DE75060C - Zerkleinerungsmaschine mit kreisendem Ringkörper - Google Patents
Zerkleinerungsmaschine mit kreisendem RingkörperInfo
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- DE75060C DE75060C DENDAT75060D DE75060DA DE75060C DE 75060 C DE75060 C DE 75060C DE NDAT75060 D DENDAT75060 D DE NDAT75060D DE 75060D A DE75060D A DE 75060DA DE 75060 C DE75060 C DE 75060C
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/06—Mills with rollers forced against the interior of a rotary ring, e.g. under spring action
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat eine Maschine zum Zerkleinern trockener oder nasser Körper,
wie Cement, Kalk, Gyps, Alabaster, Kaolin, Quarz, Phosphaten und dergl., zum Gegenstande
und eignet sich ganz besonders zum Zerkleinern von Mineralien.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie x-x der Fig. 1, während
die Fig. 3, 4 und 5 Einzelheiten in gröfserem Mafsstabe darstellen.
A ist das Gestell, B die Hauptantriebwelle, auf welcher die gesammte Einrichtung hängt
und welche in den Lagerstellen b b Lagerung findet. B1 ist eine auf Welle B festgekeilte
Scheibe, i?2 die Antriebscheibe für diese Welle. C ist eine auf Achse c sitzende kleinere Scheibe
und D ein Ring aus Gufseisen, in welchen ein Ring d aus Stahl eingelegt ist; letzterer
dient als Anlage für die Kugeln E E\ die in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise eingelegt
sind und durch die einstellbaren Zwischenlagen E'2 gehalten werden. F ist ein kleiner
Schaber, den man mittels Schnecke F1 in die gewünschte Schräge einstellt. Schnecke F1
steht mit einem Zahnsector F^ an dem Schaber in Eingriff, wie dies in Fig. 5 angegeben ist.
G ist ein mit Trichter G1 ausgerüsteter Zuführungscylinder mit eingesetzter Spindel G2,
auf welcher eine (in der Zeichnung nicht ersichtliche) Schnecke angeordnet ist. g ist die
Kette zum Antrieb der Spindel G2, H ein Deckel, I ein Elevator, 71 ein Zahnrad. K ist
eine Grube, in welche man Wasser fliefsen läfst. L ist ein Abflufs, den man mittels eines
(in der Zeichnung weggelassenen) Schützens regeln kann.
Welle B macht in der Minute etwa 1 50 Umdrehungen
und nimmt die auf ihr sitzende Scheibe B1 mit, die mit einem Stahlreifen versehen
ist; auf dieser Scheibe ruht der Ring D frei auf, der aus Gufseisen und aus mehreren
in geeigneter Weise mit einander verbundenen Theilen besteht.
Im inneren Theile des Ringes ist eine Nuth von geeigneter Gestalt vorgesehen, in welcher
man einen das Auflager für die Kugeln EE1 bildenden Stahlring d einlegt. Je nach den
zu zerkleinernden Massen kann der Ring D 8 bis 10 Tonnen wiegen. Bei der Drehung
der Scheibe B1 wird je nach der Drehrichtung
der Ring D mitgenommen. Die Scheibe C dient als Führung für den Ring und verhindert
eine schaukelnde Bewegung des letzteren. Die zu zerkleinernde und in den Trichter G1 eingebrachte
Masse fällt in den Cylinder G und die in letzterem vorgesehene Schraube vertheilt
die Masse gleichmäfsig über die Bahn d, wo sie vor den Kugeln EE1 herabfällt.
Diese Kugeln dienen dazu, die Masse gegen die Bahn d anzudrücken, wobei sie mittels der
Scheidewände U2 an ihrem Platze und von einander getrennt gehalten werden. Die Masse
geht über die Scheiben hinweg, wobei sie zerdrückt wird, worauf sie nach dem Schaber F
mit schrägen Wänden gelangt, welcher die Masse nach der rechten und linken Seite des
Ringes D befördert. Wenn es nöthig sein sollte, kann man die Wandung des Ringes mit
Netzen belegen, welche in der Zeichnung nicht angegeben sind.
Der Schaber ist mit einem Einstellapparat versehen, welcher den Abstand des ersteren
von der Fläche d ermöglicht. Es empfiehlt sich, den Schaber so einzustellen, dafs er die
Fläche d nicht berührt, damit eine Schicht Masse verbleibt, welche genügt, um das Anhaften
der aus dem Cylinder G fallenden Masse zu erleichtern.
Sollten feuchte oder nasse Massen, wie aus der Grube herausbeförderte Mineralien oder
Goldsand, dessen Sichtung durch Decantiren erfolgen kann, zerkleinert werden, so kann man
den Apparat so anordnen, dafs die Feinheit des Productes abgestuft wird.
In die mit Wasser angefüllte Grube K bringt man die zu zerkleinernde Masse ein, welche
durch den Elevator / nach dem Trichter G1 befördert wird.
Der Elevator nimmt infolge seiner aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Anordnung die Masse mit
fort, während das Wasser abfliefsen kann. Die Abflufsöffnung L ermöglicht durch einen
Schützen die Bestimmung des Wasserstandes im Bassin oder der Grube und demzufolge die
Feinheit der durch die Mündung L abfiiefsenden Massen. Der Schaber F läfst die Masse
in die Grube K zurückfallen, aus welcher sie durch den Elevator wieder entnommen wird.
Für manche Fälle empfiehlt es sich, im Innern des Ringes ein Rohr anzuordnen, durch welches
die zum Mitfortnehmen sowie zum Abheben der Masse nöthige Wassermenge zugeführt wird.
Was die zur Wegführung der genügend zerkleinerten Massen durch die Oeffnung L nöthige
Wassermenge anbelangt, so wird dieselbe in das Decantirgefäfs K eingeleitet, in welcher
die Masse durch den Elevator in beständiger Bewegung erhalten wird.
Man kann für manche Fälle die Kugeln E E1
durch geeignet angeordnete Scheiben ersetzen.
Claims (2)
- P A T E N T - A N S P R Ü C H E :ι. Eine Maschine zum Zerkleinern trockener oder nasser Massen, wie Kalk, Cement, Mineralien und dergl., gekennzeichnet durch Anordnung einer treibenden Scheibe (B*), eines von letzterer getragenen und mitgenommenen Ringkörpers (D) und einer der letzteren als Führung dienenden kleineren Scheibe (C), welche Theile mit solcher Geschwindigkeit umlaufen, dafs die in der Mahlfläche des Ringes D auftretende Schleuderkraft ein Abfallen des zu zerkleinernden Gutes von der oberen und seitlichen Mahlbahn verhindert.
- 2. Bei der im Anspruch 1. gekennzeichneten Zerkleinerungsmaschine Anordnung mehrerer in die Nuth des Ringkörpers (D) eingelegter Kugeln (EE1), welche die eingebrachte Masse gegen die Wandung andrücken und so die Schleuderkraft in ihrer Wirkung unterstützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75060C true DE75060C (de) |
Family
ID=348060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75060D Expired - Lifetime DE75060C (de) | Zerkleinerungsmaschine mit kreisendem Ringkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75060C (de) |
-
0
- DE DENDAT75060D patent/DE75060C/de not_active Expired - Lifetime
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