DE74990C - Bei Temperaturveränderungen sich selbstthätig verstellende Lüftungsklappe - Google Patents

Bei Temperaturveränderungen sich selbstthätig verstellende Lüftungsklappe

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DE74990C
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ventilation flap
cylinder
thermostat
ventilation
temperature changes
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DENDAT74990D
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English (en)
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F. C. CHADBORN, 219 Third Street, Newburgh, Grfsch. Orange, Staat New-York, V. St. A
Publication of DE74990C publication Critical patent/DE74990C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F11/00Control or safety arrangements
    • F24F11/70Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof
    • F24F11/72Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof for controlling the supply of treated air, e.g. its pressure
    • F24F11/74Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof for controlling the supply of treated air, e.g. its pressure for controlling air flow rate or air velocity
    • F24F11/76Control systems characterised by their outputs; Constructional details thereof for controlling the supply of treated air, e.g. its pressure for controlling air flow rate or air velocity by means responsive to temperature, e.g. bimetal springs

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es bestand bisher bei Gewächshäusern oder anderen Gebäuden immer die Schwierigkeit, die Lüftungseinrichtungen so anzuordnen, dafs eine gleichmäfsige oder nahezu gleichmäfsige Temperatur aufrecht erhalten wird, da die Lüftungseinrichtung gewöhnlich von beträchtlichem Gewicht ist und zu ihrer Inbetriebsetzung einen grofsen Kraftaufwand beansprucht. Das Gleiche gilt für die Lüftung von Theatern und öffentlichen Gebäuden.
Vorliegende Neuerung ist nun zum selbstthätigen Lüften von öffentlichen Gebäuden, Gewächshäusern u. s. w. bestimmt. Die Ventilationsklappen können auch mit der Hand geöffnet oder geschlossen werden.
Es kommt ein Thermostat zur Verwendung, der auf ein empfindliches Ventil einwirkt, welches Wasser- oder einen anderen Flüssigkeitsdruck zum Oeffnen oder Abschliefsen eines die Regelung bewirkenden Hahnes oder Ventils zur Wirkung kommen läfst. Durch diesen Hahn bezw. dieses Ventil wirkt die motorische Kraft auf denjenigen Apparat ein, welcher die Ventilationsklappen in Bewegung setzt.
In der Zeichnung (Fig. 1) ist in Ansicht angedeutet , wie der. Apparat zu seiner Ingangsetzung eingerichtet ist, wobei der obere Theil des Cylinders im Schnitt dargestellt ist. Fig. 2 zeigt eine Ansicht rechtwinklig zu Fig. 1, wobei der eine Träger, auf welchem der Betriebscylinder Auflagerung findet, weggelassen ist. Fig. 3 zeigt im Schnitt und gröfseren Mafsstabe das Hauptventil, Fig. 4 ebenfalls im Schnitt und gröfseren Mafsstabe das empfindliche Ventil. Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie x-x der Fig. 4 und Fig. 6 eine Ansicht des Hebels für das empfindliche Ventil, mit dem Auflager für die eine Regelung ermöglichende Schraube im Schnitt.
Die durch die Figuren angedeutete Lüftungsvorrichtung kann durch einen geeigneten Flüssigkeitsdruck, beispielsweise durch den in Gewächshäusern und Palmengärten zur Verfügung stehenden Wasserdruck in Gang gesetzt werden; es kann aber auch Luft oder ein anderes geeignetes Mittel verwendet werden.
Das Rohr A führt das Wasser unter geeignetem Druck dem Apparat zu. Die etwa im Wasser vorhandenen Beimengungen, welche das Arbeiten der Ventile im Apparat störend beeinflussen, werden durch ein Sieb B zurückgehalten ; C ist das Hauptventil oder der Dreiwegehahn nach dem Betriebscylinder D, in welchem sich ein Kolben E befindet und an welchen sich eine Verbindung nach der Ventilationsklappe anschliefst.
Wenn, wie in Gewächshäusern, dieser Ventilator mit schwingenden Flügeln ausgerüstet ist, so empfiehlt sich die Anwendung eines Querriegels F, welcher als Führung für die nach den Ventilationsklappen führende Kolbenstange und als Begrenzung für den verschiebbaren Bundring G dient, der durch eine Schraube auf der Kolbenstange H festgehalten wird, so dafs die Ventilationsklappen bis zur gewünschten Grenze geöffnet werden können und ein weiter anhaltender Druck diese Ventilationsklappen nicht weiter bethätigt.
