DE73612C - Untersuchungs- und Operationstisch für chirurgische und gynäkologische Zwecke mit Becken-Hochlagerung - Google Patents
Untersuchungs- und Operationstisch für chirurgische und gynäkologische Zwecke mit Becken-HochlagerungInfo
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- DE73612C DE73612C DENDAT73612D DE73612DA DE73612C DE 73612 C DE73612 C DE 73612C DE NDAT73612 D DENDAT73612 D DE NDAT73612D DE 73612D A DE73612D A DE 73612DA DE 73612 C DE73612 C DE 73612C
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- 210000004197 pelvis Anatomy 0.000 description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G13/00—Operating tables; Auxiliary appliances therefor
- A61G13/02—Adjustable operating tables; Controls therefor
- A61G13/08—Adjustable operating tables; Controls therefor the table being divided into different adjustable sections
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \4
Becken - Hochlagerung.
Einen einfachen, zweckmäfsigen und leicht zu handhabenden Operationstisch für mancherlei
operative und Untersuchungszwecke zu scharfen, wobei besonders diejenigen Punkte berücksichtigt
sind, welche zu sogen. Trendelenburg'schen
Hochlagerungen bei Bauchschnitt- - Operationen von Bedeutung sind, ist der Zweck
vorliegender Erfindung.
. Zu derartigen Eingriffen (hohen Steinschnitten oder Operationen im weiblichen Becken vom
Bauch aus) benöthigt man einen Apparat, der es ermöglicht, während der Operation den
Körper des Patienten aus der wagerechten Lage in die Beckenhochlagerung zu versetzen,
um die Darmschlingungen durch Zurückweichen nach dem Zwerchfell aus dem Operations- und
Gesichtsfelde auszuschneiden.
Die bis jetzt bekannten und im Gebrauch befindlichen Hochlagerungstische sollen alle
mehr oder minder diesen Zweck erfüllen. Jedoch ist in den meisten Fällen, wie schon an
den Trendelenburg'schen Tischen der Hochlagerungsmechanismus sehr verwickelt.
Der Tisch vorliegender Erfindung ist derart eingerichtet, dafs er von zwei Operirenden ohne
Zuhülfenahme eines dritten auf leichte Art und Weise gehandhabt und verstellt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Tisch zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι den in Horizontallage abgeklappten Tisch für gynäkologische und chirurgische
Operationen;
Fig. 2 den Operationstisch in der Stellung für »Tren delenburg'sche« Hochlagerung befindlich.
Im wesentlichen besteht vorliegender Tisch aus drei Hauptbestandtheilen, und zwar der
grofsen Mittelplatte A, der kleinen geneigten Platte C und der Kopfplatte B.
Diese drei Hauptbestandteile sind mit einem entsprechenden Polster, in der Regel aus Wachstuch
überdeckt und durch Gelenke verbunden, auf den oberen Tischleisten verschiebbar angeordnet.
An der Verbindungsstelle der grofsen Platte (Planum) A mit der Platte C ist in einem
Doppelgelenk eine StellklappeD mit Handgriffen h drehbar verbunden, und zwar derart, dafs ihre
Drehung um die Verbindungsgelenke der beiden Platten erfolgen kann. Die Kopfplatte B ist
an ihrer Verbindungsstelle mit der Platte A drehbar und gelenkig befestigt, besitzt an ihrer
Rückwand Spreizend, welche, in Zähne einer Zahnstange e auf der Oberkante der Tischleiste
befindlich eingreifend, der Kopfplatte B eine zur Tischoberfläche verschieden geneigte Lage
geben können.
Die an der Verbindungsstelle von A und B gelenkig eingeschaltete Stellklappe D besitzt zu
beiden Seiten der langen Tischleisten an ihrem anderen Ende eine durch ein Gelenk mit D
verbundene Zahnstange n, in welche eben solche Spreizen 0 das Schräg- und gleichzeitige Feststellen
der Stellplatte D ermöglichen, durch welche Schrägstellung auch den beiden Platten A
und B eine geneigte Lage gegeben wird.
