DE732543C - Tarnungsmatte - Google Patents

Tarnungsmatte

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Publication number
DE732543C
DE732543C DEK155767D DEK0155767D DE732543C DE 732543 C DE732543 C DE 732543C DE K155767 D DEK155767 D DE K155767D DE K0155767 D DEK0155767 D DE K0155767D DE 732543 C DE732543 C DE 732543C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camouflage
natural
mat
braids
mesh
Prior art date
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Expired
Application number
DEK155767D
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Klug
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bau Chemie Klug & Co K G
Original Assignee
Bau Chemie Klug & Co K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bau Chemie Klug & Co K G filed Critical Bau Chemie Klug & Co K G
Priority to DEK155767D priority Critical patent/DE732543C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732543C publication Critical patent/DE732543C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H3/00Camouflage, i.e. means or methods for concealment or disguise
    • F41H3/02Flexible, e.g. fabric covers, e.g. screens, nets characterised by their material or structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Tarnungsmatte Die m,o-derne Kriegsführung verlangt, Stellung, Stärke und Bewaffnung ,eines Truppenteils, Gefechtsstände, Battei;üeständle, Unterkunft, Läger usw. so, lange wie möglich dem Feind, in.sb,eso@ndene gegen Fliegersicht, verborgen zu halben bz.-- den Feind über de Art der Stellung, Bewaffnung usw. zu täuschen;.
  • Dia die Landflächen hauptsächlich aus Wiesen, Wald und Fruchtfeldern bestehen., deren Boden zumleist hell- his dunkelgrün wirkt, werden Webrobjekte mittels grün zvir= kender Abdeckungen, wie Sträucher, Zweige, Laub, gegebenenfalls auf Trägern, wie Netzen, getarnt, also der Sicht von oben und von der Seite entzosen,. Dies hat den Nachteil, daß .das zur Abdeckung dienende natürliche Strauch- und Blätterwerk nach kurzer Zeit. verwelkt, sich somit durch Veränderung des natürlichen Farbtons von der jeweiligen Um.-gebung deutlich abhebt und z,. B. sogar ausfällt, so, d:aß der beabsichtigte Zweck der Tarnung ins Gegenteil verwandelt wird.
  • Es sind ferner Tarnungsabdeckungen aus Gewebebahnien von Textil- und Mischgeweben bekannt, die nach ihrer Verarbeitung zu großen Tarnungsab deckinigen .auf ihrer Oberfläche ein überall gekräuseltes, gewelltes oder auch gefaltetes und dadurch für dien Beobachter :ein dem. Gieländeboiden angapaßtes Aussehen' besitzen,. Diese bekannten Tarnun;gsabdieckungen sind ferner in ihrer Farbtönung den jeweiligen Geländefarben in aufgelösten Feldern. nach Tiefen- und Kontrast@virkungen angepaßt.
  • Um bei Bauwerken äußere Formen, und zwar Wände und Dächer, der feindlichen Sicht zu .entziehen, hat man unter Vermeidung besonderer Abdeckungen. versucht, die Bauwerke durch Aufbringen von Geländefarben. in aufgelöster Form in ihrem Äußeren der Umgebung anzupassen. Es läßt sich aber auch bei An.tvendting geeigneter "Tarnfarben dadurch nicht vermeiden, da.ß die -Geradlinigkeit und Ebenflächigkeit, insbesondere die Konturen des Bauwerkes, ins Auge fallcn.
  • Allgemein ist zu sagen, daß Tarnungsabdeckungen ein der natürlichen Umgebung weitestgehend angepaßtes Ausseli@en besitzen, leicht transportabel, haltbar und lagerfähig und je nach Anforderung in den gewuii.s.chten Längen und Breiten anlie;ferbar sein müssen. Das Eigengewicht muß möglichst gering sein, damit Verlegen und Abmontieren leicht vonstatten ge-hen.
