DE7423398U - Auswechselbarer pflanzeinsatz fuer stationaere pflanzgefaesse - Google Patents

Auswechselbarer pflanzeinsatz fuer stationaere pflanzgefaesse

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DE7423398U
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/02Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots having a water reservoir, the main part thereof being located wholly around or directly beside the growth substrate

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

DIPL. ING. C. STOEPEL · DIPL.-IVG. "if; X3 O LTTv* ITZER' · DIPL.-ING. F. ΛΫ. MULL
674 LANDAU/PFALZ · AM SCnÜTZENHOF
TKL. 00311/3000,0083 · TELEX 433333
11. Oktober 1976
Mr. G Tk 23 2QS.0
Dyckerhoff & Widrr.ann Aktiengesellschaft, München
Ausv/echselbarer Pflanzeinsatz für stationäre Pflanzgefäße
Die Neuerung betrifft einen auswechselbaren Pfl?rzeinsatz für stationäre Pflanzgefäße, Blumenkübel oder dgl., der in seiner äußeren Formgebung einzeln oder zu mehreren dem Umriß des ihn umgebenden Pflanzgefäßes entspricht.
Solche auswechselbaren Pflanzeinsätze ermöglichen das Vorkultivieren und Bevorraten von Pflanzungen für stationäre Pflanzbehälter. Diese Pflanzeinsätze werden in Gärtnereien bepflanzt und in fertigem Zustand in die entsprechenden stationären Pflanzgefäße gebracht. So ist es beispielsweise möglich, eine Dauer-Winterbepflanr.ung im Austausch gegen eine Sommer-Bepflanzung, die u.U. auch als Dauerbepflanzung ausgeführt sein kann, über mehrere Jahre hinweg zu verwenden. Die Abwechslung und Mannigfaltig-
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keit der Bepflanzung kann durch Tauschen verschieden bepflanzter Einsätze inflationären Pflanzgefäßen erreicht werden.
Ein bekannter Einsatz dieser Art besteht aus einem Drahtkorb, der mit einem Zwischenboden versehen ist und auf eine flache Wanne in dem stationären Pflanzgefäß aufgesetzt ist. Der Drahtkorb ist entlang seiner Außenwand mit einer Schicht aus Platten aus wasserhaltendem Schaumstoff versehen, so daß in die Körbe Pflanzerde gebracht werden kann. In der Wanne am Grunde des Pflanzgefäßes wird ein Wasservorrat gebildet und gehalten, aus dem die Pflanzen in dem Einsatz durch kapillare Saugwirkung über den offenzelligen Kunstharzschaum mit Feuchtigkeit versehen werden. Auf diese Weise wird der Aufwand für das Bewässern der Pflanzgefäße erheblich verringert.
Die Art der Verwendung, die Forderung langjähriger Haltbarkeit und der mehrfache Transport der Einsätze verlangen ein Material, das widerstandsfähig gegen Korrosion und mechanische Beschädigung ist. Diese Eigenschaften werden von Drahtkörben nur unvollkommen erfüllt; dazu kommt, daß die zur äußeren Umgrenzung der Pflanzerde in den korbartigen Einsätzen verwendeten Schaumstoffplatten außerordentlich anfällig gegen mechanische Beschädigung sind.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Pflanzeinsatz der gattungsgemäßen Art zu schaffen, dar korrosionsfest und beständig gegen mechanische Angriffe ist und der eine optimale Feuchtigkeitszufuhr aus dem Wasserreservoir am Grunde des stationären Behälters in die Pflanzerde hinein ermöglicht.
Die Neuerung löst diese Aufgabe durch einen wannenartigen Behälter aus Kunststoff oder dgl., dessen Boden zwischen ÄüfstsnäsfüSe bildende Ausstülpungen eingezogen ausgebildet ist, dessen Wandung in seinem unteren Bereich mit Durchbrechungen versehen ist und der am Grunde mit einem wasserhaltenden offenzelligen Kunstharzschaum ausgefüllt ist.
Die Durchbrechungen sind zweckmäßig in zwei getrennten horizontalen Ebenen vorgesehen, und zwar im Bereich der Ausstülpungen und in den Seitenwänden oberhalb des eingezogenen Bodens. Die Ausstülpungen selbst können auch als Rippen ausgebildet sein.
Dsr Behälter ist vorteilhaft etwa über ein Drittel se5.ner Höhe mit dem Kunstharzschaum ausgefüllt. Der Behälter besteht zweckmäßig; aus glasfaserverstärktem Polyester.
Der Vorteil des Pflanzeinsatzes wird darin gesehen, daß er aus einem einheitlichen Teil aus korrosionsfestem Material besteht. Durch die Ausstülpungen in Verbindung mit dem eingezogenen Boden bildet sich am Grunde des stationären PflanzgefäSes ein Wasserreservoir, aus dem über die Durchbrechungen in der Behälterwandung nach Bedarf Wasser in das Innere des Behälters gelangen kann. Die Wasserförderung durch Kapillarwirkung erfolgt daher in gleicher Weise wie im gewachsenen Boden, nämlich aus den tieferen Bodenschichten zur Oberfläche. Der Stauraum für Wasser am Boden des Behälters wird noch dadurch vergrößert, daß die Seitenwände des Einsatzes eine Verjüngung nach unten aufweisen; dadurch wird außerdem die Stapelbarkeit der leeren Einsätze ermöglicht.
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Die Neuerung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ei::en Pflanzeinsatz nach der Neuerung mit rechteckigem Grundriß,
Pig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein größeres Pflanzgefäß mit sechseckigem Grundriß und einer größeren Anzahl von Pflanzgefäßen und
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig.
In den Fig. i und 2 ist in ein stationäres Pflanzgefäß 1, z.B. aus Sicht- oder Waschbeton, ein gemäß der Neuerung ausgebildeter Einsatz 2 eingesetzt. Dieser Einsatz besteht aus verhältnismäßig dünnwandigem Material, z.B. glasfaserverstärktem Polyester, das bei geringer;. Gewicht möglichst widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchungen ist. Die Seitenwände 3 und die Stirnwände 4 des Behälters 2 besitzen eine Verjüngung nach unten hin, die Stirnwände 4 laufen am Grunde des Behälters 2 in rippenartigen Ausstülpungen 5 aus und bilden dazwischen einen eingezogenen Boden 6. Im Bereich der Ausstülpungen sind Durchbrechungen 7 und in den Seiten- und Stirnwänden J5 bzw. 4 weitere Durchbrechungen vorgesehen. Der Behälter 2 selbst ist etwa zu einem Drittel mit einem offenzelligen Kunstharzschaum 9 ausgefüllt, der Wasser speichern kann und dieses Wasser dann an die Pflanzen abgibt. Im oberen Bereich des Bshälters 2 befindet sich Pflanzenerde 10 oder ein entsprechendes Kultursubstrat.
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Der Pflanzeinsatz 2 kann in der Gärtnerei fertig bepflanzt werden. Er wird sodann mit geeignetem Gerät an den Standort des stationären Pflanzgefäßes verbracht und in dieses eingesetzt. Zum Versetzen können an dem Behälter 2 geeignete Mittel, wie z.B. Durchbrechungen 11, angeordnet sein. Die Bewässerung des Einsatzes kann entweder von oben her durch des Kultursubstrat 10 hindurch oder in den Spalt zwischen dem Pflanzgefäß 1 und dem Behälter 2 hindurch erfolgen. Um ein zu hohes Ansteigen des Wasserspiegels im Pflanzgefäß zu verhindern, ist ein Überlaufrohr 12 vorgesehen. Der Wasserspiegel steigt also maximal bis zur Höhe des Überlaufrohres 12.
Bei Bewässerung durch das KuItürsubstrat hindurch kann das Gießwasser durch die öffnung 8 hinduroh in den Stauraum am Boden des Pflanzgefäßes austreten. Aus dem Stauraum hinaus gelangt die von den Pflanzen für das Wachstum benötigte Feuchtigkeit über die Durchbrechungen 7 in den Ausstülpungen in das Kunstharzschaurr. 9> das bis zur Höhe des jeweiligen Wasserspiegels stark durchnäßt ist. Der obere, nicht eingetauchte Teil des Kunstharzschaumes ist noch durchlüftet und verhindert somit die Versauerung des darüber befindlichen KuItürSubstrats 10. Diese Ausbildung ermöglicht einen sehr geringen Pflegeaufwand, da nur das Stauwasser gelegentlich kontrolliert, ggf. ersetzt werden muß.
Diese Ausbildung des Pflanzeinsatzes Lst selbstverständlich unabhängig von der äußeren Form des stationären Pflanzgefäßes. Bei größeren Pflanzgefäßen muß der Einsatz unterteilt werden, um leichter transportierbar zu sein. In den Fig. 5 und 4 ist ein im Außenumriß sechseokiges Pflanzgefäß 13 mit kreisförmigen inneren öffnungen gezeigt, bei
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dem der Einsatz aus sechs, etwa trapezförmigen Behältern 14 und einem inneren sechseckigen Behälter 15 besteht. Die einzelnen Pflanzbehälter 14, bzw. 15 sind grundsätzlich in gleicher Weise ausgebildet wie oben beschrieben. Da bei dieser Art von Pflanzgefäßen das Überlaufrohr 12 im Mittelpunkt angeordnet ist, erhält der Jeweils mittlere Behälter 15 eine entsprechende Ausstülpung 16 nach innen.

