DE7314034U - Schleifmaschine mit einer Werkstuck auflage - Google Patents

Schleifmaschine mit einer Werkstuck auflage

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DE7314034U
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DE
Germany
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grinding machine
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grinding wheel
grinding
support
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Expired
Application number
DE7314034U
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English (en)
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Metabowerke GmbH and Co
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Metabowerke Closs Rauch und Schnizler KG
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Description

PATENTANWALT DiPL.-ING. HA'NS LANGOSCH
7OOO STUTTGART · HERDWEG 62 · TELEFON (Ο711) 296S23
DR.-ING. HEINZ HOSENTHIEN
Anmelderin:
Firma
Metabowerke KG
Closs, Rauch & Schnizler
7440 Nürtingen /Württ.
Max-Eyth-Strasse 10
Schleifmaschine mit einer Werkstückauflage
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine mit einer durch eine Schutzhaube teilweise umschlossenenSchleifscheibe und einer Werkstückauflage, die eine dem Umfang der Schleifscheibe naheliegende Auflagekante aufweist.
An Schleifmaschinen, bei denen das Werkstück von Hand gehalten wird, befindet sich an der Arbeitsöffnung der
Schutzhaube eine Werkstückauflage. Diese meist als Platte ausgebildete Auflage ist möglichst universell verstell- und schwenkbar, um allen Arbeitsanforderungen gerecht zu werden. Während des Arbeitsvorgangs ist die Werkstückauflage mittels Schrauben fest mit dem Maschinengehäuse oder der Schutzhaube verbunden. Es sind auch Auflagen bei schweren Schleifmaschinen bekannt, die nur vertikal verstellbar sind, während eine Horizontalverstellung in Richtung zur Schleifscheibe über eine Schutzhaubenverstellung erfolgt.
Beim Bruch einer Schleifscheibe kann es vorkommen, daß Bruchstücke durch die Arbeitsöffnung der Schutzhaube hinausfliegen und die Bedienungsperson treffen. Da die Bruchstücke tangential weggeschleudert werden, treffen diese zuerst die Werkstückauflage, von der sie dann je nach Form und Auftreffen eine neue unbestimmte Flugrichtung einnehmen, die den gesamten Körperbereich der Bedienungsperson treffen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schleifmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der bei einem auftretenden Scheibenbruch bei guter Zugänglichkeit der Schleifscheibe für die Schleifarbeiten ein Herausschleudern von Scheibenbruchstücken weitgehend vermieden wird»
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß mindestens der in unmittelbarer Nähe der Schleifscheibe liegende Teil der Werkstückauflage mit der Auf-· lagekante nach Überschreiten einer vorbestimmten Kraft, die größer ist als die größte üblicherweise auftretende Auflagekraft eines Werkstücks, unter Vergrößerung des Abstands zwischen Schleifscheibenumfang und Auflagekante nach unten schwenkbar angeordnet ist. Dadurch wird die Auflagefläche gegenüber der Schleifscheibe in eine Schräglage gebracht, so daß aufprallende Bruchstücke in die Schutzhaube zurückgeschleudert werden und nicht nach außen abgelenkt werden.
Um eine dafür günstige Schräglage zu erzielen, ist in vorteilhafter Weise der nach unten schwenkbare Teil der Werkstückauflage als Rechteckplatte ausgebildet, deren Schwenkachse in ausreichend großem Abstand von der Auflagekante und etwa in der Ebene der Auflagefläche der Werkotückauflage liegt.
Um zugleich die mögliche Austrittsfläche von abgeschleuderten Schleifscheibenstücken zu verringern, ist zusätzlich zum nahe dem Schleifscheibenumfang liegenden, nach unten schwenkbaren Teil ein vom Umfang der Schleifscheibe weiter weg liegender, nach oben schwenkbarer Teil vorgesehen, wobei beide Teile in Abhängigkeit voneinander bewegt werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die vorbastimmte Kraft durch mindestens eine Abseherfläche· festgelegt, wobei die Abscherflache als Schweißnahtstelle oder als Querschnitt eines Abscherstifts in Form eines Kerbstifts, einer Schraube oder dergl. gebildet ist.
