DE735580C - Ve-Visieranordnung fuer eine richtbeweglich gelagerte Waffe - Google Patents

Ve-Visieranordnung fuer eine richtbeweglich gelagerte Waffe

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DE735580C
DE735580C DER106340D DER0106340D DE735580C DE 735580 C DE735580 C DE 735580C DE R106340 D DER106340 D DE R106340D DE R0106340 D DER0106340 D DE R0106340D DE 735580 C DE735580 C DE 735580C
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Expired
Application number
DER106340D
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English (en)
Inventor
Hermann Mink
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Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Ve -Vi'sieranordnung für eine richtbeweglich gelagerte Waffe Die Erfindung betrifft eine mit einer auf schnell fahrenden Fahrzeugen richtbeweglich gelagerten Waffe, insbesondere Flugzetra vaffe, verbundene Visieranordnung.
  • Bei Visieren für richtbewegliche Flugzeugwaffen ist-es bekannt, die Eigengeschwindigkeit V, des Flugzeuges in der Vorhaltgab-e mit zu berücksichtigen. Vielfach wird die Anordnung des Vektorendreiecks so gewählt, daß der Vektor der G!escho:ßgesch@vindigkeit V, nicht mit der Rohrachse zusammenfällt. -Andererseits ist vorgeschlagen -#voirden, die richtbeweglich gelagerte Flugzeugwaffe und den van ihr mitgeschwenkten '#,"isierträger je um wenigstens zwei -sich schneidende Achsen schwenkbar zu lagern und die Schnittpunkte der Waffenrichtachsen einerseits und der Visierschwenkachsen andererseits in einem der Eigengeschwindigkeit des Flugzeuges -;:ntsprechenden Abstand gegeneinander in Rohrachsrichtung verstellbar zu machen.
  • Nach der Erfindung läßt sich ein besonders für einen druckdichten Waffenstand bei Höhenflugzeugen günstiger Aufbau in der Weise erzielen, daß der Visierträger auf einer um ihre zu der Flugzeuglängsachse parallele Achse drehbaren Kugelschale längs eines 1Vlerdianschlitzes verschiebbar ist_, durch den auch die Waffe lrindurchtritt, wobei der VisIerträger auf einer auf der Waffe längs verschieblichen. mit einer balligen Verdck-ung ausgestatteten Hülse nach iIaf@gabE des Meridianschlitzes verschweirkbar ist und durch eine an der Waffe abgestützte Schraubenfeder an die SchlitIzführung angedrückt wird. Es sind dann die Kugelschale und die kardanische Waffenlagerun.J.gegene.in and:er durch Gewinde oder eine sonstige Kurve um den Betrag des V,-Vektors verstellbar.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführ un@gsbeispiel einer richtbeweglich gelagerten Flugzeugwaffe nach der Erf ndwig mit einer Visi:cranordnung der erwähnten Art dar, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt mit 0' Erhöhung und :einer auf 0 eingestellten Eigengeschwindigkeit; in Fig. 2 ist eine gewisse Eigengeschwindigkeit eingestellt; Fig. 3 -zeigt denselben Schnitt wie Fig. i bei einer Erhöhung von etwa 45", während Fig. 4 eine Draufsicht mit teilweisem Längsschnitt gemäß der Linie IV-IV der Fi:g. i darstellt.
