DE750413C - Verfahren zur Umpolung von selbsterregten Gleichstromnebenschlussgeneratoren, insbesondere solchen fuer Schweisszwecke - Google Patents

Verfahren zur Umpolung von selbsterregten Gleichstromnebenschlussgeneratoren, insbesondere solchen fuer Schweisszwecke

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DE750413C
DE750413C DEM145905D DEM0145905D DE750413C DE 750413 C DE750413 C DE 750413C DE M145905 D DEM145905 D DE M145905D DE M0145905 D DEM0145905 D DE M0145905D DE 750413 C DE750413 C DE 750413C
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DE
Germany
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polarity reversal
field
switch
field winding
power source
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Expired
Application number
DEM145905D
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English (en)
Inventor
Helmut Dipl-Ing Langkau
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/16DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having angularly adjustable excitation field, e.g. by pole reversing or pole switching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zur Umpolung von selbsterregten Gleichstromnebenschlußgeneratoren, insbesondere solchen für Schweißzwecke Bei Gleichstromgeneratoren besteht nicht selten das Bedürfnis, die Polarität des Ankerstromkreises schnell umzukehren. Dies ist z. B. bei der Lichtbogenschweißun g oft deswegen nötig, weil verschiedenartige Schweißdrähte verschiedene Polarität erfordern. Beispielsweise muß häufig zunächst ein blanker, am Minuspol brennender Draht für die Wurzelnaht verwendet werden und unmittelbar anschließend eine hochwertige Schmelzmantelelektrode, die meistens mit,dem Pluspol verbunden wird.
  • Zur Vermeidung der zeitraubenden Umklemmung der Schweißkabel hat man bisher im allgemeinen einen doppelpoligen Umschalter im Hauptstromkreis verwendet, der für die volle Schweißstromstärke ,bemessen sein muß und daher sehr schwer und kostspielig wird. Bei Maschinen mit Fremderregung ist die Polumschaltung ohne weiteres durch Umkehrung des Erregerstromes möglich. Bei selbsterregten Gleichstromgeneratoren würde eine Umschaltung der Erregerwicklung jedoch nur dann die Klemmenpolarität umkehren, wenn man auch die Drehrichtung ändert.
  • Zur Umpolung von selbsterregten Generatoren ohne Änderung der Drehrichtung war es -bisher erforderlich, daß .das Remanenzfeld durch eine fremde Stromquelle umgepolt wird, die beispielsweise in den Erregerkreis zwischen Anker und Nebenschlußwicklung eingeschaltet worden ist. Eine solche Hilfsstromquelle wird zwar bei :der vorliegenden Erfindung ebenfalls benötigt, doch in Verbindung mit einer Anordnung, .die nur sehr wenig Energie zur Umpolung benötigt, so daß als Hilfsstromquelle beispielsweise eine kleine Taschenlampenbatterie für sehr viele Umpolungen großer Maschinen ausreicht.
  • Hierbei geht die Erfindung von folgenden Grundlagen aus: In Abb. r stellt die Kurve z die Magnetisierungskurve (Leerlaufcharakteristik) in Abhängigkeit von der Felderregung AW für in Richtung plus AW zunehmende Erregung dar. Linie 2 ist die gleiche Kurve für abnehmende und in negativer Richtung (nach -AU') zunehmende Felderregung. Beide Kurven bilden die bekannte Hysteresisclileife. Der Spannungswert R/voll stellt die Reinanenzspannung und der Wert C die Koerzit.ivkraft für den Fall dar, daß die Maschine vorher volle positive 'Felderregung (AWlz@oll) geführt hat.
  • Will man nun die Polarität durch eine negative Fremderregung umkehren, so zeigt die Maschine erst entgegengesetzte Klemmenspannung bei einem über C liegenden Erregerstromvvert, z. B. bei Ab17,. Die zugehörige negative Klemmenspannung U, besteht aber nur so lange, als die Fremderregung andauert, denn nach Aufhören derselben kehrt die Magnetisierung auf der Linie 3 wieder auf den positiven Remanenzwert R, zurück. Erst bei der wesentlich stärkeren Erregung ATV.. würde, der Kurve d. folgend, ein negativer Remanenzwert R., entstehen. Jedoch kann es dann vorkommen, daß dieselbe so klein ist, daß sich die L\lascbine bei Umschaltung auf Selbsterregung nicht selbständig weitererregt.
