DE7400976U - Weckeruhr mit elektrischem signalgeber und zifferblattbeleuchtung - Google Patents

Weckeruhr mit elektrischem signalgeber und zifferblattbeleuchtung

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    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electric Clocks (AREA)

Description

Aniaelder: Stuttgart, 28. Dezember 1975
Firma_Müller-Schlenker P 2814 S/nu
7220 Schwenningen/JNeclcar
Weckeruhr mit elektrischem Signalgeber und Zifferblattbeleuchtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Weckeruhr mit elektrischem Signalgeber, Zifferblattbeleuchtung und einein Absteller, in dessen Weg Kontakte des Signalgebers und der Zifferblattbeleuchtung angeordnet sind und der in drei verschiedene Stellungen bringbar ist, nämlich in eine erste Stellung, in der der Signalgeber gesperrt ist, in eine zweite Stellung, in der der Signalgeber
betriebsbereit ist, und. in eine dritte Stellung, in der die Zifferblattbeleuchtunsc eingeschaltet ist.
j Eine solche Weckeruhr ist aus der DT-PS 1 673 671 be-
kannt. Bei verschiedenen AusfLihrungsformen der bekann
ten Weckeruhr ist der Absteller entweder als Wippe oder
' als Druckknopf ausgebildet. Bei beiden Formen des Ab
stellers führt dessen wirksamer Abschnitt eine Bewegung
' aus, die zu der Wand des Uhrengehäuses, in dem der Ab-
: steller gelagert ist, senkrecht verläuft. Im Wege dieses
j Abschnittes befinden sich besondere Schalter, und zwar
entweder Mikroscnalter oder SchaltkontaKte, die nach Art von Relaiskontakten ausgebildet sind. Für den Weg
des wirksamen Teiles des Abstellers" sowie die Unterbringung der Schalter und Kontakte wird dahur innerhalb des
ι Uhrengehäuses ein erheblicher Platz benötigt, der bei
kleineren Uhren nicnt zur Verfügung steht. Darüber hin-
] aus ist eine solche Anordnung relativ kostspielig.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
j die Anordnung des Abstellers und der von dem Absteller
betätigten Schalter so zu verbessern, daß sowohl der ! Platzbedarf verringert als auch die Kosten vermindert
werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Absteller aus einem Schieber mit einer an der Innenseite des Uhrengehäuses geführten, isolierten Blattfeder besteht, die in der erscen Stellung mit einem Schaltarm den Weckschalter des Signalgebers offenhält
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una in der dritten Stellung mit Kontaktzungen an Gegenicontatcten im Stromkreis der Zifferblattbeleuchtung zur Anlage kommt.
Die bei der erfindungsgemäßen Weckeruhr vorgesehene Blattfeder kann sehr dicht an der Wand des Uhrengehäuses anliegen und nimmt infolgedessen innerhalb des Uhrengehäuses keinen nennenswerten Platz in Anspruch. Weiterhin kann sie in einfacher und damit kostensparender Weise aus geeignetem Blech ausgestanzt werden. Da sie aus einem gut leitenden Metall besteht, kann sie auch unmittelbar als Schalterelement für die Zifferblattbeleuchtung dienen. Daher brauchen für die Zifferblattbeleuchtung nur zwei ortsfeste Gegenkontakte vorgesehen zu werden, die ebenfalls ohne großen Kostenaufwand angebracht v/erden können und die nur einen geringen Platzbedarf haben. Das Ausschalten des Weckers geschieht endlich durch einfaches Offenhalten des ohnehin erforderlichen Weckschalters, so daß auch hier zugleich ein Minimum an Kosten und an Platzbedarf erzielt wird. Insgesamt ergibt sich demnach eine äußerst einfache und platzsparende Anordnung, die auch in sehr kleinen Weckeruhren anwendbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Blattfeder eine sich in Schieberichtung erstreckende Zunge aufweisen, deren Ende mit einer Nase an der Innenseite der benachbarten Wand des Uhrengehäuses federnd anliegt und zur Rastung des Abstellers in entsprechende Vertiefungen an der Gehäusewand eingreift. Durch diese
