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Kochtopf mit elektrischer Widerstandsheizung Die Erfindung betrifft
einen Kochtopf mit nvei durch drei ineinandergesetzte Töpfe gebildeten Hohlräumen,
von denen der .äußere zur Wärmeisolierung und der innere zur Aufnahme :eines Widerstandsheizkörpers
dient, und der Innentopf und der Außentopf an ihren oberen Rändern durch einen Flansch
miteinander verbunden sind.
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Der Zusammenbau und das Auseinandernehmen der drei, ineinandlergesetzten
Töpfe, von denen jeder einzelne seinem Zweck entsprechend oben offen und unten geschlossen
ist, erfolgte bisher von oben her. Es war daher nicht möglich, die das leichte Auseinandernehmen
der Teile ermöglichenden Verspannungsmittel innerhalb des äußeren Topfes, also von
außen unsichtbar, anzuordnen.
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Die Erfindung besteht darin, daß die drei Töpfe durch ,eine- unterhalb
des den Widerstandsheizkörper und ein Ölbad aufnehmenden mittleren Topfes angeordnete,
an einem Kranz von vorzugsweise an der Innenseite der' Mantelfläche des, ;äußeren
Topfes befestigten Schrauben aufgehängte Platte o. dgl. in der Weise miteinander
verspannt sind, daß diese Platte einerseits durch die Spannung der Kranzschrauben
am Boden des mittleren Topfes angreifend dessen oberen Rand unter Zwischenschaltung
eines Dichtungsringes gegen den den; Innentopf mit dem Außentopf verbindenden Flansch
preßt und anderseits den Boden des Außentopfes durch eine Verschraubung an dessen
Mantelfläche in Stellung hält.
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In dieser aus dem inneren Kochtopf, dem den Widerstandsheizkörper
und das Ölbad aufnehmenden mittleren Topf und dem zur Wärmeisolierung dienenden
bzw. ;eine Wärmeisoliermasse .enthaltenden ;äußeren Topf bestehenden Einheit hat
die zur gegenseitigen Verspannung der Teile ,angewendete Platte die doppelte Aufgabe,
einerseits die obere
Abdichtung des mittleren Topfes durch Anpressung
des Topfrandes gegen den die oberen Ränder des .äußeren und des inneren Topfes verbindenden
Flansch zu bewirken und anderseits als Anschluß für den Boden des Außentopfes zu
dienen, dessen Verbindung mit und Abnehmbarkeit von der Spannplatte nicht nur den
Zusammenbau und das Auseinandernehmen, sondern auch insbesondere die gegenseitige
Verspannung der Teile von unten her ermöglicht. Nach Abnahme des äußeren Bodens
und der Spannplatte löst sich der mittlere Topf ohne weiteres aus dem zwischen dem
äußeren und dem inneren Topf bestehenden zylindrischen Hohlraum. Umgekehrt ergibt
sich ein ebenso einfacher Zusammenbau.
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Dadurch, daß der neue elektrisch beheizte Kochtopf sich aus zwei Hauptteilen
zusammensetzt, von denen der eine die durch eine obere Fl.anschverbindung miteinander
vereinigten außenliegenden Töpfe umfaßt, wogegen der andere Hauptteil aus dem den
Heinviderstand und das Ölbad aufnehmenden mittleren Topf besteht, kann das Zusammensetzen
und Auseinandernehmen der beiden Hauptteile und ebenso deren gegenseitige Verspannung
von unten her erfolgen.
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Mit Ausnahme einer einzigen Bodenschraube liegen bei dem Gegenstand
der Erfindung alle anderen zur gegenseitigen Verspannung der beiden voneinander
lösbaren Hauptteile dienenden Schrauben im Innern, so daß der neue Kochtopf äußerlich
den Eindruck eines ungeteilten Gegenstandes erweckt.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
wiedergegeben. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Mittellängsschnitt und Fig. z zwei
waagerechte Teilquerschnitte des elektrischen Kochtopfes, Fig.3 dagegen das zugehörige
Schaltschema.
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Das Kochgeschirr besteht aus drei konzentrischen Töpfen
a, b, e. Der Innentopf c äst mit seinem breiten Ringflansch cl um den oberen
Rande des äußeren Topfes 47 unter Zwischenschaltung einer Isolierschicht f gebördelt.
Der Innentopf b wird gegen den Flansch:,' unter Zwischenschaltung der Isoliersehicht
g zur Bildung eines druck- und gasdichten Raumes h dadurch ,abgedichtet, daß eine
Spannplatte l von einem Schraubenkranz jdes Außentopfes ,a getragen wird. Bei dem
gegebenen Ausführungsbeispiel ist ein Isolierring k zwischen dem Boden 1 des mittleren
Topfes b und der Spannplatte i eingeschaltet. Der Außentopf a- wird durch ein Bodenblechtn
nach unten hin abgeschlossen, das durch eine Schrauben mit der Spannplatte! verbunden
ist und'mittels des Bördelflansches o mit der Topfhülle verspannt sein kann. Zwischen
dem Boden 1 des mittleren Topfes und dem Boden des Innentopfes c liegt zweckmäßig
auf einer Isolierplatte in Heizwiderstand 1i in einfacher oder doppelter Schaltung.
Der Innenraum lt zwischen dem mittleren und dem inneren Topf ist mit einem hochsiedenden
Öl ausgefüllt. An der Außenwandung des mittleren Topfes b ist ein Thermostat so
angeordnet, daß er an den Temperaturschwankungen des Ölinhalts schnell teilnimmt.
Der elektrische Strom wird durch den Steckkontakt q nach innen geführt und läuft
über die Leitung r, r' zu dem Widerstand p und von dort zu einem selbsttätigen Schalters
durch die Leitung t. Der durch die Leitungen tt und tt' angeschlossene Thermostat
v beeinflußt den Magneten tt, derart, daß er den Schalter bei Erreichung einer bestimmten
Höchsttemperatur ausschaltet, indem der Anker x die beiden Kontakte x' in
dem Quecksilberschalter y ausschwingt. Durch eine Stellvorrichtung z kann eine Feder
Z von außen verstellt werden, welche den Stromübergang von dem Thermostaten in der
Weise regelt, daß die Temperaturgrenzen geändert werden können. Nach der Verspannung
der Töpfe miteinander und nach Einbettung der Anschlüsse wird der Zwischenraum zwischen
dem mittleren Topf b und dem Außentopf a noch: vollständig mit einem guten Wärmeschutzmittel
ausgefüllt und alsdann der Bodendeckel des Außentopfes für den Abschluß dieser Füllung
aufgesetzt. Der hohle, mit Isoliermittel ausgefüllte Deckele' des Kochtopfes c liegt
mit seinem Randflansch auf dem Flansch d. derart auf, daß eine Ringrille,' für die
Sammlung des Kondensats der beim Kochen aus dem Topf entweichenden Dämpfe des Kochgutes
verbleibt, indem der Bördelrand e höher verlegt ist.