  • Abb.2 zeigt, wie die Verhältnisse dagegen bei einer Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung liegen. Dort ist lediglich der absteigende Ast 5 der 'L#lagnetisierttngskttrve eingezeichnet. DienegativeFelderregun-Alf', ist so bemessen, daß ein negativer Spannungswert it, erzeugt -wird; jedoch reicht ATU, selbst, wie in Abb. i gezeigt, zur stabilen Umkehrung des Remanenzfeldes nicht aus. Die Linie 6 ist die Widerstandsgerade (R = const) für die Neb.enschlußwicklung der Maschine (8 in Abb. 3-)-Erfindungsgemäß wird nun von diesem Zustand aus die von ATY, erzeugte negative Klemmenspannung it, unmittelbar auf die Nebenschlußwicklung geschaltet. Hierauf nimmt dann die Erregung, der Linie 6 nach unten folgend, sehr schnell bis auf -Aii' oll zu, und die Maschine arbeitet dann stabil mit negativer Magnetisierung. Es muß hierbei nur die Voraussetzung erfüllt sein, daß at,, absolut betrachtet, oberhalb des Schnittpunktes S der Linien 5 und 6 liegt.
  • Abb. 2 zeigt gleichzeitig einen Fall, wo die er%vähnte Voraussetzung nicht erfüllt ist. Zu diesem Zweck ist vergleichsweise in dieser Abbildung noch die Widerstandslinie 7 für einen höheren Nebenschlußwiderstand eingezeichnet, also eine Widerstandslinie, die für Vorschaltung eines Feldwiderstandes gilt. Da diese Linie 7 .den negativen Teil der Charakteristik 5 erst bei einem höheren Wert als zt, schneidet, kann die Felderregung hierbei nicht in negativem Sinne ansteigen; in diesem Falle bewegt sich der Erregungszustand, der Linie ;7 folgend, vielmehr nach oben, durchläuft den 0-Wert und läßt anschließend die ursprüngliche positive Klemmenspannung wiederkehren. Nach der Erfindung soll bei selbsterregten Gleichstromgeneratoren nun eine sichere Umpolung mit einer möglichst kleinen Hilfsstromqu.elle dadurch erreicht werden, daß die Erregerwicklung zunächst von <len Atikerklemnten des Generators getrennt und bei überbrücktem Feldvorschaltwiderstand durch <lie Hilfsstrornquelle unstabil vormagnetisiert wird und daß hiieran anschließend ohne Unterbrechung des Stromflusses in- der Erregerwicklung die volle Utnmagnetisierutig des Generators durch Anschließen der Feldwicklung an die Ankerklemmen des Generators bewirkt wird, während die Hilfsstroinquelle nach vollzogener Uininagnetisierttnvon der Erregerwicklung getrennt wird.
  • Bei der in Abb.3 dargestellten Schaltun,-nach der Erfinlung sollen also folgende Vorgänge genau und schnell nacheinander durchgeführt «-erden: r. Die von den Ankerklemmen zunächst abgetrennte Erregerwicklung 8 erhält mit Hilfe des Umschalters ii von der Batterie io aus Fremderregung.
  • 2. Die Klemme C der Wicklung 8 wird über den überbrückten Feldvorschaltwiderstanfl s, t mit der Ankerkletnme A leitend verbunden.
  • 3. Die Batterie wird zur Vermeidung eines längere Zeit dauernden Kurzschlusses unmittelbar darauf abgeschaltet.
  • d.. Die Nebenschlußerregung steigt bis zum Sättigungspunkt zusammen mit der Klemmenspannung an.
  • 5. Die direkte Verbindtmg von C mit A wird geöffnet, der Nebenschlußreglerwiderstand also wieder eingeschaltet.
  • Wie die Vorgänge i bis 5 durch einen Drehschalter durchgeführt werden, zeigt A11.4. Zum Umpolen wird der Schalthebel 12 Volt der Betriebsstellung s aus zunächst auf o weitergeschaltet: inzwischen wird der Umschalter ii umgelegt und der Schalthebel i2 bei bleichbleibendem Drehsinn des Hebels 'weder auf zit, t, s weitergeschaltet.
