DE751673C - Ortsveraenderliches Fernmeldekabel - Google Patents

Ortsveraenderliches Fernmeldekabel

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DE751673C
DE751673C DES143164D DES0143164D DE751673C DE 751673 C DE751673 C DE 751673C DE S143164 D DES143164 D DE S143164D DE S0143164 D DES0143164 D DE S0143164D DE 751673 C DE751673 C DE 751673C
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DE
Germany
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rubber
telecommunication cable
tensile
organs
cable according
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Expired
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DES143164D
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English (en)
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Hermann Dipl-Ing Lintzel
Paul Thomas
Hans Wassmansdorff
Carl Dipl-Ing Wenck
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)

Description

10
Im Gegensatz zu den mit Papier isolierten fest verlegten Fernmeldekabeln, wie Erd-. Luft- und Seekabel, werden ortsveränderliche Fernmeldekabel mit Gummi od. dgl. isoliert, weil ortsveränderliche Fernmeldekabel wegen des häufigen Auslegens und Wiederaufnehmens eine möglichst große mechanische Festigkeit und Biegsamkeit und ein möglichst geringes Gewicht aufweisen müssen; aus diesen Gründen kommt die Umhüllung der Kabelseele mit einem wasserdichten Metallmantel, ζ. B. Bleimantel, praktisch nicht in Frage. Es ist daher üblich, derartige mit Gummi isolierte Kabel mit einer ebenfalls aus Gummi bestehenden Schutzumhüllung zu versehen, wobei für die Leiterisolierung vorteilhaft elektrisch hochwertige Gummimischungen und für die Schutzumhüllung möglichst mechanisch hochwertige Gummimischungen verwendet werden. Aber selbst bei Verwendung von elektrisch hochwertigen Gummimischungen für die Leiterisolierung ergeben sich im Vergleich zu den mit Papier isolierten fest verlegten Fernmeldekabeln bei gleicher Aderstärke wesentlich größere Dämpfungswerte, so daß man bei ortsveränderlichen Fernmeldekabeln zur Überbrückung größerer Entfernungen gezwungen ist, die Isolierung
der einzelnen Leiter verhältnismäßig dick auszuführen. Um das Gewicht des gesamten Kabels in gewissen Grenzen zu halten, werden ortsveränderliche Kabel aus den genannten Gründen nur mit wenigen Adergruppen, im allgemeinen nur mit einer einzigen Adergruppe ausgeführt. Ferner hat die Anwendung der Gummiisolierung den Xachteil großer Ableitungsverluste bei hohen F'requenzen, so daß sich bei der Verwendung der Kabel für die Trägerfrequenzübertragung insbesondere im oberen Frequenzbereich große Dämpfungswerte ergeben.
Um auch bei ortsveränderlichen Fernmeldekabeln größere Adergruppenzahlen oder auch breitere Frequenzbänder anwenden zu können wurde neuerdings vorgeschlagen, die Leiter mit Bespinnungen oder Beflechtungen aus Faserstoffen oder Kunststoffen zu isolieren, dabei aber als äußeren Schutzmantel einen Mantel aus natürlichem oder synthetischem Gummi oder gummiähnlichen Stoffen bei zubehalten. Bei gleichzeitiger Anwendung zusätzlicher Schutzschichten zwischen der Kabelseele und dem Schutzmantel, z. B. in Form geschlossener Folienwicklungen aus wasserfesten Stoffen, und durch Ausfüllung der Hohlräume der Kabelseele mit halb- oder zähflüssigen Massen wurde zwar eine noch ausreichende Dichtigkeit gegen Wassereintritt erreicht, doch zeigte sich nach Anschluß der Kabelgarnituren, die mit dem äußeren Schutzmantel mechanisch verbunden sind, überraschenderweise, daß im Gegensatz zu den bekannten gummiisolierten und gummiummantelten ortsveränderlichen Fernmeldekabeln der Schutzmantel bei Zugbeanspruchungen auf der Kabelseele schlüpft. Dies ist eine Folge davon, daß bei den bekannten ortsveränderlichen Fernmeldekabeln mit gummiisolierten Leitern zwischen der inneren Gummiisolation und dem äußeren Gummimantel eine fortlaufend feste Haftung vorhanden ist, wogegen diese zwischen den mit Faserstoffbändern oder Kunststoffolien isolierten Adern und dem Gummimantel fehlt. Erfindungsgemäß werden bei ortsveränderlichen Fernmeldekabeln mit einer in Bandoder Fadenform aufgebauten Leiter- und Seelenisolierung aus nicht gummiartigen Isolierstoffen und einem äußeren Schutzmantel aus Gummi oder aus solchen gummiartigen Isolierstoffen, die in mechanischer Hinsicht und hinsichtlich der Wasserdurchlässigkeit mit dem natürlichen Gummi praktisch übereinstimmen, so daß keine feste Haftung zwischen der Isolierung und dem Schutzmantel vorhanden ist, mit dem an den Enden Garnituren, wie Stecker, Aufhängeklemmen usw., zugfest verbunden sind, innerhalb des Schutzmantels oder in den Schutzmantel ein-I gebettet und mit diesem fortlaufend fest verbunden zugfeste Organe zur Herabsetzung 1 der Dehnbarkeit des Schutzmantels ange- ! ordnet.