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Mafsnahme werdeu auch besondere Rastelemente eingespart und es wird die erfindungsgemäße Weckeruhr weiter vereinfacht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Blattfeder weiterhin einen schräg abgewinkelten Arm auf, dessen freies Ende in der zweiten Stellung an einer zur Verschieberichtung senkrechten Wand des Uhrengehäuses, vorzugsweise dessen Rückwand, anliegt. Dabei ist die dritte Stellung des Abstellers dieser Wand näher als die zweite, so daß der Arm bestrebt ist, den Absteller in der zweiten Stellung zu halten bzw. von der dritter Stellung in die zweite Stellung zurückzubringen. In diesem Fall existiert" für die dritte Stellung, in der die Zifferblatt beleuchtung eingeschaltet ist, keine Rastung, sondern es wirkt der Absteller wie ein Druckschalter, der nur so lange geschlossen ist, wie er bewußt in der geschlossenen Stellung gehalten wird. Dadurch ist gewährleistet, daß die Zifferblattbeleuchtung nicht ungewollt längere Zeit eingeschaltet bleibt und dadurch einen sehr schnellen Verbrauch einer für den Betrieb der Uhr vorgesehenen Batterie herbeiführt. Auch hier ist wieder von Bedeutung, daß für die Funktion des Abstellers als gefederter Druckschalter keine besonderen Einrichtungen vorgesehen werden müssen, sondern ein Arm der Blattfeder genügt, um diese Funktion herbeizuführen.
Bei besonders kleinen Uhren mit rechteckigem Gehäuse kann es zweckmäßig sein, die Blattfeder um eine
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parallel zur Verschieberichtung verlaufende Kante -Hbzuwinkeln und in der Ecke des rechteckigen Uhrengehäuses derart anzuordnen, daß ihre Abschnitte an zwei benachbarten Seitenwänden des Uhrengehäuses anliegen. In diesem Fall ist es besonders zweckmäßig, an dem einen Abschnitt, der mit einem an der Außenseite des Gehäuses angeordneten Knopf verbunden ist, die zur Rastung dienonde Zunge und den schräg abgewinkelten Arm und an dem anderen Abschnitt den Schaltarm und die Kontaktzungen anzuordnen. Diese Verteilung der wirksamen Elemente der Blattfeder i.st zweckmäßig, um zu gewährleisten, daß die mii Hilfe des Knopfes auf die Feder ausgeübte Kraft mit den Rast- und Federelementen in der gleichen Wirkungsliiiie liegen, damit ein Verkanten der Feder vermieden ist, ohne daß ein sehr großer Aufwand an Führungsmitteln getrieben werden muß. Die dem Einschalten der Zifferblattbeleuchtung und dem Abstellen des Signalgebers dienenden Elemente setzen der Bewegung des Ai?atellers keinen nennenswerten Widerstand entgegen.
Die Anwendung eines nach der Erfindung ausgebildeten Abstellers ist besonders bei solchen Weckeruhren von Vorteil, bei denen das Uhrengehäuse aus Kunststoff besteht, weil dann besondere Mittel zur Isolierung der Blattfeder nicht benötigt werden und außerdem die Vertiefungen für die Rastung und gegebenenfalls Führungsleisten für die Blattfeder unmittelbar beim Spritzen des Uhrengehäuses hergestellt werden können. Für eine besonders gute Führung einer abgewinkelten Blattfeder kann es zweckmäßig sein, wenn von dem anderen Abschnitt
der Blattfeder ein 3tüoz.lappen ^ ogewi nkel c ist, der auf einer zum ersten Abschnitt parallelen Fläche einer Führungsleiste aufliegt. Dieser otützlappen wirkt Deformationen oder Verschiebungen der Blattfeder entgegen, die beispielsweise von von Gegenkontakten auf die Blattfeder ausgeübten Seitenkräften verursacht werden könnten.
