DE744154C - Verfahren zum UEberziehen von insbesondere fuer die Lichtbogenschweissung dienenden Schweissstaeben aus Leichtmetall mit einer Umhuellung, die ausschliesslich aus Salzen besteht - Google Patents

Verfahren zum UEberziehen von insbesondere fuer die Lichtbogenschweissung dienenden Schweissstaeben aus Leichtmetall mit einer Umhuellung, die ausschliesslich aus Salzen besteht

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DE744154C
DE744154C DEV34273D DEV0034273D DE744154C DE 744154 C DE744154 C DE 744154C DE V34273 D DEV34273 D DE V34273D DE V0034273 D DEV0034273 D DE V0034273D DE 744154 C DE744154 C DE 744154C
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salts
welding
coating
salt
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DEV34273D
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English (en)
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Dr-Ing Carl Auchter
Hans Roehrig
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Vereinigte Aluminium Werke AG
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Vereinigte Aluminium Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/3601Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest with inorganic compounds as principal constituents
    • B23K35/3603Halide salts

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  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum überziehen von insbesondere für die Lichtbogenschweißung dienenden Schweißstäben aus Leichtmetall mit einer Umhüllung, die ausschließlich aus Salzen besteht Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überziehen von Schweißstäben aus Leichtmetall mit einer Umhüllung.
  • Bekanntlich muß die Umhüllungsmasse solcher Schweißstäbe die Fähigkeit besitzen, die Aluminiumoxydschicht, die die zu schweißende Metalloberfläche bedeckt, zu lösen. Weiterhin muß sie auch -die bei der Erhitzung im Schweißlichtbogen entstehenden Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen des Aluminiums, ,des Magnesiums und anderer Legierungsbestandteile auflösen können.
  • Hierbei ist -es von Bedeutung, daß durch die Aufnahme der Oxyde und Nitride der Schmelzpunkt der Umhüllungsmasse und der Erstarrungspunkt der resultierendenSchlacke nicht wesentlich erhöht wird, daß die Umhüllung nicht wasseranziehend ist, .daß die Ionisierbarkeit - der Funkenstrecke erhöht wird und daß die entstehende Schlacke spröde ist und leicht von der Schweißnaht entfernt werden kann. Über die Beachtung dieser und einer Reih& weiterer Anforderungen darf bei ,der Auswahl und Zusammenstellung der Mischungsbestandteile, aus denen die Umhüllungsmasse- besteht, nicht übersehen werden, daß an die mechanische Festigkeit der Umhüllung beim Transport und bei derHandhabung der Elektroden nicht unerhebliche Anforderungen gestellt werden. Besteht die Umhüllungsmasse aus einem Salzgemisch, dann können bei der Aufbringung des Salzbreies auf die Stäbe Umsetzungen zwischen den Salzbestandteilen oder auch Reaktionen mit dem Metall beispielsweise auch während des Trocknungsprozesses eintreten, durch welche die Viscosität des Salzbreies, mit dem der Stab bedeckt worden ist, schon kurz nach der Aufbringung auf den Stab so stark abnimmt, daß die Umhüllung zu fließen beginnt und von dem Stab abläuft. Weiterhin kann die mechanische Festigkeit der Umhüllung beispielsweise dadurch stark vermindert werden, daß .bei der Erstarrung der Salzkruste spröde Kristallarten entstehen.
  • Man hat nun, soweit die Ursache für das Auftreten solcher Störungen erkannt worden ist, u. a. dadurch Abhilfe zu schaffen versucht, daß man den Mahlungsgrad und damit die Zahl der für die Kristallisation zur Verfügung stehenden Keime erhöhte, oder dadurch, daß man der für die Umhüllung zu benutzenden Mischung die Viscosität steigernde Stoffe, Bindemittel oder Kolloide, zusetzte. Diese Maßnahmen haben aber nur wenig zur Verbesserung der Brauchbarkeit der Schweißstäbe beitragen können. Bei Anwendung organischer Kolloide wird Kohlenstoff in die Umhüllung eingeführt, der sich gerade bei der Schweißung von Leichtmetall schädlich auswirken kann, und bei Anwendung anorganischerBindemitteloderKolloide, wie z. B. von Bolus alba, muß man mit imerwünschten Verlagerungen des Schmelzpunktes derUtnhüllung bzw. des Erstarrungspunktes der Schlacke rechnen.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile und geht dabei von der Erkenntnis aus, daß die obengenannten, von der Umhüllungsmasse beim eigentlichen Schweißvorgang zu lösenden Aufgaben nur von Salzen übernommen werden können, und sie erstrebt deshalb die Schaffung einer Elektrode, deren Umhüllungsmasse ausschließlich aus Salzen aufgebaut ist und doch alle obengenannten Forderungen bezüglich der Eigenschaften dieser Masse erfüllt. Dies wird nach dem Hauptmerkmal der Erfindung dadurch erreicht, daß eine breiige Mischung aus mindestens zwei verschiedenen Salzen mit mindestens vier verschiedenen Torten hergestellt wird, die so ausgewählt sind, daß die Salze miteinander in Reaktion treten.
