DE740993C - Rueckgekoppelte Roehrenanordnung fuer ultrakurze Wellen - Google Patents

Rueckgekoppelte Roehrenanordnung fuer ultrakurze Wellen

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Publication number
DE740993C
DE740993C DET51314D DET0051314D DE740993C DE 740993 C DE740993 C DE 740993C DE T51314 D DET51314 D DE T51314D DE T0051314 D DET0051314 D DE T0051314D DE 740993 C DE740993 C DE 740993C
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DE
Germany
Prior art keywords
tube
feedback
bracket
oscillating circuit
circuit
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Expired
Application number
DET51314D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erwin Willwacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET51314D priority Critical patent/DE740993C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE740993C publication Critical patent/DE740993C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B9/00Generation of oscillations using transit-time effects
    • H03B9/01Generation of oscillations using transit-time effects using discharge tubes

Landscapes

  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Rückgekoppelte Röhrenanordnung für ultrakurze Wellen Der grundsätzliche Mangel aller zurr Zeit vorhandenen Trioden für Dezimeberwellen sind die elektrisch schlechten Durchführungen der Elektroden durch das Glas. Bei Wellten unterhalb A, = So cm macht die InduktIvität der Durchführungen praktisch den gesamten. Schwingkreisbügel aus, so daß man durch eine Längskapazität verkürzen muß, um überhaupt noch einen Bügel außerhalb der Röhre zu haben.
  • Die übliche Schaltung für Selbsterregung im Dezimeberwellengebiet zeigt Abb. z. Der Schwingkreis liegt zwischen Gitter g und Anode a, die Rückkopplung geschieht sowohl über die Röhrenkapazitäten als auch über dien Schleifer S und die Verbindung zur Kathode 1< welche aus der veränderbaren äußeren Recktanz xlt und der zwischeniderKathode K -Lund dem Kathodenanschlußpunkt K' liegenden Zuleitungsinduktivität LIzbesteht. Insbesondere dient die Recktanz xlt dazu, die der komplexen !Röhrensteilheit angepaßte Phase des Rückkopplungsfaktors einzustellen.
  • Den äußeren. Bügel La kann man mit kleinen Verlusten aufbauen, indem man: ein breites Kupferband dazu verwendet (evtl. versilberte Oberfläche), aber da La in Reihe mit dem Verkürzungskondensator Cl, liegt, ist die wirksame äußere Induktivität zwischen a' und g' klein gegen die Zuleitungsinduktivitäben la bzw. l,. Die Elektrodenzuführungen haben bei den zur Zeit vorhandenen Röhren nur einen Durchmesser von etwa r mm. Die Verluste darin sind also sehr groß und das bedeutet, daß die Induktivität des Schwingkreises stark verlustbehaftet ist.
  • Das Naheliegendste wäre nun, einfach die ElektroJendurchführungen genübend dick zu machen, evtl. mit Bändern oderkonzentrischen Röhren aus der Röhre herauszugehen. Dies macht jedoch noch erhebliche technische Schwierigkeiten,- so daß vorläufig damit noch nicht gerechnet werden kann.
  • Einen Fortschritt stellt die bereits vorgeschlagene Röhre mit doppelten Herausführwngen dar. Damit ist es gelungen, die Grenzwelle des mit einfachen Herausführungen .versehenen Rohres um- 5 -f- io cm nach unten zu drücken, indem zwei parallel geschaltete: Schwingkreisbügel verwendet wurden. Das hat weiterhin den Vorteil, daß die Außenbügel größer werden. Man kann dein einen Bügel zur Rückkopplung benutzen, den anderen zur Variation der Welle und zur Lastabnahme. Es zeigt sich hierbei, daß durch die doppelte Herausführimg der Resonanzwiderstand steigt, .ohne daß die einzelne Durchführung enen kleineren Verlustwiderstand hat.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung der letztgen:annten Anordnung mit doppeltem Schwingungskreis. Diese Anordnung wird in ihrer Wirksamkeit dadurch noch wesentlich verbessert, daß der eine Schwingungskreis ganz in die Röhre hineinversetzt und nur der andere Schwingungskreis herausgeführt und außerhalb der Röhre angeordnet ist.
