil bdkinnt, bei welche* die den Ober- und den Untergurt taachbarten Bereiche parallel zuei-nander verlaufen und gleiche Breiten haben, während der zwischen diesen Bereichen gelegene, durch zwei Abkantungen gebildete Längsabschnitt des Steges eine wesentlich geringere Breite al« die angrenzenden Bereiche aufweist.- Letztlich ist durch die GbmS 7.136.832.6 eine trapezförmig profilierte Blechtafel bekannt, bei welcher der Untergurt eine geringere Breite als der Obergurt besitzt und die durch zwei Abkantungen gebildete Abstufung in einer Höhe Ton ungefähr 35 - 4o# der Profilhöhe gelegen ist. Auch bei dieser Ausführungsform, bei der der durch zwei Abkantungen gebildete Abschnitt des Steges wesentlich schmaler als die beiden benachbarten Stegbereiche ist, verlaufen diese Stegbereiche, die an den Ober- und an den Untergurt angrenzen, parallel zueinander. Im übrigen entspricht die bekannte Ausführungsform nach der GbmS 7.136.832.6 dem Gattungsbegriff des Gebrauchsmusters.
Ferner sind eine Reihe von trapezähnlichen Profilen bekannt, die im wesentlichen zur Befestigung des Profiles an Unterkonstruktionen od.dgl. dienen. Diese bekannten (CH-PS 376.637, DT-AS 1.292.358, FR-PS 1.176.824) Profile gehen in ihrer Form-
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pebung von der Befestigung des Profiles und nicht von der Trcgfiihigkeit des Profiles unter Beachtung eines möglichst geringen Materialaufwandes, d.h. der Berücksichtigung von Biegemomenten und Beulgefährdung, aus.
Dem Gebrauchsmuster liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Trapezprofilblech der eingangs genannten Gattung zu schaffen, das unter Berücksichtigung einer möglichst hohen Materialersparnis eine große Tragfähigkeit besitzt, d.h. auch im Bereich von Druckspannungen und besonders im Bereich von zusätzlichen Querlasten, z.B. von Auflagerkräften, die kr-'.tischen Beul spannungen möglichst hoch werden läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung bei einem Trapezprofilblech der beschriebenen Art vor, daß die dem abgekanteten Längsabschnitt benachbarten Bereiche ier Stege unterschiedliche Winkel mit der Gurtebene bzw. einer Parallele zu dieser Ebene einschließen.
Vorzugsweise schließt hierbei der dem Untergurt benachbarte schmalere Stegbereich einen größeren Winkel mit der Gurtebene oder deren Parallelen ein, als der dem Untergurt abgekehrte Stegbereich.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung beträgt die Winkelabweichung der dem abgekanteten Steglängsabschnitt benachbarten Bereiche zwischen 2 bis 20 . - 4 -
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Sine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Neuerung sieht vor, dass der Steg einen zweiten durch zwei Abkantungen gebildeten Längsabschnitt aufweist, dessen benachbarte Stegberexcne Jeweils unterschiedliche Winkel mit der Gurtebene bzw. deren Parallelen einschließen. Hierbei kann der dem Obergurt benachbarte Stegbereich einen größeren Winkel mit der Gurtebene einschließen, als der mittlere Stegbereich mit dsr Gurtebene bzw. deren Parallelen einschließt.
Eine weitere Ausführungsform des neuerungsgemäßen Trapezblechprofils kann vorsehen, dass zwischen dem dem Untergurt abgekehrten Stegbereich und dem Obergurt ein durch eine einfache Abkantung gebildeter weiterer Stegbereich vorgesehen ist, der mit der Gurtebene bzw. deren Parallelen einen Winkel einschließt, der von dem Winkel zwischen der Gurtebene und deren Parallelen und dem den Untergurt benachbarten Stegbereich abweicht.
Letztlich kann der de» Obergurt zugekehrte Stegbereich schmaler als die mittleren Stegbereiche sein.
