DE735232C - Nagel mit Unterlegscheibe zur Befestigung von Bauplatten - Google Patents

Nagel mit Unterlegscheibe zur Befestigung von Bauplatten

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DE735232C
DE735232C DED77247D DED0077247D DE735232C DE 735232 C DE735232 C DE 735232C DE D77247 D DED77247 D DE D77247D DE D0077247 D DED0077247 D DE D0077247D DE 735232 C DE735232 C DE 735232C
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DE
Germany
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nail
washer
shaft
nail shaft
hole
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Expired
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DED77247D
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English (en)
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Knauf Insulation Operation GmbH
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Deutsche Heraklith GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Nägel mit Unterlegscheibe zur Befestigung von Bauplatten Die Erfindung betrifft einen Nagel zur Befestigung von Bauplatten, insbesondere zur Verbindung von Leichtbauplatten mit anderen Bauteilen. Wegen der geringen Widerstandskraft solcher Leichtbauplatten müssen die Befestigungsnägel mit besonders großem hopf versehen werden, weil ein normal großer Kopf sieh dufch die weiche Bauplatte hindurchziehen würde. Da man aus dem verhältnismäßig dünnen Nagelschaft keinen Nagelkopf von genügend großem Durchmesser stauchen kann, ist man gezwungen, Unterlegscheiben zu verwenden. Bei sachgemäßer Verwendung solcher Unterlegscheiben in Verbindung finit normalen Nägeln kommt wohl eine geordnete Verbindung der Leichtbauplatten finit anderen Bauteilen zustande, doch kommt es dabei leicht vor,- daß die Verbindung unsachgemäß erfolgt. \ägel und Unter-Z> werden voneinander getrennt an die Baustelle. angeliefert, die Unterlegücheibe wird erst unmittelbar beim Verbrauch auf den -Nagel aufgeschoben oder der \Tagel wird durch die auf der Bauplatte liegende Unterlegsuheibe gesteckt. Eine solche Handhabung ist nicht nur lästig, sie bietet auch schon sonstige Nachteile. Es kommt dabei leicht vor, d a(3 die L.rnterlegscheibe. namentlich bei senkrecht oder schräg an-eordti.eten Bauplatten, verrutscht und der Nagel dann an: der falschen Stelle eingetrieben wird und unter Uniständen, leinen oder ntii un@cnücn@lci@ Halt in dein Balken findet. Auch gehen auf diese Weise leicht Unterlegscheiben verloren, und es werden vielfach Nägel ohne Unterlegscheite eingeschlagen, wodurch natürlich die Haltbarkeit der Verbindung in Frage gestellt wird.
  • Um diesen Übelstand zu vermeiden, hat man bereits die Unterlegscheibe mit dem Nagel unterhalb seines Kopfes starr vernietet, also gewisscrniatfen einen Nagel finit besonders großem hopf geschaffen. Man verwendet auch bereits sog. Nagelbänder, das sind Bandeisenstreifen finit in gewissem Abstande voneinander in demselben festgenieteten Nägeln. Wenn solche Nägel auch die erwähnten Übelstände vermeiden; so tragen sie doch nicht dem Umstande Rechnung, daß dieUnterlegscheibe sich immer parallel zu der Bauplatte einstellen muß. Ist die Unterlegscheibe starr finit dem Nagel verbunden; dann liegt sie bei einem etwaigen Schiefeintreiben des Nagels geneigt zu der Bauplatte und kommt schließlich mit einer Kante zur Anlage an dieser, wobei sich diese häute in die verhälteismäßig weiche Bauplatte eingräbt und deren Zerstörung verursachen kann. Ist die Bauplatte widerstandsfähig genug; dann verhiet sich der \ a-grl durch das Schiefaufsitzen der Unterlegschcibe leicht, was wieder weitere Störungen in der @`erbindung hervorruft.