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Auswechselbarer Pflanzeinsatz für stationäre Pflanzgefäße, Blumenkübel oder dgl., der in der äußeren Formgebung einzeln oder zu mehreren dem Umriß des ihn umgebenden Pflanzgefäßes entspricht, gekennzeichnet durch einen wannenartigen Behälter (2,14,15) aus Kunststoff oder dgl., dessen Boden (β) zwischen Aufstandsfüße bildenden Ausstülpungen (5) eingezogen ausgebildet ist, dessen Wandung in seinem unteren Bereich mit Durchbrechungen (7,8) versehen ist und der am Grunde mit einem wasserhaltenden offenzelligen Kunstharzschaum (9) ausgefüllt ist.
2. Pflanzeinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (7,8) in zwei getrennten horizontalen Ebenen vorgesehen sind und zwar Durchbrechungen (7) im Bereich der Ausstülpungen (5) und Durchbrechungen (8) in den Seiten- und Stirnwänden (3 bzw. 4) oberhalb des eingezogenen Bodens (C).
3. Pflanzeinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstülpungen (5) als Rippen ausgebildet sind.
4. Pflanzeinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß der Kunstharzschaum etwa über ein Drittel der Höhe des Behälters (2) reicht.
5· Pflanzeinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten- und Stirnwände (2 bzw. 4) des Behälters (2) nach unten verjüngt ausgebildet sind.
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6. Pflanzeinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5» da durch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) aus glasfaserverstärktem Polyester besteht.
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DE7423398U 1974-07-10 1974-07-10 Auswechselbarer pflanzeinsatz fuer stationaere pflanzgefaesse Expired DE7423398U (de)

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