DE748010C - Ankersystem fuer elektrische Fahrradnabenlichtmaschinen - Google Patents
Ankersystem fuer elektrische FahrradnabenlichtmaschinenInfo
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- DE748010C DE748010C DEB189520D DEB0189520D DE748010C DE 748010 C DE748010 C DE 748010C DE B189520 D DEB189520 D DE B189520D DE B0189520 D DEB0189520 D DE B0189520D DE 748010 C DE748010 C DE 748010C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/12—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K2201/00—Specific aspects not provided for in the other groups of this subclass relating to the magnetic circuits
- H02K2201/12—Transversal flux machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
- Ankersystem für elektrische Fahrradnabenlichtmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Ankersystem für elektrische Fahrradnabenlichtmaschinen, wobei die Spulenkerne, ferner die dazugehörigen, parallel zur Maschinenachse verlaufenden Polschulhe und das die Spulenkerne verbindende Joch aus einem Stück bestehen.
- Bei einem bekannten Ankersystem dieser Art sind die Spulenkerne radial gerichtet. Zu diesem. Zweck ist jeder der vom Joch ausgehenden fingerartigen Ansätze, die die Spulenkerne und deren Polschuhe bilden, mehrfach winklig abgebogen, so daß er Z-förmige Gestalt besitzt. Dies ist nachteilig, weil in solchem Fall jeder Ansatz mindestens um den Durchmesser der aufgeschobenen Spule länger sein muß als die Spulenlänge, vermehrt um diejenige der Polschuhe. Daher ist auch die Standfestigkeit der genannten Ansätze gegenüber den Kraftwirkungen des Magnetsystems in entsprechender Weise vermindert. Außerdem sind die Spulen nicht gegen ein Anstreifen des Magnetsystems geschützt, so daß sie leicht. im Betrieb beschädigt werden können.
- Um die eben hervorgehobenen Mängel der bekannten Anordnung zu beheben, sind erfindungsgemäß die Spulenkerne in der Verlängerung der zugehörigen Polschuhe angeordnet, und außerdem ist eine flache Isolierscheibe vorgesehen, die abgepaßte Aussparungen zum Durchstecken der Polschuhe besitzt und die Spulen von dem Raum trennt, in dem das vielpolige Dauermagnetsystem umläuft. Hierbei lassen sich die fingerartigen die Spulenkerne und Polschuhe bildenden Ansätze des Spulenträgers bis auf das kleinstmögliche Maß verkürzen und' durch die Isolierscheibe gegenüber den Kraftwirkungen des Magnetsystems zuverlässig abstützen, so daß der Luftspalt sehr schmal gehalten werden kann, ohne daß Betriebsstörungen zu befürchten sind.
- Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung.
- Abb. i ist ein Achsenschnitt durch eine Anordnung, bei der der Spulenträger eine flache, senkrecht zur Maschinenachse stehende Ringscheibe bildet.
- Abb. 2 teigt die Seitenansicht des Spulenträgers mit den in seine Ebene zurückgebogenen Spulenkernen und Polschuhen.
- Abb.3 ist ein Achsenschnitt durch eine Anordnung, bei der der Spulenträger die Gestalt eines Zylinders besitzt.
- Abb.4 ist die Abwicklung eines Spulenträgers nach Abb.3 mit den zugehörigen Spulenkernen und Polschuhen.
- Abb.5 ist ein Querschnitt durch einen lamellierten Polschuh.
- Abb.6 erläutert den Einbau einer Lichtmaschine in eine Fahrradnabe.
- Der Spulenträger i mit den Spulenkernen 2 und Polschuhen 3 wird am einfachsten in der aus Abb. 2 ersichtlichen Form aus einer magnetisierbaren Blechplatte ausgestanzt. Hiernach werden die radial gerichteten Finger, die die Spulenkerne 2 und die Polschuhe 3 bilden, rechtwinklig zum Spulenträger i abgebogen. Auf diese Finger werden dann die Spulen 4 aufgesteckt, und zwar nur auf jeden zweiten Finger eine Spule, die im übrigen in bekannter Weise isoliert ist. Die Spulen können sämtlich oder gruppenweise hintereinander- bzw. sämtlich oder gruppenweise parallel zueinander geschaltet werden.
- Die Spulen umschließen nur ein verhältnismäßig kurzes Stück der Finger, nämlich das als Spulenkern dienende Stück, das sich unmittelbar an den Spulenträger i anschließt. Die freien Enden jener Finger bilden die zugehörigen Polschuhe 3. Innerhalb des Kranzes der letzteren dreht sich gemäß Abb. 6 ein vielpoliger, den oder die Dauermagnete tragender Läufer 7, der fest mit der Radnabe 8 verbunden ist.
- Die kreisförmige Aussparung 5 in der Mitte des Spurenträgers i ermöglicht eine zuverlässige Zentrierung beim Zusammenbau der Lichtmaschine, indem der Spurenträger mittels jener Aussparung auf eine entsprechende Schulter der gegen Drehung gesicherten Seitenscheibe g der Fahrzeugnabe aufgesteckt und mit dieser Seitenscheibe fest verbunden wird.