  • Es ist an sich bekannt, Schwingungskreise innerhalb des Röhrenkolbens anzuordnen und unmittelbar mit den Röhrenelektroden konstruktiv zu verbinden. jedoch ergibt sich hierdurch der Nachteil, daß einerseits dier Rückk Kopplungsgrad und anderseits die Abstimmung nicht beeinflußt werden kann, -so daß sämtliche Röhreneigenschaften von vornherein ge- geben sind. Demgegenüber läßt sich bei der Erfindung, der Rückkopplungsgrad beliebig dadurch beeinflussen, daß,ein Abgriff an dem äußeren Schwingungskreis verschiebbar gemacht wird. Außerdem kann durch Verändern des äußeren Schwingkreisbügels die Wellenlänge in gewissen Grenzen variiert werden, obwohl der eigentliche freqwenzbestimmendeTeil durch den innerhalb des Röhrenkolbens angeordneten Schwingkreis gebildet wird. Bei praktischen Versuchen hat sich gezeigt, daß die Welle um etwa 2o % variiert werden kann.
  • Die Erfindung. sei an Hand der Abb. 2 näher beschrieben. Mit I(, g und a sind die Röhrenelektroden bezeichnet, die innerhalb eines Röhrenkolbens R angeordnet sind. Der innere Schwingkre:@sbügel ist mit Lai, der äußere mit Lag bezeichnet. In die Zuleitungen zum äußeren @chwingkreisbügel sind die verteilten Indtuktivitäten La und h und die Verlustwiderstände i/2r., schematisch eingezeichnet. Die Rückkopplung wird durch den verschiebbaren Eingriff S :eingestellt, der zwecks Erzielung einer gewünschten Phasenlage: der Rückkopplung über eine veränderbare Impedanzxl,, mit der Anode verbunden ist. Die Ab-Stimmung des äußeren Bügels läßt sich durch Schwenken des Armes A verändern. Der eingebaute Bügel L"1 kann .als breites Metallband mit kleinen Verlusten ausgeführt werden, so daß man seinen Verlustwiderstand gegen den der äußeren Induktivität vernachlässigen kann. Es entsteht dann das Ersatzschaltbild gemäß Abb.3, in welchem die Gitter-Anoden-Kapazität mit c, bezeichnet ist. Gegenüber der erwähnten Anordnung mit doppelten Schwingkreish:erausführungen läßt sich ein doppelter Resionanzwiderstand -erzielen, wenn der innere Schwingkreis:büg:el :ebenso groß wie der äußere Schwingkreisbügel ist. Macht man darüber hinaus Lag größer als L"1, so ergeben sich noch viel günstigere Verhältnisse, da nämlich dann der Hauptteil des. Blindstromes in L"1 fließt und infolgedessen die Verluste im Zweig L, kleiner werden. Quantitativ ergibt sich hierbei folgendes: Ist der äußere Bligel doppelt so groß wie der innere, so wird der Resonanzwiderstand des ganzen Systems ungefähr das Vierfache des Resonanzwiderstandes bei doppelter Schwingkreisherausführung. Wird der äußere Schwingkreisbügel immer größer gewählt, so läuft der Resonanzwiderstand dem endlichen Grenzwert zu, der durch den Verlustwiderstand dies inneren Bügels gegeben ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf eine Schaltung zur Schwingungserzeugung beschränkt, sondern kann auch zur Verstärkung und Frequenzvervielfachung Anwendung finden. Eine Verstärkerschaltung ist in Abb..l dargestellt, «-o der Eingangskreis mit L, und C, bezeichnet ist. Im übrigen entspricht die Schaltung der Abb. 2 mit dem Unterschied, d.aß die Abstimmung des äußeren Bügels durch einen variablen Kondensator C verändert wird. Die Schaltung ist sowohl für Verdopplung als auch für Verstärkung anwendbar. Bei Verdopplung wird der äußere Kreis, an den auch der Verbrauchen angekoppelt ist, auf die doppelte Frequenz abgestimmt, bei Verstärkung auf die Eingangsfrequenz selbst. Mit den variablen Impedanzenxt" und x1,2 wird der gewünschte Entdämpfungsgrad eingestellt, was bei Dezimeterwellen zur Erzielung brauchbarer Wirkungsgrade unbedingt erforderlich ist.