  • Diesen Anforderungen entsprechen die Tarnmatten nach der Erfindung. Sie bestehen, aus mehreren Lagen versichiedüner Gewebe. Die unterste Lage stellt ein Maschendrahtgeflecht dar, auf welches ein diclite.res Gewebe aus natürlichen oder künstlichen Stoffen, namentlich Faserstoffen., z. B. Schilf-, Papier-, Stoffmatten u. d.gl. m., ztifgelegt ist. Dieses dichtere Gewebe wird mit Fasers.tofl;en oder solche enthaltenden Massen, z.. B. mit natürlicher oder künstlicher `Volle, etiva Holzwolle, die zuvor feuersicher und dann mit grünen Farbstoffen imprägniert ist, bedeckt.. Die Wollschicht wird nach oben durch ein Maschendrahtgeflecht begrenzt.. Um den Gesamtverband zu si-hern, werden sämtliche Lagen mittels Bindedraht miteinander v°rflocht:en (gesteppt).. Die dadurch gepreßtv Holzwolle «-ird durch die Dialitmaschen herausgezogen, und die Oberfläche der so gebildeten Matte wird noch zusätzlich mit Tarnfarben gespritzt,.
  • Die Matten finden zum Abdecken von Bauwerken, Verkehrsanlagen, Wegen usw. Verivendung, wo die Absicht besteht, das Objekt gegen Sicht in jeder Forin" ohne Rücksicht auf Durchlässigkeit für einfallendes licht, zu sclliitzen.
  • Eine Tarnmatte nach der Erfindung kann beispielsweise folgendermaßenbeschaffen sein.. Die unterste Lage stellt e' in Maschendrahtgeflecht dar, dessen Maschemveite etwa 5 his io cm beträgt. Auf diesen Maschendraht ist
    ein dichteres Gewebe z. B. aus Schilf oder
    Papier aufgelegt, das m,it Holzwolle, dic zu-
    vor mit feuerschützenden Salzen und mit
    grünten Farbstoffen imprägniert ist, bedeckt
    ist.. über die Holnvolle ist ein z<<:cites
    Taschendrahtgeflecht, z«-,eckmäßig niit einer
    Maschlenweite von etwa 5 bis io ein, vcrle#,t.
    Sämtliche Lagen sind mittels Bindedraht init-
    einander verflochten.. Die Ho.lzt@-olle ist teil-
    %t-:eise durch die Drahtmaschen em-a iocin
    herausgezogen. Die Oberfläche der s# ge-
    bildeten Matte ist mit gegen lnfrarot im-
    einpfin.dlichen Tarnfarben in einem dreifachen
    Schattierverfahren. gespritzt. Durch dicte Be-
    handlung wird zugleich dem verzinktcn i-)r@illt
    des Maschenidralitgeflrechtes das glitzcrntle
    Aussehen genommen..
    An den beiden Längsrändern der Matte
    und bei il-eniger starken Drähten oder
    Drahtseilen auch in der Mitte der Matte
    sind mehrere (etwa drei oder vier Drähte
    ebenfalls in der Längsrichtung durchgetloch-
    ten, deren Enden an Pi3ti.clkeli oder Netz-
    haken befestigt werden, die an den Rändern
    dies Gefechtsstandes oder anderer z:i tar-
    nender Objekte eingesclilageil sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tarnungsmatte zur Abdeckung von Baulichkeiten o. dgl. gegen Sicht finit Geweben, Geflechten natürlicher odcr 1kiiiistlicher Erzeugnisse auf einet- Unterlae aus Masch endrahtgeflecht, dadurch gekennzeichnet, daß zs@-i.schen zwei Maschcndralitgeilechten von etwa 5 biss io ein Maschenwette in,it grünen Farbstoffen und Flainmensohutzmitteln .imprägnierte N-atur- oder Kunstfasern als Gemische oder Geflechte, z. B. Natur- oder Kunstwolle auf einem d,i.chten Gewebe aus Faserstoffen, z. B. Schilfrohr, als Stützlage fest angebracht und durch das obere 1laschendralitgeflecht etwa auf einer Länge von iocm lier<attsgezogen und mit Tarnfarben belland.elt sind..
DEK155767D 1939-10-15 1939-10-15 Tarnungsmatte Expired DE732543C (de)

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DE732543C true DE732543C (de) 1943-03-05

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