Zur Verminderung des Plutzbedarfs und zur Vereinfachung des Aufbaues der erfindungsgemäßen Weckeruhr trägt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung bei, bei der die
Blattfeder mit einer Stromverteilungsfeder zusammenwirkt, die auf der Uhrwerksplatine befestigt ist und
mit einem ersten Arm an einem im Uhrengehäuse befestigten Batteriesteg und mit einem zweiten Arm an einem
Leiterabschnitt auf der Schaltungsplatte einer Schwinganordnung des Uhrwerkes anliegt und außerdem an einem
Rand einen Kontaktarm, der zusammen mit einem vom Uhrwerk gesteuerten Federarm dsn Weckschalter bildet und
den einen der Gegenkontakte im Stromkreis der Zifferblattbeleuchtung aufweist, vorsieht, neben dem der mit
der Lampe der Zifferblattbeleuchtung verbundene zweite
Gegenkontakt angeordnet ist. Auch diese Blattfeder läßt sich wieder durch Stanzen leicht herstellen und nimmt
innerhalb des Uhrengehäuses nur wenig Platz in Anspruch. Sie dient dem Zweck, alle elektrischen Bauteile der Uhr an einen Batteriepol anzuschließen, ohne daß
hierzu irgendwelche feste Verbindungen hergestellt werden müßten. Vielmehr ergeben sich beim Einsetzen der
Uhrwerksplatine in das Uhrengehäuse alle elektrischen
Verbindungen von selbst. Dabei kann die Anordnung
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insbesondere so getroffen sein, dali aich der Kontaktarm aer weitereii Bi&ttfwu^r parallel zum Schaltarm der Blattfeder des Abstellers erstreckt und der Sohaltarm in der ersten Stellung des Abstellers den Federarm des Weckschalters mit aem Kontaktarm der weiteren Blattfeder außer iCingriff hält.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination Anwendung finden. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf die offene Seite eines Eckabschnittes der hinteren Abdeckhaube eines Uhrengehäuses mit einem Absteller nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II durch den in Fig. 1 dargestellten Abschnitt der Abdeckhaube und
Fig. 3 bis 5 in scheaiatisciier Darstellung eine Abwicklung des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Absteilers in vex'schiedenen Betriebsstellungen im Zusammenwirken mit angrenzenden Uhxenteilen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den rechten oberen Eckabschnitt der hinteren Abdeckhaube eines Uhrengehäuaes, der einen
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Abschnitt der Rückwand 1, der oberen Seitenwand 2 und der rechten Seitenwand 3 umfaßt. In der oberen Seitenwand 2 befindet sich ein zur Rückwand 1 senkrechter Längsschlitz 4. Auf der Außenseite der oberen Seitenwand 2 befindet sich ein den Schlitz 4 in jeder Stellung überdeckender Knopf 5» der an seiner Unterseite einen den Schlitz 4 durchdringenden Zapfen 6 aufweist. Der Knopf 5 ist infolgedessen in Längsrichtung des Schlitzes 4 verschiebbar. Das in das Uhrengehäuse hineinragende Ende des Zapfens 6 ist mit einer Blattfeder 7 vernietet, die zwei im rechten Winkel zueinander verlaufende Abschnitte 8 und 9 aufweist. Die Blattfeder 7 ist um eine parallel zum Schlitz 4 und damit zur Verschieberichtung verlaufende Kante 10 abgewinkelt und in der ßcke des Uhrengehäuses derart angeordnet, daß der eine Abschnitt 8 an der Innenseite der oberen Seitenwand 2 und der andere Abschnitt 9 an Stegen 11 und 12 anliegt, die an der Innenseite der rechten Seitenwand angebracht sind. Außerdem ist die Blattfeder 7 mit einem finde an einem Steg 13 geführt, der sich an der Innenseite der oberen Seitenwand 2 befindet.
Aus dem Abschnitt 8 der Blattfeder 7, der an der Innenseite der oberen Seitenwand 2 anliegt, ist eine mit dem Schlitz 4 fluchtende, sich in Schieberichtung erstreckende. Zunge 14 ausgeschnitten, deren Ende mit einer Hase 15 an der Innenseite der oberen Seitenwand 2 federnd anliegt und bei der in Fig. 2 dargestellten Mittelstellung des Knopfes 5 in eine Vertiefung 16 der oberen Seitenwand 2 eingreift. Außerdem ist an dem der Rückwand
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zugewandten Band des Abschnittes 8 der Blattfeder 7 in Vorlängerung der Zun^e Im- ein schräg aDgewmiceiter Arm 17 angebracht, dessen freies Enae in der dargestellten Mittelstellung an der Rückwand 1 der Abdeckhaube im wesentlichen spannungsfrei anliegt.
