DE743944C - Kaffeebruehvorrichtung - Google Patents
KaffeebruehvorrichtungInfo
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- DE743944C DE743944C DEC53761D DEC0053761D DE743944C DE 743944 C DE743944 C DE 743944C DE C53761 D DEC53761 D DE C53761D DE C0053761 D DEC0053761 D DE C0053761D DE 743944 C DE743944 C DE 743944C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J31/00—Apparatus for making beverages
- A47J31/06—Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Apparatus For Making Beverages (AREA)
Description
- Kaffeebrühvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Kafffeebrühvorrichtung mit einem oberhalb eines Aufbrühfilters angeordneten doppelwandigen Brühwasserbehälter mit einer einstellbaren Ablauföffnung im Behälterboden. Mit dieser Brühvorrichtung soll . folgendes erreicht werden: ' i. Das Brühwasser soll miteiner Temperatur von etwa 9i° C -auf das auszulaugende Kaffeemehl gelangen,. damit nicht Koffein und unerwünschte Bestandteile des Kaffees, die beim Röstvorgang entstehen,. die man heute allgemein als Röst- und Nebeprodukte bezeichnet, gelöst werden, die aber durch kochendes Wasser bestimmt gelöst werden würden.
- 2. Die Brühdauer soll etwa 6112 Minuten betragen, weil bei längerer Brühdauer die Gefahr besteht, daß doch noch schädliche Stoffe gelöst werden, und 3. der ausgelaugte Kaffeesatz, der die schädlichen Stoffe enthält, soll mit dem fertigen Getränk nicht iri Berührung kommen.
- Der letzten. Forderung genügen bekannte Brühvorriclitungen dieser Art nicht. ,denn abgesehen von den bei. ihnen verwendeten Filtersieben, die sich verstopfen können, woraus sich eine zu lange Brüh.dauer ergibt, liegt dort das unterste Sieb uiiterhä.lb des Kannenrandes, so daß bei allmählich sich füllender Kanne der Flüssigkeitsspiegel schließlich das unterste Sieb erreicht, wodurch die bis dahin im Kaffeesatz zurückgehaltenen- unerwünschten Stoffe ohne weiteres in die fertige Brühe übergehen können. Diese Nachteile werden bei der neuen Brühvorrichtung dadurch beseitigt, daß ein Filterstoff:beutel verwendet wird, der in an sich bekannter Weise oberhalb der Ablauföffnung des Aufbrühfilters, diese frei lassend, aufgehängt ist. Gemäß der Erfindung ist der an seinem oberen Rande zwischen zwei Ringen eingeklemmte und durch den aufgesetzten Brühwasserbehälter festgehaltene Filterstoffbeutel im Aufbrühfilter derart aufgehängt, daß er in die untergestellte Kanne nicht hineinragt. Hierdurch wird einmal das feuchte ausgelaugte Brühgut, in dem sich erfahrungsgemäß die nichtaromatischen und für den GIenuß unzuträglichen Bi.tterstoffe befinden, von dem Übergang in das fertige Getränk zurückgehalten, auch wenn der Flüssigkeitsspiegel bis zum Kannenrand steigt, und dann ist durch die selbständige Gestaltung des Stofffilters -dessen schnelle Reinigung und Auswechselbarkeit möglich.
- In der Zeichnung ist ein 21,usführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch die ganze Briihvorrichtüng und Abb.2 einen Längsschnitt durch den Filterstoffbeut.el mit den Halteringen.
- Die Kaffeebrühvorrichtung besteht aus einem durch einen Deckel verschließbaren doppelwandigen Heißwasserbehälter a,,dessen innere Wand mit der äußeren am oberen und unteren Rande fest verbunden ist. Der zwischen den ' beiden Wandungen verbleibende HohIraum 1a -schließt somit eine die Ab:kühlung verhindernde Luftschicht ein. Der Heißwasserbehälter a. hat ferner, je nach Größe, in seinem Inneren eine Maßeinteilung.
- Am -Boden des Heißwasserbehälters a. befindet :ich ein von außen zu bewegender Ab- laufhahn c, dessen Griff als 7@eiger ausgebildet ist. Dieser Zeiger ist auf atil Außenmantel des Heißwasserbehälters a. angebrachte Zahlen einzustellen, die der Maßeinteilung im Inneren entsprechen. Hierdurch wird der A1)-],auf des Brühwassers für jede eingefüllte Wassermenge auf die gleiche Zeit geregelt. Die Bohrung des Hahnes ist so gehalten, tlall das eingefiillte Wasser nach richtiger Einstellung des Hahnes in etwa 6 Minuten ansläuft.
- .Unter dein Heißwasserbehälter a befindet sich das Aufbrühfilter cl, das etwa den halben Fassunsrauin des Heißwasserbehälters a aufweist. In dein Aufbrüllfilter ist ein an seifigem oberen Ran#I zwischen zwei genau passenden Ringen % und fest eingekleinniter Filterbeutel c -,ins dünneng Stoff, Leinen oder -Nessel, und. zwar je nach Bedarf und Meirge des Brüligutes aus mehr oder weniger durchlässigem NVerkstoff, so aufgehängt, daß er die Auslauföffnung des kurzen Auslaufrohres Ir frei läßt und auch nicht in die untergestellte Kanne hineinragt. Der Heißwasserbehälter a paßt niit s,-in-ein unteren Rand genau in den oberen Rand des Aufbrüh:filters (i!, ruht auf den Ringen f und g und preßt diese fest ztisaininen. Ein Herausziehen des Filterbeutels ist durch .diese doppelte Sicherung nicht möglich. Es- ist so die Möglichkeit gegeben, den Filterbeutel nach jedem Gebrauch gründlich zu säubern, indem er jedesmäl aus den Ringen herausgenommen, beliebig oft ausgekocht und gegebenenfalls auch durch einen neuen ersetzt wird.