  • .11s so-. l)iclittingsnä-el sind Nii-el beh,utnt, t@t#lrl@e ciiie wasserdichte Verbindung zwischen verschiedeilen Konstruktionsteilen _cliatteil sollen. beispielsweise zur Befestigung von Wellblech auf cler Tragkonstruktion. Bei solchen Nägeln ist der Kopf finit einer Bleinnas#e umgeben oller es ist wenigstens unterhalb des Nagelkopfes eine Dichtungsscheibe aus Blei fest mit dein Na-elschaft verbunden. Diese auch als Bleikopfnägel Bekannten Nägel passen sich zwar infolge der nachgiebigen I?irenschaft der Bleiunterlage in geringen Grenzen kleinen Unebenheiten der Auflagefläche an, aber eben nur innerhalb der durch die ",Zachgielai-keit der Bleiunterlage gezo--eilen Grenzen, wobei immer eine Auflagefläche vorausgesetzt wird. die härter als Blei ist. Bei Verwendung solcher Bleikopfnägel zur Befestigung von Leichtbauplatten würde die nachgiebige Eigenschaft der Bleiunterlage nicht zur Geltung kommen.
  • Bei der Erfindung wird ebenfalls eine Unterlegscheibe verwendet, doch unterscheidet sich dieser von den bekannten Befestigungsnä geln dadurch, das dieUnterlegscheibe nicht starr an dein Nagelkopf, sondern in so1-chein Abstande unterhalb desselben beweglich an dem -Nagelschaft gehalten ist, das dadurch eine Schrägeinstellung der Unterlegscheibe gegenüber dem 'Nagelkopf bzw. -(gen die \ agelschaftachse ermöglicht ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfinilun;;s-egenstand in mehreren Ausführun-sbei_pielen, die nachstehend erläutert sind.
  • In allen Ausführungen ist der -Nagel mit i und die Unterlegscheibe mit 2 bezeichnet. Der 'I (Querschnitt des Nagels kann rund oder kantig, sein Schaft glatt. wie bei gewöhnlichen Nägeln. oder schraubenförmig verwunden sein, wie bei den sog. _ Schraubnägeln. Auch die Form und Größe der Unterlegscheiben ist beliebig, sie könnten sowohl rund oder kantig, als auch rosettenförmig sein. Sie könneu ferner Durchbrechungen ir-endwelcher Art besitzen, um eine bessere Haftung des aufgetragenen Putzes mit den darunter lie--eilden Bauteilen zu schatten. Bei vier Ausführting nach der Abb. i besitzt der Schaft des -Nagels in einer gewissen Entfernung unterhalb des Nagelkopfes 3 eine wulstartige \-erdiclctuig 4. deren Durchmesser nur uni ein llerin ges größer ist als derjenige des Nagel-_chafUs. Diese @-erclicl;utig kann zweck--schon bei der hIerstellutil- des Nagels ;geschaffen werden. Die L'iiterlej",clieilie wird bei der Herstellung zun:ichst telleriiirniig ge-<t:Tltet. Ncie in .\bh. t strichpunktiert ange-,leutet ist. tincl dann erst auf den Durchnies-<er leg 1"erdickun@r.l @@elurht. Nach denn Uberschieben der tellertiirniigen Unterleg-#cheibe über die @"crcüchung@. wird die Unterle@_cheibc flach gedrückt und dadurch ihre. 1 l.urhung so weit @crcngt. das sie jetzt kleiner . ist als der Durchmesser des R'ulstes 4.. Die Unterlegscheibe ist dadurch beweglich zwisehen -Nagelkopf und Wulst gehalten und kann sich infolge der nach oben sich erweiternden Lochung bequem gegenüber dem -Nagel schräg einstellen.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 2 ist über den -Nagelschaft nach dein Aufschieben der etwas weiter gelochten Unterlegscheibe ein nach innen federnder Ring 5 geschoben und in solchem Abstande von dein -Nagelkopf gehalten, das sich die Unterlegscheibe gegenüber dem -Nagelschaft schräg einstellen kann.
  • Bei der Ausführung nach der Abb. 3 sind zur Verhinderung; des Abgleitens der auf den Nagel aufgeschobenen Lnterlegscheibe aus (lein Schaftwerkstoff kleine Widerlager bildende Nasen 6 Herausgedrückt. Dieses Herausdrücken der Nasen kann nach dem Aufschieben der Unterlegscheibe erfolgen oder auch vorher, beispielsweise schon bei der Herstellung des Nagels. In letzterem Falle erhält die Unterle-scheibe die in _111. i strichpunktiert angedeutete, tellerartige Form und wird erst nach dem Aufschieben flach gedrückt. Statt der Nasen 6 kann der Nagelschaft auch rippenartige Erhöhungen 7 besitzen, «-elche der Unterlegscheibe genügenden Halt gegen Abgleiten bieten (A11.4).
