DE7337482U - Gummilitze - Google Patents
GummilitzeInfo
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Landscapes
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
Dr. R. /S. /Ri. 1.2.10.1973
Artur Heil (natürliche Person)
56 JgWuppertal 1
In den Siepen 30
Gummilitze
Die Erfindung betrifft eine Gummilitze, insbesondere Lochlitze , mit in Längsrichtung verlaufenden, von den diagonal
gerichteten Flechtfäden eingebundenen Gummi fäden.
- 2 - 15 259 12.10.1973
Derartige Gummilitzen werden insbesondere auf dem Bekleidungssektor verwendet, und zwar hauptsächlich in Hohlsäumen. Durch
Waschen des mit der Gummilitze ausgerüsteten Bekleidungsstückes geht die eine gewisse Querstabilität vermittelnde
Appretur und damit diese Querstabilität der Gummilitze verloren. Das führt dazu, daß sich die Litze einrollt. Dies
benachteiligt beispielsweise das Bügeln derartiger Bekleidungsstücke. Bei Verwendung der Gummilitze tritt, wenn
die Enden der Gummilitze nicht durch Umlegen und Vernähen oder dergleichen bearbeitet werden, der Nachteil auf, daß
sich die Enden der in Längsrichtung verlaufenden Gummifäden stark nachziehen und dadurch die Gummispannung nachläßt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Gummilitze von herstellungstechnisch günstigem und gebrauchsvorteilhaftem
Aufbau anzugeben, bei welchem die Querstabilität auch nach Waschen von mit der Gummilitze versehenen Bekleidungsstücken
aufrechterhalten bleibt und deren Gummifüden-Enden
selbst beiunbearbeiteten Enden sich nicht in
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die Litze hineinziehen.
Gelöst ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß
den Zeil- oder Baumwoll-^lechtfäden mindestens ein
Polyamiddraht-Flechtfaden zugeordnet ist.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße
Gummilitze von erhöhtem Gebrauchswert angegeben. Die die bekannte Gummilitze herstellende Flechtmaschine braucht in
ihrem Aufbau nicht abgeändert zu werden. Je nach Verwendungszweck und Größe der Gummilitze nehmen die entsprechenden
Klöppel die Polyamiddrahtspulen auf. Der bzw. die Polyamiddraht-Flechtfäden erhalten wie auch die anderen
Zeil- oder Baumwoll-Flechtfäden zwei divergierende, also
auseinanderstrebende Bewegungen, einerseits durch die abwechselnd nach rechts und links gehende Bewegung der Klöppel
als Garnträger und andererseits durch die nach oben führende Entfernung des entstehenden Geflechts, dessen diagonale
Fadenlage hierdurch bedingt wird. Dieser Diagonalverlauf des bzw. der Polyamiddraht-Flechtfäden verleiht der Gummilitze
die ausreichende Querstkbilität, die auch nach mehrmaligem
Waschen von mit der erfindungsgemäßen Gummilitze
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ausgestatteten Bekleidungsstücken aufrechterhalten bleibt. Darüber hinaus werden von dem bzw. den Polyamicldraht-Flechtfäden
die längsverlaufenden Gummifaden relativ fest gehalten, so daß selbst bei unbearbeiteten Litzenenden die Gummifadenenden
fest verankert sind und die Spannkraft nicht dadurch erlahmen kann, daß sich die Gummifäden in Längsrichtung
der Litze verlagern. Der Diagonalverlauf der Polyamiddraht-Flechtfäden bringt andererseits keine so große ^uerstabilität
der Gummilitze, daß ein Tragen durch einschneidende Ränder benachteiligt wäre. Wie gefunden wurde, eignet sich für die
üblichen Verwendungszwecke ein Polyamiddraht-Flechtfaden von 0,2 mm Durchmesser. Die Gummilitze bleibt dadurch noch relativ
weich und hautfreundlich; sie besitzt jedoch die genügende QuerStabilität.
Gemäß der Erfindung ist es vorteilhaft, daß bei einer 21-spuligen Gummilitze zehn Gummifäden, fünfzehn Zeil- oder
Baumwoll-Flechtfäden und sechs Polyamiddraht-Flechtfäden vorgesehen
sind. Dieses Verhältnis von Gummifäden sowie den anderen Flechtfäden verwirklicht eine erfindungsgemäße Gummilitze
mit optimalen Eigenschaften.
_ ξ _ 1 c; τ η ι -. λ , 1 . - ~>
Ferner ist ein günstiges f.üerknal erfindungügei:::-"ii? durch
eine Flechtstruktur derart verv.'irklioht, daß der Pol ya.-'.iridraht-Flechtfaden
unter gt.rudliriigeir, DiafonalVerluuf vcn
der einen. Litzenrandkt-.nte zur anderer; verläuft. Ποττ,άΐ erhält
die Gummilitze über ihre ge^cirete Breite eine .-ünetigc
4ueretabilität, die andererseits; von relativ l^r.t;e;i und deshalb
trotzdem biegbaren Päden erzielt iL-t» Au?crde:.. t: ; rc!
die Litzenrandkanten ge^en vorze:lzi^ei. 7κΐν·.-η:.1^χ2 ge.. chUtr,t.