Es ist bei biegsamen, Zugbeanspruchungen i unterworfenen Starkstromleitungen mit einem ] gummiisolierten Leiter und einem äußeren j Schutzmantel aus Gummi bereits bekanntj geworden, in den äußeren Schutzmantel zwischen einer inneren und äußeren Schicht ein zugfestes offenes Geflecht aus Metalldrähten anzuordnen, die mit den Endgarnituren fest verbunden werden, so daß die Zugbeanspruchungen im wesentlichen van dem offenen Drahtgeflecht aufgenommen, dagegen vom Leiter ferngehalten werden. Ferner ist es bei gumimiisolierten Starkstromleitungen mit an sich zugfester Seele bekannt, in den ebenfalls zweischichtigen äußeren Gummimantel eine Verstärkungseinlage in Form eines offenen Geflechtes aus Baumwollkordeln anzuordnen, um dem äußeren Mantel eine größere Festigkeit zu geben.
Demgegenüber betrifft die Erfindung ortsveränderliche Fernmeldekabel, bei denen die Leiter- bzw. Seelenisolierung aus Bändern oder Fäden aus nicht gummiartigen Isolierstoffen aufgebaut ist und bei denen sich unmittelbar über dieser Band- oder Fadenisolierung ein gummiartiger Schutzmantel l>efindet. Wenn man derartige ortsveränderliche Fernmeldekabel Zugbeanspruchungen unterwirft, tritt, wie die zur Erfindung führenden Untersuchungen gezeigt haben, ein Schlüpfen des äußeren gummiartigen Mantels auf der Kabelseele ein, was darauf zurückzuführen ist, daß im Gegensatz zu den bekannten gummi isolierten Leitungen keine enge Haftung zwischen dem Schutzmantel und der ioo Kabelseele vorhanden ist. Zur Behebung dieses Nachteiles wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zur . Herabsetzung der Dehnbarkeit des Schutzmantels mit diesem zugfeste Organe zu verbinden, die entweder innerhalb des Schutzmantels angeordnet oder in dem Schutzmantel selbst eingebettet sind. Dabei wird nicht im besonderen der Zweck verfolgt, die Leiter gegen Zugbeanspruchungen zu schützen. Die Erfindung unterscheidet sich also von den bekannten gummiisolierten Starkstromleitungen nicht nur hinsichtlich der Kabelart und der angewandten Leiterisolierung, sondern auch hinsichtlich des mit den zugfesten Organen verfolgten Zweckes.
Die Erfindung berücksichtigt durch die vorgeschlagene Lösung die außerordentlich verschiedene Dehnbarkeit der Kabelseele und des Schutzmantels. Dadurch, daß mit dem gummiartigen Schutzmantel fortlaufend zugfeste iao Organe fest verbunden werden, wird die Dehnbarkeit des Schutzmantels zumindest
ungefähr auf den Dehnungswert der Kabelseele herabgesetzt, ohne dabei dem Kabel den gummischlauchleitungsähnlichen Charakter zu nehmen. An den Enden des· Kabels werden die zugfesten Organe mit den zugehörigen Garnituren zugfest verbunden. Bei Fehlen von Endsteckern od. dgl. werden die zugfesten Organe zweier aufeinanderfolgender Kabellängen zugfest durchverbunden.