Die Zahnstange η ist mit Hülsen b verbunden , welche auf einem seitlich an den
Tischleisten gelagerten Rundstabe α verstellbar und durch entsprechende Flügelschrauben in
ihrer Lage feststellbar angeordnet sind. Die
Claims (1)
- geneigte Platte C besitzt zur besseren und leichteren Veränderung ihrer Lage schräg geformte Leisten jp, welche auf den äufsersten schmalen Tischleisten ruhen.Durch die im Vorstehenden beschriebene Verbindung der einzelnen Theile und Anordnung ihrer Einstellvorrichtung ist es möglich gemacht, dem Operationstische verschiedenartige Stellung zu geben.Angenommen, der Tisch habe die in Fig. ι gezeichnete Lage der Stellplatten A, B und C, die Tischfüfse unterhalb der Platte C, also gegenüber der Kopfplatte B, besäfsen unten Haken, welche in am Boden befindliche Oesen einklinken könnten, zum Zwecke, ein Ueberkippen des Tisches zu vermeiden.Soll nun der Kranke auf dem Tische eine veränderte Lage einnehmen, so ist nur nöthig, dafs die beiden Aerzte zu beiden Seiten des Tisches zuerst die Kopfplatte B anheben, wodurch Spreize d in die Zähne der Zahnstange η einklinkt, und alsdann an den Griffen h die Stellschraube D anheben, wodurch Spreize ο in Zähne der Zahnstange e einklinkt und dem Tische die sogenannte Tren delenburg'sche Lagerung gegeben wird (Fig. 2).Aufser diesem ist es möglich, den Operationstisch als Untersuchungs - und Operationsstuhl zu verwenden, indem man die Kopfplatte B wagerecht zurückklappt und die grofse Platte A in eine möglichst geneigte, in Fig. 2 punktirte Lage bringt, wobei die grofse Platte als Rücklehne, die frühere Kopfplatte, die aufserdem für sich verstellbar ist, als Unterlage für den Steifs dient. In dem an der entsprechenden Tischseite bei der Kopfplatte B vorgesehenen Halterkloben f lassen sich sehr leicht verstellbare Winkel anbringen, in welche Beinhalter i an Rundstäben g und Fufsstützen k an eben solchen Stäben / verstellbar angeordnet werden können. Je nach Lage der Platte A und der Kopfplatte bezw. Steifsunterlage B können leicht die Beinhalter i und Fufshalter k eine entsprechend verstellbare Lage einnehmen,! wodurch es dem Arzte möglich gemacht ist, dem Tische eine verschiedenartige Verwendung zu geben und aus diesem Grunde bei den verschiedenartigsten Operationen zu benutzen.Die eigenthümliche Anordnung der drei Platten A, B und C machen es den beiden Aerzten vermöge des vorgesehenen bequemen Handgriffes möglich, mittelst eines einzigen Handgriffes die Hochlagerung in jeder gewünschten Höhe ohne Zuhülfenahme einer dritten Person einzustellen. Da diese Handgriffe während der Operation .von Carbol- oder sterilisirten Tüchern bedeckt sein können, so wird gleichzeitig eine neue Desinfection der operirenden Hände unnöthig gemacht und so dem Arzte bedeutend Zeit gespart, welche.Zeitersparnifs mitunter für den Kranken von grofser Bedeutung sein kann.Patent-Ansρroch:Untersuchungs - und Operationstisch für chirurgische und gynäkologische Zwecke mit Beckenhochlagerang, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Stellplatte D zwischen PIanum A und C mittelst doppelter Scharniere derart, dafs die Stellplatte an ihrem anderen Ende die in Scharnieren auf Hülse b in der Längsachse des Tisches verstellbare Zahnstange η trägt, in welche Spreizen ο beim Hochheben der Stellplatte selbstthätig einklinken, wobei das Anheben des Tisches durch das Gleiten schräger Leisten ρ unterhalb des Planums C wesentlich erleichtert wird, zum Zwecke, flachen Operationstischen eine sogenannte Tr end elenburg'sche Hochlagerung mittelst eines einzigen Handgriffes zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73612C true DE73612C (de) |
Family
ID=346725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73612D Expired - Lifetime DE73612C (de) | Untersuchungs- und Operationstisch für chirurgische und gynäkologische Zwecke mit Becken-Hochlagerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73612C (de) |
-
0
- DE DENDAT73612D patent/DE73612C/de not_active Expired - Lifetime
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