DE744587C - Vorrichtung zum Vernichten von Schaedlingen, wie Feld- und Wuehlmaeuse o. dgl., durchRauch- und Giftgase - Google Patents

Vorrichtung zum Vernichten von Schaedlingen, wie Feld- und Wuehlmaeuse o. dgl., durchRauch- und Giftgase

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DE744587C
DE744587C DER102546D DER0102546D DE744587C DE 744587 C DE744587 C DE 744587C DE R102546 D DER102546 D DE R102546D DE R0102546 D DER0102546 D DE R0102546D DE 744587 C DE744587 C DE 744587C
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DER102546D
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Valentin Reichhart
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M19/00Apparatus for the destruction of noxious animals, other than insects, by hot water, steam, hot air, or electricity

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vernichten von Schädlingen, wie Feld-" und Wühlmäuse o. dgl., durch Rauch- und Giftgase, welche auf zwei kegelförmigen Spitzrosten erzeugt und mittels eines Gebläses in die Erdgänge getrieben werden.
Es sind Vorrichtungen zum Vernichten von Schädlingen, wie Feld- und Wühlmäuse, durch Rauch- und Giftgase bekannt, bei welchen entzündete Rauchpatronen in die Mäusegänge eingeschoben werden. Es sind ferner Geräte bekannt, in welchen durch chemische Zersetzungen Gase erzeugt werden sowie auch Geräte, in welchen Stoffe verbrannt werden, um Rauch zu erzeugen, welcher mittels Blasbalgs oder Pumpe in die Erdgänge geblasen oder gepumpt wird. Die bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß keine ununterbrochene Rauchentwicklung stattfindet.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche'die Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidet und dessen besonderes Kennzeichen darin besteht, daß der doppelwandige Füllkessel sowohl mit einem gegen das Gebläse zu verjüngten, den Innenmantel abschließenden Spitzrost für die Brennrauchstoffe wie auch mit einem, im Abstand liegenden darunter befindlichen, in entgegengesetzter Richtung verjüngten Spitzrost für die Brenngiftstofre versehen ist. .
Durch diese Anordnung der Spitzroste wird eine große Heizfläche erreicht, wobei die Flammenbildung verhindert wird und die gesamten auf den Spitzrosten befindlichen Brennstoffe nur verglimmen, so daß eine starke, ununterbrochene Rauchentwicklungauftritt, die durch den am unteren Kegelstutzen des Außenmantels befindlichen verstellbaren Lufteinlaß auf jede Stärke einzustellen ist.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung. Der von einem Außenmantel 1 umgebene Füllkessel 3 wird von einem nach oben zu verjüngten Spitzrost4
abgeschlossen. Mit diesem Spitzrost 4 ist durch Streben 6 ein nach unten zu verjüngter Spitzmst 5 fest verbunden. Der mit den beiden Spitzrosten 4 und 5 verbundene Innenzylinder 3 ist am oberen Ende mit Abstandsrippen oder einem Ring/ versehen. Im Innenzylinder 3 befindet sich ein schweres, die ein: gebrachten Stoffe nach; unten drückendes Sicherheitssieb 8. Der Außenmantel 1 ist to unten entsprechend dem Spitzrost 5 verjüngt und am unteren Ende mit einem regelbaren Lufteinlaß 2 versehen. x\uf dem Oberteil des Außenmantels 1 befindet sich der Ringflansch 9. auf welchem das Gebläsegehäuse 10 sitzt. An letzterem ist der Ausströmstutzen 11 vorgesehen, der einen Schlauchanschluss trägt. Die Gebläseflügel 12 sind mit der Spindel 13 verbunden. In dem Getriebegehäuse 14 befindet sich die Einstellschraube 15 für die im Kugellager 16 sich drehende Spindel 13. Der Antrieb des Gebläses erfolgt durch eine Handkurbel 19 über ein Übersetzungsgetriebe 17,18. Die Vorrichtung kann auf einem Wagen oder einem Traggestell 20 befestigt werden, so daß sie leicht transportiert werden kann. Beim Gebrauch der Vorrichtung wird das Gebläse 10 abgenommen und der. Innenzylinder 3 mit den beiden mit ihm verbundenen Spitzrosten 4 und 5 herausgezogen. Man bringt auf den Spitzrost 4 leicht entzündbare, rauchentwikkelnde Stoffe auf. wie in Petroleum getränkte Lappen, Pferdehufe, Klauen, Baumschwämme, Teer, Sägespäne. Mist a. dgl., und legt das Sicherheitssieb 8 darauf. Auf den unteren Spitzrost 5 gibt man Schwefel oder andere Giftgase entwickelnde Brennstoffe, entzündet alles und schiebt den gefüllten Innenzylinder 3 in den Außenmantel 1 ein, so daß derselbe auf der Verjüngung des Außenmantels aufsitzt. Darauf schließt man die Zylinder 1 und 3 durch Aufsetzen des Gebläses 10 ab und verschraubt das Gebläsegehäuse mit dem Flanschenring mittels einer Flügelmutter. Die mittels der Kurbel 19 auf große Drehzahlen j gebrachten Gebläseflügel 12 saugen die Frischluft durch den Lufteinlaß 2 und durch den Spitzrost 5 ein. Die hier gebildeten Giftgase werden hierbei durch den Spitzrost 4 geführt J und mit. den Rauchgasen im Innenzylinder 3 vermengt. Das ganze Gemisch gelangt durch den Ausströmstutzen 11 in den an demselben befestigten Schlauch, dessen Ende in den Eingaag eines Mauseloches gesteckt wird. In den Mkusegängen verteilt sich nun das Gasgemisch, es wird an verschiedenen Ausgängen rauchend ausströmen, so daß man sofort sieht, welche Gänge ineinander einmünden. Diese Ausgänge stopft man zu, drückt noch Gas nach, zieht den, Schlauch aus dem Einführungsloch und stopft auch dieses zu. Alle Lebewesen sowie alle Schädlinge, welche sich in den Gängen und Erdboden befinden, werden hierdurch vernichtet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Vorrichtung zum Vernichten von Schädlingen, wie Feld- und Wühlmäuse ο. dgl., durch Rauch- und Giftgase, welche auf zwei kegelförmigen Spitzrosten erzeugt und mittels eines Gebläses in die Erdgänge getrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem doppelwandigen Füllkessel (1, 3) ein gegen das Gebläse zu verjüngter, mit der Innenwand neraushebbarer Spitzrost (4) für die Brenn- und Rauchstoffe und im Abstand darunter ein in entgegengesetzter Richtung verjüngter Spitzrost (5) für die Brenn- und Giftstoffe vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Spitzrost (4) den Mantel des Innenzylinders (3) abschließt und den unteren mit diesem verbundenen Spitzrost (5) frei hängend trägt, so daß die durch die Öffnungen der g5 unteren Abschlußkappe (2) des Behälters (i) einströmende Luft durch beide Roste gelangen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER102546D 1938-06-10 1938-06-10 Vorrichtung zum Vernichten von Schaedlingen, wie Feld- und Wuehlmaeuse o. dgl., durchRauch- und Giftgase Expired DE744587C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263392B (de) * 1961-03-08 1968-03-14 Dr Hans Scheidemandel Vorrichtung zum Erzeugen von Kohlenoxyd zur Bekaempfung von Bodenschaedlingen u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263392B (de) * 1961-03-08 1968-03-14 Dr Hans Scheidemandel Vorrichtung zum Erzeugen von Kohlenoxyd zur Bekaempfung von Bodenschaedlingen u. dgl.

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