ίο Als zugfestes Organ kommt z. B. in bekannter Weise ein offenes Geflecht aus zugfesten Fäden, Kordeln, Drähten, Litzen, Bändern od. dgl. aus zugfesten Faserstoffen, Metallen oder beiden Stoffen in Betracht, das entweder unmittelbar unter. dem ' Schutzmantel angeordnet oder zwischen zwei Schutzmantelschichten eingebettet ist und in dessen freie Räume der Schutzmantel eingepreßt ist. Ferner können in bekannter Weise die zugfesten Organe in Form von mit gummiartigen Stoffen umkleideten Fäden, Kordeln, Drähten, Litzen usw. ausgebildet sein, die in Längsrichtung verlaufen bzw. mit großem Schlag verseilt und vorteilhaft unmittelbar unter dem Schutzmantel in den von den Adern oder Adergruppen gebildeten Zwickelräumen angeordnet werden und sich in den Schutzmantel einpressen.
Unter den für die Leiterisolierung verwendeten nicht gummiartigen Isolierstoffen sind neben Papier und natürlichen Textilstoffen Kunststoffe zu verstehen, wie Kunstseide, Zellwolle, F'äden oder Bänder aus PoIyvinylverbindungen, wie Polystyrol, PoIyvinylchlorid, und aus Polyacrylsäureester, Cellulosederivaten, vorzugsweise Cellulosetriacetat, für sich oder in Mischung untereinander und mit anderen Stoffen, z. B. mit Kautschuk, Ölen, Wachsen, Lösungsmitteln usw.
Als gummiartige Isolierstoffe für den Schutzmantel kommen neben dem natürlichen Kautschuk dessen Ersatzstoffe, wie Kunstkautschuk, Guttapercha, Balata, Polyisobutylen, ferner Mischpolymerisate von Kunststoffen gummiartigen Charakters, z. B. Mischpolymerisate von Polyvinylchlorid und Acrylsäuremethylester, in Frage.
In den Figuren sind mehrere zweckmäßige Ausführungsformen der Erfindung dargelegt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen zunächst die Ausbildung des zugfesten Organs in Form eines offenen Geflechtes. Bei beiden Ausführungen ist die aus sieben Vierern bestehende Kabelseele mit der überlappten Papierbandwicklung 10, der überlappten Bandwicklung 11 aus Cellulosetriacetat und der leitend gemachten Textilbandwicklung 12 umgeben. Die einzelnen Leiter sind in der bei fest verlegten Fernmeldekabeln üblichen Weise mit Papierbändern isoliert. Wie ersichtlich, sind in den äußeren Zwickel räumen zur Erzielung einer festeren Lagerung der Adergruppen Trensen aus Papier oder sonstigen Isolierstoffen angeordnet. Zweckmäßig sind die Hohlräume der papierisolierten Kabelseele mit halb- bzw. zähflüssigen unhygroskopischen Massen ausgefüllt, vorteilhaft mit solchen, die bei hohen Frequenzen kleine dielektrische Verluste aufweisen. Bei der Ausführung nach der Fig. 1 liegt das in Form eines offenen Geflechtes 13 ausgeführte zugfeste Organ unmittelbar unter dem äußeren gummiartigen Schutzmantel 14, nach der Fig. 2 dagegen zwischen den beiden Schichten 15 und 16 des Schutzmantels, und zwar derart, daß das Schutzmantelmaterial in die freien Räume des offenen Geflechtes eingepreßt ist, damit eine fortlaufend feste Verbindung des offenen Geflechtes mit dem Schutzmantel erreicht wird. Das offene Geflecht 13 besteht z. B-. aus zugfesten Hanfkordein oder aus Stahllitzen. Gegebenenfalls können auch Hanffäden bzw. Kordeln und Stahllitzen kombiniert verwendet werden, indem beispielsweise für die in der einen Richtung verlaufenden Elemente des Geflechtes solche mit geringer Dehnbarkeit, z. B. Stahldrähte oder -litzen, und für die in der anderen Richtung verlaufenden Elemente solche mit großer Dehnbarkeit, z. B. Faserstoffäden bzw. -kordein, verwendet werden. Das kann in solchen Fällen zweckmäßig sein, wo das Kabel trotz der Verfestigung des Mantels eine möglichst große Tordierfähigkeit behalten soll. Unter Umständen können die einzelnen zugfesten Elemente mit gummiartigen Isolierstoffen umkleidet sein, um die Bindung zwischen dem offenen Geflecht und dem Schutzmittel noch weiter zu verbessern.