  • Eine weitere Schaltungsmöglichkeit zeigt die Abb. 5, bei der es sich um eine Gegentaktver dopplerschaltung handelt, wie sie bereits vorgeschlagen wurde. Die Elektroden und Schalteliem@ente der einen Röhre sind mit ' und die :der anderen Röhre mit " gekennzeichnet.
  • In konstruktiver Hinsicht können die Röhren gemäß der Erfindung grundsätzlich genau so aufgebaut sein wie normale Röhren, wobei lediglich an die Elektroden ein innerer Schwingkreisbü-el angekoppelt «=erden muß. Diese Ankopplung geschieht z. B. kapazitiv unter Verwendung der Elektrodenkühlfahnen als Kapiazitätsbelegung. Diese kapazitive Kopplung hat den Vorteil, daß -das Elektrodensysbem selbst mechanisch durch den. inneren Schwingkreisbügel nicht belastet wird, da der Schwingkreisbügel getrennt gehaltert werden kann.
  • Die entscheidenden Merkmale :der bieschrieb.enen Anordnung liegen in folgendem: 1. Ein Teil der Schwingkreisiuiduktivität ist fest in verlustfreier Ausführung in den Röhrenkolben eingebaut.
  • 2. Außerhalb der Röhre befindet sich ebenfalls ein Bügel, an dem in der üblichen Weise die Rückkopplung .eingestellt wird. Ferner wird aus ihm die Last ausgekoppielt.
  • 3. Die eingebaute Induktivität wird kleiner gehalten als die Induktivität, die außerhalb der Röhre vorhanden ist. Dadurch wird @erreicht, daß die Blindströme im wesentlichen nur innerhalb der Röhre fließen und keine großen Verluste @erzeugen.
  • 4. Die Elektro:denausführung ist normal und braucht nicht extrem verlustlos zu sein, da sie nur wenig Blindstrom führt.
  • 5. Die Frequenz ist in erster Linie durch den eingebauten Bügel bestimmt, kann aber durch Verändern .des, ,äußeren Bügels um schätzungsweise 2o% variiert werden.
  • 6. Da des frequenzbustimmende Teil nur wenig Verluste hat, muß die Frequenzkonstanz sehr gut sein. Sie kann noch verbessert werden, wenn die Röhrenkapazität -erhöht wird. Das ist Bohne weiteres möglich, da der eingebaute Bügel sehr klein gemacht werden kann. Der eingebaute Bügel kann auch als völlig geschlossener Topf ausgebildet werden, da ,an ihm ja nicht die Rückkopplung eingestellt wird, sondern am Bügel .draußen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rückgekoppelte Röhrenanordnung für ultrakurze Wellen mit zwei gleichzeitig an dieselben Röhrenelektroden angeschlossenen Schwingkreisinduktivitäten, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schwingkreisinduktivität innerhalb des. Röhrenkolbens, die andere, welche Einstellmittel für die Rückkopplung enthält und zur Abnahme der Nutzenergie dient, außerhalb des Ilöhrenkolbe ns angeordnet ist und vorzugsweise die innere Induktivität kleiner ist als die äußere. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: Buch von Hollmann »Physik und Technik der ultrakurzen Wellen«, Bd. I, S. 74-T7, S. 212; deutsche Patentschrift ...... Nr. 526 727; französische - ...... - 789141, 823 119, 828 172.
DET51314D 1938-11-19 1938-11-19 Rueckgekoppelte Roehrenanordnung fuer ultrakurze Wellen Expired DE740993C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE526727C (de) * 1928-04-21 1931-06-10 Telefunken Gmbh Generator fuer sehr hohe Frequenzen, bei welchem alle Schwingkreiselemente in einem evakuierten Glasgefaess eingeschlossen sind
FR789141A (fr) * 1934-03-01 1935-10-23 Meaf Mach En Apparaten Fab Nv Tube électronique comportant un espace vide servant de résonateur
FR823119A (fr) * 1936-06-20 1938-01-14 Pintsch Julius Kg Dispositif à ondes ultra-courtes
FR828172A (fr) * 1936-11-04 1938-05-11 Pintsch Julius Kg Dispositif pour l'excitation, en particulier pour la production, l'amplification et la réception des oscillations ultra-courtes

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