Der sich parallel zur rechten Seitenwand $ erstreckende Abschnitt 9 der Blattfeder 7 weist an seinem von der Rückwand 1 abgewandten Rande zwei Kontaktzungen 18 und 19 auf, die sich ebenfalls parallel zum Schlitz 4-, also in Schieberichtung, erstrecken und dazu bestimmt sind, die Zifferblattbeleuchtung einzuschalten. Weiterhin ist an einem abgewinkelten Sndabschnitt dieses Abschnittes 9 ein Schaltarra 20 angebracht, der dazu dient, den w'eckschalter des Signalgebers οf .■- enzuhalten. Die Wirkungsweise der Kontaktzungen und des Schaltarmes wird später noch im einzelnen erläutert. Endlich befindet sich an dem der rechten Seitenwand 3 benachbarten Abschnitt 9 der Blattfeder 7 noch ein abgewinkelter Stützlappen 21, der auf der Oberseite des oberen Steges 11 an der rechten Seitenwand 3 aufliegt. Dieser Stützlappen gewährleistet ein festes Anliegen des Abschnittes 9 der Blattfeder auf den Rändern der Stege 11 und 12.
Der Knopf 5 und die Blattfeder 7 bilden einen als Schieber ausgebildeten Absteller der nicht näher dargestellten Weckeruhr, der drei Stellungen einzunehmen vermag. In der in Fig. 2 veranschaulichten Mittelstellung ist der Absteller dadurch gehalten, daß einerseits der schräg abgewinkelte Arm 17 an der Rückwand 1 der
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■Abdeckhaube und andererseits die Nase 15 an der mit dem Benutz 4 iiucntenden Zunge 14 an der Kückseite eines Steges 22 anliegt, der die längliche Vertiefung 16 nach vorn, also an dein von der Rückwand 1 abgewaadten Ende, begrenzt. Aus dieser Mittelstellung, in der der Signalgeber betriebsbereit ist, kann der Absteller in Fig. nach rechts in eine erste Stellung verschoben werden, in der der Signalgeber gesperrt ist. In dieser Stellung ist der schräg abgewinkelte Arm 17 von der Rückwand 1 der Abdeckhaube abgehoben, während die Nase 15 an der mit dem Schlitz 4 fluchtenden Zunge über den die Vertiefung 16 begrenzenden Steg hinweggefiihrt worden ist und dadurch den Steg übergreift. Auf diese Weise wird eine Rastung der ersten Stellung erzielt. "Weiterhin ist der Abctcller in Fig. 2 nach links aus der inittaistel-.lung in eine dritte Stellung bewegbar, in der der Absteller der Rückwand 1 stärker angenähert ist, so daß der schräg abgewinkelte Arm 17 stärker abgewinkelt und dadurch unter Spannung gesetzt wird. Bei dem Übergang von der mittleren oder zweiten in die dritte Stellung gleitet die Nase 15 in der Vertiefung 16. Wird der Knopf 5 wieder freigegeben, so drückt der schräg abgewinkelte Arm 17 den Absteller in die Mittelstellung zurück. Die dritte Stellung dient dazu, die Beleuchtung der mit einem solchen Absteller versehenen Weckeruhr so lange einzuschalten, wie der Knopf 5 in der hinteren oder dritten Stellung gehalten wird.
Das Zusammenwirken des an Hand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Abstellers mit weiteren Uhrent-eilen wird
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nunmehr an Ha ηα der Fig. 3 bis 5 beschrieben, in denen der Absteller schematisch und abgewickelt, also ohne Abwinklung um die Kante 10 dargestellt ist. Um die Beziehungen zu den Fig. 1 und 2 herzustellen, wurden in den Fig. 3 bis 5 trotz der schematischen Darstellung die gleichen Bezugszeichen verwendet wie in den Fig. 1 und 2. Fig. 3 gibt wieder die in Fig. 2 veranschaulichte Mittelstellung oder zweite Stellung wieder, während Fig. 4- die erste Stellung veranschaulicht, bei der der Signalgeber gesperrt ist, und Fig. 5 d-ie dritte Stellung, bei der bei betriebsbereitem Signalgeber die Zifferblattbeleuchtung eingeschaltet ist.
