DE74635C - Spannvorrichtung an Schirmen - Google Patents

Spannvorrichtung an Schirmen

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DE74635C
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Germany
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lever
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umbrellas
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DENDAT74635D
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English (en)
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P. OPITZ in Berlin W., Mauerstr. 8
Publication of DE74635C publication Critical patent/DE74635C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/14Devices for opening and for closing umbrellas

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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
PAUL OPITZ in BERLIN. Spannvorrichtung an Schirmen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1893 ab.
Vorliegender Schirm kennzeichnet sich durch winkelförmig gebogene Spannarme, welche mit ihren abgerundeten Biegungen im oberen Theil des Schirmes so gelagert und geführt sind, dafs sie entweder mittelst bekannter Organe, wie Zugstange und Hebel oder auch durch eigenartige Anordnung zweier gezahnter Excenter vom Stockinnern aus bethätigt werden können, wodurch ein leichtes Auf- und Zuspannen, selbst bei Gebrauch nur einer Hand, ermöglicht ist.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 4 eine Einrichtung dieser Art in zwei Beispielen dargestellt.
Die im Winkel gebogenen Spannarme / sind, wie Fig. ι zeigt, im aufgespannten Zustande rechtwinklig zum Schirmstock gestellt, können aber, auch für eine stumpfwinklige Stellung entsprechend vorgesehen sein.
In Schlitzen des hohlen Stockes B und in solchen einer zugehörigen Metallhülse K sind die Spannarme / gelagert und geführt. Da sie mit der im Innern des Stockes befindlichen verschiebbaren Stange F drehbar verbunden sind, können sie durch Auf- und Abwärtsbewegen dieser Stange mittelst bekannter Einrichtungen oder mittelst der später beschriebenen eigenartigen Excenteranordnung leicht ab- und aufgespannt werden.
Das in Fig. 2 dargestellte Beispiel läfst als Spannorgan einen bei D gelagerten Hebel E erkennen, der mit der axial im Stock laufenden Stange F bei G drehbar verbunden ist und im Schlitz C eine begrenzte Führung erhält. Beim Aufwärtsdrücken des Hebels E wird die Stange F mit der auf ihr sitzenden, etwa aufgeschraubten Muffe H soweit in die Höhe geschoben und dadurch die auf dieser in N drehbar befestigten kurzen Schenkel der Spannarme / so bethätigt, dafs die langen Schenkel dieser letzteren die in der Zeichnung punktirt angedeutete Drehung nach unten ausführen und sich dicht an den Schirmstock anlegen, d. h. der Schirm ist geschlossen. Soll dieser geöffnet oder aufgespannt werden, so genügt ein Druck auf den Hebel E in der entgegengesetzten Richtung, also nach abwärts, um die Spannarme / mit ihren langen Schenkeln wieder in die waagrechte Lage zu bringen.
In dem zweiten Beispiel, dargestellt in Fig. 4, wird das Oeffnen und Schliefsen des Schirmes ebenfalls mittelst eines mit nur einer Hand bezw. mit dem Daumen bequem zu bewegenden Hebels E bewerkstelligt, doch sind hier im Innern des Stockes B auf Stiften T und U zwei gezahnte Excenter R und S drehbar so angeordnet, dafs nach dem Aufwärtsdrücken des mit dem unteren Excenter S starr verbundenen Hebels E die langen Halbmesser der Excenter nach oben gerichtet sind, während sie nach dem Abwärtsdrücken des Hebels E nach unten zu stehen kommen. Durch diese Anordnung wird bezweckt, dafs die Kraftäufserung beim Spannen des Schirmes von selbst eine steigende wird, weil auch bei gleichbleibendem Druck am Hebel E der in Betracht kommende Hebelarm des dienenden Moments an Länge zunimmt, daher das Product, die Kraftäufserung, gröfser werden mufs.
Um den Hebel E in beiden Beispielen in seinen Endstellungen festzuhalten, können nicht weit vom Griff A entfernt im Schlitz C ent-
sprechende Einrichtungen angeordnet sein. Auf dem oberen Ende des hohlen Schirmstockes B sitzt, wie schon erwähnt, die Hülse K, auf welche eine mit dem oberen Stockende L verbundene Metallhülse M aufgeschraubt sein kann.
Die drehbare Befestigung der Spannarme / mit dem Schirmstock kann, wie in Fig. 2 angedeutet, so hergestellt sein, dafs ein durch Löcher der Arme / gezogener Draht JV von unten über die Muffe H und oben über ihn selbst greifende Klammern O festgehalten wird, oder es kann die drehbare Befestigung, wie in Fig. 3 im Verticalschnitt und im Grundrifs dargestellt ist, ausgeführt sein. Hierbei wird der durch die Löcher der Spannarme / gezogene Draht JV, wie üblich, in den nach aufsen offenen Kranz der Muffe P eingelegt, während gleichzeitig die Arme / in den Einschnitten dieser Muffe Platz finden.
In beiden Beispielen werden durch das Aufwärtsdrücken des Hebels E die Spannarme I zur Drehung nach abwärts veranlafst, während durch das Abwärtsbewegen des Hebels E die Spannarme / in die zum Schirmstock rechtwinklige bezw. stumpfwinklige Lage gebracht werden und dadurch das Schirmdach spannen.;

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Spannvorrichtung an Schirmen, gekennzeichnet durch winkelförmig gebogene, in ihren Biegungen gelagerte und geführte, vom Stockinnern aus bewegte Spannarme, deren innere Schenkel mittelst bekannter Organe, wie Hebel und Zugstange, eine derartige Winkeldrehung erhalten, dafs die äufseren Schenkel in die zum Schirmstock rechtwinklige bezw. stumpfwinklige Lage gebracht werden oder zum Anlegen an den Schirmstock zu veranlassen sind.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher zur Uebertragung der Hebelwirkung auf die Zugstange zwei im Innern des Stockes drehbar gelagerte gezahnte Excenter benutzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74635D Spannvorrichtung an Schirmen Expired - Lifetime DE74635C (de)

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