Auf der Zeichnung sind AusfUhrungsformen des neuerungsgemäßen Trapezprofilbleches dargestellt und zwar zeigt
Fig«, 1 eine erste AusfUhrungsform, bei der ein Steglängsabschnitt vorgesehen ist, der durch zwei Abkartungen
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erzeugt ist,
Fig. 2 eine Au&führungsform, bei welcher zwei Steglängsabschnitte Torgesehen sind« die gleichfalls unterschiedliche Winkellage zu ihren benachbarten Stegbereichen haben,
Fig. 3 eine Ausführungsform, bei welcher ein Steglängsabschnitt, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 vorgesehen ist, jedoch dem Obergurt eine einfache Abkantung benachbart ist, durch die eiu weiterer schmaler, dem Obergurt benachbarter Stegbereich geschaffen wird , und
Fig. 4 eine Ausführungsform wie Fig. 3, wobei jedoch die Winkelstellung des dem Obergurt benachbarten Stegbereiches unterschiedlich zu demselben Bereich der Ausführungsform nach Fig. 3 ist.
Bei der Ausftthrungsform nach Fig. 1 weist das Trapezprofilblech mehrere nebeneinander gelegen» gleichartige trapezförmige Abschnitte auf, die je einen Untergurt 1 von der Breite gu sowie einen Obergurt 2 von der Breite gQ aufweisen, wobei die Breite g0, wie dargestellt, gröBer als die Breite gu des Untergurtes 1 ist. Die Höhe des Profils ist mit h_ angegeben.
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Zwischen dem Untergurt 1 und dem Obergurt 2 erstrecken sich die Stege 3, wobei der dem Untergurt 1 benachbarte Längsbereich 4 jedes Steges einen Winkel Oi ■* mit der 3bene 8 des Gurtes 1 bildet. Im Ahstand h, von der Ebene 8 des Untergurtes 1 schließt sich an dem Bereich 4 eine erste Abkantung 5 an, die einen schmalen Längsabschnitt 6 von der Breite a1 entstehen läßt, der seinerseits durch eine Abkantung 7 nach oben begrenzt ist, die parallel zu der Abkantung 5 und der Abbiegung 1a des Untergurtes 1 verlauft.-Der Längsabschnitt 6 schließt einen Winkel/O, mit der P&rallelen 9 zu der Ebne 8 des Untergurtes 1 ein.
An die Längsabkantung 7 schließt sich bis zu dem Obergurt ein Bereich 1o an, der eine Höhe h^ von seiner Abkantung 7 bis zu dem Obergurt 2 besitzt und einen Winkel oC ^ mit der Parallelen 11 zu der Gurtebene 8 einschließt. Wie Fig. ausweist, ist der Winkel O^, zwischen dem Bereich 4 und der Ebene 8 großer als der Winkel Oi1, zwischen dem Bereich 1o und der Parallelen 11 zu der Ebene 8. Die Winkeldifferenz kann 2 - 2o° betragen.
Während der Abstand h^ und damit die Höhe des Bereiches 4 otwa 15 - 35 % der Profilhöhe h ausmacht, beträgt die Höh* h4 des Bereiches 1o annähernd 65 - 80 % h .- Der Wink·! /3 , kann zwischen O und 6o° betragen, wob·! dl· Breite a1 des Abschnittes 6 etwa ein Achtel der Profilhöhe h ausmacht«
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind der Untergurt 1 und der Obergurt 2 wie auch der Bereich 4, der Längsabschnitt und die Abkantungen 5 und 7 sowie die Winkel C^ *f /5, und der Abstand h-, der Abkantunjs; 5 und d^.e Breite a.. in gleicher Weise ausgebildet und angeordnet vie bei der Ausführung nach Fig. 1. An die Abkantung 7 des Steges 3a jedoch schließt bei der Ausführurgsform nach Fig. 2 ein mittlerer Bereich 12 an, der wiederum einen Winkel O^ 4 mit der Parallelen Ί1 zu der Ebene 8 bilden kann, der dem Winkelo6 4 nach Fig. 1 entsprechen kann, d.h. kleiner alsO^ , ist. Die obere Längskante des Bereiches 12 wird durch eine weitere Abkantung gebildet, die einen zweiten Längsabschnitt 14 von der Breite a~ entstehen läßt, der durch die Abkantung 15 nach οΐβι hin begrenzt ist, 'lie ihrerseits den dritten und damit den dem Obergurt 2 benachbarten Bereich 16 nach unten hin begrenzt. Der Bereich 16, der sich über die Höhe h,- erstreckt, bildet einen WinkelO^ 5 mit der Parallelen 15 zu der Ebene 8. Die Längsabschnitte 14 stehen unter einem Winkel /j ,-, der dem Winkel/3, gleichen kann, wie auch die Breiten a^ und ^ einander entsprechen können. Wie ferner aus Fig. 2 zu erkennen ist, weicht der Winkel öl/4 wiederum gleichfalls von dem iiinkeloC c des Bereiches 16 ab, wobei die Abweichung wiederum 2 - 2o° beträgt.
