DE539452C - Schaltung fuer elektrische Fahrzeuge mit mehreren beim Anfahren in Reihe liegenden Antriebsmotoren oder Motorgruppen - Google Patents

Schaltung fuer elektrische Fahrzeuge mit mehreren beim Anfahren in Reihe liegenden Antriebsmotoren oder Motorgruppen

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DE539452C
DE539452C DEB134947D DEB0134947D DE539452C DE 539452 C DE539452 C DE 539452C DE B134947 D DEB134947 D DE B134947D DE B0134947 D DEB0134947 D DE B0134947D DE 539452 C DE539452 C DE 539452C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/003Dynamic electric braking by short circuiting the motor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/02Dynamic electric resistor braking
    • B60L7/04Dynamic electric resistor braking for vehicles propelled by DC motors

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  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Schaltung für elektrische Fahrzeuge mit mehreren beim Anfahren in Reihe liegenden Antriebsmotoren oder Motorgruppen Bei Fahrzeugen, insbesondere Bahnfahrzeugen mit- mehreren Motoren, wird für das Anfahren gewöhnlich eine Reihenschaltung der Motoren mit Anschluß einerseits an die Fahrleitung, anderseits an Erde benutzt. Auch ist es bekannt, für die Kurzschlußbremsung unter Verwendung eines Bxemsvorschaltwiderstandes die Reihenschaltung der nunmehr als Generataren@wirkenden Motoren anzuwenden. Diese Anordnung hatte den Nachteil, daß dabei das Spannungspotential gegen Erde gleich der Summe der Bremsspannungen der in Reihe liegenden Motoren wird und auf diese Weise Werte annimmt, die erhebliche und bei den in Frage kommenden Raumverhältnissen kaum zu überwindende Isolationsschwierigkeiten bieten. Aus diesem Grunde pflegte man für die Kurzschlußbremsung bisher im allgemeinen die Motoren parallel zu schalten, obwohl diese Parallelschaltung wesentliche Mängel insofern aufweist, als eine gleichmäßige Lastverteilung nur schwierig zu erreichen ist und eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Selbsterregung in Kauf genommen werden muß, so daß die Bremswirkung nicht immer mit der erforderlichen Sicherheit einsetzt.
  • Gemäß der Erfindung wird die Bremsschaltung so getroffen, daß jedem der Motoren unmittelbar, also ohne Zwischenschaltung eines anderen Motors, ein Teil des Bremswiderstandes zugeordnet ist. Damit kann dann die in dem einzelnen Motor erzeugte Bremsspannung ohne weiteres in dem zugeordneten Bremswiderstand aufgezehrt werden, so daß man trotz der Reihenschaltung mit einem Spannungspotential gegen Erde auszukommen vermag, wie es auch im Falle der Parallelschaitung vorhanden sein würde.
  • Um von der Fahrschaltung zur Kurzschlußbremsung überzugehen, wird die Verbindung mit der Fahrleitung unterbrochen und statt dessen die Anschlußleitung gleichfalls an Erde gelegt. Diese Erdverbindung kann zweckmäßig dadurch herbeigeführt werden, daß ein Bremsschütz eingelegt wird. Natürlich muß für das Bremsen bei Reihenschlußmotoren zugleich in bekannter Weise eine Umschaltung der Feldwicklungen vorgenommen werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. a1, a2 sind dabei die Anker, b1, b2 die Feldwicklungen zweier Antriebsmotoren. Sie liegen mit den zugehörigen Vorschaltwiderständen cl, c2, die selbst durch die Schalter dl, d2 überbrückt werden können, in Reihe, und zwar auf der einen Seite an Erde. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, entweder über das Schütz e eine Verbindung mit der Fahrleitung f oder statt dessen. über ein Schütz g gleichfalls eine Erdverbindung herzustellen. Für den Fahrbetrieb ergibt sich danach, indem das Fahrschütz e eingelegt wird, das Schütz g anderseits offen bleibt, eine Schaltung entsprechend Abb. i. Beim Bremsen hat man dagegen eine Schaltung, wie sie in Abb.2 wiedergegeben ist. Das Fahrschütz e ist dabei geöffnet, das Bremsschütz g aber geschlossen, so daß die Verbindung mit der Fahrleitung f unterbrochen und dafür die AnschluBlei- ung an Erde gelegt ist. Im übrigen sind in dieser Bremsschaltung der Abb. a die Feldwicklungen b1, b2 der Fahrschaltung der Abb. i gegenüber umgeschaltet.
  • Bei einer derartigen, Bremsschaltung ist trotz der Reihenschaltung der Motoren das Spannungspotential gegenErde nur gleich dem eines einzigen Motors. Die erforderliche Umschaltung der Feldwicklungen b1, b2 kann mittels des Fahrtrichtungswenders bewerkstelligt werden. Im übrigen lassen sich für die'Herstellung der Bremsverbindungen einfach die Anfahrreihenschlußstellungen des Fahrschalters ausnutzen. Insbesondere empfiehlt sich dies für Fahrschalter, die sich selbsttätig in nbhängigkeit von der jeweiligen Stromstärke bzw. Leistung verstellen.
  • Natürlich ist die Schaltung nicht auf die Verwendung zweier Motoren beschränkt. Es kann hiernach an Stelle jedes dieser Motoren gegebenenfalls auch eine Motorgruppe treten, deren Motoren dabei unter sich parallel oder gleichfalls in Reihe liegen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für elektrische Fahrzeuge mit mehreren beim Anfahren in Reihe liegenden Antriebsmotoren oder Motorgruppen, bei welcher auch für das Bremsen unter Verwendung eines Bremsvorschaltwiderstandes die Reihenschaltung der nunmehr als Generatoren wirkenden Motoren benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren (a1, a2) bzw. Motorgruppen derart mit dem Bremsvorschaltwiderstand (cl, c2) zusammengeschaltet sind, daß im Bremsstromkreis, von Erde zu Erde gerechnet, jedem' der Motoren (a1, a2) bzw. jeder der Motorgruppen unmittelbar, also ohne Zwischenschaltung eines anderen Motors bzw. einer anderen Motorgruppe, ein Teil (cl bzvv. c2) des Bremsvorschaltwiderstandes zugeordnet ist. z. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Übergang vom Fahr- auf den Bremsbetrieb das Fahrschütz (e) geöffnet und statt dessen ein Bremsschütz (g) geschlossen wird. 3. Schaltung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die für das Bremsen erforderliche Umschaltung der Feldwicklungen (b', b2) mittels des Fahrtrichtungswenders herbeigeführt wird. q.. Schaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung der sonstigen in Betracht kommenden Verbindungen einfach die Anfahrreihenschlußstellungen des Fahrschalters benutzt werden. 5. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die in Reihe liegenden Antriebsmotoren bzw. Motorgruppen j e mit dem zugehörigen Vorschaltwiderstand (cl, c2) zusammenliegen und das Ganze dann in Reihe geschaltet ist, insbesondere die Vorschaltwiderstände (cl, c2) beispielsweise zwischen den Motoren angeordnet werden.
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