S ε if--t verständlich, daß die durch Lan^fcni.li t:-e rebi üö.-c-tt-r.
Löcher einer als Lochlitze ausgeptulteten Crurr;: ilit se in ^leic^
Weise durch die Polyarr.iddraht-Flechtfader, ge^uurt find, lo d'iiS
dar vorzeitige Auefransen djecer Löcher verhindert i?t. Die
leichte Zahnung der P.andkarten ίεΐ nicht nachteilig, da reiche
Grumr.ilit,aen hauptsächlich in Hohlräumen verv.riidet werden.
Zwei Ausfiihrungpbeippiele der Erfindung sind ;uihan.' der
Pig, 1 und 2 erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 in vergrößerter perspektivischer Darstellung einen
Abschnitt der Gummilitze, und zwar als Lochlitze und
Pi^. 2 dac Flechtbild einer 21-spuligen Gummilitze.
Die Lochlitze gemäß Pig. 1 besitzt auf ihrer Lang.~nittelach.se
die in gleicher. Abstand zueinander angeordneten Längstächlitze
2„ Ihr FlechLaufbuu entspricht im wesentlichen demjenigen
der Pig. ?, welcher keine Längsschlitze bringt.
Zur Bildung dieser Litze gemäß Fig. 2 dienen zehn in Längsrichtung
verlaufende Gummifaden 1 bis 10. Dieselben werden umschlungen von den fünfzehn Zeil- oder Baumwoll-Flechtfäden
11 hi;-; 25 sowie den sechs Polyamiddraht-Flechtfäden 26 bis
Y«'ie aus Fig. 2 ersichtlich, verlaufen die Folyamiddraht-Flechtfäden
2h bis 31 wie auch die anderen Flechtfäden 11 bia 25
in ^-e r idli :i? gem Di ago naive rlauf von der einen Litaenrand-
>»i?:ie 33 .'ur mdercüi 34. Die gegenüber den Zeil- dar Baum-■.voll-Plechtfa.lfin
11 bi? ?L" an den Li hzenrandkantHn 33 und 34
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weiter vorstehenden Scheitelpunkte der divergierenden Polyamiddraht-Flechtfäden 26 bis 31 bilden einen gewissen
Stoßschutz«, Diese Vorstände sind in Fig. 1 mit 35 bezeichnet.
Die gleichen Überstände 35 entstehen auch bei der Fertigung des Längsschlitzes 2, was die Verschleißanfälligkeit solcher
Längsschiitze erheblich herabsetzt.
Durch die relativ steifen Polyamiddraht-Flechtfäden 26 bis 31
erhalten die Gummifaden 1 bis 10 in ihren Endt)ereichen eine
genügende Verankerung, so daß es beispielsweise bei Einsatz der Litze nicht notwendig ist, die Enden der Lochlitze umzulegen.
Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, erstrecken sich zwischen jeweils zwei diagonal verlaufenden Polyamiddraht-Flechtfäden
abwechselnd zwei oder drei Zeil- oder Baumwoll-Flechtfäden,
so daß eine gleichmäßige Querstabilität wie auch Elastizität der Litze vorliegt, anstelle der Zeil- oder Baumwoll-Flechtfäden
können auch synthetische Garne entsprechender Qualität verwendet werden.
Claims (3)
1.) Gummilitze, insbesondere Lochlitze, mit in Längsrichtung
verlaufenden, von den diagonal gerichteten Flechtfäden eingebundenen Gummifäden, dadurch gekennzeichnet,
daß den Zeil- oder Baumwoll-Plechtfäden (11
bis 25) mindestens ein Polyamiddraht-Flechtfaden zugeordnet
ist.
2.) Gummilitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer 21-spuligen Gummilitze zehn Gummifaden
(1 bis 10), fünfzehn Zeil- oder Baumwoll-Plechtfäden
(11 bis 25) und sechs Polyamiddraht-Flechtfäden (26 bis 31)
vorgesehen sind.
3.) Gummilitze nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Flechtstruktur derart, daß der Polyamiddraht-Flechtfaden unter geradlinigem Diagonalverlauf von der einen
Litzenrandkante (33) zur anderen (34) verläuft.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7337482U true DE7337482U (de) | 1974-02-21 |
Family
ID=1298067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7337482U Expired DE7337482U (de) | Gummilitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7337482U (de) |
-
0
- DE DE7337482U patent/DE7337482U/de not_active Expired
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