DE735329C - Gaserzeuger mit trockener Entschlackung - Google Patents

Gaserzeuger mit trockener Entschlackung

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DE735329C
DE735329C DED80747D DED0080747D DE735329C DE 735329 C DE735329 C DE 735329C DE D80747 D DED80747 D DE D80747D DE D0080747 D DED0080747 D DE D0080747D DE 735329 C DE735329 C DE 735329C
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DE
Germany
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gas generator
grate
slag
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dry
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Expired
Application number
DED80747D
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English (en)
Inventor
Karl Hermann Doenicke
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KARL HERMANN DOENICKE
Original Assignee
KARL HERMANN DOENICKE
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/34Grates; Mechanical ash-removing devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Gaserzeuger mit trockener Entschlackung Die Schlackenaustragung bei Gaserzeugern mit trockener Entaschung erfolgt, soweit nicht bei großen Einheiten eine mechanische Schlackenaustragung vorgesehen ist, von: Hand. Zu diesem Zweck werden in dem untersten Teil der Gaserzeuger Schlackenentnahmeöffnungen angeordnet, die nach außen durch Türen, welche meist noch mit einer feuerfesten Auskleidung versehen sind, verschlossen werden. Im Betrieb ist der gesamte Schlakkenraum mit Rückständen angefüllt. Diese Zone wird etwa Zoo mm über die in Gaserzeugermitte liegende Spitze der Rosthaube reichen. Nach oben anschließend folgt das Glühbett, also jene Zone, welche die höchsten Temperaturen im Gaserzeuger aufweist.
  • Das in gewissen Zeitabständen erforderliche Entschlacken geschieht durch gleichmäßiges Ziehen durch die genannten Schlackenentnahmetüren ordnungsgemäß so, daß stets eine Schlackenlage von etwa 2o cm über der Rostspitze liegenbleibt. Durch unaufmerksame Bedienung ist es aber leicht möglich, daß die Schlackenlage zu tief gezogen wird. Der glühende Brennstoff fällt dann herab und kann schwere Brandverletzungen der Bedienungsmannschaft verursachen. Diese Gefahr ist bei der Bedienungsmannschaft sehr gefürchtet. Sie unterläßt es daher oft, wenn keine Sicherheitsvorkehrungen vorgesehen sind, die gebildeten Schlackenbrücken zu zerstören. Es ergibt sich im Betriebe dann der bekannte Mißstand, daß unterhalb des Glühbettes Üohlräume entstehen, die dazu führen, daß eine erhebliche Menge des Vergasungswindes an dieser Stelle in den Schacht eintritt, weil sich hier dem Wind der geringste Widerstand bietet. Die Folge ist, daß der Gaserzeuger einseitig duirchbrennt und ungleichmäßig gast.
  • Der mit vorstehendem aufgezeigte Mangel wird erfindungsgemäß durch Einbau von mehreren leicht auswechselbaren Rundstäben als Sicherheitsrost in die Türöffnung des Schlakkenraumes beseitigt. An sich ist es bekannt, einen im Abstand hinter der Entaschungstür einer Feuerung liegenden Stehrost in Form eines drehbaren jalousierostes, der gleichzeitig der Luftzuführung dient, anzuordnen. Die bekannte Bauart bietet auch ohne weiteres beim öffnen der Entaschungstür einen gebissen Schutz gegen das Herausfallen von Asche und Schlacke. In Anwendung auf einen Gaserzeuger mit trockener Entaschung durch Türen im unteren Teil der Schachtwand und mit Einführung der Vergasungsluft durch eine Rosthaube in der Schachtachse ist der beschriebene Jalousierost jedoch unbrauchbar, da er den Anforderungen zum Schutze der Bedienung beim Entaschen oder Entschlacken nicht zu genügen vermag. Der bekannte Rost, der aus einem Stück besteht, muß, wenn ein Entaschen :erfolgen soll, hochgeklappt werden, was bei Kleinfeuerungen wegen der nur geringen Brennschichthöhe ohne weiteres möglich ist, dagegen nicht bei einem Gaserzeuger der angegebenen Bauart, also mit hoher Schachtfüllung. Gelingt ein Ein- oder Ausschwenken dennoch, so besteht die Gefahr, dar die hohe Asche- und Schlackeschicht zum Teil Herausstürzt und die Bedienungsleute gefährdet.
  • Diesen Mangel auszuschalten, ist der wesentlichste Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung. Die Aufgabe wird mit einfachen Bauteilen gelöst. Gemäß der Zeichnung besteht der Rost für jede Tür aus zwei Rostwangen i, die an den beiden Seiten der Schlackentüröffnung befestigt werden. Die Wangen sind mit schlitzförmigen Aussparungen z versehen. Die Schlitze sind so angebracht, daß die freien Spalten der Außenwand zugekehrt sind. Zn diese rechenartigen Rostwangen werden Rundroststäbe 3 in einer ausreichenden Anzahl eingelegt. Die Stäbe sind nicht fest mit den Rostwangen verbunden, sondern bei geöffneter Tür von der Bedienungsseite aus einzeln entfernbar.
  • Soll der Gaserzeuger entschlackt werden, so verhindert eine entsprechende Einstellung der Höhenlage des Rostes das übermäßige Abrutschen des Brennstoffbettes und damit die durch ein solches Abrutschen entstehenden Folgen. Die Erfindung ermöglicht es nun, ohne Gefahr etwa vorhandene Schlackenbrücken zu zerstören und dadurch für eine gleichmäßige Schlackenlage Sorge zu tragen. Die gleichmäßige und lockere Lage der Schlackenpackung wiederum ist aber für einen regelmäßigen Gaserzeugergang von größter Wichtigkeit, denn die Vergasungsluft kann sich nur unter solchen Betriebsbedingungen über den gesamten Querschnitt des Gaserzeugerschachtes gleichmäßig verteilen.

Claims (1)

  1. PATZNTAATSPitUCH: Gaserzeuger mit trockener Entschlakkung durch Türen im unteren Teil der Schachtwand und mit Einführung der Vergasungsluft durch eine Rosthaube in der Schachtachse, dadurch gekennzeichnet, daP, ein im Abstand hinter jeder Entschlakkungstür in der Schachtwand angeordneter Stehrost zum Einbau gelangt. der aus zwei mit nach außen gerichteten Aussparungen versehenen Seitenwangen mit in die Aussparungen eingelegten Rundstäben besteht.
DED80747D 1939-06-30 1939-06-30 Gaserzeuger mit trockener Entschlackung Expired DE735329C (de)

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