DE741069C - Verfahren zur Trocknung von Flotationsbergen - Google Patents

Verfahren zur Trocknung von Flotationsbergen

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Publication number
DE741069C
DE741069C DEW103763D DEW0103763D DE741069C DE 741069 C DE741069 C DE 741069C DE W103763 D DEW103763 D DE W103763D DE W0103763 D DEW0103763 D DE W0103763D DE 741069 C DE741069 C DE 741069C
Authority
DE
Germany
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flotation
mountains
thickening
drying
filtration
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Expired
Application number
DEW103763D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Zeisel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE741069C publication Critical patent/DE741069C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/08Subsequent treatment of concentrated product

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Verfahren zur Trocknung von FIotationsbergen Bei der Flotation von Erz und Kohle fallen große Mengen feinkörniger Schlammtrübe an. In der Praxis wurde diese Bergetrübe bislang in der Regel in der Weise behandelt, daß sie durch Pumpen einem Eindicker zugeleitet und aus diesem in die Bergeteiche eingebracht wurde. Bei größeren Flotationsanlagen ist dieses Verfahren in vielen Fällen nicht mehr durchführbar, weil nicht nur sehr große Eindicker, sondern auch ausgedehnte Schlaininteichanlagen erforderlich werden, für die meistens kein genügender Platz. vorbanden ist und für ,die auch nicht immer geeignetes Material für die Dammschüttung zur Verfügung -steht. Erschwerend wirkt hierbei der Umstand, daß mit der Umstellung auf Allflotation der Bedarf an solchem Gut erlieblich gesteigert wird, andererseits aber die Aufbereitungsanlage selbst aufhört, das für den Dammbau erforderliche rösche Bergegut selbst zu liefern.
  • Man hat vorgeschlagen, die Flotationstriilie in Vakuumfiltern, gegebenenfalls nach vorhergehender Eindickung, zu trocknen. Auf diese Weise kann man das erforderliche rösche Bergegut für den Dammbau gewinnen, während man .den Clberlauf aus dein Eindicker infolge seines sehr geringen Gehalts an Feststoffen unmittelbar in die wilde Flut leiten oder, falls eine Rückgewinnung des Wassers erforderlich ist, einem Absitzbecken zuführen kann. Diese Filtration von Flotationsbergen hat sich in die Praxis wegen der außerordentlich hohen Kosten bislang nicht einführen können. Von der Erfindung wurde erkannt, -daß ein solcher Filtrationsvorgang in durchaus wirtschaftlicher Weise durchgeführt werden kann, wenn man in der dem Filter vorgeschalteten Eindickvorrichtung außer dem Eindicken gleichzeitig eine Klassierung der Flotationsberge vornimmt, so daß sämtliche Feinberge abgetrennt und nur die groben Berge auf das Vakuumfilter aufgegeben werden. Im Gegensatz zu den bisherigen Vorschlägen, bei welchen also vor dem Filternur ein Eindicken stattfand, «-erden "cniäl' dein Verfahren nach der Erfindung erliebliche Bergmengen vor der Filtration abgetrennt. Bei einem Eindickvorgang ist nian bekanntlich bestrebt, die Feststoffe der Trübe möglichst restlos zu erfassen, was z. B. bei den bekannten Rundeindickern ohne weiteres erreichbar ist. während bei Verwendung einer Eindickspitze im Überlauf ein Feststoffgehalt von bis io % unvermeidbar ist.
  • Es ist bekannt, die Bergetrübe in einen Rechenklassierer in 2 Fraktionen zti zerlegen, von denen die gröbere, gleichzeitig teilweise entwässerte durch ein Förderhand auf den Damm einer Halde gebracht wird. Eine an -schlief',ende Filterung dieser gröberen Sande ist hierbei nicht vorgesehen.