Innerhalb des Uhrengehäuses, das von der in den Fig. 1 und 2 teilweise dargestellten Abdeckhaube nach hinten abgeschlossen wird, befindet sich eine Platine 31» die zum Aufbau des nicht näher dargestellten Uhrwerkes dient. Auf dieser Platine ist eine Strotaverteilungsfeder 32 befestigt, die mit einem ersten Arm 33 an einem ebenfalls im nicht näher dargestellten Uhrengehäuse befestigten Batteriesteg 34· anliegt. Mit dem Batter^ esteg 34 steht der eine Pol einer in das Uhrengehäuse eingesetzten Batterie 35 in Verbindung. Ein zweiter Arm 36 der Stromverteilungsfeder liegt an einem nicht näher dargestellten Leiterabschnitt an der Unterseite einer Schaltungsplatte 37 an, auf der die elektronische Schaltun gsanordnung für das auf der Platine 31 angeordnete Uhrwerk aufgebaut ist. Die Schaltungsplatte 37 ist mittels Stützen 38 auf der Platine 31 befestigt. An einem über die Platine 31 hinausragenden Rand weist die
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Stromverteilungsfeder 32 weiterhin einen Kontaktarm 39 auf, der bis über die Unterseite der Platine 31 hinausragt und als Gegenkontakt für einen Federarm 4-0 dient, der in bekannter Weise von dem Uhrwerk so gesteuert wird, daß er zu einem voreingestellten Weckzeitpunkt zur Anlage an dem Kontaktarm 39 freigegeben wird. Um eine einwandfreie Justierung der Kontaktgabe zu ermöglichen, weist der Federarm 40 einen Kontaktkegel 41 auf. Wie in Fig. 3 schematisch angedeutet, ist der Federarm 40 mit einer Klemme eines als Signalgeber 42 verwendeten Summers elektrisch leitend verbunden, während die andere Klemme dieses Signalgebers mit dem zweiten Pol der Batterie 35 verbunden ist, so daß der Signalstromkreis geschlossen ist, wenn der Federarm 40 mit dem Kontaktkegel 41 den Kontaktarm 39 berührt. Bndlich befindet sich an dem über die Platine 31 überstehenden Rand der Stromverteilungsfeder 32 ein als abgewinkelter Lappen ausgebildeter Gegenkontakt 43, der im Weg der einen Kontaktzunge 19 an der Blattfeder 7 des Abstellers liegt. Neben diesem ersten Gegenkontakt ist ein zweiter Gegenkontakt 44 angeordnet, der isoliert von dem ersten Gegenkontakt im Wege der anderen Kontaktzunge 18 der Blattfeder 7 des Abstellers liegt und mit einer Klemme der zur Zifferblattbeleuchtung di9nenden Lampe 45 elektrisch leitend verbunden ist, deren andere Klemme wiederum mit dem anderen Pol der Batterie 35 verbunden ist.