  • Die Art der bei der Leichtmetallschweißung zu verwendenden Salze ist an sich bekannt. Es sind hauptsächlich die Halogenide der Alkalimetalle, der Erdallzalimetalle und der Erden, doch können auch die Salze der fixen Säuren dieser Metalle der Mischung zugesetzt werden, wie z. B. die Sulfate, Phosphate u. dgl. Die Erfindung betrifft also nicht bestimmte Salze, sondern die Wahl eines ganz bestimmten Verbindungsverhältnisses bei Salzmischungen, deren qualitativeZusammensetzung an sich bekannt ist.
  • Es sei z. B. angenommen, daß die Umhüllung aus zwei Salzen bestehen soll, deren Kationen 3,4 und 17b und deren Anionen Ra und Rj, sind, wobei das Anion Rb eine größere Affinität zu dem Kation Mb hat als zu dem Kation llTa. Stellt man nun ,die Umhüllungsmasse so her, daß man die Salze -1,1a Ra und 11,11, Rb zu einem Brei anrührt, dann werden zwischen den Salzen keine irgendwie geartete Reaktionen eintreten. Eine solche Umhüllungsmasse wird aber, selbst wenn sie sich z. B. im Tauchverfahren auf den Metallstab ,aufbringen läßt und auf ihm befriedigend trocknet, keine ausreichende Bindung aufweisen, und zwar weder -gegenüber dein 'Metallstab noch die einzelnen Salzkristalle untereinander. Rührt man aber,den Salzbrei unter Verwendung der Salze llla Rb und 11l, Ra an, dan wird folgende Austauschreaktion eintreten Ma Rb -!- 111b Ra illa Ra + d1b Rb,. Überzieht man den Stab mit einer solchen Salzmischung kurz vor dem Ende oder am Ende der in ihr stattfindenden Reaktion, dann zeigt die so geschaffene Umhüllung eine überraschend hohe Bindekraft, Festigkeit und Zähigkeit im Vergleich zu der obengenannten, anders hergestellten Umhüllung chemisch identischer Zusammensetzung.
  • Die Gedanken, die zu der Erfindung geführt haben und wahrscheinlich die richtige Begründung für die Erscheinung geben, sind folgende Die mechanische Widerstandsfähigkeit der Umhüllung gegen Stoß- und Schlagbeanspruchung hängt davon ab, daß grö1)ere und feinere Kristallkörner in einem geeigneten Mischungsverhältnis vorliegen, insbesondere aber, daß die gröberen Kristalle der einen Komponente des Gemisches durch feine Körner einer anderen Mischungskomponente miteinander verkittet werden. Dieser Zustand wird, wie Untersuchungen weiterhin ergeben haben, in befriedigendem Umfang dann erreicht, wenn die den Kitt zwischen den groben Kristallen abgebenden kleinen Kristalle nicht von vornherein in die Mischung eingeführt worden sind, sondern erst in ihr entstehen.
  • Deshalb ist es auch wünschenswert, daß die Umsetzung im Salzgemisch nicht vollständig gemäß der oben angeführten Formel erfolgt, was auch praktisch kaum eintreten kann. Die Formel ist nur schematisch und dient zur Erleichterung des Verständnisses.
  • Praktisch werden bei den meisten in Betracht kommenden Salzgemischen als Reaktionsprodukte neue Salze entstehen etwa nach der Formel: 2 A1 a Rb + 2 Mb Ra Ma Rb -i- :11a Ra # lTI, Rb r- Mb Ra. Statt des komplexen Salzes 17a Ra # Mb Rb können auch Doppelsalze nach dem Typus Ma (Mb Rb) oder (Mb Ra)Rb bzw. beide entstehen: in jedem Falle ist aber die neu entstehende Verbindung zu beiden der Hauptkristalle 11a Rb und Alb Ra chemisch verwandter als diese beiden Kristalle unter sich. Diese nähere Verwandtschaft bedingt aber eine höhere Adhäsion und verleiht daher der Mischung eine größere Festigkeit. Das neu entstehende Salz bildet also gewissermaßen eine Brücke zwischen den Kristallen der beiden Salze M"Rb und MbRd.
  • Die vorstehende chemische Erläuterung ist einfacher verständlich als eine Erklärung mit Hilfe kristallographischer Erkenntnisse, denn bei rder Erstarrung eines Systems, das aus mindestens q. Elementen besteht, sind die Vorgänge schon recht verwickelt, jedenfalls aber ist einzusehen, daß bei dieser Erstarrung, wenn der Salzbrei nach den oben erläuterten Erkenntnissen zusammengemischt wurde, zur Entstehung verschiedenartiger Mischkristalle führen muß, die auch im Sinne einer besseren Bindung der erstarrten Masse wirken.