In der Fig. 3 ist als Ausführungsbeispiel ein aus vier Vierern bestehendes ortsveränderliches Fernmeldekabel dargestellt. Jeder Leiter 20 ist zunächst mit einem schmalen Papierband 21 in offenen Schraubenwindungen umwickelt und mit einer geschlossenen mehrlagigen Papierband wicklung 2*2 als Aderisolation umgeben. Die Umhüllung der einzelnen Vierer besteht aus der mehrlagigen Papierbandwicklung 23, der Bandwicklung 24 aus Cellulosetriacetat und der leitend gemachten Textilbandwicklung 25. Die Hohl- «0 räume der aus Papier bestehenden Isolierung des Kabeils werden ebenso wie bei den Ausführungen gemäß den Fig. 1 und 2 mit einer halb- bzw. zähflüssigen Masse ausgefüllt. Erfindungsgemäß werden in den äußeren Zwickelräumen der vier Vierer zugfeste Organe angeordnet, die aus dem zugfesten Kern 26 und der Umhüllung 27 aus gummiartigen Isolierstoffen bestehen. Unmittelbar hierüber folgt der aus gummiartigen Isolierstoffen bestehende Schutzmantel 28, der sämtliche äußere Zwickelräume ausfüllt, so daß. eine
fortlaufende feste Verbindung zwischen den gummiumkleideten zugfesten Organen und dem äußeren Schutzmantel entsteht. Die Kerne 26 der zugfesten Organe werden vorteilhaft aus zugfesten Metallen, z. B. aus Stahl, oder auch aus gut leitenden Stoffen, wie Kupfer, Aluminium, insbesondere aus Hartkupfer, Berylliumkupfer, oder in Form von aus Stahldrähten und gut leitenden Drähten kombinierten Litzen hergestellt. Es ist dann möglich, die zugfesten Organe zu zusätzlichen Stromkreisen zusammenzuschalten. In dem dargestellten Fall sind die ! vier zugfesten Organe in Sternviererform an- ; geordnet, wobei aus je zwei diagonal gegenüberliegenden Organen je ein zusätzlicher Stromkreis und gegebenenfalls aus den vier Adern noch ein Phantomkreis gebildet werden kann.
ao Die Erfindung ist nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausfülirungsbeispiele beschränkt. Beispielsweise ist es auch bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungen möglich, in den äußeren Zwickelräumen zusätzliche zugfeste Organe anzuordnen, die einen zugfesten metallischen Kern enthalten, um diese zur Bildung zusätzlicher Stromkreise verwenden zu können. Bei der Ausführung nach der Fig. 3 kann die in der Mitte der vier Vierer liegende Einlage in Form eines isolierten Leiters ausgeführt werden, der zusammen mit den in den Zwickelräumen liegenden Organen zur Bildung zusätzlicher Stromkreise verwendet werden kann, indem beispielsweise der zentral liegende Leiter die Hinleitung und je zwei diagonal gegenüberliegende zugfeste Organe oder sämtliche vier zugfesten Organe die Rückleitung bilden. Ferner ist es bei den dargestellten Ausführungsformen möglich, die Leiter, wie in der Beschreibung bereits allgemein angegeben, statt mit Papier mit anderen nicht gummiartigen Isolierstoffen zu isolieren. Von besonderem Vorteil ist es, den äußeren Schutzmantel mit leitenden Stoffen, wie Metallpulver, Graphit oder Ruß, gleichmäßig zu durchsetzen. Bei der Ausführung gemäß der Fig- 3 werden hierdurch die Schirme 25 fortlaufend leitend überbrückt und die aus den zugfesten Organen gegebenenfalls gebildeten Stromkreise nach außen abgeschirmt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Ortsveränderliches Fernmeldekabel mit einer in Band- oder Fadenform aufgebauten Ader- oder Seelen isolierung aus nicht gummiartigen Isolierstoffen und einem äußeren Schutzmantel aus Gummi oder aus solchen gummiartigen Isolierstoffen, die in mechanischer Hinsicht und hinsichtlich der Wasserdurchlässigkeit mit dem natürlichen Gummi praktisch übereinstimmen, so daß keine feste Haftung zwischen der Isolierung und dem Schutzmantel vorhanden ist, bei dem mit den Enden des Schutzmantels Garnituren, wie Stecker, Aufhängeklemmen usw., zugfest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Schutzmantels oder in den Schutzmantel eingebettet und mit diesem fortlaufend fest verbunden zugfeste Organe zur Herabsetzung der Dehnbarkeit des Schutzmantels angeordnet sind.
