DE731968C - Mechanischer Uhrwerkszeitzuender - Google Patents
Mechanischer UhrwerkszeitzuenderInfo
- Publication number
- DE731968C DE731968C DET49310D DET0049310D DE731968C DE 731968 C DE731968 C DE 731968C DE T49310 D DET49310 D DE T49310D DE T0049310 D DET0049310 D DE T0049310D DE 731968 C DE731968 C DE 731968C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clockwork
- pointer
- release lever
- detonator
- adjusting screw
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
- F42C9/04—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
- F42C9/048—Unlocking of clockwork mechanisms, e.g. by inertia or centrifugal forces; Means for disconnecting the clockwork mechanism from the setting mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
- Mechanischer Uhrwerkszeitzünder Die Erfindung betrifft einen mechanischen tlhrwerkszeitzünder, und zwar insbesondere -die Auslösung eines derartigen Zünders.
- Bei den bekannten Uhrwerkszeitzündern dieser Art umgreift der Auslösehebel in der Transport- bzw. Ruhelage einfach mit einem Ansatz den Zeiger des Uhrwerks und hält diesen und damit das Uhrwerk dadurch in der gesicherten Ruhelage.
- Infolge der notwendigerweise großen Toleranzen und vielleicht einem etwas zu geringen Rückstoß ist es vorgekommen, -d ß, beim Abschuß .des Geschosses das Uhrwerk überhaupt nicht ausgelost wurde. Auf diese Weise sind Blindgänger entstanden.
- Durch die Erfindung soll dieser Übelstand beseitigt werden, und zwar erfindungsgemäß .dadurch, -daß die Ausläsungsvorrichtung einstellbar gemacht wird.
- Auf diese Weise kann sowohl bei geringen wie auch starken Rückstößen, die bekanntlich beim Abschuß von Geschossen immer veränderlich, sind, stets, und zwar auch unabhängig von gewissen Toleranzen, ein sicheres Auslösen des Uhrwerks gewährleistet werden, so daß Blindgänger aus obigen Gründen nicht mehr vorkommen können.
- In den Zeichnungen sind beispielsweise und schematisch die bekannte und neue Bauart des Zünders dargestellt, und zwar zeigen: Abb. r . und z im Längsschnitt und Draufsicht die bekannte Bauart, während Abb. 3 und q. im Längsschnitt und Draufsicht mit teilweisem Querschnitt !die neue Bauart darstellen.
- Die Uhrwerkszeitzünder sind nur insoweit dargestellt und beschrieben, wie es zur Erläuterung der Erfindung erforderlich ist.
- Es bedeutet a das Uhrwerk, e den Zeiger des Uhrwerks und a den Auslös.ehebel für den Uhrwerkszeiger.
- Während bei der bekannten Bauart (vgl. Abb. r und a) der Auslösehebel a den Zeiger e im Transport- bzw. Ruhezustand. nur mit einem Ansatz bzw. einer Nase umgreift, hat gemäß :der Erfindung bei der neuen Bauart :der Auslösehebel a an seinem freien Ende eine Bohrung, in welcher eine Stellschraube b mit einem runden Kopf c einschraubbar an= gebracht ist. Entsprechend dem Kopf c der Stellschraube b ist an der einen Zeigerseite eine Einfräsung d vorgesehen (vgl. Abb. 3 und 4.).
- In der Transport- bzw. Ruhelage des Zünders gre_ft der Kopf c der Stellschraube b des Auslösehebels a in die Ausfräsung %l des Uhrwerkszeigers e und hält damit das Uhrwerk sicher gesperrt.
- Beim Abschuß des Geschosses wird in bekannter Weise durch den hierbei auftretenden Rückstoß der Auslösehebel a und damit zugleich :der Kopf c aus der Einfräsung d des Uhrwerkszeigers e zurückbewegt, so daß das Uhrwerk ausgelöst wird.
- Je nach der Ladung des Geschosses, d. h. ob der Rückstoß gering oder groß ist, wird die Stellschraube b mehr .oder weniger tief in den Kopf des Auslösehebels a :eingeschraubt.
- Auf diese Weise kann der Uhrwerkszünder verschieden starken Rückstößen ohne weiteres und leicht angepaßt werden, so daß Blindgänger nicht mehr vorkommen.
- Ein weiterer Vorteil der neuen Auslösevorrichtung ist, :daß auf die Einhaltung von bestimmten Toleranzen nicht mehr so genau geachtet zu werden braucht. Während nämlieh einerseits die sichere Sperrung des Uhrwerks im Transportzustande geringe Toleranzen in den Abmessungen des Zeigers und Auslösehebels für ein straffes Zusammenarbeiten dieser Teile zur Bedingung haben, dürfen andererseits diese Toleranzen nicht zu -klein sein, weil sonst kein sicheres Auslösen des Uhrwerks bei etwas geringerem Rückstoß eintritt. Es ist erklärlich, daß durch diese gegensätzlichen Bedingungen die Herstellung des Zünders verteuert und daher durch die neue Auslösevorrichtung, welche diese Übelstände ohne -weiteres vermeidet, die Herstellung des Zünders verbilligt wird, wobei zugleich -die Wirkungsweise des Zünders sicherer gestaltet wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanischer Uhrsverkszeitzünder, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Zeigers durch ein zwischen [diesen und den Auslösehebel eingeschaltetes einstellbares Organ, beispielsweise eine Stellschraube, regelbar gestaltet ist.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i. dadurch. gekennzeichnet, daß die einstellbare Stellschraube (b) indem freien Ende :des Auslösehebels (a) angeordnet ist und -das Ende (e) der Stellschraube (b) im Transportzustande in eine Einfräsung (rd) des Zeigers (e) greift.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49310D DE731968C (de) | 1937-10-09 | 1937-10-09 | Mechanischer Uhrwerkszeitzuender |
| DET49764D DE731969C (de) | 1937-10-09 | 1938-01-11 | Mechanischer Uhrwerkszeitzuender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49310D DE731968C (de) | 1937-10-09 | 1937-10-09 | Mechanischer Uhrwerkszeitzuender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE731968C true DE731968C (de) | 1943-02-18 |
Family
ID=7563092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET49310D Expired DE731968C (de) | 1937-10-09 | 1937-10-09 | Mechanischer Uhrwerkszeitzuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE731968C (de) |
-
1937
- 1937-10-09 DE DET49310D patent/DE731968C/de not_active Expired
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