DE741609C - Reflektor fuer langgestreckte Entladungsroehren, der die Strahlung auf die bewegte Flaeche des Pausgutes bei Lichtpausmaschinen vereinigt - Google Patents

Reflektor fuer langgestreckte Entladungsroehren, der die Strahlung auf die bewegte Flaeche des Pausgutes bei Lichtpausmaschinen vereinigt

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DE741609C
DE741609C DEQ2321D DEQ0002321D DE741609C DE 741609 C DE741609 C DE 741609C DE Q2321 D DEQ2321 D DE Q2321D DE Q0002321 D DEQ0002321 D DE Q0002321D DE 741609 C DE741609 C DE 741609C
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DE
Germany
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reflector
radiation
unites
reflectivity
traced
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Expired
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DEQ2321D
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English (en)
Inventor
Dr Phil Ernst Otto Seitz
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Quarzlampen GmbH
Original Assignee
Quarzlampen GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Reflektor für langgestreckte Entladungsröhren, der die Strahlung auf die bewegte Fläche-V Pausgutes bei Lichtpau'smaschinen vereinigt `- Die Erfindung betrifft einen Reflektor für langgestreckte Entladungsröhren, insbesondere Quecksilberhochdrucklampen mit einer spezifischen Leistung von mehr als 15 Watt je Zentimeter Entladungsweg, der die Strahlung auf die während des Pausvorganges vorzugsweise relativ zur Strahlenquelle bewegte Fläche des Pausgutes bei Lichtpausmaschinen vereinigt. Derartige Strahlungsquellen senden neben der für den Pausvorgang wesentlichen aktinischen Strahlung in Gebiet von 350 his 450 mA eine starke Strahlung im längerwelligen Spektralgebiet aus. Diese Strahlung ist jedoch für -den Pausvorgang nicht oder nur von geringer Bedeutung. Sie führt aber zu einer unnötigen Erwärmung der Pausfläche, die besonders dann störend ist, wenn das Pausgut aus Folien besteht, die bei Temperaturen oberhalb von 6o bis 70° zu schrumpfen beginnen, oder auch in anderer Weise nachteilig beeinflußt werden.
  • Um diesen. Nachteil zu vermeiden, um also .die Temperatur an der Pausfläahe herabzusetzen, besteht nach der Erfindung der Reflektor aus einem Werkstoff oder ist auf seiner der Strahlenquelle zugekehrten Oberfläche mit einem Werkstoff überzogen, dessen Reflexionsvermögen für Strahlung zwischen 350 und 450 mß größer als 4o % und dessen Reflexionsvermögen für Strahlung oberhalb 2,a weniger als die Hälfte des Reflexionsvermögens im Bereich zwischen 350 und 450 m,u beträgt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die aktinische Strahlung zu einem großen Teil vom Reflektor auf die Pausfläche vereinigt wird, während die langwellige, nichtaktinische Strahlung vom Reflektor absorbiert wird. Die thermische Belastung der Pausfläche ist um so kleiner, je kleiner das Reflexionsvermögen des Reflektors im Ultraroten im Verhältnis zu dem für die aktinische Strahlung ist. Im allgemeinen reicht es aus, wenn die letztere mindestens doppelt so groß wie die erstere ist. Unter den Werkstoffen. die d, »r obenerwähnten Bedingung entsprechen, komm.2n vor allem keramische Werkstoffe, insbesondere Porzellan, sowie Emaille in Frag; mit dem letzteren kann der Reflektor auf seiner auf der Strahlenquelle zugekehrten Seite in üblicher Weise überzogen sein. Für Emaille beträgt z. B.
    das Reflexionsvermögen für die Wellenläv,'
    356 m,tt. etwa 7o °/o, während im langwell-igiii1
    Ultrarat oberhalb von 2 m,u das Reflexi'0s;"
    vermögen kleiner als io °% ist.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn nicht nur das Reflexionsvermögen für Wellenlängen oberhalb 2 lt der genannten Bedingung entspricht, sondern wenn auch die kürzerwellige Strahlung möglichst bis herab zu etwa 520 m,cr absorbiert wird, sofern sie keine nennenswerte Pauswirkung' Nerv orzurufen imstande ist. Man wird also in diesem Fall den Reflektor so ausbilden, daß er auch die sichtbare Strahlung oberhalb 5-2o mft absorbiert. Bei einem derartigen Reflektor würde die Emaille eine blaue Färbung besitzen und daher beispielsiveie die grüne Quecksilberlin_e bei 5q.6 mtc bereits nur noch in geringem Maß reflektieren.
