DE747863C - Loseblattbuch - Google Patents

Loseblattbuch

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DE747863C
DE747863C DET55374D DET0055374D DE747863C DE 747863 C DE747863 C DE 747863C DE T55374 D DET55374 D DE T55374D DE T0055374 D DET0055374 D DE T0055374D DE 747863 C DE747863 C DE 747863C
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DE
Germany
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loose
pressure bar
locking
lock
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Expired
Application number
DET55374D
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English (en)
Inventor
Rudolf Teuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF TEUBER
Original Assignee
RUDOLF TEUBER
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE747863C publication Critical patent/DE747863C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/12Filing appliances with means for engaging perforations or slots with pillars, posts, rods, or tubes

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Loseblattbuch, bei dem die gelochten Blätter auf Gewindestifte des unteren Buchdeckels aufgereiht sind und danach durch eine über die Stifte gegehobene Leiste mittels sich am Gewinde der Stifte führender Schrauben gepreßt gehalten werden, wobei gegebenenfalls länglicheDurchtrittslöcher der Preßleiste am einen Ende einen geringeren Durchmesser als der Schraubenkopf aufweisen, so daß sie nach Überschieben über die Schraubenköpfe durch Seitwärtsschieben gegenüber diesen oder Rillen verriegelt werden kann. Solche Bücher werden häufig zur Aufbewahrung von wichtigen Schriftstücken und auch zur vorübergehenden Aufnahme von Rechnungen für Kassierer im Außendienst usw. benutzt. Es ist vorgekommen, daß einzelne Blätter aus dem Blattstapel herausgerissen wurden. Bisherige Bucheinbände dieser Art ließen die Entfernung von Einzelblättern so zu, daß die Löcher nach dem Rande hin ausrissen und kein Rest im Stapel verblieb, der das Fehlen des Blattes kenntlich machte, weil man die Schrauben ohne weiteres lösen und so die Preßspannung verringern konnte. Auf diese Weise konnte die Entwendung wichtiger Unterlagen lange Zeit unentdeckt bleiben.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß der Einbandrand des Blattstapels so fest unter Druck gesetzt und gehalten wird, daß in jedem Falle an dieser Stelle Reste zurückbleiben müssen, die irgendein die Auffindung des Originals erlaubendes Kennzeichen tragen können, so daß diese Reste beim Auseinanderlegen des Blattstapels unter allen Umständen entdeckt werden müssen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Preßleiste in ihrer angezogenen Lage durch eine auf sie aufgesetzte Riegelleiste gesichert wird, die die Köpfe der Schrauben dem Lösungszugriff entzieht und durch ein
an der Preßleiste oder der Riegelleiste* angeschraubtes Schloß mit der Preßleiste so verriegelt ist, daß ihre Bewegung gegenüber den Schrauben ausgeschlossen ist. Die Bedienungsgriffe der Schrauben sind dabei so mit üblichen Anzugsmitteln ausgestattet, daß sie mit einem Werkzeug oder aber bei Kordelung von Hand fest angezogen werden können, so daß sie die Preßleiste und damit den Einbandrand des Blätterstapete unter starken Druck setzen, ohne Rücksicht darauf, ob die Preßleiste unterhalb des oberen Buchdeckels oder außerhalb desselben liegt. Die Riegelieiste selbst weist zu diesem Zweck au den -Durchtrittsöffnungen für dieKöpfezumSchutz gegen den Lösungszugrift" diese übergreifende Kappen auf. An dem einen Ende stützt sich die Riegelleiste durch Über- oder Durchgreifen der Preßleiste unterhalb derselben ab. So kann z. B. ein gekröpfter Fortsatz der Riegel· leiste durch einen Schlitz der Preßleiste hindurchgreifen oder auch durch ein Scharnier mit ihr verbunden sein, während das andere Ende z. B. an einem aufrecht abgewinkelten Fortsatz einen Schlitz für den Eintritt einer Schließzunge des an der Preßleiste befestigten Schlosses aufweist.
Das Schloß kann auch ein Vorhängeschloß sein, das mit seinem Bügel in üblicher Weise durch eine Öse der Preßleiste hindurchgeführt ist. die durch einen Schlitz der Riegelleiste hervorragt. Das Schloß kann auch an der Riegelleiste und der Schließzapfen an der Preßleiste so befestigt sein, daß er durch einen Durchbruch der Riegelleiste hindurchtritt, und dieser Durchbruch kann an einer Stelle angeordnet sein, wo er noch innerhalb des Schloßgehäuses liegt, so daß er auch dem Zugriff entzogen ist. Das Schloß kann an der Riegelleiste auch zwischen den beiden Kappen angeordnet sein, in welchem Falle es einer anderen Verbindung zwischen Riegelleiste und Preßleiste nicht bedarf, weil diese dann beim Schließen des Schlosses hervorgerufene Verriegelung beider Teile für den Sicherungszweck ausreicht.