  • Die Abb. 5 zeigt einen Nagel mit vierkantigem Schaft und die A11. 6 einen Querschnitt nach der Linie a-h der _111. j. Hier ist das Widerlager dadurch gebildet. das der Schaft nach dem Aufbringen der Unterlegscheibe tmterhalb dieser etwa linsenförmig gepreßt wird, wodurch seitlich vorstehende Nöcken S gebildet \verden, die ein Herabgleiten der Unterlegscheibe verhindern.
  • In A11. 7 ist ein .Nagel dargestellt, der kein besonderes Widerlager für die L nterlegscheibe besitzt. Letztere ist so eng gelocht. das sie sich unter Pressang auf dein Nagelschaft hält. IhreBeweglichkeit auf dein'Nagelschaft ist dadurch gesichert. das der den Nagelschaft umschließende Lochrand zugeschärft ist, also nur mit einer Schneide 9 an (lein Schaft anliegt. Die Scheibe kann sich auch hier gegenüber dem Schaft schr:ir einstellen. Die Beweglichkeit kann noch dadurch erhöht werden, das man den -Nagelschaft an der Stelle io leicht einschnürt (Abb. S).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. 'Nagel finit Unterlegsclieil)e zur 13etestigtuig von Bauplatten, insbesondere Leichtbauplatten, dadurch gekennzeichnet. claß die starre, mit einem Loch für den Nagelchaft versehene Unterlegsclieilie unterhalb des -Nagelkopfes auf (lein Nagelschaft so gehalten ist, das sie sich sowohl schr:i- 'ericil die Nagelschattachse einstellen kann, als auch - gcäei IIerabgleiten vom Nagelschaft gcsicliert ist. _. Nagel mit C'uterlegscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. (1a13 unterhalb der Unterlegscheilie und im Al)-stand von dieser a111 Nagelschaft z. Il. durch eine wulstartige Verdickung (4), durch einen auf den . Nagelschaft aufgescholmncn. an diesem federnd anliegenden kinri (z). durch aus dem \ag(AschaAverkstoff herausgedrückte Nasen (C). durch rippenförmige Erhöhungen (i) oder durch aus dein -NagelSchattwerkstoft herausgedrückte Nocken (5), ein (las Ilerabgleiten der Unterlegscheibe von dein Nagelschaft verhinderndesWiderlager gebildet ist, und dall entweder der Lochrand der Unterlegscheibe schneidenartig ausgebildet oder clie Weite (leg Unterlegscheibe in bekannter Weise gröfler als die Dicke des Nagel-Schaftes ist. 3. Nagel mit -Unterlegscheibe nach All- spruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Lochran(1 der L'nterle-scheihe schneidenartig ausgebildet ist ttii(1 die Weite des Scheibenloches im KOMM zur Nagelschaftdicke so gering ist, daß sich die U nterlegscheilie mit ihrem schneidenförmigen Lochrand unter Pressung auf dem Nagelschaft hält. 4.. \ agel mit Unterlegscheibe nach Ailsliruch i u11(1 3, dadurch gekennzeichnet, (1a13 der -Nagelschaft eine Einschnürung (to) aufweist und die Unterlegscheibe gewaltsam über den Nagelschaft bis in die Einschniirung geschoben ist.
DED77247D 1934-06-15 1934-06-15 Nagel mit Unterlegscheibe zur Befestigung von Bauplatten Expired DE735232C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823933C (de) * 1950-06-11 1951-12-06 Rose Gumpert Aus einer Kopfplatte und einem Drahtstift bestehender Nagel zur Befestigung von Bauplatten
DE2713983A1 (de) * 1977-03-30 1978-10-05 Trurnit Friedrich Fa Kopfnagel

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823933C (de) * 1950-06-11 1951-12-06 Rose Gumpert Aus einer Kopfplatte und einem Drahtstift bestehender Nagel zur Befestigung von Bauplatten
DE2713983A1 (de) * 1977-03-30 1978-10-05 Trurnit Friedrich Fa Kopfnagel
FR2385933A1 (fr) * 1977-03-30 1978-10-27 Trurnit Friedr Clou a tete

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