DE73456C - Bündel-Einziehmaschine für Bürsten - Google Patents

Bündel-Einziehmaschine für Bürsten

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DE73456C
DE73456C DENDAT73456D DE73456DA DE73456C DE 73456 C DE73456 C DE 73456C DE NDAT73456 D DENDAT73456 D DE NDAT73456D DE 73456D A DE73456D A DE 73456DA DE 73456 C DE73456 C DE 73456C
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Germany
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DENDAT73456D
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English (en)
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bonner besen- & bürsten-fabrik, feldmann & Janssen, offene Handelsgesellschaft, in Bonn
Publication of DE73456C publication Critical patent/DE73456C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/042Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles using an anchor or staple

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dieser Maschine zur Herstellung von Bürsten und Besen werden die zur Verwendung gelangenden Borsten, Wurzeln, Drähte, Fasern oder dergleichen, welche in einem Behälter unter einander parallel und in passenden Längen zugeschnitten, waagrecht aufgeschichtet sind, durch einen Bündelmacher in Bündel beliebiger, dem jeweiligen Bedarf entsprechender Stärke abgetheilt, dem Bündelmacher von einem Bündelgreifer abgenommen und in eine Schleife aus Bindedraht geführt und mittelst dieser und einer Nadel mit Bindedraht in die Löcher des Bürstenholzes fest eingezogen.
Die Maschine ist in den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung in Seitenansicht, Vorderansicht und Grundrifs bezw. theilweise im Schnitt dargestellt, während die Fig. 4 bis 17 Einzelteile der Maschine veranschaulichen.
Die Maschine besitzt einen in den Gestellrahmen A eingeschobenen Materialbehälter B, Fig. 2, 3, 12 bis 14 und 17, welcher zur Aufnahme des zur Verwendung gelangenden Bürstenmaterials dient und mit einer Einstellvorrichtung C, Fig. 2, 3 und 17, zum Regeln der einzuziehenden Borstenmenge versehen ist, einen Bündelmacher c, Fig. 7 und 8, welcher, quer durch das im Behälter -B befindliche Bürstenmaterial χ gehend, ein Bündel y von bestimmter Gröfse abtheilt, einen Bündelgreifer d, Fig. 3 bis 5, welcher das vom Bündelmacher c eingestellte Bündel erfafst und in eine vom Bündeldraht gebildete Schleife bringt, und eine Einziehvorrichtung, welche das Bündel mittelst einer Nadel und der Schleife in das Bürstenholz einzieht.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von einer Riemscheibe v, Fig. 1 und 3, aus mittelst einer die einzelnen Theile der Maschine bethätigenden, in Lagern AiM des Gestelles A gelagerten und mit Nuthen 1,2,3 versehenen Trommel e. Die Nuth 2 bewegt einen mit Rolle 2a ausgestatteten Hebel f und hierdurch mittelst Zugstangen flf2 einen Schlitten g mit einer in demselben angebrachten Nadelstange α6 und Nadel α nebst Spannrolle g3 und Bindedraht auf und ab. Zur Führung der Nadel a, welche einen Hub von etwa 50 cm besitzt, unterhalb des Bürstenholzes α3 dient die mit Nadelrinne a1, Fig. 9 bis 12, und Bündelkanal a2 versehene Säule b. Diese ist oben und unten frei zugänglich und etwa in der Mitte an einem Rahmen b1 befestigt. Das leere Bürstenholz αΆ wird oben auf die Säule b gelegt und gegebenenfalls noch durch eine mit einer die Nadel hindurchlassenden Bohrung versehene Druckstange al belastet und am Verschieben gehindert.
Die Nuth 1 bewegt den mit einer Rolle ia
ausgestatteten Hebel z'1
Hebel i'2
und schiebt mittelst der Bündelmacher c abwechselnd
vor und zurück. In ähnlicher Weise wird auch der Bündelmacher d durch die Nuth 3 und die Hebel ρ und p1 mit der Führungsrolle 3a bethätigt.