  • Die vom Reflektor absorbierte langwellige Strahlung führt zu einer Erwärmung des Reflektors. Damit die Temperatur des Reflektors nicht so hoch wird, daß dieser seinerseits als Ultrarotstrahler wirkt, muß die von ihm absorbierte Wärme auf andere Weise abgeführt werden. etwa dadurch, daß man einen Ventilator vorsieht, der einen Luftstrom an der Außenseite des Reflektors vorbeiführt. Man kann die 'Wärmeabgabe dadurch unterstützen, daß man auf der Außenseite des Reflektors Kühlrippen anbringt, die in guter Wärmeleitung- mit dein Reflektorblech stehen.
  • Auf der Zeichnung ist in zum Teil scheinatischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die langgestreckte Entladungsröhre i ist im Schnitt dargestellt. Sie wird von einem Reflektor 2 umgeben, der die Strahlung auf der Pausfläche 3 vereinigt. Während das, Pausgut durch das Fördertuch q an der Paus-Scheibe 3 entlang geführt wird, erfolgt die Belichtung. Das endlose Fördertuch q. ist zwischen zwei Walzen 5 gespannt. Die Oberfläche des Reflektors ist mit einer Schicht 6 aus Emaille überzogen, die die erfindungsgemäße Eigenschaft besitzt, Strahlung zwischen 350 und .i50 mit zu mehr als q.o °/o zu reflektieren, während das Reflexionsvermögen für die Strahlung oberhalb :2 ,c4 weniger als die Hälfte des Reflexionsvermögens im Bereich zwischen 350 und q.50 m,u beträgt. Falls der Reflektor -2 selbst aus einem Werkstoff besteht, der, wie beispielsweise Porzellan, die geforderten Reflexionseigenschaften aufweist, erübrigt sich die Anbringung eines Überzuges (6. An der Rückseite des Reflektors sind Kühlrippen 7 angebracht, die mit ihm in gut wärmeleitender Verbindung stehen. Falls der Reflektor aus Blech besteht, können diese Rippen beispielsweise aufgeschweißt sein. Bei einem Reflektor aus keramischem Werk-;Stoft dazezen «-erden sie ,zweckmäßig aus
    AJ i gleichen Werkstoff, wie der Reflektor
    st, hergestellt und mit ihm zu einem ein-
    ign Körper vereinigt. Der durch die Kühl-
    rippen 7 und die Außenseite des Reflektors 2 gebildete Raum ist z. B. durch ein Blech 8 abgedeckt. Durch die so gebildeten Zwischenräume wird mittels eines Ventilators Kühlluft geblasen.
  • Durch die angegebene Bemessung des Reflexionsvermögens wird bei einer Quecksilberhochdrucklampe der größte Teil der Wärmestrahlung von der Pausfläche ferngehalten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reflektor für langgestreckte Ent Ladungsröhren, insbesondere Quecksilber hochdrucklampen mit einer spezifischer Leistung von mehr als 15-Watt je Zentimeter Entladungsweg, der die Strahlungauf die während des Pausvorganges vorzugsweise relativ zur Strahlenquelle be-"vegte Fläche des Pausgutes bei Lichtpausinaschinen vereinigt, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor aus einem Werkstoff besteht oder auf seiner der Strahlenquelle zugekehrten Oberfläche mit einem Werkstoff überzogen ist, dessen Reflexionsvermögen für Strahlung zwischen 350 und q.50 m,u größer als 4o)/" ist und dessen Reflexionsvermögen für Strahlung oberhalb ,1t weniger als die Hälfte des Reflexionsvermögens im Bereich -zwischen 350 und q150 mtt beträgt.
  2. 2. Reflektor nick Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus keramischem Werkstoff, vorzugsweise aus Porzellan, besteht.
  3. 3. Reflektor nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er auf seiner der Strahlenduelle zugekehrten Seite mit Emaille überzogen ist. .
  4. 4. Reflektor nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Porzellan bzw. der Emailleüberzug blau gefärbt ist, so daß die Strahlung der Entladungsröhre oberhalb 520 inlt absorbiert wird.
  5. 5. Reflektor nach Anspruch i und folgende, dadurch gekennzeichnet, daß zu seiner Kühlung ein Ventilator vorgesehen ist, der einen Luftstrom an seiner Außen-" s eite vorbeiführt.
  6. 6. Reflektor nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf seiner Außenseite mit ihm in guter Wärmeleitung in Verbindung stehende Kühlrippen angebracht sind.. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 136 90i; USA.- Nr. 1 839 642; das Handbuch der Lichttechnik von Rudolf Sewig, II. Teil, Beleuchtungstechnik, S. 44o und S. 1026, Berlin 1938, Verlag von Julius Springer.
DEQ2321D 1941-04-04 1941-04-04 Reflektor fuer langgestreckte Entladungsroehren, der die Strahlung auf die bewegte Flaeche des Pausgutes bei Lichtpausmaschinen vereinigt Expired DE741609C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228925B (de) * 1961-02-17 1966-11-17 Meteor Appbau Paul Schmeck G M Belichtungsvorrichtung fuer Lichtpausmaschinen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE136901C (de) *
US1839642A (en) * 1930-04-05 1932-01-05 Pease C F Co Blue print machine

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