  • Die Waffe a trägt auf ihrem Laufmantel eine längs verschiebbare Hülse a1 mit kugeliger Außenseite Lind ist um ihre Seelenachs@ drehbar in einer Kugelhaube a., gelagert, die beiderseits Schildzapfen a3 trägt, mit denen sie in einer Kugelpfann@ea., nach der Höhe richtbar gehalten ist. In die rinbförmige Kugelpfannea, greifen oben und unten zwei Schwenlczapfenu5 ein, die in einer Gewindehülse b befestigt sind. Diese sitzt in einer Mutter c, welche ihrerseits drehbar in einem festen Lagerrahmend gelagert ist. Ein im Rahmend befestigter Bolzen b. (Fis. .4) tritt durch einen Querschlitz der Matter c in eine Längsnut b1 der Gewindelifilse b ein -und sichert sie gegen Verdrehung. Der Rahmend ist z. B. in eine Sichtkuppel dl eingesetzt, mit der der Waffenstand, vorzugsweise Bug- oder Heckstand, verkleidet ist.
  • Auf der Mutter c ist vorn eine Kugelschale e mittels Kugelnel gehaltert und um die Achse der Gewindehülse drehbar gelagert. Dc,e Kugelschale e weist einen Meridianschlitz e. auf, längs welchem ein Visierträber f auf der Kugelschale e verschiebbar und durch einen Vorsprung f; geführt ist. Der Visierarm f trägt eine Kugelkimmen und ein Kreiskorn f... Er ist auf der kugeligen Außenfläche der auf dem Laufmantel verschi.eblichen Hülseal gelagert und wird an die Meridianschlitzführung durch eine Kegelschraubenfederg angedrückt, die sich vorn gegen einen auf den Laufmantel aufgeschraubten Ring gl abstützt. Durch Verdrehen der :Mutter c wird die Gewind:ehüls-e b, deren Achse in Richtung der Flugzeuglängsachse liebt, auf die Flugrichtung bezogen, nach hinten oder nach vorn geschraubt, je nachdem ob es sich um einen Heck- oder Bugstand handelt. Das Maß der Verstelltlug wird an der V,-Skalad", (Fig..l) abgelesen. Beim Geben einer Höhen- oder Seitenrichtung wird der Vi.sierträger f entlang dem Schlitze., verschoben, wobei sich der Schlitz e.. selbsttätig durch Verdrehen der Kugelschale e in di:e Ebene der Richtbewegurog verstellen läßt. Dadurch wird in vorteilhafter Weise auch der Visierträger f entsprechend um die Seelenochse der Waffe geschwenkt und ist damit als Mantellinie eines Kre:-szylinders um die Waffe beliebig verlegbar, wodurch der Einblick für die Schützen sehr erleichtert wird. Wie Fig.3 zeigt, bildet sich auf diese Weise völlig selbsttätig das ZLeI-dreieck A B C,, das beim Schießen ohne weiteres eine Berücksichtigung der Eigengeschwindigkeit des Flugzeuges in die Richtgabe der Waffe hereinbringt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Volrhaltvisier, insbesondere für in Flugzeugen angeordnete Waffen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Darstellung des V,- Vektoars (B C) durch das Rohr und Anlenkung des V,-Vektors (AB) im oder angenähert im Waffendrehpunkt (B) und Führung der Visierschiene durch die freien Endpunkte (A, C) der Vektoren r,. und v, zur räumlichen Darstellung des Vorhaltedreiecks A B C die Visierschiene im Endpunkt (A) des V,-Vektors durch eine schwenkbare, ebene Kreisbogenführung (F, e.), auf deren in Richtung der Waffenträger- (z. B. Flugzeug-) Längsachse angeo,rdneten Schwenkachse im Kreisbogenmittelpunkt der freie Endpunkt (A) des V,-Vekto,rs liegt, angeschlossen wird.
  2. 2. Vorhaltevisier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anlenkpunkt der Vektoren v, und vd bildende Waffendrehpunkt (B) durch den Mittelpunkt einer Führungskugel (a.) gebildet wird, deren Halterung (a,) uni die Größe des V,-Vektors (AB) gegenüber dem waft=enträgerfesten Mittelpunkt (A) der Kreisbogenfülirunb (e#, e.,-) verstellbar ist.
DER106340D 1939-11-07 1939-11-07 Ve-Visieranordnung fuer eine richtbeweglich gelagerte Waffe Expired DE735580C (de)

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