  2. 2. Fernmeldekabel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zugfestes Organ in Form eines offenen Geflechtes aus zugfesten Fäden, Kordeln, Drähten, Litzen, Bändern usw. aus Faserstoffen, Metallen oder beiden Stoffen, das entweder unmittelbar unter dem Schutzmantel angeordnet oder zwischen zwei Schutzmantelschichten eingebettet ist und in dessen freie Räume der Schutzmantel eingepreßt ist.
  3. 3. Fernmeldekabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden, Kordeln, Drähte usw. einzeln mit gummiartigen Isolierstoffen umkleidet sind.
  4. 4. Fernmeldekabel nach Anspruch 2 go oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die in der einen Richtung verlaufenden Elemente des Geflechtes solche mit geringer Dehnbarkeit, z. B. Stahldrähte oder -litzen, und für die in der anderen Riehtung verlaufenden Elemente solche mit großer Dehnbarkeit, z. B. Faserstoffäden oder -kordein, verwendet sind.
  5. 5. Fernmeldekabel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zugfeste Organe -in Form von mit gummiartigen Isolierstoffen umkleideten Fäden, Kordeln, Drähten, Litzen usw., die unmittelbar unter dem Schutzmantel in den von den Adern oder Adergruppen gebildeten Zwickelräumen angeordnet und in den Schutzmantel eingepreßt sind.
  6. 6. Fernmeldekabel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung der zugfesten Organe aus Metallen, insbesondere aus gut leitenden Metallen, diese zu zusätzlichen Stromkreisen zusammengeschaltet sind.
  7. 7. Fernmeldekabel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in Form von Metallitzen ausgeführten zugfesten Organe zum Teil aus Stahldrähten und zum Teil aus gut leitenden Drähten bestehen.
  8. 8. Fernmeldekabel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unter dem Schutzmantel in den Zwickel-
    räumen eines aus vier Sternvierern bestehenden Kabels je ein zugfester mit gummiartigen. Isolierstoffen isolierter Leiter angeordnet ist und dabei je zwei diagonal gegenüberliegende Organe einen zusätzlichen Übertragungsstromkreis bilden.
  9. 9. Fernmeldekabel nach Anspruch i,
    . insbesondere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Schutzmantel mit leitenden Stoffen, wie Metallpulver, Graphit oder_ Ruß, gleichmäßig durchsetzt ist.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    Britische Patentschrift Nr. in 929;
    USA-Patentschrift Nr. 1 698 704.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5638 1.53
DES143164D 1940-12-03 1940-12-03 Ortsveraenderliches Fernmeldekabel Expired DE751673C (de)

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FR (1) FR877934A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4675475A (en) * 1984-05-02 1987-06-23 Ericsson, Inc. Electrical cable with reinforcement

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GB111929A (en) * 1917-01-02 1917-12-20 British Insulated And Helsby C Improvements in Electric Cables.
US1698704A (en) * 1925-01-10 1929-01-08 Simplex Wire & Cable Company Portable electric cable

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BE443794A (de) 1942-01-31
FR877934A (fr) 1943-01-06

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