In der in Fig. 3 dargestellten Mittelstellung oder zweiten Stellung des Abstellerc befindet sich der
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Schaltarm 20 in einem solchen Abstand von dem Federarm 40, daß der Federarm 40 den Kontaktarm 39 berühren kann, wenn das Uhrwerk im Weckzeitpunkt den Federarm zum Einschalten des Signalgebers 42 freigibt. Der von dem Federarm 40 und dem Kontaktarm 39 gebildete Weckschalter ist also betriebsfähig und daher der Signalgeber betriebsbereit. Die Kontaktzungen 18 und 19 an der Blattfeder 7 des Abstellers befinden sich auch im Abstand von den Gegenkontakten 43 und 44, so daß die Gegenkontakte 43 und 44 nicht von der Blattfeder 7 überbrückt werden und der Stromkreis der Zifferblattbeleuchtung offen ist. Wird der Absteller aus der Mittelstellung in die oben beschriebene erste Stellung gebracht, so kommt, wie es Fig. 4 zeigt, der Schaltarm der Blattfeder an aera Federarm 40 zur Anlage und hält ihn im Abstand von dem Kontaktarm 39 der Stromverteilungsfeder 32. Infolgedessen kann der Federarci 40 auch dann, wenn er vom Uhrwerk im Weckzeitpunkt freigegeben wird, nicht am Kontaktarm 39 zur Anlage kommen. Der Stromkreis des Signalgebers 42 bleibt daher geöffnet oder wird geöffnet, wenn während des Weckens der Absteller in die iD Fig. 4 wiedergegebene, erste Lage gebracht und dadurch der Federarm 40 von dem Kontaktarm 39 der Stromverteilungsfeder 32 abgehoben wird.
Wird der Absteller aus der in Fig. 2 wiedergegebenen Mittelstellung in entgegengesetzter Richtung in die dritte Stellung verschoben, wie es Fig. 5 zeigt, so wird der Abstand zwischen dem Schaltarm 20 des Abstellers und dem Federarm 40 des Weckschaltera vergrößert,
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so daii die Betriebsbereitschaft des Signalgebers 42 erhalten bleibt. Gleichzeitig kommen jedoch die Kontaktzungen 18 und 19 an der Blattfeder 7 an den Gegenkontakten 43 und 44 im Stromkreis der Zifferblattbeleuchtung zur Anlage, so daß dieser Stromkreis über die als Kontaktbrücke wirkende Blattfeder 7 geschlossen und die Lampe eingeschaltet wird. Wie oben erläutert, bleibt die Zifferblattbeleuchtung .jedoch nur so lange eingeschaltet, wie der Absteller mittels des Knopfes 5 in der dritten Stellung gehal':^n wird, weil nach Freigabe des Knopfes der Absteller durch den schräg abgewinkelten Arm 17 der Blattfeder in die zweice Stellung zurückgebracht wird, bei der die Kontaktzungen 18 und 19 die Gegenkontakte 45 und 44 nicht mehr berühren und daher der Stromkreis der Zifferblatt beleuchtung wieder geöffnet ist.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Absteller im wesentlichen aus einer verschiebbar angeordneten Blattfeder besteht, die mit ebenfalls im wesentlichen von Blattfedern gebildeten Bauelementen zusammenwirkt, so daß eine sehr einfach herstellbare und sehr raumsparende Anordnung erzielt wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht sowohl das Uhrengehäuse einschließlich der Abdeckhaube als auch die Platine 31 aus Kunststoff, also einem elektrisch isoliert ride η Material, so daß auch zur Isolation der Stromwege keine besonderen Maßnahmen getroffen werden müssen. Außerdem lassen sich bei der Verwendung von Kunststoff die zur Befestigung,
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Führung una Rastung der Blattfeder benötigten Ansätze, Loisten, Vertiefungen und dergleichen Elemente in einem Aroeitsgang leicht herstellen. Es versteht eich jedoch, da.i die Erfindung auch dann anwendbar ist, wenn das Uhrengehäuse und/oder die Platine aus Metall besteht, weil einerseits die Blattfeder vom Uhrengehäuse Hurch eine isolierende Zwischenlage leicht getrennt werden kann und andererseits aie Platine ^1 ohne weiteres an dem gleichen Batteriepol liegen kann wie die Stromver-. teiiungsfeder 32, oaer aber auch diese Feder durch eine Zwischenlage leicht gegenüber der Platine isoliert werden könnte.

