DE747253C - Zur Messung von Azimut- und Hoehenwinkel bestimmtes Richtgeraet, insbesondere Drucktheodolit - Google Patents

Zur Messung von Azimut- und Hoehenwinkel bestimmtes Richtgeraet, insbesondere Drucktheodolit

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DE747253C
DE747253C DEA90382D DEA0090382D DE747253C DE 747253 C DE747253 C DE 747253C DE A90382 D DEA90382 D DE A90382D DE A0090382 D DEA0090382 D DE A0090382D DE 747253 C DE747253 C DE 747253C
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bearing column
housing
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azimuth
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • G01C1/02Theodolites

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Zur Messung von Azimut- und Höhenwinkel bestimmtes Richtgerät, insbesondere Drucktheodolit Die Erfindung betrifft ein zur Messung von Azimut- und Höhenwinkel bestimmtes Richtgerät, insbesondere einen Registriertheodoliten, bei welchem eine senkrechte ragersäule durch ein Gehäuse zur Aufnahme von Registrier- oder Fernübertragungsmitteln bzw. beider geführt ist.
  • Gegenüber bekannten Geräten ist bei dem Gerät gemäß der Erfindung eine vorwiegend lange senkrechte Achse vorgesehen, welche in ihren oberen Teil eine konische, in ihrem unteren Teil eine zylindrische Führung in der Lagersäule besitzt; -und ist nur der obere Teil gegen axiale Verschiebung gesichert. Die Achse ist somit nach unten, abgesehen von der Führung in der Lagersäule, völlig frei, so daß eine Wärmeausdehnung trotz der großen Länge der Achse bei dieser Bauart keine I;agerspannungen oder Klemmungen hervorrufen kann, selbst wenn bei niederen Temperaturen praktisch kein axiales Spiel vorhanden ist. Die axiale Sicherung der Hauptachse am Kopf der Lagersäule hat noch den Vorteil, daß man die Handgriffe zum Transportieren des Gerätes, statt wie bisher an dem feststehenden Lagerträger der Hauptachse. an dem Gehäuse anbringen kann. Dadurch ergibt sich infolge besserer Gewichtsverteilung eine wesentliche Erleichterung des Transports. Bei den bekannten Geräten konnte man die Handgriffe deshalb nicht am Gehäuse anbringen, weil sich infolge des dort mit Rücksicht auf die Wärmeausdehnung notwendigen axialen Spiels der Hauptachseniagerung das Antriebsschneckenrad relativ zur- Schnecke beim Anheben des Gerätes in -unzulässiger Weise verlagert hätte. Bei der Anordnung nach der Erfindung ist praktisch kein axiales Spiel der senkrechten Hauptachse vorhanden, und deshalb kann man die Vorteile von am Gehäuse angebrachten Handgriffen ausnutzen. Eine Lagerentlastung kann man bei dieser Bauart zweckm-äßigerweise dadurch herbeiführen, daß im Innern. der Lagersäule zwischen einem lagerfesten Ansatz und einem Längslager auf der- senkrechten Hauptachse eine zur Entlastung dienende Wendelfeder angeordnet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden unter Bezugnahme auf die teilweise schematische Abbildung näher erläutert.
  • An einem Gehäuse i von glockenförmigem Ouerschnitt ist mit einem Flansch :2 eine senkrechte Hauptachse 3 angeschraubt. Die Hauptachse 3 ist in ihrem unteren Teil in einer das Gehäuseinnere durchsetzenden Lagersäule .1 bei 5 zylindrisch geführt. In ihrem oberen Teil ist die Hauptachse 3 mit einer konischen Lagerfläche 6 versehen, die in einer konischen, in die Lagersäule q. eingesetzten Buchse ;7 geführt ist. Der Flansch 2 der Hauptachse 3 liegt bei 8 auf der Stirnfläche der Buchse 7 auf. Auf einem vorstehenden Rand 9 des Flansches 2 liegt ein Haltering io auf, der mittels Einstellschrauben i i, i i' an dem flanschartig ausgebildeten Kopf 12 der Lagersäule 4. befestigt ist. Da der Flansch 2 bei 8 auf der Buchse 7 aufliegt und der Ring io über den Rand 9 übergreift, ist die Hauptachse 3 gegen axiale Verlagerung gesichert. Im Inneren der Lagersäule 4. ist eine Wendelfeder 13 angeordnet, die auf einem Ringansatz 1.4 der Lagersäule .I aufliegt. Die Wendelfeder drückt gegen ein sich an der Hauptachse 3 abstützendes Längskugellager 15 und sucht demgemäß die Hauptachse 3 auszuheben. Die Kraft der Feder 13 ist so bemessen, da$ sie das Gebäusegewicht etwas überwiegt, so daß die. Lagerung der Hauptachse 3 durch das Gegenwirken der Feder 13 entlastet ist. Durch die Einstellschrauben i i, i i' läßt sich dann der Lagersitz zwischen 6 und 7 auf das genaueste einstellen. Auf dem Flansch 12 der Lagersäule-[ ist ein zum Azimutantrieb des Gehäuses i dienendes Schneckenrad 16 festgeschraubt. mit dem eine im Gehäuse i gelagerte Antriebsschnecke 17 im Eingriff ist. Mit der Schnecke 17, die der besseren Übersicht wegen um go° versetzt gezeichnet ist, steht ein nicht dargestelltes, durch ein Handrad zti betätigendes Getriebe in Verbindung, das -zugleich auch die Antriebsbewegung durch ein Kegelräderpaar 18, 18' in ein Druckwerk ig und über Schrägzahnräder 2o, 2 i, 2 i' in