Der freie Buchdeckel kann in bekannter
Weise mit Löchern für den Durchtritt der Kappen bzw. Schraubenköpfe versehen sein.
Wenn man in diesem Falle die Preßleiste außerhalb des oberen Buchdeckels anbringen will, so werden die Löcher desselben durch metallische Buchsen mit breiten Flanschen ausgekleidet, die den durch die Schrauben auf die Preßleiste ausgeübten Druck wirksam auf den Blattstapel übertragen.
Es ergibt sich, daß an der Klemmstelle des Stapels ein so kräftiger und sicherer Druck bis zur Öffnung der Schließvorrichtung er- j reicht wird, daß die Reste, die beim Aus- S reißen eines Blattes entstehen, auch nicht ent- ' j fernt werden können. An Hand eines solchen Restes kann man beim Auseinandernehmen eines solchen Stapels das Fehlen des zugehörigen Blattes feststellen. Diese Feststellung wird noch erleichtert, wenn an den Aufreihlöcheni der Blätter Kennzeichen vorgesehen werden, die mit den üblicherweise vorhandenen Kennzeichen des Blattes (Seitenzahl b. dgl.) übereinstimmen. Das Bereich des -Blattes, welches die Aufreihlöcher aufnimmt, ist das, welches am meisten gegen Entfernung geschützt ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Draufsicht auf ein Loseblattbuch,
Fig. 2 einen Querschnitt zu Fig. 1,
Fig. 3 die Preßleiste und die Riegelleiste allein in Seitenansicht,
Fig. 4 die andere Ausf üb rungs form in Seitenansicht ihrer Teile.
An dem unteren Buchdeckel 1 sind mit Innengewinde versehene Buchsen 2 unter Zu- · hilfenahme einer metallischen Leiste 3 be- 85-festigt. Auf diese Buchsen 2 sind die gelochten Blätter des Stapels 4 aufgereiht. Je nach der Höhe des Stapels 4 sind noch Ausgleichleisten 5 aufgelegt. In den Buchsen 2 führen sich Schrauben 6, die an ihrem freien Ende gekordelte Köpfe 7 und darunter Ringnuten 8 aufweisen. Der obere Buchdeckel I1, besitzt Löcher, die durch Buchsen 9 mit breiten Flanschen ausgekleidet sind. In die Einkerbungen S der Schrauben 6 ist die Preßleiste 10 eingeschoben, die zu diesem Zwecke dem Durchmesser der Köpfe 7 entsprechende Löcher 11 aufweist, die sich zu dem Schaftdurchmesser der Ringnuten 8 entsprechenden Schlitzen ii„ verengen. Ist die Preßleiste 10 10c. aufgesetzt, so werden die Kordelköpfe 7 der Schrauben 6 von Hand so fest angezogen, daß der Stapel 4 in der Umgebung der Buchsen 2 außerordentlich, und zwar auf dem Wege über die Buchsen 9, und die Zwischenlagen 5 so fest gegeneinander gepreßt werden, daß beim Herausreißen einzelner Blätter des Stapels Reste zurückbleiben müssen, die auf das Blatt hinweisende Kennzeichen tragen können. Statt der Kordelung kann natürlich eine no andere für Werkzeugangriff geeignete Gestaltung treten, z. B. Mehrkantköpfe, Schraubenzieherschlitze o. dgl.
Um nun die Schrauben in diesem angezogenen Zustand dem Zugriff Unbefugter zu entziehen, wird eine Riegelleiste 12 aufgesetzt, die mit die Köpfe 7 der Schrauben in sich aufnehmenden Kappen 13 versehen ist. Diese Riegelleiste J 2, die sich auf diese Weise an den ortsfesten Schrauben 6, 7 abstützt und in ihrer Lage gesichert ist, verhindert nun ein Verschieben der Preßleiste 10 dadurch, daß
sie mindestens an einer Stelle sperrend in die Preßleiste eingreift, z. B. durch einen Fortsatz 14, der durch einen Schlitz 15 der Preßleiste 10 hindurch und möglichst unter diese heruntergreift, wozu dadurch Gelegenheit geboten ist, daß die oberen Flanschen der Buchsen 9 einen freien Abstand zwischen der Unterseite der Preßleiste 10 und der Oberseite des Buchdeckels. i„ bilden. Um die Riegelleiste 12 in dieser Lage zu sichern, trägt die Preßleiste 10 ein Schloß .16, welches mit seiner Schließzunge 17 durch einen Schlitz i8e eines aufwärts abgewinkelten Fortsatzes 18 der Schließleiste 12 hindurchtritt. Das Ende des Fortsatzes 18 ist durch nochmalige Abwinkelung so verbreitert, daß man auf diese ^Veise von Hand das Eintreten der Schließzunge in deren Schlitz unterstützen kann, während der Schlüssel 19 gedreht wird.
so An Stelle der Durchtrittsverbindungen 14, 15 zwischen Preßleiste 10 und Schließleiste 12 kann natürlich auch eine andere Verbindung treten, z. B. ein Scharnier. Auch kann das entsprechende Ende der Schließleiste 12 so nach beiden Seiten verbreitert und ausgebildet sein, daß es mit Klauen um die Rückseite der Preßleiste 10 herumgreift.