Claims (1)

  1. Ens prüc he
    1. Weckeruhr mit elektrischem Signalgeber, Zifferblattbeleuchtung und einem Absteller, in dessen Weg Kontakte des Signalgebers und der Zifferblattbeleuchtung angeordnet sind und der in drei verschiedene Stellungen bringbar ist, nämlich in eine erste Stellung, in der der Signalgeber gesperrt ist, in eine zweite Stellung, in der der Signalgeber betriebsbereit ist, und in eine dritte Stellung, in der die Zifferblattbeleuchtung eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Absteller aus einem Schieber mit einer an der Innenseite des 'Uhrengehäuses geführten, isolierten Blattfeder (7) besteht, die in der ersten Stellung mit einem Schaltarm (20) den Weckschalter des Signalgebers offenhält und in der dritten Stellung mit Kontaktzungen (18, 19) an Gegenkontakten (45, 44) der Zifferblatt- &■ i/t beleuchtung zur Anlage kommt. ' ' /fl
    2. Weckeruhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (7) eine sich in Schieberichtung erstreckende Zunge (14) aufweist, deren Ende mit einer Nase (15) an der Innenseite der benachbarten Wand (2) des Uhrengehäuses federnd anliegt und zur Rastung des Abstellers in entsprechende Vertiefungen (16) der Wand (2) des Uhrengehäuses eingreift.
    3. Weckeruhr nach Anspruch 1 oaer 2, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Blatt! 1^r (7) einen schräg abgewinkelten Arm (17) aufweist, dessen freies Ende in der zweiten Stellung an einer zur Verschieberichtung senkrechten Wand (1) des Uhrengehäuses, vorzugsweise dessen Rückwand, anliegt, und die dritte Stellung des Abstellers dieser Wand (1) näher ist als die zweite, so daß aer Arm (17) bestrebt ist, den Absteller in der zweiten Stellung zu halten bzw. von der dritten Stellung in die zweite Stellung zurückzubringen.
    4-, Weckeruhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (7) um eine parallel zur Verschieberichtung verlaufende Kante (10) abgewinkelt und in der Ecke eines rechteckigen Uhrengehäuses derart angeordnet ist, daß ihre Abschnitte (8, 9) an zwei benachbarten Seitenwänden (2, 3) des Uhrengehäuses anliegen.
    5. Weckeruhr nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Abschnitt (8) der Blattfeder (7), der mit einem an der Außenseite des Gehäuses angeordneten Knopf (5) verbunden ist, die zur Rastung dienende Zunge (14) und der schräg abgewinkelte Arm (17) und an dem anderen Abschnitt (9) der Schaltarm (20) und die Kontaktzungen (18, 19) angeordnet sind.
    6. Weckeruhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrengehäuse aus
    Kunststoff besteht; und Stege (11, 12, 13) zur Führung eier jiutcieaer (/) aufweine.
    ]. '.Ve eieruhr nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet , daß von αem anderen Abschnitt (9) der Elattreder (/) ein Stützlappen (21) abgewinkelt ist, der auf einer zum ersten Abucnnitt (8) parallelen Flüche eines Steges (1'i) auflieft.
    8. Weckeruhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, aa:i aie Blattfeder (7) mit einer Stromverteilungsfeder O2) zusammenwirkt, die auf einer Platine (31) aes Uhrwerkes befestigt ist uiid mit einem ersten Arm (33) an einem ira Ührengehoiioü ho foci' i rrfon Τ3*-ι-ί-+-Λνι·ΐ/-*Γ~+-/->^· r X/l J 11 f>/i m"1r~+- λ ■» ** ^ jj»
    zv/eiten Arm (36) an einem Leiterabschnitt auf der Schaltungsplatte (37) einer Schwinganordnung des Uhrwerkes anliegt und außerdem an einem Rand einen Kontaktarm (39), der zusammen mit einem vom Uhrwerk gesteuerten Federarm (4-0) den Weckschalter bildet una den einen aer Gegenkontakte (43) - $,3/1 aer Zifferblattbeleuchtung aufweist, vorsieht, neben i, dem der mit der Lampe (4-5) der Zifferblattbeleuchtung verbundene zweite Gegenkontakt (44) angeordnet ist.
    9. Weckeruhr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kontaktarm (39) der Stromverteilungsfeder (32) parallel zum Scnaltarm (20) der Blattfeder (7) des Abstellers erstreckt und der Schaltarm (20)
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    in der ersten Stellung des Abstellers den Federarm (40) sit da;a Kontaktarm (39) der- Ströiuvörbeilungsieder (32) außer Eingriff hält.
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