Der das Borstenmaterial χ enthaltende, in den Gestellrahmen A eingesetzte Behälter B ist an seiner Vorderseite offen und mit einer Ein-
Stellvorrichtung C versehen, um sowohl die Borsten leicht einlegen, als auch den Verbrauch derselben beobachten und entsprechend regeln zu können. Die Einstellvorrichtung C besteht aus einem verschiebbaren Stellschieber i, welcher mittelst durch Schlitze ηl nl hindurchgreifender, in B eingeschraubter Stellschrauben Ot1Ot1 in verschiedenen Höhenlagen festgestellt werden kann. Der Stellschieber i ist mit einem Ausschnitt % versehen, durch welchen das Borstenlager ^1, auf welches die Borsten aufgeschichtet werden, hindurchreicht. Das Borstenlager ^1 wird vorn mittelst zweier an einer Feder ^2, Fig. 2, hängender Schnüre gehalten und hinten mittelst im Behälter B gelagerter Federn £3 nach oben gegen das Widerlager %*, Fig. 12 bis 14, angedrückt. Das Borstenmaterial χ wird zwischen dem Borstenlager ^1, dem Schieber i und den Theilen ^4 gehalten.
In das so geordnet gelagerte und gehaltene Borstenmaterial wird der Bündelmacher c quer hineingeschoben, um einzelne Bündel abzutheilen. Um hierbei die parallele Lage der Borsten nicht zu stören, wird das Bürstenmaterial durch zwei oder mehrere auf dasselbe niederdrehbare Drücker / Z gehalten. Die Drücker sind an der Seitenwand rv des Behälters B drehbar gelagert und werden durch folgende Einrichtung abwechselnd fest und lose gegen das Bündelmaterial gedrückt. Die in Form von Doppelhebeln ausgeführten Drücker Z, Fig. 6, sind am Kopf des vom Bürstenmaterial abgewendeten Hebelendes mit gebogenen Nuthen /' Z1 versehen, in welche Stifte oder Nasen k1 eines vor- und zurückbewegbaren Schiebers k eingreifen. Der Schieber k läuft in Führungen k~ k- der Seitenwand wx des Gestelles A und wird vom Schieber E, Fig. 3, aus mittelst eines doppelarmigen Hebels q hin- und hergetrieben. Die infolge der Führungen k'2 k"1 geradlinig bewegten Stifte oder Nasen kl treten in die gebogenen Nuthen I1I1 ein und zwingen diesen Theil der hebeiförmigen Drücker Z Z, hernieder- und wieder emporzugehen, wodurch die Drücker'Z Z etwas gehoben werden und das Bürstenmaterial nur noch lose halten, um danach wieder fest gegen dasselbe angedrückt zu werden.
Der Bündelmacher c, Fig. 3, 7, 8, 12 bis 14, dringt dicht hinter dem Schieber i in das Borstenmaterial χ ein und theilt ein Bündely von bestimmter Stärke zum Einziehen in das Bürstenholz ab. Hiernach wird die Anpressung der im Ausschnitt \ des Schiebers i befindlichen Borsten durch die Vorrichtung Z), Fig. 2, ausgelöst. Dies geschieht dadurch, dafs auf der Antriebstrommel e befindliche Ansätze e1, Fig. 2, einen bei e2 drehbar gelagerten Mitnehmer e3 mittelst der Druckstange e* und Feder ^2 anziehen, wie in Fig. 2 punktirt angedeutet ist, also aus der Lage I in die Lage II bringen.
Gleichzeitig mit der Druckstange e4 senkt sich ein Drücker e5, Fig. 1 und 7, auf den oberen' Zangentheil c1 des Bündelmachers c herab und bewirkt eine Drehung des Zangentheiles c1 mit dem in der Aussparung c2 durch die Theilfeder cs gehaltenen, vom Bündelmacher c bereits abgetheilten Bündel y, um die Achse c4, wodurch das Bündely mit seinem Vordertheilyx nach oben in die in Fig. 7 punktirt gezeichnete Stellung gehoben wird und nun vom Bündelgreifer d leicht erfafst werden kann. Nach erfolgter Abnahme des Bündelsy durch den Greifer d kehrt der Bündelmacher c, indem die Führungsrolle ia sich in der hierfür geeisnet verlaufenden Nuth 1 wendet und nachdem die Ansätze e1 den Mitnehmer e3, die Druckstange e4 und die Feder ^2 freigegeben haben und der Bündelmacher sich unter der Wirkung der Blattfeder c5 geschlossen hat, wieder in seine ursprüngliche Lage zurück.
