DE7340C - Neuerungen an Regen- und Sonnenschirmen - Google Patents

Neuerungen an Regen- und Sonnenschirmen

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DE7340C
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DENDAT7340D
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Original Assignee
A. MAC MlLLAN in London
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/06Umbrella runners

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

1878.
Klasse
ALEXANDER MAX MILLAN in LONDON. Neuerungen an Regen- und Sonnenschirmen.
Batentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1878 ab..
In Ausführung meiner Erfindung stelle ich die Klaue des Schiebers wie des oberen Ringes in Form einer hohlen Büchse mit einer Anzahl Einschnitten her, welche der Zahl der Rippen und Ausspannstäbe entspricht; die Enden der letzteren passen genau in diese Einschnitte und sind anstatt mit der gewöhnlichen Oese auf jeder Seite mit einer festen Walze versehen, welche sich der Höhlung der Büchse genau anpassen und in derselben bewegen. Auf diese Weise werden die Rippen und Ausspannstäbe bei vollkommen freier Beweglichkeit ohne Anwendung von Draht festgehalten.
Der cylinderförmige Theil des Schiebers besteht aus zwei Röhren, deren innere durch eine Anzahl Federn auf den Stock einen Druck ausübt, welcher stark genug ist, den Schieber an federn Theile des Stockes, auf welchen er geschoben wird, festzuhalten.
Um die Seide oder den anderen zum Ueberzug dienenden Stoff zu befestigen, wird der obere Theil desselben über dem oberen Ringe angebracht (welcher keine scharfen Kanten, die den Stoff verletzen könnten, hat) und mittelst einer Zwinge oder durch eine ähnliche Vorrichtung, welche auf den oberen ringförmigen Theil des oberen Ringes geschraubt oder sonst in zweckmäfsiger Weise angebracht ist, festgehalten.
Um den Ueberzug auf den Rippen zu befestigen, wird das äufsere Ende derselben mit der gewöhnlichen Oese versehen und zugespitzt; der über die zugespitzten Enden gezogene Ueberzug wird durch einen Faden, welcher um denselben gewickelt wird, festgehalten, darüber stecke ich eine röhrenförmige Spitze, welche an der unteren Seite mit einem Einschnitt versehen ist und um das Ende der Rippe herumgedrückt wird; hierdurch wird der Ueberzug festgehalten.
Fig. ι stellt den Grundrifs, Fig. 2 eine Ansicht und Fig. 3 einen Schnitt durch meinen verbesserten Schieber dar; Fig. 4 ist der Schnitt des Schiebers ohne die Federbüchse, welche separat in Fig. 5 und 6 im Schnitt und in Ansicht dargestellt ist; Fig. 7 ist ein Grundrifs, Fig. 8 eine Ansicht und Fig. 9 ein Schnitt meines verbesserten oberen Ringes; Fig. 10 ist der Grundrifs einer gewöhnlichen Rippe, welcher zeigt, wie das Ende derselben an beiden Seiten mit einer Rolle versehen ist; Fig. 11 ist der Grundrifs eines Spannstabes mit ähnlich geformtem Ende; Fig. 12 ist eine Ansicht und Fig. 13 ein Schnitt meines verbesserten Schiebers mit daran befestigten Spannstäben; die Fig. 14 und 15 sind Ansicht und Schnitt meines verbesserten oberen Ringes mit daran befestigten Rippen; Fig. 16 ist ein Grundrifs, welcher meine verbesserte Aufstülpspitze zur Befestigung des Ueberzuges an das Ende der Rippe zeigt, und Fig. 17 ist eine Schnittansicht eines offenen, nach meiner Erfindung construirten Regenschirmes.
α ist der röhrenförmige Theil des Schiebers, welcher mit der hohlen Büchse /' versehen ist; am oberen Ende ist diese Büchse mit acht oder einer anderen angemessenen Zahl Einschnitten c entsprechend der Anzahl der Rippen im Regenschirmgestell versehen; d d, Fig. 11, sind die festen Walzen am Ende des Ausspannstabes; dieselben sind an dem schmäleren Ende e der Ausspannstäbe hergestellt, welche genau in die Einschnitte der Büchse des Schiebers passen, und bewegen sich in denselben; auch die Walzen d passen genau in die Höhlung der Büchse hinein, bewegen sich in derselben und werden von dem Stock/ des Schirmes, wie man in dem Schnitt, Fig. 13, sieht, in ihrer Lage erhalten. Die Federbüchse g in den Fig. 5 und 6 pafst in den inneren Raum des röhrenartigen Theiles des Schiebers und ist, wie dargestellt, mit drei (oder einer sonst geeignet erscheinenden Anzahl) Federn h versehen, welche nach innen gebogen sind, so dafs sie, wenn der Schieber sich auf dem Schirmstock befindet, gegen denselben drücken und den Schieber in derjenigen Lage erhalten, welche einzunehmen am Stocke man für gut befindet, und zwar ohne Hülfe der gewöhnlichen Federn von Draht. S ist ein Ring, welcher auf dem unteren Ende des röhrenartigen Theiles a des Schiebers angebracht ist, um die Federbüchse in ihrer Lage zu erhalten.
Der obere Ring ist in ähnlicher Weise construirt wie der Schieber, nur umgekehrt und ohne Federbüchse; i ist der röhrenförmige Theil desselben; j j die hohle Büchse und k k die Einschnitte der letzteren, in welchen die dünnen Theile /, Fig. 10, der Rippen m sich bewegen, indem deren Walzen η η sich in der Büchse/,
Fig. 15, drehen, während der Stock/ verhindert, dafs die Rippen aus der Büchse heraustreten.
Es geht daraus hervor, dafs der gewöhnlich zur Befestigung der Rippen und Sperrstangen angewendete Draht beseitigt ist, und dafs sowohl die einzelnen Rippen wie die Sperrstäbe unabhängig von einander sind.
O, Fig. 15, zeigt die Zwinge, welche sich dem oberen röhrenförmigen Theil des oberen Ringes anschliefst, um den Ueberzug ρ des Schirmes am oberen Theil festzuhalten, während die Befestigung der Seide am unteren Ende der Rippen, wie Fig. 16 zeigt, mittelst eines Fadens geschieht, welcher durch das Loch am Ende der Rippe geht und um die Seide gewickelt wird, während über das Ganze eine mit Einschnitt versehene röhrenförmige Spitze gesteckt wird, die durch Andrücken die Seide festhält und den Faden schützt.
Wenn der Schirm aufgespannt ist, ist es gut, dafs die Spannstäbe sich in horizontaler oder annähernd horizontaler Lage befinden, wie Fig. 17 zeigt, und ist ein Haltring r am Stock angebracht, bei welchem Ring die Bewegung des Schiebers inhibirt wird.
Die Federbüchse im Schieber erhält den Schirm in geöffnetem Zustande, was durch die horizontale Lage der Sperrstäbe bedeutend unterstützt wird, indem der von dem angespannten Ueberzug des Schirmes ausgeübte Druck in senkrechter Richtung gegen den Stock erfolgt.
Ich bemerke hier, dafs die gewöhnlich angewendeten Rippen und Sperrstäbe mit meinen Verbesserungen versehen werden können, und dafs meine Sperrstäbe nur die gewöhnliche Länge haben.

