DE875783C - Verfahren zur Aufbereitung von Kohle nach dem Schwimm-Sink-Verfahren - Google Patents
Verfahren zur Aufbereitung von Kohle nach dem Schwimm-Sink-VerfahrenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
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- B03B5/28—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
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- B03B5/442—Application of particular media therefor composition of heavy media
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Description
- Verfahren zur Aufbereitung von Kohle nach dem Schwimm-Sink -Verfahren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufbereitung von Kohle nachdern Schwimm- und Sinkverfahren, mittels Schwereflüssigkeit.
- Die Anwendung dieses Trennprinzips ist bekanntlich auf Ausgangsgut oberhalb einer gewissen Mindestkorngröße beschränkt, während 'sich die feinsten Korngrößen durch Schwereflüssigkeit nicht aufbereiten lassen. Aus diesem Grund war es bisher erforderlich, diese Kornklassen aus dem aufzubereitenden Gut vor dessen Einführen in die Schwereflüssigkeit abzuscheiden, was durch Windsichtung nur bei verhältnismäßig trockener Kohle möglich ist, bei Naßabsiebung zu einem hohen Anfall an minderwertigen Schlämmen führt, in beiden Fällen zu Produkten, die selbst bisher nur unter Inkaufnahme erheblicher Schwierigkeiten aufzubereiten waren.
- Die Erfindung schafft ein Verfahren, welches die Anwendung der Schwereflüssigkeitsaufbereitung unabhängig von der Korngröße und damit auch dem Feuchtigkeitsgehalt des Ausgangsgutes macht und eine völlige, d. h. in praktischen Grenzen verlustfreie Zerlegung des Ansgan#gsgutes in Kohle von gewünscht niedrigem und Berge von hohem Aschengehalt ermüglicht.
- Sie macht zu diesem Zweck Gebrauch von einem bereits vorgeschlagenen, jedoch nicht zum Stand der Technik gehörenden Aufbereitungsverfahren, welches es ermöglicht, kohlehaltiges Feinstkorn, und zwar auch solches von hohem Wassergehalt, in siehr einfacher Weise in reine Kohle und Berge zu trennen. Dieses Verfahren, das, weiterhin at# Öltrennverfahren bezeichnet werden soll, besteht .darin, -daß das kohlehaltige Ausgangsgut einer Behandlung mit Ölen und Reagenzien unter gleichzeitiger Dispergierung in, Intens-ivmischvorrichtungen unterworfen und die gebildete Dispersion anschließend auf mechanischem Weg unter gleichzeitiger Entwässerung des Kohlekonzentrats in dieses und in Berge enthaltende Abwässer getrennt wird.
- Gemäß der Erfindung wird Rohkohle von beliebiger Korngröße, wie sie z. B, üblicherweise der Kohlenwäsche zugeführt wird, ohne vorherige Abscheidung der feinstkörnigen Bestandteile der Trennung in einer Schwereflüssigkeitstrübe unter-worf en, worauf aus dem Schwimm- wie aus dem Sinkgut, z. B. durch Abbrausen, die feinstkörnigen Bestandteile abgeschieden und diese gemeinsam oder getrennt Üer Behandlung nachdem vorste#h#->nd gekennzeichneten Verfahren unterworfen und derart in verhältnismäßig trockene ölhaltige, Reinkohle und bergehaltige Abwässer zerlegt werden.
- Die in der anfallenden Bergetrübe in feinster Form erhaltenen Bergeteilchen stellen ein vorzügliches Btechwerungsmittel für-die ScheideflÜssigkeit dar. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird daher als Sch-w-,ereflüssigkeit diese BergetrÜbe, erforderlichenfalls nach entsprechenderEindickung, benutzt, so daß Üie Verwendung anderer Bes,ch,v#erungsmittel für die. Trübe, sei es ganz, sei es wenigstens; zum Teil, überflüssig wird.
- Es kannsich als zweckmäßig erweisen, nur das aus dem Schwimmgut abgeschiedene Feinstkorn, welches einen, vergleichsweise- hohen Kohlegehalt besitzt, der beschriebenen Behandlung nach dem Öltrennverfahren zu unterziehen, während das von den gröber-en Bestandteilen getrennte Feinstkorn des Sinkgutes unmittelbar wieder als Schwerstoff verwendet wird.
- Selbstverständlich muß dann. aber wenigstens ein Teilstrom der Bergetrübe# idie sich im Zuge des Verfahrens allmählich mit kohlehaltigem Abrieb anreichert, laufend regeneriert -v#,erde#n.
- Dies, erfolgt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung,dadurch, daß die- Trübe, erforderlichenfalls nach Eindickung, Flüsetigkeitsentzug oder Zumischung trockener fein- bzw. feinstkörnigerKohle, ihrerseits dem Öltrennverfah-ren unterworden, derart die darin enthaltenen Kohlebestandteile abg den und die regenerierte Bergetrübe bzw. geschie ein Teil derselben wieder in den Kreislauf zurückgeführt wird. Der, um die Trübe auf dem erforderlichen spezifischen Genvicht zu halten, laufend oder periodisch abzuführen',de Teil der Bergetrübe kann gegebenenfalls anderer Verwertung zugeführt werden.
