DE736766C - Giessmaschine, insbesondere zum Giessen oder Verpressen von Magnesium - Google Patents
Giessmaschine, insbesondere zum Giessen oder Verpressen von MagnesiumInfo
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-
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Description
- Gießmaschine, insbesondere zum Gießen oder Verpressen von Magnesium Die Erfindung betrifft eine Gießmaschine, insbesondere zum Gießen oder Verpressen von Magnesium, mit im Schmelztiegel angeordnetem Zylinder und Kolben.
- Der,Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Oxydation des Metalls weitestgehend zu verhindern, die in dem Schmelztiegel zum Speisen der Druckkammer von Spritz- oder Preßgußmaschinen infolge des längeren Verweilens auf oder über Schmelztemperatur hier besonders leicht eintritt. Beim Nachfüllen bzw. beim Überfüllen in die Druckkammer werden die gebildeten Oxydhäutchen in das Metallbad eingerührt, wodurch seine Dünnflüssigkeit und die Festigkeit der daraus hergestellten Gußstücke lgidet.
- Nach der Erfindung ist der Schmelztiegel der Gießmaschine von einem schwimmenden, kolbenartig ausgebildeten Deckel vollständig abgeschlossen, wobei zwischen der Wandung des Tiegels und Deckels eine Schutzgasatmosphäre aufrechterhalten wird. Da der Schwimmer die Oberfläche des Metallbades gasdicht abdeckt und sämtliche Bewegungen derselben mitmacht, wird der Eintritt. von Luft in bester Weise unterbunden.
- Bei Spritzgießmaschinen sind. Verdrängerkolben bekannt zur Lberführung von Metall aus dem Schmelzkessel in einen Zylinder.. Hierbei handelt es sich jedoch nicht un) Schwimmer, deren Lage wie bei dem Gegenstand der Erfindung ausschließlich von der Lage- des Metallspiegels abhängig ist, also alle Bewegungen des Metallspiegels mitmacht und einen Schutz der Metalloberfläche dadurch bewirkt, daß er in dauernder Berührung mit ihr bleibt. Derartige Schwimmer sind als Abschlußdeckel für Behälter mit geschmolzenem Metall an sich bekannt, jedoch erfolgt bei diesen bekannten als Schwimmer ausgebildeten Abschlußdeckeln die Einführung des Metalls durch besondere Falltüren in dem Schwimmer. Ihre Verwendung für Gießmaschinen gemäß der Erfindung würde demgemäß den erforderlichen Abschluß des Metallspiegels gegen die Atmosphäre zum Zwecke der Verhinderung der Oxydation nicht erreichen.
- Es ist ferner an sich bekannt, zur Verhinderung der Oxydation des Metallspiegels bei Gießmaschinen eine Schutzgasatmosphäre aufrechtzuerhalten. Nach der Erfindung wird diese Scbutzgasatmosphäre in neuartiger und technisch einfacherer Weise als bisher sowohl zwischen den Wandungen des Tiegels und Deckels als auch bei Führung des Verdrängerkolbens durch den Deckel zwischen denselben durch besonders angeordnete Nuten aufrechterhalten.
- An Hand der anliegenden Zeichnung sei der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen näher erläutert.
- Die Abb. i zeigt eine Spritzgießinascbine mit innerhalb des Schmelztiegels liegender Druckkammer, wobei der Druckkolben durch den Deckel geführt ist. Bei Abb.2 ist der Schmelztiegel neben der Druckkammer 'angeordnet, und die Abb.3 zeigt die bekannte Ausführungsform einer Preßgießmaschinemit kalter Druckkammer, der durch eine besondere überfüllpumpe das Metall in flüssigem Zustand in genau bestimmten Mengen zugeführt wird und die es gestattet, flüssiges Metall unter höheren Drücken zu verpressen, als dies bei Spritzgießmaschinen möglich ist.