Der Bündelgreifer d ist auf einem durch die Nuth 3 und die Hebel ρpv mit der Rolle 3 a in geeigneten Führungen des Behälters B vor- und zurückbeweglichen Schieber E gelagert (Fig. 3). Der Greifer d besteht aus einem fest mit dem Schieber E verbundenen Zangentheil d'2 und einem um d3 drehbaren Theil d\ welcher durch die Blattfeder d* ständig an den Zangentheil d- des Greifers angedrückt wird. Das zeitweilige Oeffnen der Zange oder des Greifers d kann durch verschiedene Ausführungen erzielt werden. So wird z. B., wie Fig. 4 zeigt, der Bündelgreifer bei seinem Vorgehen behufs Ergreifung des von dem Bündelmacher c in geeignete Stellung gebrachten Bündels y sich hier an der Rolle r vorüber bewegen, ohne von derselben geöffnet zu werden, da er diese um das Gelenk r2 dreht und aus der Lage I in die Lage II bringt. Hat der Greifer d die Rolle r verlassen, so kehrt diese, von der Spiralfeder r3 angezogen, wieder in die Lage I zurück, der Greifer d aber bewegt sich in der Richtung des Pfeiles 5 weiter vor und wird, an der Rolle r1 angelangt, um das Bündelj^ ergreifen zu können, von dieser vorübergehend geöffnet, sodann aber beim Verlassen der Rolle r1 durch die Blattfeder if4 wieder geschlossen. Die Rolle r1 kann beim Vorgehen des Greifers d in der Richtung des Pfeiles 4 nicht ausweichen, wie die Rolle r, sondern wird durch einen Anschlag r4 am Gelenk r5 in ihrer Lage gehalten. Inzwischen wendet sich die Führungsrolle 3a in . ihrer Nuth 3 und der Greifer d kehrt in der Richtung des Pfeiles 4 zurück, bewegt sich, ohne geöffnet zu werden, an der Rolle r1 vorüber, dreht diese um das Gelenk r5 von der Lage I in die Lage II und geht weiter zurück. Gelangt der Greifer d mit dem erfafsten Bündel y unter die Führungssäule b der Nadel a, so wird er, um das Bündel ablegen zu können,
von der nunmehr durch einen Anschlag r6 am Ausweichen behinderten Rolle r geöffnet.
Der Greifer d läfst beim Oeffnen das Bündely fallen . und wird beim Verlassen der Rolle r von der Blattfeder d^ wieder geschlossen, die ■Rolle r aber durch die Spiralfeder r3 wieder in Lage I zurückgezogen.
Dieses zeitweilige Oeffnen des Greifers d kann, wie die Fig. 3 und 5 zeigen, auch durch einen in der Seitenwand w des Behälters B drehbar gelagerten und von der Schiebeleiste k bewegten doppelarmigen Hebel ql erzielt werden. Der Hebel ^1 trägt vorn eine lose Rolle il, welche, nachdem der Hebel in eine zum Greifer möglichst senkrechte Stellung gelangt ist, den Greifertheil dl andrückt, die Zange also zum Ergreifen des Bündelsy öffnet. Die Freigabe des Zangentheiles dl durch den Hebel qx erfolgt bei eintretendem Wechsel in der Bewegungsrichtung der sich entgegengesetzt bewegenden Schieber E und k. Damit der Greifer d das vorher erfafste Bündel y wieder abgiebt, wird er von einem zu diesem Zwecke an der Seitenwand w des Behälters B angebrachten Ansatz xl, Fig. 3, geöffnet. Beim Verlassen desselben wird der Greifer durch die Feder d* wieder geschlossen.
Beim Vorgehen der durch den Schieber E mittelst Hebels q in entgegengesetzter Richtung bewegten Schiebeleiste k wird von einem Anschlag k3, Fig. 3 und 9, derselben ein um einen Zapfen hl drehbarer Drücker mitgenommen und fest gegen die Führungssäule b angeprefst (Fig. 9 und 10) und beim Rückgang der Schiebeleiste k durch den Anschlag k^ wieder ausgelöst. Hierbei wird der von der Nadel α abwärts· geführte Draht beim Rückgang der Nadel von dem Drücker festgehalten, so dafs er durch die Nadelöse gleiten mufs und eine SchlingejK2, Fig. 11, bildet. In diese Schlinge legt der Greifer das Bündel y derart hinein, dafs die Schlinge das Bündel in der Mitte umgiebt. Beim Hochgehen der Nadel a wird nun der durch sie hindurchgehende Bindedraht angezogen und die Schlinge zugezogen, das Bündel bei Erreichung des Kanals a2 der Säule b zusammengebogen, dann in diesen Kanal geführt und schliefslich in eine Oeffnung oder Bohrung des gegenüber der Mündung des Kanals auf der Säule b gelagerten Bürstenholzes a3 eingezogen.