ein aus Feingeber 23 und Grobgeber 2q. bestehendes Winkelfernübertragungssystem einführt. Über ein zweites Kegelräderpaar 25, 25' wird in nicht näher dargestellter U"eise die Antriebsbewegung um die \ebenachse 2() in das Druckwerk i9 eingeführt, so daß das Druckwerk i9 in der bei Drucktheodoliten üblichen Weise auf die jeweiligen Azimut- und Höhenwinkel eingestellt wird, die dann auf einem Regi.strierstreifen abgedruckt werden. Ein zweites, nicht dargestelltes Winkelfernübertragungssystem kann für die Bewegung um die Nebenachse 26 vorgesehen werden. Das Druckwerk ig und die Winkelferniibertragungsgeber 23, 24 sind im Gehäuse i räumlich neben der Lagersäule q., also in dem von der Gehäusewand i und der Lagersäule -1 begrenzten Kaum untergebracht. Zur Ablesung der Drucke ist in der Gehäusewand i ein Fenster 2; vorgesehen. An dem drehbaren Theodolitgehäuse i sind I:ciderseitig Handgriffe 28, 28' vorgesehen, die zum Transport des Gerätes dienen. Diese liegen etwa in der Schwerpunktsebene des Gerätes, so daß es bequem, ohne ein üherkippeiT befürchten zu müssen, getragen tverden kann. Beim Anheben des Gerätes hängt die Lagersäule 4 und (las daran befestigte Schneckenrad i0 mit dem Ring io an dein mit dem Gehäuse feist verbundenen Teil 2. Da aber die axiale Führung des Flansches 2 zwischen den Flächen 8 und 9 praktisch spielfrei ist, kann sich beim Anheben des Gehäuses i die Schnecke 17 nicht gegenüber dem Schneckenra(116 verlagern und verklemmen. An dem geschilderten grundsätzlichen Aufbau des Theodoliten. äTTdert :ich nichts, wenn an Stelle des Druckwerkes 19 z. B. eine photographische Teilkreisregistriervorrichtting oder eine:Rechenvorrichtung angewendet wird. in die Azirnut- und Höhetiwinl:el eingeleitet werden.
  • Die I# ernübertragungssysteine 23, 2.t und die Magnete des Druckwerkes ic) sowie nicht dargestellte Beleuchtungsvorrichtungen u. dgl. müssen elektrische Zuleitungen erhalten. Diese Zuleitungen führen zu einer im Gehäuse i oberhalb der Hauptachse 3 angeordneten Klemmleiste 29. Von der Klemmleiste 29 ist ein mehradriges Kabel 30 durch die hohle Hauptachse 3 hindurchgeführt. Am unteren Ende der Hauptachse 3 ist ein Träger 3 i befestigt, auf dem zwei mit den Adern des Kabels 30 verbundene Ka.bclanschlußstecker 32, 33 sitzen. Die Kabelstecker 32 und 33 dienen zum Anschluß zweier sich beim Drehen des Gehäuses i innerhalb des nicht dargestellten Stativs verdrillender Kabel 32', 33'.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zur Messung von Azimut- und Höhenwinkeln bestimmtes Richtgerät, insbesondere Registriertheodolit, bei welchem eine senkrechte Lagersäule durch ein Gehäuse zur Aufnahme von Registrier- oder Fernül>ertr agungsmitteln bzw. beider geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorwiegend lange senkrechte Achse (3) in ihrem oberen Teil eine konische (6, 7), in ihrem unteren Teil eine zylindrische Führung (5) in der Lagersäule (.I > hat und daß nur der obere Teil gegen axiale Verschiebung gesichert ist.
  2. 2. Richtgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Befestigungder Hauptachse (3-) am , oberen Teil des Gehäuses (i) dienender Flansch (2) mit seiner Unterfläche auf der Lagersäule (8, .4) aufliegt und einen vorstehenden Rand (9) besitzt; den eine einstellbar an der Lagersäule (4) befestigte Halterung (io) übergreift.
  3. 3. Richtgerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Lagersäule (4) zwischen einem lagerfesten Ansatz (14) und einem Längslager (15) auf der Hauptachse (3) eine zur Entlastung dienende Wendelfeder (13) angeordnet ist.
  4. 4. Richtgerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, d'a.ß die Handgriffe (28, 28') zum Transport des Gerätes an dem die Hauptachse (3) tragenden, drehbar gelagerten Gehäuse (i) angbracht sind. Zur Abgrenzung des Amneldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 31_j. 179, 456 74-a-; französische Patentschrift.. . - 765 899.
DEA90382D 1939-10-24 1939-10-24 Zur Messung von Azimut- und Hoehenwinkel bestimmtes Richtgeraet, insbesondere Drucktheodolit Expired DE747253C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE314179C (de) *
DE456744C (de) * 1925-03-12 1928-03-02 Hans V Karabetz Registriertheodolit
FR765899A (fr) * 1933-12-21 1934-06-18 Goerz Optische Anstalt Ag Dispositif pour déterminer la position d'aéronefs invisibles en mouvement et pour transmettre les coordonnées de cette position à d'autres appareils

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE314179C (de) *
DE456744C (de) * 1925-03-12 1928-03-02 Hans V Karabetz Registriertheodolit
FR765899A (fr) * 1933-12-21 1934-06-18 Goerz Optische Anstalt Ag Dispositif pour déterminer la position d'aéronefs invisibles en mouvement et pour transmettre les coordonnées de cette position à d'autres appareils

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