  • Die Viscosität des Salzbreies, von der das Haftenbleiben der nassen Mischung auf dem Stab abhängt, wird von den Umsetzungen, die zu den neuen Salzverhindungen führen, u. U. nicht unerheblich beeinflußt. Vielfach verlaufen diese Umsetzungen exotherm. Die infolgedessen auftretende Wärmesteigerung hat eine Verringerung der Viscosität des die Umhüllung bildenden Salzbreies und u. U. sein Abfließen von dem Stab zur Folge. Es ist deshalb beim Auftreten störender Wärmetönungen notwendig, daß die Umsetzung vor dem Auftragen der Mischung erfolgt.
  • Auch kann die Kristallisationskraft der Salzverbindungen die Viscosität stören. Die durch die Umsetzung der eingeführten Kationen und Anionen entstandenen Verbindungen wirken hemmend auf die Kristallisation der übersättigten Mischung, so daß trotz längeren Stehens die Mischung tauchfähig bleibt. Erst infolge der großen Oberfläche, welche die dünnen Überzüge nachdem Tauchen auf den Stäben aufweisen und der damit bedingten Entwässerung tritt die gewünschte Kristallisation ein.
  • Die Unterbringung der verschiedenen, für die Erfüllung der Aufgaben der Umhüllung notwendigen Salzanteile kann im übrigen in einer, in zwei oder noch mehr verschiedenen Lagen vorgenommen werden, was an sich bekannt ist. Es hat sich sogar, um störende Nebenreaktionen zwischen den verschiedenen Salzbildnern auszuscheiden, als zweckmäßig erwiesen, eine Aufteilung der verschiedenen Salze auf die verschiedenen Lagen vorzunehmen, abgesehen davon, daß Salze mit höherer Wasseraufnahmefähigkeit zweckmäßig in den inneren Schichten der Umhüllung untergebracht werden oder daß die Erwärmung über die wünschenswerte Höhe des Schmelzpunktes der verschiedenen Schichten Berücksichtigung findet. Eine zweckmäßige Anordnung der Schichten besteht laut Erfindung darin, daß die Schicht, welche dem Metallstab am nächsten ist, zum größten Teil aus Fluoriden besteht, entsprechend dem Verhältnis F : Cl > 2 : i, während bei den folgenden Schichten F : Cl _< 2 : i sein kann. Die Fluoride sind bei der hohen Lichtbogentemperatur beständiger als die Chloride, so daß die Verdampfung des Flußmittels geringer wird. Die Porigkeit der Schweißnaht wird infolgedessen vermindert.
  • An einem besonderen Ausführungsbeispiel einer Umhüllungsmasse, die zum Schweißen von Aluminium-Magnesium-,Legieruna-,eh brauchbar ist, soll die Erfindung weiter, erläutert werden: Die Masse besteht im trockenen Zustand aus 28 Gewichtsteilen NaF, 2q. Teilen Na Cl und 28 Teilen Li Cl. Dieses Ausführungsbeispiel erfüllt also gerade die Forderung der Erfindung, daß mindestens vier verschiedene Ionen vorhanden sein müssen; denn diese Masse kann, wenn ihr Wasser zugesetzt wird, in die Ionen Na, Li, F und Cl zerfallen. Nun besitzt das Natrium aber eine höhere Affinität zum Chlor als zum Fluor, und die Affinität des Lithiums zum Chlor ist andererseits geringer als die des Natriums. Infolgedessen wird sich das in die Mischung eingeführte Natriumfluorid mit dem Lithiumchlorid ganz oder teilweise umsetzen. Es wäre also falsch, wenn man die gesamte Natriummenge in Form des Chlorsalzes und das Lithium in Form des Fluorsalzes in die Mischung einbringen würde, obwohl die quantitative chemische Zusammensetzung einer solchen Mischung gleich der der obengenannten wäre. Denn die angegebenen Gewichtsteile entsprechen dreimal 42 Mol-Teilen.
  • Zum Schweißen von anderen Aluminiumlegierungen, wie z. B. manganhaltigen Legierungen, verwendet man neben den obengenannten Salzen noch geringe Zusätze von A1F3 und K(S04), KF, KCl ü. dgl. Wie gesagt, sind diese Salze jedoch an sich bekannt. Die einzelnen Schichten der Umhüllung können weiterhin Zusätze von Salzen der zweiten bis achten Gruppe des periodischen Systems enthalten, wie z. B.
  • Mg Cl2-AlC13-SiC14 Ca C12 - Se C13 Ti C14 V C15 Cr, C13 Mn C12 Fe C13 oder die entsprechenden Sulfate oder Fluoride. Die angeführten Salze sind alle fähig, an der Reaktion im oben geschilderten Sinne teilzunehmen.