Um die Maschine in Betrieb zu setzen, sind folgende Vorbereitungen zu treffen:
Der Schieber i wird von den Zugschnüren m gelöst und der Behälter B mit Borsten χ angefüllt. Dann wird die Vorrichtung C dem vorliegenden Bedarf entsprechend eingestellt und ein leeres Bürstenholz αΆ, nöthigenfalls beschwert durch eine Druckstange α4, auf die Führungssäule b gebracht, der Bindedraht, welcher sich von einer Rolle g2 abwickelt, über die Spannrolle g3 durch das Oehr der Nadel α gezogen und auf dem Bürstenholz a3 befestigt.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Die Antriebstrommel e senkt zunächst mittelst der Nuth 2, der Führungsrolle 2 a, des Hebels f und der Zugstangen /]/2 den Schlitten g mit der Nadelstange α6 und der Nadel a, der Spannrolle g3 und dem Bindedraht (Fig. 1 bis 3). Die Nadel α dringt, durch eine freie Bohrung des Bürstenholzes gehend, in die Nadelrinne a- der Führungssäule b ein. Ist die Nadel α mit dem Bindedraht in ihrer tiefsten Stellung angelangt, so wird, durch den in seine Endstellung zurückkehrenden Schieber E bethätigt, die Schiebeleiste k vorgehen, und mit dem Anschlag k2 den Drücker h gegen die Führungssäule b andrücken, wodurch der vordere in die Nadel α eingezogene Bindedraht und die Nadel α mit angeprefst wird. Bevor die Nadel in Stillstand versetzt wird, hebt sie sich wieder um etwa 3 cm, wobei der vordere Faden a5, Fig. 9 bis 11, durch das Nadelöhr gleitend, eine Schlingey2 bildet, die durch die eigene Spannkraft des Drahtes sich nach unten hin erweitert (Fig. 10 und 11). Während dieses Vorganges hat sich der Bündelabtheiler c durch die Nuth 1, die Führungsrolle ia, die Hebel z1 i2 z'3 bewegt, an dem Schieber i entlang, quer in das Borstenmaterial χ geschoben und ein Bündel y bestimmter Stärke abgetheilt. Sodann drehen die auf der Antriebstrommel e befindlichen Ansätze, e1 den Mitnehmer e3 um e'2, wie in Fig. 3 punktirt angedeutet, und heben den Zug durch die Feder ^2 und die Schnüre m, mit welchem die Borsten im Ausschnitt \ des Schiebers i, Fig. 17, angeprefst werden, auf. Beim Herabgehen der Druckstange e4 senkt sich der Drücker e5 auf die obere Zangenhälfte c1 des Bündelmachers c herab und stellt das in der Zangenhälfte sich befindende Bündel y durch Drehung des Theiles c1 um c4 so ein, dafs letzteres durch einen Greifer leicht erfafst werden kann (Fig. 7 und 8). Die Führungsrolle ia hat inzwischen die Nuth 1 in der Trommel e verlassen, wodurch der Bündelmacher c wie die Nadel a vorübergehend in Ruhe gesetzt werden.
Die Nuth 3 der Antriebstrommel e, in welcher die Führungsrolle 3a läuft, bewegt nun durch die Hebel ρ und pl den Schieber E mit dem darauf befindlichen Bündelgreifer d vor. Derselbe geht durch die von der Nadel α und dem Bindedraht gebildete Schlinge jk2 hindurch, wird durch das Andrücken der Rolle z'4 des Hebels q1, Fig. 5, geöffnet und ergreift dann das von dem Bündelmacher c eingestellte Bündely. Hierauf kehrt der Greifer mit dem erfafsten Bündel in seine ursprüngliche Stellung zurück, giebt, durch einen an der Seitenwand w befindlichen Anlauf χ' vorübergehend
geöffnet, das Bündel y frei und legt letzteres, nach beiden Seiten gleich lang überstehend, in die Schlinge j^2 ein.