Gemäß Fi-g. 4 trägt die Riegelleiste 12 das Schloß 16, während die Preßleiste mit einem Riegelzapfen 20 versehen ist, der durch eine Durchbrechung 21 der Schließleiste 12 hindurchtritt, und zwar vorzugsweise noch innerhalb· des Gehäuses des Schlosses 16, wel-•cheshier am freien Ende angebracht ist. Wie in Fig. 4 gestrichelt zum Ausdruck gebracht ist, kann das Schloßgehäusee i6a auch in der Mitte zwischen den Kappen 13 angebracht sein, ja die Kappen 13 können sogar in das Gehäuse i6(( des Schlosses einbezogen sein.
in diesem Falle wird die Schließleiste noch kurzer, und man kann auf die Verbindung 14, 15 verzichten, dehn der in den Schließzapfen 20 eintretende Riegel des Schlosses verhindert, ebenfalls bei entsprechender Ausbildung dieser Schließverbindung ein Verschieben der Preßleiste 10.
Der obere Buchdeckel ia besitzt zweckmäßig einwärts der' Preßleiste 10 zwei im . Abstand angeordnete gelenkartige Biege-
5" knicke ij, ic, so daß er bequem über die Kappen 13 der Riegelleiste 12 hinweggeklappt werden kann.
Bei einer einfacheren Ausführung könnte an Stelle des Schließzapfens 20 eine Öse durch den Durchbruch 21 der Riegelleiste 12 hindurchtreten und durch ein Vorhängeschloß gesichert werden.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    ßo i. Loseblattbuch, bei dem die gelochten
    Blätter auf Gewindestifte des unteren ι Buchdeckels aufgereiht und danach durch eine über die Stifte geschobene Leiste mittels sich am Gewinde der Stifte führender Schrauben gepreßt gehalten werden, wobei gegebenenfalls längliche Durchtrittslöcher der Preßleiste am einen Ende einen geringeren Durchmesser als der Schraubenkopf aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßleiste (10) in ihrer angezogenen Lage durch eine auf sie aufgesetzte Riegelleiste (12) gesichert ist, die die Köpfe (7) dem Lösungszugriff entzieht und durch ein an der Preßleiste (10) oder der Riegelleiste (12) angebrachtes Schloß (i 6) mit "der Preßleiste (10) so verriegelt ist, daß ihre Bewegung gegenüber den Schrauben unmöglich ist.
  2. 2. Loseblattbuch, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelleiste (12) an den Durchtrittsöffnungen für die Köpfe (7) diese übergreifende Kappen (13) aufweist.
  3. 3. Loseblattbuch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelleiste (12) an ihrem einen Ende sich unterhalb der Preßleiste (10) abstützt, z. B. mit einem gekröpften Fortsatz (14) durch deren Schlitz (15) hindurchgreift, während ihr anderes Ende an einem aufrecht abgewinkelten Fortsatz (iS) einen Schlitz (i8a) für den Eintritt einer Schließzunge (17) des an der Preßleiste (10) befestigten Schlosses (16) -aufweist.
  4. 4. Loseblattbuch nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (16) an der Riegelleiste (12) und der Schließzapfen (20) an der Preßleiste (10) so befestigt ist, daß er durch einen Durchbruch (21) der Riegelleiste (12), vornehm- 1P0 lieh innerhalb des Schloßgehäuses (16), hindurchtritt.
  5. 5. Loseblattbuch nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (i6tt) zwischen den beiden Kappen (13) angeordnet ist.
  6. 6. Loseblattbuch nach Anspruch 1 bis 5, bei dem die Schrauben Löcher des freien Buchdeckels durchtreten, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher durch metallische Buchsen (9) mit breiten Flanschen ausgekleidet sind, die den durch die Schrauben (6) auf die außenliegende Preßleiste (10) ausgeübten Druck auf den Blattstapel (4) übertragen.
  7. 7. Loseblattbuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelleiste (12) mit der Preßleiste (10) an einem Ende durch ein Scharnier verbunden ist.
  8. 8. Loseblattbuch nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blätter des Stapels an den Aufreihlöchern Kenn-
    zeichen tragen, die mit dem Kennzeichen des Blattes übereinstimmen.
    teilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    französische Patentschrift .. Nr. 523 924; britische Patentschrift Nr. 4 786 v. J. 1911;
    5 Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegen- j L\SA.-Patentschriften Nr. 944 895,
    Standes vom Stand der Technik sind im Er- ' 1 874031.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US944895A (en) * 1909-06-18 1909-12-28 John C Moore Loose-leaf binder.
GB191104786A (en) * 1911-02-25 1912-02-08 William Gibbons Improvements in Loose-leaf Binders.
FR523924A (fr) * 1920-01-27 1921-08-27 Ferdinand Bisenius Système de reliure à feuillets mobiles particulièrement applicable aux registres
US1874031A (en) * 1930-06-27 1932-08-30 Elma N Dawson Loose-leaf binder

Patent Citations (4)

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