DE741691C - Feinsteuerung fuer Gleichstromantriebe, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents
Feinsteuerung fuer Gleichstromantriebe, insbesondere fuer elektrische TriebfahrzeugeInfo
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- DE741691C DE741691C DEA84191D DEA0084191D DE741691C DE 741691 C DE741691 C DE 741691C DE A84191 D DEA84191 D DE A84191D DE A0084191 D DEA0084191 D DE A0084191D DE 741691 C DE741691 C DE 741691C
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/02—Details of starting control
- H02P1/027—Special design of starting resistor
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Description
- Feinsteuerung für Gleichstromantriebe, insbesondere -für elektrische Triebfahrzeuge Im Patent 730 714 ist eine Feinsteuerung für Gleichstromantriebe, insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge, beschrieben, bei welcher der den jeweils untereinander gleichen Teilen des Ankervorschaltwiderstandes parallel geschaltete Feinsitufenregelwiderstand mit gleichbleibender Geschwindigkeit kurzgeschlossen wird und die Ohm-werte der einzelnen Widerstandselemente des feinstufigen Regelwiderstandes von Regelstufe zu Regelstufe .abnehmen. Um Verluste an Zug- und Bremskraft nach Möglichkeit zu vermeiden, wurde die Widerstandsabstufung des Feinreglers derart gewählt, daß die Spannungssprünge auf den ersten Stufen des Feinregelwiderstandes um so viel gräß:er als die auf den nachfolgenden Regelstufen sind, daß der während der Feinreglerumschaltung beim Übergang von einer Grobwiderstandsstufe auf die andere eintretende Zug- bzw. Bremskraftverlust wieder ausgeglichen wird.
- Eine derartige Abstufung ließe sich wenigstens theoretisch auch dadurch erzielen, d:aß die Schaltgeschwindigkeit jeweils nach dem Umschalten des feinstufigen Nebenwiderstandes kurzzeitig so lange vergrößert wird, bis wieder die gleiche Ankerstromstärke der Fahrmotoren erreicht ist. Eine solche Bedienungsreise würde aber, ganz abgesehen davon, daß ihre genaue Einhaltung praktisch gar nicht möglich wäre, die Aufmerksamkeit des Fahrers viel zu stark in Anspruch nehmen. Im Interesse der unbedingten Betriebssicherheit ist es aber geboten, dem Fahrer die Bedienung der Steu:eilin:g soweit wie nur irgend möglich zu erleichtern. damit er seine Aufmerksamkeit ganz auf die zu befahrende Strecke konzentrieren kann. Dies ist aber nur dann möglich, wenn ihm die Widerstandsabstufung ein gleichmäßiges Durchschalten der Scbaltstufen ermöglicht.
- Aber .auch bei der im Hau:ptpateut unter Schutz gestellten Steuerungsart -bleibt jedoch noch bei der Umschaltung ein geringer Zug-bzw. Bremskraftverlust bestehen. Dieser Verlust ist in der Abbildung durch schraffierte dreieckige Flächen angedeutet.
- Gemäß der Erfindung wird auch noch dieser Kraftverlust dadurch vermieden, daß die Widerstandsabstufung des feinstufigen Regelwiderstandes so gewählt wird, -daß bei Beginn des Feinstufenregelvorganges zwecks Aufhebung des während des Umschaltvorganges eingetretenen Zug- oder Bremskraftverlustes sofort ein entsprechend niedrig bemessener Stufenwiderstand wirksam wird. Mit anderen Worten heißt das, daß erfindungsgemä.ß so viel Anfangsstufen des Feinregler-%s-iderstandes mitsamt den dazugehörigen Kollekto,rlamellen wegzulassen sind, als notwendig süid, um einen derartigen Spannungssprung beim Umschalten des Feinreglerwiderstandes hervorzurufen.
- Würde man sich den Regelkollektor theoretisch nur mit Feinstufenlamellen besetzt denken, indem man sich vorstellt, daß die Umschaltung des Kollektors von einer Wid@erstandshauptgruppe zur anderen in unendlich kleiner Zeit mit unendlich kleinem Kollekto@rwinkel stattfindet, so sind genau diej,eni@gen Lamellen wegzulassen, deren Platz bei der wirklichen Ausführung durch die breiteren Segmente der Umschaltzone beansprucht wird. Die Kollektorregelung beginnt also nicht mit dem Anfangswert des Nebem,#riderstandies, der sich bei sofort einsetzendem Beginn der der Feinstufenunterteilung zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeit ergeben würde, sondern bei einem späteren Wert, der der Zahl der Lamellen entspricht, die im Bogen der Umschaltzone untergebracht werden könnten. Der sich daraus ergebende Strom- und Spannungssprung wird auch schalttechnisch einwandfrei beherrscht, weil er ja von den leistungsfähigen LTmschaltno,ckenschalterti vollzogen wird.
- Wie bereits eingangs erwähnt wurde, ist in der Abbildung durch die schraffierten dreieckigen Flächen die durch die erfindungsgemäße Schaltung bewirkte Ersparnis an Bremskraftverlusten angedeutet. Mit Q sind darin die Bremskraftlinien bezeichnet, die den Grobstufen des An.kervorschaltwiderstandes entsprechen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feinsteuerung für Gleichstromantriebe. insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge, bei welcher der den jeweils untereinander gleichen Teilen des Ankervorschaltwiderstandes parallel gescbaltete Feinstufenregelwiderstan.d mit gleichbleibender Geschwindigkeit kurzgeschlossen wird und die Ohm-werte der einzelnen Widerstandselemente des feinstufigen Regelwiderstandes von Regelstufe züt Regelstufe abnehmen, nach Patent ; 30; i4, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsabstufung des feinstufigen Regelwiderstandes so gQwählt wird, daß bei Beginn des Feinstufenregelvorganges zwecks Aufhebung des während des Umschaltvorganges eingetretenen Zug- oder Bremskraftverlustes sofort ein entsprechend niedrig bemessener Stufem;-iderstand wirksam wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: schweizerische Patentschrift . . N r. i S a 5 12; Siemens-Zeitschrift, 1935, S. 345 bis 3.19.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA84191D DE741691C (de) | 1937-09-14 | 1937-09-14 | Feinsteuerung fuer Gleichstromantriebe, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA84191D DE741691C (de) | 1937-09-14 | 1937-09-14 | Feinsteuerung fuer Gleichstromantriebe, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE741691C true DE741691C (de) | 1943-11-15 |
Family
ID=6949102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA84191D Expired DE741691C (de) | 1937-09-14 | 1937-09-14 | Feinsteuerung fuer Gleichstromantriebe, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE741691C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH182512A (de) * | 1934-04-16 | 1936-02-15 | Siemens Ag | Regelbare Widerstandsanordnung. |
-
1937
- 1937-09-14 DE DEA84191D patent/DE741691C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH182512A (de) * | 1934-04-16 | 1936-02-15 | Siemens Ag | Regelbare Widerstandsanordnung. |
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