Die Führungsrolle 3 s hat inzwischen die Nuth 3 verlassen und den Bündelgreifer vorläufig aufser Thätigkeit gebracht.
Die Nuth 2 in der Antriebstrommel c nimmt nunmehr die Führungsrolle 2a wieder auf und, indem die Hebel ff 1f2 in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren, zieht die Nadel α mittelst der Schleife y'2 das in dieser befindliche Bündel y durch den Bündelkanal a2 der Führungssäule b empor, wodurch das Bündel in der Mitte zusammengebogen und so in die über dem Kanal a- befindliche freie Oeffnung des Bürstenholzes a3 eingezogen und hierdurch in derselben befestigt wird.
Nachdem die Nadel α ihren Hub vollendet hat, bewegt sich der Schieber E, wie vorher bemerkt, in seine Endstellung zurück, wonach sich der eben beschriebene Vorgang, welcher sich während einer Umdrehung der Antriebstrommel e vollzieht, von neuem wiederholt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Einziehen von Bürstenbündeln in Bürstenhölzer mittelst Drahtschlingen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Draht mittelst der Nadel durch und unter eine unter dem Bürstenholz befindliche Führung (b) gezogen, dafs beim Rückgang der Nadel durch Festhalten des Drahtes mittelst eines Drückers (h) unterhalb der Führung eine Schlinge (y-J gebildet und das dort in die Schlinge eingeführte Bürstenbündel beim weiteren Rückgang der Nadel durch Einziehen in die Führung umgebogen und durch dieselbe hindurch in das Bürstenloch gezogen wird.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine:
a) ein gegen die Führung (b) durch die Schleife (y-J mittelst eines Schiebers (E) vor- und zurückbewegbarer Bündelgreifer fdj, bestehend aus einem festen und einem drehbaren Zangentheil(i/2<fy, welch letzterer zum Schliefsen des Greifers durch eine Feder ständig an ersteren angedrückt und zum Oeffnen bezw. zum Ergreifen oder Loslassen eines abgetheilten Bündels durch Anstofsen an gelenkig gelagerte Rollen (r r1) oder einen gesteuerten Hebel (q1) von ersterem abbewegt wird;
b) ein zur Abtheilung eines Bündels in das waagrecht geschichtete Bündelmaterial hinein- und zurückbewegbarer Bündelmacher (cj, bestehend aus einem waagrecht bewegten Trenner und einem daran drehbar befestigten, durch eine Feder vorn niedergehaltenen Zangentheil (C1J mit Aussparung (c2) und Theilfeder (c3j, welche Theile in das Bündelmaterial eindringen und ein Bündel abtheilen, wobei dessen eines Ende durch den schrägen Zangentheil (c1) hochgebogen und in der Aussparung (c'2J mittelst der Feder (C1J festgehalten wird, um, zurückbewegt, nach Aufdrehen des Zangentheiles (clj das hochgehobene Bündelende dem Bündelgreifer (d) darzubieten;
c) zum Niederdrücken des waagrecht auf einem Bündellager (^1J geschichteten Bündelmaterials (x) ein stellbarer Schieber 1 i) an der Bündelmacherseite, sowie theils fest, theils lose auf das Bündelmaterial drückende Hebel (I I1J, wobei das Bündellager (^1J mittelst Federn (t^J ständig nach oben gedrückt wird;
d) zum Andrücken und Loslassen des auf dem Bündellager (^1J geschichteten Bündelmaterials ein Hebel (e*), welcher, mittelst Schnüre (m m) mit dem Bündellager verbunden, von einer Feder fa-J hochgedrückt und durch einen Hebel (ez) mittelst Nasen (e'J der Antriebstrommel (e) niedergedrückt wird;
e) ein Drücker oder Hebel (h), welcher zur Bildung der Drahtschlinge (y'2J von Anschlägen (k'ä k*J einer entgegengesetzt dem Bündelgreiferschieber (EJ bewegten Schieberleiste (k) bethätigt und gegen den unter die Führung (b) gezogenen Draht gedrückt wird, wenn die Nadel (a) zurückgeht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73456D Bündel-Einziehmaschine für Bürsten Expired - Lifetime DE73456C (de)

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