DE749840C - Fluessigkeitslibelle - Google Patents
FluessigkeitslibelleInfo
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- DE749840C DE749840C DED87849D DED0087849D DE749840C DE 749840 C DE749840 C DE 749840C DE D87849 D DED87849 D DE D87849D DE D0087849 D DED0087849 D DE D0087849D DE 749840 C DE749840 C DE 749840C
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- liquid
- vial
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C9/00—Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
- G01C9/18—Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids
- G01C9/24—Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids in closed containers partially filled with liquid so as to leave a gas bubble
- G01C9/36—Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using liquids in closed containers partially filled with liquid so as to leave a gas bubble of the spherical type, i.e. for indicating the level in all directions
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- Remote Sensing (AREA)
- Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)
Description
- Flüssigkeitslibelle Bei manchen Flüssigkeitslibellen, namentlich solchen, deren Gehäuse aus Metall oder sogar chemich verschiedenen Metallen bzw.
- Legierungen herstellt, zeigen sich immer wieder Verunreinigungen der Libellenflüssigkeit, wenn auch vielfach erst nach Wochen oder Monaten. Lichteinflüsse und Wärme können die Vorgänge gelegentlich beschleunigen. Die 1 ursache für diese Erscheinungen liegt bei sorgfältiger Ausbildung der Dichtungsstellen in erster Linie in chemischen oder chemischphysikalischen Vorgängen, die zwischen der Libellenflüssigkeit einerseits und den von dieser benetzten Metallen und Dichtungsstoffen andererseits vor sich gehen. Die zur Verwendung gelangenden Flüssigkeiten weisen immer einen, wenn auch geringen pH-Wert auf. Dieser wirkt aller dadurch schädlich, daß es sich vielfach nicht vermeiden läßt, das Libellengehäuse aus Metallen zusammenzusetzen, die an verschiedenen Stellen der Spannungsreihe stehen. Ein weiterer Nachteil vieler Metalle ist es, daß sie Zuschläge oder Zusätze in Fonn von chemischen Elementen oder Verbindungen enthalten. die als Flußmittel dienen oder aus irgendwelchen anderen Gründen zur Verwendung gelangen. Hierher gehört auch die Benutzung von Lötmitteln bei der Herstellung von Lötstellen zwischen Teilen des Libellenkörpers.
- Erfindungsgemäß werden die gekennzeichneten Mängel dadurch vermieden, daß die mit der Libellenflüssigkeit in Berührung stehenden oder möglicherweise gelangenden Flächen des Libellenhohlraumes entweder durch eine eine Trübung der Libellenflüssigkeit verhindernde Schutzschicht abgedeckt sind oder die den Hohlraum bildenden Teile aus Werkstoffen bestehen, die eine durch chemische oder physikalische Vorgänge verursachte Trübung der Libellenflüssigkeit praktisch unmöglich machen.
- Eine solche Schutzschicht kann z. B. aus einer vorzugsweise durch Galvanisteren, Aufspritzen oder Verdampfen hergestellten Metallauflage bestehen, die zur Trübung der Flüssigkeit anlaßgebende Bestandteile nicht enthält und beispielsweise aus einer chemisch reinen Metallschicht besteht. Statt aus Metall kann die Schutzschicht auch aus einem vorzugsweise thermoplastischen Kunststoff gebildet werden. In diesem Fall läßt sich die Schutzschicht überdies aus mehreren. gegebenenfalls aus verschiedenen Werkstoffen bestehenden Lagen ilerstellen. wobei den einzelnen Lagen :1. . verschiedene Aufgabett zugewiesen sein können.
- Die Verwendung von Kunststoffen bringt en Vorteil. daß der gesamte Flüssigkeitsraum aus Kunststoffen bestehen bzw. damit abgeleckt werden kann, so daß eine ganz homogene Oberfläche entsteht. Damit bieten sich vollkommen neue Möglichkeiten in der Fertigung von Libellen. Eine solche Kunststofflibelle ist ein allseitig geschlossenes Gebilde, deren Dichtigkeit auf Grund ihres fugenlosen Aufbaues besonders. gewährleistet ist. Das umgebende Gehäuse dient gewissermaßen nur als Traggerüst für das Kunststoffgehäuse und kann demnach auch aus Werkstoffen (Metallen@ bestehen. die ohne einen derartigen Schutzüberzug für den genannten Zweck mehr oder weniger ungeeignet wären. Vorteile bieen sich vor allem auch für Libellen mit ver-@nderbarer Blasengröße, deren Flüssigkeitsraum durch einen aus Wellrohr bestehenden oder membranartig ausgebildeten Regelkörper vergrößert oder verkleinert werden kann. Bis jetzt ist es z. B. technisch nicht möglich gewesen, derartige Wellrohre mit für alle Umtände brauchbaren Eigenschaften aus Sunststoffen herzustellen. Vielfach ist es zweckmäßig. auch die durchsichtigen Teile, die an sich keine Trübung der Libellenflüssigkeit verursachen, mit einer Schicht aus Kunststoff, der dann naturgemäß durchsichtig sein muß, zu bedecken. Nach dem Zusammenbau der Libelle können die Schutzschichten bei geeigneter Wahl der Kunststoffe, falls sie schon vor dem Zusammenbau aufgetragen werden, lurch Wärmebehandlung oder chemisch miteinander verschweißt oder lückenlos mit den anderen Teilen der Libelle zusammengefügt werden. Vorteilhafter ist es, die Libelle erst nach dem Zusammenbau mit einer homogenen Schutzschicht zu versehen, da hierdurch neben der Verhinderung der Elementenbildung eine besonders gute Abdichtung der Trennstellen zwischen den einzelnen Bauelementen der Li-Zelle erzielt wird.