- Enthält das Sinkgut aus der eigentlichen Schwereflüssigkeitsaufbereitung noch eine nennenswerte Menge an kohlehaltigen Bestandteilen, so wird es, gegebenenfalls nach Zwischenaufschluß, einer nochmaligen Aufbereitung, sei es ebenfalls durch Schwereflüs.sigkeit oder Flotation oder auch durch das Öltrennverfahren, unterworfen. Die Anwendung des- neuen Verfahrens, welches eine Vielzahl von, Kombinationsmöglichkeiten ergibt-, deren erschöpfende Aufzählung und Beschreibung kaum möglich ist, ist grundsätzlich in allen den Fällen- denkbar, in denen es sich um die Schwereflüssigkeitsaufbereitung eines Gut-es handelt, das Bestandteile enthält, die infolge ihrer Fein- bzw. Feinstkörnigkeit nach dem Schwimm-und Sinkverfahren n#icht oder nur unter Schwierigkeiten zu.trennen sind. Hierbei ist es ohne Belang, ob,das Gut im Zug der Aufbereitung abgeschieden wird oder das Produkt eines Zwischenaufschlusses gröberer Bestandteile darstellt.
- Die wesentlichsten Vorteiledes, neuen Verf ahrens ergeben sich, w. ie,--ingangs- angedeutet, für die Aufbereitung von Rohl-,ohle in dem Zustand, in dem sie anfällt, weil jede Vorklassierung durch Siebung, oder Sichtung und,damit auch,die Rücksichtnahme auf den, Feuchtigkeitsgehalt des Rohgutes wegfällt.
- Die Erfindung ist in bezug auf das Merkmal der Regenerierurig der durch Abrieb verunreinigten Schwereflüssigkeit keineswegs auf die entsprechende Behandlung (der bei einem Schwereflüssigkeitsverfahren der oben beschriebenen Art anfallendenTrüben bzw. überhaupt auf als Schwereflüssigkeit verwendete Bergetrüben, beschränkt, sondern insoweit zur Regenerierung aller üblicherweise- verwendeten Schwereflüssigkeiten aus beliebigen Schwerstoffen anwendbar.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verf ahren zur Aufbereitung -von Kohle nach dem Schwimm- und Sinkverfahren,- dadurch gekennzeichnet, daß Rohkohle beliebiger Korngröße ohne vorherige Abscheidung der feinstkörnigen Bestandteile der Trennung in einer Schwiereflüssigkeitstrübe unterworfen wird, anschließend ausdem Schwimm- wie aus dem Sinkgut die feinstkörnigen Bestandteile abgeschieden, diese gemeinsam oder getrennt einer Behandlung mit ölen und Reagenzien und Dispergierung unterworfen werden und an--schließend die gebildete, Dispersion auf mechanischem Weg unter gleichzeitiger Z, ntwässerung -des Kohlekonzentrats in dieses und in Berge enthaltende Abwässer getrennt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwereflüssigkeit ein Teil der bei der Trennung der Dispersion anfallenden Bergetrübe verwendet wird. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daiß nur das aus dem Schwirrungut abgeschiedene Feinstkorn der Behandlung mit Ölen und Reagenzien und folgender Trennung unterworfen wird, während das von den gröberen Bestandteilen getrennte Feinstkorn des Sinkgutes unmittelbar als Schwerstoff wieder verwendet wird. 4. Verfahren nach, den Anspdichen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Abrieb mit kohlehaltigen Bestandteilen angereicherte Berge,-trüben, gegebenenfalls nach Eindickung oder Zusatz trockener fein- bzw. feinstkörniger unaufbereiteter Kohle, der Behandlung mit Ölen und Reagenzien unterworfen und in ölhaltiges I Reinkohlekonzentrat: und reine Bergetrübe getrennt wird, die in derart regeneriertem Zustand erneut als Schwereflüssigkeit verwendet wird. .5. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch. 4 auf die Re.generierung von Schwereflüssigkeitstrüben aus Schvo,-rstoffen beliebiger Art und aus beliebigen Schwereflüssigkeitsaufbereitungsverfahren. ZD
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB14310A DE875783C (de) | 1951-03-25 | 1951-03-25 | Verfahren zur Aufbereitung von Kohle nach dem Schwimm-Sink-Verfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB14310A DE875783C (de) | 1951-03-25 | 1951-03-25 | Verfahren zur Aufbereitung von Kohle nach dem Schwimm-Sink-Verfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE875783C true DE875783C (de) | 1953-05-07 |
Family
ID=6957922
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB14310A Expired DE875783C (de) | 1951-03-25 | 1951-03-25 | Verfahren zur Aufbereitung von Kohle nach dem Schwimm-Sink-Verfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE875783C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134942B (de) * | 1958-06-21 | 1962-08-23 | Bergwerksverband Ges Mit Besch | Verfahren zur Entwaesserung von Flotationskonzentraten |
-
1951
- 1951-03-25 DE DEB14310A patent/DE875783C/de not_active Expired
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