  • Durch das Verfahren nach er Erfindung ist es überraschenderweise gelungen, die gesamten Betriebskosten für die der Bergetrübe auf etwa ein Viertel :der bisherigen Sätze (z. B. auf o.16 AM je Tonne Filtergut) zti senken und dadurch eine wirtschaftliche Benutzung der Bergefiltration erst zu ermöglichen. Diese starke Senkung der Betriebskosten erklärt sich im wesentlichen dadurch, daß durch die eingeschaltete Klassiertinj, d.li. die Beschränkung der Filtration auf die groben Berge, :die spezifische Leistung <leg Filterfläche auf-Aerordentlich gesteigert und damit die gesamte Filterfläche kleingehalten werden kann.
  • In wasserarmen Gegenden hat inan zweck weitgehender und reiner Zurückgewinnung des Wassers die Bergetriihe nach Eindickung in einer Spitze auf ein Entwässerungsband aufgegeben, während der Überlauf der Spitze, der ja unvermeidbar eine geringe Menge feinster Feststoffe enthält, einem Rundeindicker zwecks Abscheidung dieser Stoffe, d. h. Gewinnung von reinem Wasser, zugeführt wird. Die Aufgabe der Erfindung liegt 1>e1 diesem Verfahren nicht vor.
  • Auf der Zeichnung ist das neue Verfahren schematisch dargestellt. .Mit i ist eine Flotationsanlage bezeichnet. Die hier anfallenden Berge «-erden einer Klassierspitze 2 zugeführt. in der sich die griiberen Berge absetzen und bei 3 abgezogen «erden, während die feinen und feinsten Berge zusammen mit dein Wasser in den C`berlauf 4. gehen. Die groben Berge -,werden darauf einem Innenfilter ,5 zugeführt. wo sie entwässert «-erden. Die entwässerten Berge werden dann mittels der Förderschnecke 6 zur weiteren Verwendung in einen Wagen i abgeführt. Der Überlauf des Innenfilters gelangt über einen Sumpf 8 wieder zurück in die Klassierspitze 2. Der Überlauf der Klassierspitze 2 mit den Feinbergen wird einem Sumpf 9 zugeleitet, von wo ihn eine Pumpe to zti den Klärteichen weiterixf@>rdert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Trocknung von FlotationsberUen durch Filtration mittels Vakuumfilter dickung, dadurch nach vorangeangener gekennzeichnet, ., claß Ein- in der Eindickungsvorrichtun.g eine Klassierung der Flotationsberge auf Abtrennung sämtlicher Feinberge erfolgt und mir die niedergeschlagenen groben Berge auf das Vakuumfilter aufgegeben werden. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind ini Erteilungsverfahren folgende Drtickschriftrii in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ..... .N r. 62,3 332; »Tlie Colliery Guardian« ic)2y. S. 893; »Concentration 1v Flotation« von Richard, 1921, S. 237-24;, insbesondere -Abb. 2, 3. .I, ä, S. 2' >>Flotation« von Mayer und Schranz, 1931, S. 130-131, Abs. 7 ; >>Der Flotationsprozeß« von Bruchhold, 1907, S. 233 Abt. 3.. S. 226 ; >>Die Flotation« von Luyken und Bierbrauer, 1931, S. 1S2.
DEW103763D 1938-06-25 1938-06-25 Verfahren zur Trocknung von Flotationsbergen Expired DE741069C (de)

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GB16241/39A GB529497A (en) 1938-06-25 1939-06-02 Improvements in and relating to the treatment of dross in flotation plants
FR855587D FR855587A (fr) 1938-06-25 1939-06-02 Procédé d'élimination de l'eau des stériles fournis par les installations de flottation des minerais, combustibles, etc.

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DEW103763D DE741069C (de) 1938-06-25 1938-06-25 Verfahren zur Trocknung von Flotationsbergen

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE623332C (de) *

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE623332C (de) *

Also Published As

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FR855587A (fr) 1940-05-15
GB529497A (en) 1940-11-21

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