Claims (7)

Pa tent-Ansprüche:
1. Die Construction und Anwendung meines verbesserten Schiebers, nach der oben ausgeführten Beschreibung und den Fig. 1, 2, 3, 4, 12 und 13 der beüiegenden Zeichnung.
2. Ein Schieber mit einer Federbüchse, in der Weise und zu dem Zwecke wie oben beschrieben.
3. Die Construction und Anwendung des verbesserten oberen Ringes nach obiger Beschreibung und den Fig. 7, 8, 9, 14 und 15 der. Zeichnung.
4. Die Construction der Enden der Spannstäbe und Rippen von Regenschirmgestellen mit verdünntem Ende und Walzen, welche sich in den mit Einschnitten versehenen hohlen Büchsen der Schieber und oberen Ringe in der Weise bewegen, dafs die gewöhnliche Befestigungsmethode mittelst Draht fortfallen kann, wie oben beschrieben und in den Fig. 10, 11, 12, 13, 14 und 15. der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
5. Die Verbindung der Walzen und schmäleren Enden der Strecker und Rippen mit den mit Einschnitt versehenen hohlen Büchsen der Schieber und oberen Ringe, wie oben beschrieben und in den Fig. 12, 13, 14 und 15 dargestellt.
6. Die Construction und Anwendung der mit Einschnitt versehenen hohlen Spitzen zur Befestigung des Schirmüberzuges an den Enden der Rippen wie oben beschrieben und in Fig. 16 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
7. Die Vereinigung der verschiedenen oben beschriebenen Theile zu einem verbesserten Gestell für Regenschirme und dergleichen Gegenstände.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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