- Mit i ist der Schmelztiegel bezeichnet, der durch einen schwimmenden, kolbenartig ausgebildeten Deckel 2 vollständig abgeschlossen wird; wobei zwischen der Wandung des Tiegels i und des Deckels 2 und bei den Ausführungsformen nach Abb. i und 3 zwischen Kolben 4. und Deckel 2 eine Schutzgasatmosphäre aufrechterhalten wird, zu welchem Zweck besondere Nuten i oa bzw. i o vorgesehen sind. Das Schutzgas wird diesen Nuten durch die Zuführungskanäle 13 zugeführt. Das Gewicht des Schwimmers 2 kann durch Aufhängung über eine Rolle mittels Gegengewicht ausgeglichen werden (nicht gezeichnet). Zum Nachfüllen von zweckmäßig flüssigem Metall dient ein Füllschacht von geringem Querschnitt mit der oben verschlossenen Öffnung 3. Der Verdrängerkolben - der Spritzgießmaschine nach Abb. i und 2 bzw. der Metallpumpe nach Abb.3 ist mit q. bezeichnet und mit 5 die warme Preßkammer einer Spritzgießmaschine bzw. der Zylinder der Metallpumpe zum Überfüllen des flüssigen Metalls in die kalte Prellkammer 12 der Preßgießmaschine nach Abb.3. Mit 6 ist der Steigkanal und mit 7 das Spritzmundstück bezeichnet. Die Beheizung des Schmelztiegels i ist schematisch durch 3 dargestellt. Die (" )ffnuilgen #) stellen die Verbindung des Schmelztiegels i mit der Preßkammer bzw. Zylinder 5 her. Mit i i ist der Kolben der kalten Preßkammer 12 in Abb. 3 bezeichnet. Der Kolben q. der Preßgießmaschine nach Abb.3 dient zur Überführung des flüssigen Metalls in die kalte Preßkammer 12 und zugleich zur Dosierung der jeweils überzuführenden flüssigen Metallmenge durch entsprechende Einstellung seiner Eintauchtiefe.
Claims (3)
- PATEIVTANTSPRÜCFIE: i. Gießmaschine, insbesondere zum Gießen oder Verpressen von Magnesium, mit im Schmelztiegel angeordnetem Zylinder und Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelztiegel (i; von einem schwimmenden, kolbenartig ausgebildeten Deckel (2) vollständig abgeschlossen ist und zwischen Wandung des Tiegels (i) und Dekkels (2) eine Schutzgasatmosphäre aufrechterhalten wird.
- 2. Gießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tiegelwandungen berührenden Flächen des Dekkels (2) mit Nuten (loaj versehen sind, die ihrerseits mit einer. Zufuhrleitung (i-) in Verbindung stehen.
- 3. Gießmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Decket (2) mit einer Durchtrittsöffnung für den Verdrängerkolben (q.) und die den Kolben führende Fläche mit Nuten (, i o i zur Aufnahme des Schutzgases versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH161678D DE736766C (de) | 1940-02-22 | 1940-02-22 | Giessmaschine, insbesondere zum Giessen oder Verpressen von Magnesium |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH161678D DE736766C (de) | 1940-02-22 | 1940-02-22 | Giessmaschine, insbesondere zum Giessen oder Verpressen von Magnesium |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE736766C true DE736766C (de) | 1943-06-28 |
Family
ID=7183500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH161678D Expired DE736766C (de) | 1940-02-22 | 1940-02-22 | Giessmaschine, insbesondere zum Giessen oder Verpressen von Magnesium |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE736766C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295762B (de) * | 1965-08-24 | 1969-05-22 | Kraft Gmbh Industrieofenbau | Giessvorrichtung |
| EP1402977A1 (de) * | 2002-09-25 | 2004-03-31 | Oskar Frech Gmbh & Co. | Schutzgaseinrichtung für Druckgussmaschinen |
-
1940
- 1940-02-22 DE DEH161678D patent/DE736766C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295762B (de) * | 1965-08-24 | 1969-05-22 | Kraft Gmbh Industrieofenbau | Giessvorrichtung |
| EP1402977A1 (de) * | 2002-09-25 | 2004-03-31 | Oskar Frech Gmbh & Co. | Schutzgaseinrichtung für Druckgussmaschinen |
| WO2004030849A1 (de) * | 2002-09-25 | 2004-04-15 | Oskar Frech Gmbh + Co. Kg | Schutzgaseinrichtung für druckgussmaschinen |
| US7290588B2 (en) | 2002-09-25 | 2007-11-06 | Oskar Frech Gmbh & Co. Kg | Protective gas device for pressure die-casting machines |
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