  • Je nach der Zusammensetzung der Mischung, die für die Herstellung der einzelnen Lagen Anwendung findet, weist natürlich das Verfahren der Vorbereitung und Aufbringung des Salzbreies Abweichungen auf. So werden z; B. solche Salze, die leicht löslich sind, mit weniger Lösungsmittel zu Brei angerührt oder v erinahlen als schwer lösliche Salze. Im allgemeinen wird die Menge des Lösungsmittels bemessen nach der für das Aufbringen des Salzbreies auf den Stab günstigsten Viscosität. Die Lösungsmittelmenge wird also meist nicht dazu ausreichen, die Mischungspartner gänzlich aufzulösen. Sie muß aber so bemessen sein, daß diejenigen Anteile, die, wie oben dargelegt, miteinander umgesetzt werden sollen, in Lösung gebracht werden können. Es ist naheliegend, daß gegebenenfalls auch von der'Löslichkeitsveränderung durch die Temperatur Gebrauch gemacht wird, ebenso wie es unbenommen ist, die Menge des Lösungsmittels zunächst soweit zu steigern, daß eine mehr oder weniger vollkommene Auflösung herbeigeführt und dann durch Entfernung des größten Teiles des Lösungsmittels die Kristallisation in der erwünschten Weise gelenkt wird.
  • Ausführungsbeispiele Es soll ein aus einer Aluminiumlegierung mit ungefähr 2 °(o Mg und 1 °)o Mn bestehender Stab zum Schweißen eines Werkstückes derselben Legierung mit einer Umhüllung aus drei Schichten versehen werden. Zu diesem Zwecke werden die Tauchmassen folgendermaßen angesetzt:
    z. Tauchmasse
    go Teile Na F
    42 - Li Cl
    Zoo - H.0 von 2o° C
    werden zur Reaktion gebracht, wobei eine Erwärmung auftreten kann. Nach der Abkühlung werden zugesetzt '
    118 Teile Na Cl
    112 - AlF,
    Na kann ganz oder teilweise mit K vertauscht werden. Die Reaktion tritt in gleicher Weise ein.
    2. Tauchmasse
    54 Teile KF
    42 - Li Cl
    So - H20 von 2o° C
    werden zur Reaktion gebracht. Nach der Abkühlung werden zugesetzt: 74 Teile K Cl. An die Stelle von K kann ganz oder teilweise auch Na treten. Die Reaktion tritt in gleicher Weise ein.
    3. Tauchmasse
    84 Teile NaF
    75 - Li Cl
    15o - H20 von ->o° C
    werden zur Reaktion gebracht. Nach der Abkühlung werden zugesetzt:
    335 Teile NaCI
    16,8 - A1 F3
    34,2 - A12 S 04
    142 - Nag S 04.
    An Stelle von Na kann ganz oder teilweise K treten, die Reaktion tritt in gleicher Weise ein.
  • Diese Massen sind in ihrer Tauchfähigkeit beständig. In der laufenden Herstellung werden die Stäbe in Gruppen von mindestens 2o Stück in der angegebenen Reihenfolge getaucht. Nach jedem Tauchvorgang ist ein Trocknen bei von 2o bis auf 18o° C steigenden Temperaturen notwendig. Der- Trockenvorgang wird zweckmäßig in einem Ofen mit steigender Temperatur vorgenommen und erstreckt sich über mindestens 2 bis .4 Stunden. Nach dem Trocknen sind die Schichten fest und lösen sich beim nächsten Tauchvorgang nicht ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Überziehen von insbesondere für die Lichtbogenschweißung dienenden Schweißstäben aus Leichtmetall mit einer Umhüllung, die ausschließlich aus Salzen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß eine breiige Mischung aus mindestens zwei verschiedenen Salzen mit mindestens vier verschiedenen Ionen hergestellt wird, die so ausgewählt sind, daß die Salze miteinander in Reaktion treten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung aus solchen Salzen hergestellt wird, bei denen mindestens ein Teil der Anionen mit den Kationen gebunden ist, zu denen sie die geringere Affinität haben.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2 zur Herstellung von Schweißstabumhüllungen mit mehreren Schichten, dadurch gekennzeichnet, daß die 'Mischungen so gewählt werden, daß die dein Metallstab i nächste Schicht ein Verhältnis von F : C _@ 2: 1 und die folgenden < 2 : i haben.
DEV34273D 1937-10-31 1937-10-31 Verfahren zum UEberziehen von insbesondere fuer die Lichtbogenschweissung dienenden Schweissstaeben aus Leichtmetall mit einer Umhuellung, die ausschliesslich aus Salzen besteht Expired DE744154C (de)

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