Die Kolbenstange H ist mit dem schwingenden Flügel oder der Klappe K durch einen Arm / auf letzterer verbunden. Dieser Flügel, diese Klappe oder irgend eine andere die Bewegung der Luft regelnde Einrichtung kann von beliebiger Anordnung sein. Der in Fig. ι ersichtliche Flügel ist nur beispielsweise angegeben.
Wenn das Hauptventil C so gedreht wird, dafs das Wasser in den Betriebscylinder D eintreten kann, so wird der Kolben E so lange angehoben, bis die Zuleitung des unter Druck stehenden Wassers unterbrochen wird; für gewöhnlich empfiehlt sich die Ausnutzung des Flüssigkeitsdruckes zum Oeffnen der Ventilationsklappe, wenn der gewünschte Wärmegrad überschritten wird. Wenn die Ventilationsklappe geschlossen werden soll, so wird das Hauptventil C so angestellt, dafs das Wasser durch ein bei Dreiwegehähnen übliches Ablaufrohr oder eine Oeffnung abströmen kann. Dieses Hauptventil oder der Hahn kann von beliebiger. Anordnung sein und bedarf einer besonderen Beschreibung nicht.
Das aus dem Betriebscylinder beim Senken der Ventilationsklappe ablaufende überschüssige Wasser kann durch ein Rohr nach einer beliebigen Verwendungsstelle oder einem Behälter weitergeleitet, oder es kann durch ein Rohr nach einer Brause 21 geführt werden, welche die Pflanzen im Gewächshause besprengt.
In Fig. 3 ist das Hauptventil oder der Hahn C mit einem Wasserabflufs 17 und anschliefsender Leitung 18 versehen. Wenn aber im Küken des Hahnes ein in Richtung der Längsachse desselben durchgeführtes Loch vorgesehen ist, wie bei ig ersichtlich, welches mit dem Abschlufs 17 in Verbindung steht, so kann das verbrauchte Wasser am Ende des Kükens abfliefsen, wie bei Fig. 3 angegeben.
Die Vorrichtung zur Regelung der Wärme (Thermostat) kann von beliebiger Anordnung sein. Erfinder empfiehlt die in der Zeichnung angegebene; bei derselben ist L das Schild des Thermostaten. An dem Ende dieses Schildes ist die federnde Klinge M befestigt, durch welche der mit Stellmutter O besetzte Schraubenbolzen N hindurchgeführt ist, um die Stellung des Thermostaten zu bestimmen. Das von der Klinge M abgelegene Ende des Thermostaten verändert sich in seiner Stellung infolge der auf letzteren einwirkenden Temperatur, wobei die eine Fläche des Thermostaten aus Hartgummi und die andere aus Metallblech besteht. An das sich verstellende Ende des Thermostaten schliefst sich eine Gabel P an, die nach Bedarf gehoben und gesenkt und durch eine Schraube 3 festgestellt werden kann. Diese Gabel des Thermostaten wirkt auf das empfindliche Ventil oder den Hahn ein, welcher bei Einwirkung auf den Mechanismus den Flüssigkeitsdruck regelt, wobei genannter Mechanismus das Hauptventil oder den Hahn C in der einen oder anderen Richtung verdreht.
Zur Bethätigung des Hauptventils C kommen zwei kleine Cylinder RR1 mit eingesetzten Kolben und an dieselben sich anschliefsenden Kolbenstangen S S1 zur Verwendung. Die letzteren wirken auf zwei an der Scheibe T einander gegenüber liegende Kurbelzapfen. Die Scheibe T sitzt auf der Achse des Hauptventils C. Das durch den Thermostaten bethätigte empfindliche Ventil U ist mit einem kegelförmigen Küken 4 ausgestattet, welches einen centralen Wasserdurchleitungskanal 5, zwei seitliche Wasserkanäle 6, 7 und einen an der Umfläche liegenden Kanal 8 besitzt. Das Rohr 9 führt das Wasser unter Druck in das Innere des Ventilgehäuses U und dann nach dem centralen Wasserkanal 5. Die Röhren 10 und 11 führen nach den Cylindern R und R1, so dafs beim Drehen des Hahnkükens 4 und bei der daraus sich ergebenden Verbindung des seitlichen Kanals 6 mit dem Rohr 10 der Flüssigkeitsdruck im Cylinder R zur Wirkung kommt, dagegen durch den Kanal 8 und den Ablauf 12 die Flüssigkeit aus dem Cylinder R1 austritt, infolge dessen das Hauptventil C in der einen Richtung verdreht wird. Wird jedoch das Küken 4 in der anderen Richtung gedreht und es tritt der Kanal 7 mit dem Rohr 11 in Verbindung, so wirkt der Flüssigkeitsdruck im Cylinder JR1, und es tritt die Flüssigkeit durch den Kanal 8 und den Ablauf 12 aus dem Cylinder R aus.