- Die Arbeitsweise der Briihvorrichtung ist folgende NTacll dem Einfüllen des Kaffeemehles in den Filterbeutel e setzt man <gen Heißwasserbehälter auf das Aufbrühfilter a', gießt die entsprechende Menge Wasser in den Heißwasserbehälter a. und legt den Deckel auf. Dann stellt man den Hahn c genau der eingefiillten.Wassermenge entsprechend ein. Nun arbeitet die Vorrichtung vollkommen selbsttätig. Durch das Eingießen des kochenden Wassers in den Heiß-v asserbehälter a entsteht ein Wärineverlust von etwa 6° C. Der Hohlrau in b verhindert eine weitere Abkühlung, denn die gesamte Ablaufzeit beträgt nur etwa 6 Minuten. Ein weiterer Wärmeverlust entsteht noch durch das Ausfließen des Wassers aus dem Halin in den Filterbeutel c um etwa 3 - C. Die Endtemperatur l>eträ gt somit. wie angestrebt, etwa tgi° C.
- Durch das zufließende Wasser wird das Kaffeemehl bis zur völligen Durclifeticlitunh -zunächst hochgewirbelt, wobei die Flüssigkeit itn Filterbeutel allmählich steigt. Te höher diese aber steigt, desto schwächer wird der Wasserzufiuß, tler demzufolge den aufgewirbelten Kaffee nach den Wandungen des Filterbeutels drängt. Es bildet sich dadurch eine Filterschicht von Kaffeemehl sowohl am Boden als auch an (len jVanclungen des beutels e. Es leuchtet ehl, daß lki' dieser Art des Filtern: ein diinner Beutel genii@@t. der nur so dicht zu sein braucht. dal) keine Staubteilchen durchgehen. Ein dünner Stoa läl;it sich auch leichter rein halten als ein dicker, filziger. Das Fassungsvermögen des Aufbrühfilters d ist demjenigen des Llcil.twasserlie@üIters a so angepatIt, <lall ein üb -rlaufen nicht vorkoinint und rlafl das Was:vi, in etwa 6 -Minuten aus dem @eil.lwasserbe@ülter ausläuft. Es dauert dann noch etwa eine Halbe Minnte, bis auch der Filterbeutil leergelaufen ist, da dessen Flüssigkeitsstand weg:n zuletzt verminderten Wasserzuflusses bereits gesunken ist. Die gesamte Filterdauer beläuft sich demnach auf etwa 6'@.' Minuten.
- Diese Zeit und die genannte Temperatur geniigen vollkommen zur restlosen Gewinnung der erwünschten Stoffe aus dein 1.-Zatteenielil, aber sie genügen nicht zur L@'@sllii@ der schädlichen Stoffe, die demzufolge ini Kaffeesatz zurückbleiben.
Claims (1)
-
PATENTANSPRUCH Kaffeebrühvorrichtung mit einem ()bei-- halb eines Aufbrülifilters abgeordneten doppelwandigen Brühwasserbehälter finit einer einstellbaren Ablauföffnung ini Be- hälterbor_len, dadurch gekennzeichnet, (lab der an seinem olleren Rand zwischen zwei Ringen (%, b) eingeklemmte und durch den aufgesetzten Brübwasserbehä l- ter (a) festgehaltene Filterstoffbeutel (E) im Aufbrühfilter (d) derart aufgehängt ist. dal'l er in tlie untergestellte Kainie nicht hineinragt. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstan- des vom Stand der Technik sind ini @rtei- lungsverfahren folgende Druckschriften in hetracht gezogen worden: österreichische Patentschrift Nr. 130 879; französische Pateaitschrift . . - 3-17 .13.1; britische Patentschrift ..... - 311 30i.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC53761D DE743944C (de) | 1934-08-19 | 1934-08-19 | Kaffeebruehvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC53761D DE743944C (de) | 1934-08-19 | 1934-08-19 | Kaffeebruehvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE743944C true DE743944C (de) | 1944-09-15 |
Family
ID=7027841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC53761D Expired DE743944C (de) | 1934-08-19 | 1934-08-19 | Kaffeebruehvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE743944C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR547434A (fr) * | 1922-02-18 | 1922-12-12 | Filtre à café automatique | |
| GB311301A (en) * | 1928-02-03 | 1929-05-03 | Lyons & Co Ltd J | Improvements in or relating to coffee percolating apparatus or the like |
| AT130879B (de) * | 1931-07-30 | 1932-12-27 | Karl Jentsch | Vorrichtung zum Abbrühen von Kaffee od. dgl. |
-
1934
- 1934-08-19 DE DEC53761D patent/DE743944C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR547434A (fr) * | 1922-02-18 | 1922-12-12 | Filtre à café automatique | |
| GB311301A (en) * | 1928-02-03 | 1929-05-03 | Lyons & Co Ltd J | Improvements in or relating to coffee percolating apparatus or the like |
| AT130879B (de) * | 1931-07-30 | 1932-12-27 | Karl Jentsch | Vorrichtung zum Abbrühen von Kaffee od. dgl. |
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