- Um die Spulen 4. vor einer Berührung mit dem Läufer zu schützen und um Schwingbewegungen der Polschuhe 3 zu verhindern, ist auf diese die Isolierscheibe 6 aufgesteckt, die außer einer kreisförmigen Durchlochung in ihrer Mitte für jeden Polschuh eine genau abgepaßte, schlitzartige Durchlochung besitzt.
- Statt die Finger 2, 3 beim Ausstanzen des Spulenträgers von dessen Außenrand aus radial nach außen reichen zu lassen, können sie auch an dessen Innenrand angesetzt und nach dem Mittelpunkt des Spulenträgers hin gerichtet werden, wodurch der Abfall vermindert wird.
- Wenn für die Anordnung des Spulenträgers ein breiterer Raum zur Verfügung steht, so kann er gemäß Abb. 3 als ein zylindrischer Ringkörper io ausgeführt werden. In diesem Fall kann das aus der Blechplatte auszustanzende Stück die aus Abb.4 ersichtliche Gestalt eines mit Zähnen versehenen, geraden Streifens erhalten,-der dann einfach zu einem Zylinder io aufzuwickeln ist, wobei die Enden des Streifens miteinander zu verbinden, z. B. zusammenzunieten sind. Auf die Zähne werden dann die Spulen 4 und die Isolierscheibe 6 genau wie bei dem zuerst besprochenen Ausführungsbeispiel der Erfindung aufgesteckt. Innerhalb des Randes der freien Zahnenden, die als Polschuhe 3 wirken, läuft der mit Dauermagneten ausgestattete Läufer 7 um. Der Ringkörper io ist zwischen Boden und Deckel im Maschinengehäuse einzuspannen und dabei in bekannter Weise, z. B. durch Rillen oder Abstufungen, zu zentrieren.
- Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Spulenkerne durch Auflagen i i aus magnetisierbarem Stoff verstärkt werden. Diese Auflagen können angelötet oder angenietet werden. Es ist aber auch angängig, mehrere Spulenträger mit ihren Spulenkernen und Polschuhen, vorausgesetzt, daß sie in' den Größenabmessungen gut aufeinander abgestimmt sind, übereinanderzustecken und dabei die Polschuhe sowie die Spulenkerne durch Beilagen 12 gemäß Abb. 5 einzufassen und zusammenhalten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ankersystem für elektrische Ir ahrradnabenlichtmaschinen, wobei die Spurenkerne, die dazugehörigen, parallel zur Maschinenachse verlaufenden Polschuhe und ;las die Spurenkerne verbindende Joch aus einem Stück bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurenkerne (2) in der Verlängerung der zugehörigen Polschuhe (3) liegen und daß eine flache Isolierscheibe (6) vorgesehen ist, die abgepaßte Aussparungen zum Durchstecken der Polschuhe besitzt und die Spulen von dein Raum trennt, in dem das vielpolige Dauermagnetsystem umläuft.
- 2. Ankersystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (i) fest mit einer gegen Drehung gesicherten Seitenscheibe (9) der Fahrradnabe (8) verbunden ist, während das vielpolige Dauermagnetsystem (7) abziehbar auf der Radnabe (8) sitzt und durch Klemmwirkung beim Umlauf des Rades mitgenommen wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden.
deutsche Patentschriften . . . Nr. 358 62o, 598 o5i; französische Patentschriften. . - 769 ii9, 814274-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB189520D DE748010C (de) | 1940-01-09 | 1940-01-09 | Ankersystem fuer elektrische Fahrradnabenlichtmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB189520D DE748010C (de) | 1940-01-09 | 1940-01-09 | Ankersystem fuer elektrische Fahrradnabenlichtmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE748010C true DE748010C (de) | 1944-10-23 |
Family
ID=7010908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB189520D Expired DE748010C (de) | 1940-01-09 | 1940-01-09 | Ankersystem fuer elektrische Fahrradnabenlichtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE748010C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE358620C (de) * | 1921-10-19 | 1922-09-12 | Wilhelm Herden | Vielpolige, gekapselte elektrische Kleinmaschine |
| DE598051C (de) * | 1934-06-04 | Magnetos Lucifer Sa | Vielpoliger, festliegender Anker fuer Kleinstromerzeuger | |
| FR769119A (fr) * | 1934-01-12 | 1934-08-20 | Alternateur d'éclairage, multipole pour bicyclettes | |
| FR814274A (fr) * | 1936-02-25 | 1937-06-19 | Appareil générateur de courant électrique |
-
1940
- 1940-01-09 DE DEB189520D patent/DE748010C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE598051C (de) * | 1934-06-04 | Magnetos Lucifer Sa | Vielpoliger, festliegender Anker fuer Kleinstromerzeuger | |
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| FR769119A (fr) * | 1934-01-12 | 1934-08-20 | Alternateur d'éclairage, multipole pour bicyclettes | |
| FR814274A (fr) * | 1936-02-25 | 1937-06-19 | Appareil générateur de courant électrique |
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