Zum Verdrehen des Kükens 4 durch die am Thermostaten sitzende Gabel P empfiehlt sich die Anbringung der Schwingkurbel 13, deren waagrecht umgebogenes Ende in die Gabel P eintritt und deren lothrechter Theil durch ein Loch im Küken 4 hindurchgesteckt ist. Durch eine Mutter 14 kann diese Schwingkurbel in jeder beliebigen Stellung festgeklemmt werden. Durch veränderten Abstand zwischen dem zu einem Kurbelstift ausgebildeten waagrecht liegenden Kurbeltheil und der Achse des Kükens 4 kann die Geschwindigkeit des Apparates geregelt und bestimmt werden, weil bei gröfster Annäherung genannten Kurbelstiftes an die Hahnkükenachse das Küken bei der gleichen, durch den Thermostaten in die Erscheinung tretenden Temperaturveränderung eine gröfsere Verdrehung macht, als wenn sich der Kurbelstift weiter von der Hahnkükenachse entfernt befindet. Hierdurch kann die durch den Thermostaten wirkende Lüftungsvorrichtung so eingerichtet werden, dafs sie bei gegebenen Temperaturwechseln sich schneller oder langsamer einstellt.
Dabei empfiehlt sich die Anbringung einer Stellschraube 15 am Ende des Kükens 4, welche ein zu festes Anpressen des letzteren
gegen seinen Sitz durch den Druck des auf das Küken wirkenden Wassers verhindert, wobei es sich empfiehlt, in das Wasserzuleitungsrohr, welches an das Küken 4 heranführt, ein feines Sieb V einzusetzen.
Durch diese Neuerung ist es ermöglicht, den Lüftungsapparat so einzurichten, dafs er mit gröfserer oder geringerer Geschwindigkeit arbeitet. Es können die Lüftungsvorrichtungen unter jedweden gewünschten Temperaturverhältnissen in Gang gesetzt werden.
Auf Scheibe T sitzt eine Begrenzung 16; die eine Begrenzung der Scheibendrehung und dadurch des Hauptventiles C ermöglichenden Schrauben W erhalten in festliegenden Muttern Führung. Hierdurch kann das Hauptventil durch das empfindliche Ventil U und den durch letzteres hindurchgehenden Wasserstrom. auf jede gewünschte Weite geöffnet werden. Es empfiehlt sich, manchmal die Begrenzungsschrauben so einzustellen, dafs sich die Ventilationsklappe bei Erhöhung der Temperatur verhältnifsmäfsig langsam öffnet und mit gröfserer Geschwindigkeit sich schliefst, wenn die Temperatur sinkt, welche Aenderungen in den Bewegungen natürlich von der Gröfse der Bewegung abhängt, die dem Hauptventil oder Hahn in der einen oder anderen Richtung gegeben wird.
Durch Lösen der Schraube 3 an der Gabel P und durch Verschiebung der letzteren aus der Bahn der Kurbel 13 kann diese Kurbel zum Heben und Senken der Ventilationsklappen in beliebiger Richtung mit der Hand gedreht werden, ohne dafs auf die Temperatur Rücksicht genommen wird. Auch kann das Hauptventil C, wenn nöthig, unmittelbar mit der Hand gedreht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine bei Temperaturvecänderungen sich selbstthätig verstellende Lüftungsklappe für Gewächshäuser u. dergl., gekennzeichnet durch die gemeinsame Anordnung eines Druckwassercylinders (D), dessen in seiner veränderlichen Aufwärtsbewegung begrenzter Druckkolben (E) mit der zu verstellenden Lüftungsklappe (K) in gelenkiger Verbindung steht, eines den Ein- und Austritt der Flüssigkeit in bezw. aus dem Cylinder regelnden Haupthahnes (C), eines die Kükenstellung des letzteren beeinflussenden Doppelcylinderdrucksatzes (RR1), eines bei Veränderung der Temperatur sich ausdehnenden oder zusammenziehenden Thermostaten (L) und eines empfindlichen Dreiwegehahnes (U), der, durch den Thermostaten beeinflufst, einen der Cylinder (RR1) durch Druckwasser betreibt und dadurch den Haupthahn (C) öffnet oder schliefst, demzufolge eine Druckwasserbewegung zum Einstellen der Ventilationsklappe (K) im Cylinder D eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74990D Bei Temperaturveränderungen sich selbstthätig verstellende Lüftungsklappe Expired - Lifetime DE74990C (de)

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