  • Die beiden Schalter i i und 12 können mechanisch so miteinander verbunden werden, daß der Umschalter i i jedesmal umschaltet, wenn der Schalthebel 12 von der Schaltstellung o nach m durchgeschaltet wird. Auf diese Weise wird die Nebenschlußwicklung 8 immer abwechselnd in rier einen und in der anderen Richtung vom Batteriestrom durchflossen.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ermö,-liebt auch Fernschaltung, also Umpolung, unmittelbar vom Arbeitsplatz aus. Vielfach wird auch der Nebenschlußregler als Fernregler zur Stromregulierung vom Arbeitsplatz aus verwendet. Abb.5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen Polumschalter in Verbindung mit einem solchen an sich bekannten Fernregler. .
  • Wie ersichtlich, genügen drei Zuleitungen geringen Querschnitts vom Regelgerät zur Maschine. Der Regler ist hier gegenüber der Darstellung in Abb. q. mit einem Kurzschlußkontakt q für die Erregerwicklung versehen ein mit diesem Kontakt q verbundener Kontakt befindet sich auch an :dem Schalter 1d., um eine Unterbrechung des Erregerstromes wegen der damit verbundenen Funkenbildung zu vermeiden. Außerdem ist am Schalter 14 noch je ein Zwischenkontakt zwischen t und s einerseits und s und q andererseits vorgesehen. Diese Zwischenkontakte, .die hier beispielstveise an die Mitte des Reglers angeschlossen sind, sind notwendig, :damit man den Polumschalter 15 in Verbindung mit dem Schalter 14 unabhängig von der Stellung des Reglers 13 betätigen kann, also auch, wenn der Regler 13 auf o (q) steht. Denn in diesem Falle würde der Schalter 14 beim Überschalten von t auf s ohne Zwischenstufe ,die Klemme A mit der Klemme D direkt verbinden, die Maschine würde also kurzgeschlossen werden. Das gleiche wäre,der Fall, wenn :der Regler 13 auf voll (t) stehen und der Schalter 14 von s auf o geschaltet würde.
  • In dem Batteriestromkreis befindet sich noch eine Kontrollampe 16, die gleichzeitig aufleuchtet, wenn beim Umpolen bei der Stellung in, des Schalters 14 der von .der Batterie io durch die Nebenschlußwicklung 8 geschickte Strom den erforderlichen Wert erreicht hat; denn @fe Indukbivität von B verzögert den Stromdurchgang und damit die Umpolung eine Zeitlang. Gleichzeitig zeigt die Kontrollampe an, ob die Batterie noch betriebsfähig ist. Erwähnenswert ist bei dieser Anordnung noch, .daß .der beim Überschalten von in auf t eingetretene Rückstrom von der Maschine in die Batterie .dieselbe wieder etwas aufladet und damit die Betriebsdauer erhöht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Umpolung von selbsterregten Gleichstromilebenschlußgeneratoren, insbesondere solchen für Schweißzwecke, mittels einer zur direkten Umpolung des Remanenzfeldes nicht aubreichendenkleinen Hilfsstromquelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung (8) zunächst von den Ankerklemmen des Generators getrennt und bei überbrücktem Feldvorschaltwiderstand (9) durch die Hilfsstromquelle (io) unstabil vormagnetisiert wird, und daß hieran anschließend ohne Unterbrechung des Stromflusses in der Feldwicklung (8) die volle U mmagneti.sierung es Generators durch Anschließen der Feldwicklung (8) an die Ankerklemmen des Generators bewirkt wird, während die Hilfsstromquelle nach vollzogener Ummagnetisierung von der Feldwicklung (8) getrennt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, insbesondere zur Fernumpolung vom Arbeitsplatz aus, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Umpolung der Feldwicklung (8) vorgesehene zweipolige Umschalter (i i) mit dem Feldregler (9) zu einem Gerät baulich vereinigt ist, so daß nur drei Hilfsleitungen zwischen der Maschine und den Schaltgeräten benötigt werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Feldregler (9, 13) und dem Umschalter (11, 15) ein einpoliger, mehrstufiger Schalter (12, 1d.) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe bei gleichzeitiger Betätigung des Umschalters (11, 15) die Schaltungen für die einzelnen Phasen des Umpolverfahrens hergestellt werden. .. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Batteriestromkreis eine gleichzeitig als Vorwiderstand wirkende Kontrollampe (16) zum Anzeigen der ordnungsgemäßen Hilfserregung eingeschaltet ist.
DEM145905D 1939-08-18 1939-08-18 Verfahren zur Umpolung von selbsterregten Gleichstromnebenschlussgeneratoren, insbesondere solchen fuer Schweisszwecke Expired DE750413C (de)

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