Bei der Aueführungsform nach Fig. 3 ist der Steg 3b vom Untergurt % aus in Richtung des Obergurtes 2 gesehen zunächst
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wie bei den Ausführungen nach Fig. 1 und 2 ausgebildet. An dem Bereich 18, der wiederum einen Winkeloi/Λ bi; der Parallelen 11 einschließt, grenzt jedoch lediglich durch eine einfache Abkantung 19 getrennt ein Bereich 20 bis zu dem Obergurt 2 an, wobei die Abkantung 19 in einem Abstand hg von dem Obergurt 2 gelegen ist. Fig. 3 zeigt, daß der WinkeloL , wiederum größer ist als der Winkel
, der seinerseits kleiner als der WinkelO^ 5 ist. Der Abstand hg kann ebenfalls kleiner als der Abstand h, sein.
Während bei der Ausführungsform nach Fig. 3 der Winkel Q^ ^ zwischen dem Bereich 18 und der Parallelen 11 zur Ebene 8 größer als der Winkelig ist, der zwischen dem Bereich 20 und einer Parallelen zu der Ebene 8 liegt, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 4 der Winkelok 7 zwischen dem durch die Abkantung 21 gebildeten Bereich 22 und einer Parallelen zu der Ebene 8 des Untergurtes größer als der Winkel&, , .
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Claims (7)

2ΰ. 6. 1976 SAG Siegener Aktiengesellschaft Meine_Akte=Nri_5241a^Fe Schu
1) Trapezprofilblech mit Obergurten und Untergurten sowie mit geneigten Stegen zwischen den Gurten, die zwischen ihren den Gurten benachbarten, unterschiedlich breiten Bereichen durch Abkantungen gebildete Längsabschnitte geringerer Breite als die benachbarten Bereiche der Stege aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem abgekanteten Längsabschnitt (6) benachbarten Bereiche (4, 10, 12, 18) der Stege (3-3c) unterschiedliche Winksl (οΟ,,σ^.) mit der Gurtebene (8) bzw. einer Parallelen (11) zu dieser Ebene einschließen.
2) Trapezprofilblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Untergurt (S11) benachbarte schmalere S+egbereich (4) einen größeren Winkel (ot/3) mit der Gurtebene (8) oder deren Parallelen einschließt als der dem Untergurt abgekehrte Stegbereich (10, 12, 18).
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3) Trapezprofilblech nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkeldifferenz der dem abgekanteten Steglängsabschnitt (6) benachbarte Bereiche (4, 10, 12.. 18) 2 - 20° beträgt.
4) Trapezprofilblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg einen zweiten '.urch zwei Abkantungen (13,15) gebildeten Stegabschnitt (14) aufweist, dessen benachbarte Stegbereiche (12,16) gleichfalls unterschiedliche Winkel (oL ^,qUc) mit der Gurtebene (8) bzw. deren Parallelen (11,17J einschließen.
5) Trapezprofilblech nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Obergurt (g ) benachbarte Stegbereich (16) einen g.'ißeren Winkel (pb^) mit der Gurtebene (8) einschließt als der mittlere Stegbereich (12) mit der Gurtebene (8) oder der Parallelen einschließt.
6) Trapezprofilblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem dem Untergurt (g„) abgekehrten Stegbereich (18) und dem Obergurt (g ) ein durch eine einfache Abkantung (19,21) gebildeter weiterer Stegbereich (20,22) vorgesehen ist, der
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mit der Gurtebene (8) bzw. deren Parallelen einen Winkel (oC,,qL7) einschließt, der von dem winkel ) zwischen der Gurtebene (8) bzw. deren Parallelen
und dem dem Untergurt (g ) benachbarten Stegbereich abweicht.
7) Trapezprofilblech nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Obergurt (g ) zugekehrte Stegbereich (20,22) r-ohmaler als der mittlere Stegbereich (18) ist.
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DE7519829U Trapezprofilblech mit Obergurten und schmaleren Untergurten Expired DE7519829U (de)

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