- Für den Fall, daß bestimmte Stellen, insbesondere die durchsichtigen, von der Schutzschicht freizuhalten sintl, ist vorgesehen, diese während des Aufbringens der Schutzschicht abzudecken.
- Die Verwendung von Schutzschichten aus Kunststoff bringt weiterhin den Vorteil, daß man als Libellenflüssigkeit Flüssigkeiten nehmen kann, deren Verwendung bisher aus chemischen oder physikalischen Griinden ausgeschlossen war.
- Zur Herstellung einer.aus Metall bestehenden Schutzschicht sind alle bekannten Verfahren zur Erzeugung von Metallauflagen geeignet, z. B. Galvanisieren, Metallspritzverfahren, Zerstäuben, Aufdampfen usw. Diese Verfahren werden zweckmäßig so durchgeführt, daß auch etwa vorhandene Trennfuge metallisch überbrückt werden. Eitte aus Kunststoff bestehende Schutzschicht läßt sich in einfacher Weise dadurch erzeugen, daß die fertig zusammengebaute Libelle im Vakuum mit einer Lösung des Kunststoffes gefüllt und wieder entleert und getrocknet wird. Dieser Vorgang kann gegebenenfalls mehrfach oder auch mit verschiedenen Lösungen wiederholt werden. Die Stärke der aufzutragenden Schutzschicht richtet sich nach der Art des für diese Schicht verwendeten Werkstoffes und der konstruktiven Ausbildung der Libelle und beträgt im allgemeinen nur Bruchteile eines Millimeters.
Claims (7)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Libelle, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Libellenflüssigkeit in Berührung stehenden oder möglicherweise gelangenden Flächen des Libellenhohlraumes mit einer eine Trübung der Libellenflüssigkeit verhindernden Schutzschicht überzogen sind.
- 2. Libelle nach Ansprucli I, dadurch gekennzeichnet, (laß die Schutzschicht aus einer z. J3. durch Galvanisieren, Aufspritzen oder Verdampfen hergestelltett Metallauflage vorzugsweise chemisch reinen Metalles besteht.
- 3. Libelle nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht aus einem Überzug aus vorzugsweise thermoplastischem Kunststoff besteht.
- 4. Libelle nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicltt aus mehreren, gegebenen falls aus verschiedenen Werkstoffen bestchenden Lagen gebildet wird.
- 5. Libelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht aus einem durchsichtigen Kunststoff besteht.
- 6. Libelle nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht vorzugsweise erst nach dem Zusammenbau der Libelle hergestellt wird, z. B. durch mindestens einmaliges Füllen und Wiederentleeren des Libellenhohlraumes Illit einer die Schutzschicht erzettgenden Flüssigkeit.
- 7. Libelle nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht jeweils nach dem Zusammenbau der Libelle einer Wärmebehandlung (Schmelz-oder Trocknungsvorgang) unterworfen wird.Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ..... Nr. 689 834; schweizerische - ..... - 31 449; britische - - 415 232.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED87849D DE749840C (de) | 1942-05-22 | 1942-05-22 | Fluessigkeitslibelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED87849D DE749840C (de) | 1942-05-22 | 1942-05-22 | Fluessigkeitslibelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE749840C true DE749840C (de) | 1944-12-07 |
Family
ID=7064463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED87849D Expired DE749840C (de) | 1942-05-22 | 1942-05-22 | Fluessigkeitslibelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE749840C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH31449A (de) * | 1904-07-23 | 1905-04-15 | F Mollenkopf | Dosenlibelle |
| GB415232A (en) * | 1933-06-12 | 1934-08-23 | Charles Lees Curties | Improvements in or relating to surveyors' levelling staves |
| DE689834C (de) * | 1937-06-23 | 1940-04-04 | Emil Busch Akt Ges Optische In | Dosenlibelle |
-
1942
- 1942-05-22 DE DED87849D patent/DE749840C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH31449A (de) * | 1904-07-23 | 1905-04-15 | F Mollenkopf | Dosenlibelle |
| GB415232A (en) * | 1933-06-12 | 1934-08-23 | Charles Lees Curties | Improvements in or relating to surveyors' levelling staves |
| DE689834C (de) * | 1937-06-23 | 1940-04-04 | Emil Busch Akt Ges Optische In | Dosenlibelle |
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