In vorteilhafter Weise kann die rechteckige Platte zwischen zwei senkrecht verlaufenden Stegen der Werk-Stückauflage bzw. in den senkrecht verlaufenden Seiten wänden der unteren Schutzhaubenhälfte vorgesehen und über diese gehalten sein.
In vorteilhafter Weise kann die rechteckige Platte als verformbare Zunge ausgebildet sein, deren der Schleifscheibe zugekehrtes Ende nach unten biegbar ist und über eine oder mehrere Schweißnähte oder
kann.
Abscherstifte oder dergl. gehalten seinX In vorteilhafter Y/eise kann die Zunge zur Ausbildung mindestens einer Abbiegezone mindestens eine Querschnittsverringerung aufweisen in Form eines oder mehrerer Einschnitte, Aussparungen oder Rillen.
Eine leichte Auswechselbarkeit der rechteckigen Platte wird dadurch ermöglicht, daß sie nur durch Abscherstifte in ihrer Lage gehalten ist.
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In vorteilhafter Weise können die senkrecht verlaufenden Stege, die einen Teil der Schutzhaube darstellen, weit über die Schleifscheibe hinaus vorgezogen sein, so daß ein ausreichend großer Raum zur · Aufnahme von Bruchstücken einer zerbrochenen Schleifscheibe vorhanden ist und gleichzeitig noch ein Staubfangkasten zur direkten Aufnahme von Schleifstaub dazwischen angeordnet sein kann.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus weiteren Unteransprüchen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schleifmaschine und
Fig. 2 ' einen Teilschnitt gemäß der Linie II in Fig. 1.
Eine Schleifscheibe 1 ist von einer oberen Hälfte 2 und einer unteren Hälfte 3 einer Schutzhaube 4 weitgehend umschlossen und ist nur an einer Arbeitsöffnung 5 zugänglich. Dort ist etwa in Höhe der Drehachse 6 der Schleifscheibe 1 eine Werkstückauflage 7 mit einer Auflagefläche 8 für ein zu bearbeitendes Werkstück vorgesehen. Die Werkstückauflage 7 weist eine etwa zur Drehachse 6 parallele Auflagekante 9
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auf, die im Anstand 10 vom Schleif schellDenumfang 11 verläuft.
Die Auflagefläche 8 selbst wird größtenteils durch eine rechteckige Platte 12 gebildet, die zwischen zwei senkrechten Stegen 13 und 14 um eine Schwenkachse 15 drehbar angeordnet ist. Gemäß Fig. 1 ist die Platte 12 durch eine Schweißnaht 16 und durch kurze, Abscherflächen abgebende Schweißnähte 17 zwischen den Stegen 13 und 14 gehalten. Der Querschnitt der Schweißnaht 17 ist so bemessen, daß bei einer auftretenden hohen Kraft, die höher ist als die üblicherweise auftretende Auflagekraft des Werkstücks, auf der Auflagefläche 8 die Schweißnaht 17 abschert und sich die Platte 12 um die Schweißnaht 16 schwenkt, wobei der Abstand 10 zwischen der Schleifscheibe 1 und der Auflagekante 9 durch den sich nach unten schwenkenden Teil 18 der Platte 12 vergrößert und gleichzeitig ein Teil 19 der Platte 12 nach oben schwenkt und dadurch die Arbeitsöffnung 5 verkleinert. Durch die erfolgte Neigung der Platte 12 werden tangential aus der oberen Hälfte der Schutzhaube 4 abgeschleuderte Schleifscheibenteile in die Schutzhaube 4 zurückgeschleudert.
Gemäß der Darstellung in Fig. 2 auf ler rechten Seite kann anstelle der Schweißnaht 17 und gegebenen-
ν falls auch anstelle der Schweißnaht 16 ein Abscherstift 20 angeordnet sein. Durch die aufzubringende Abscher- und Verformungsarbeit wird gleichzeitig die Energie der abgeschleuderten Schleifscheibenteile mindestens teilweise vernichtet.
Zur Aufnahme des entstehenden Schleifstaubs 1st unterhalb der Werkstückauflage 7 zwischen den Stegen 13 und 14 ein Staubauffangkasten 21 angeordnet, in dem der herabgeschleuderte Schleifstaub, soweit er nicht durch eine Staubabsaugung 22 abgesaugt wird, Aufnahme findet und leicht entfernt werden kann.

Claims (11)

Schutzansprüche
1. Schleifmaschine mit einer durch eine Schutzhaube teilweise umschlossenen Schleifscheibe und einer Werkstückauflage, die eine dem Umfang der Schleifscheibe naheliegende Auflagekante aufweist, dadurch gekennzeichnet,, daß mindestens der in unmittelbarer Nähe der Schleifscheibe (1) liegende Teil (18) der Werkstückauflage (7) mit der Auflagekante (9) nach überschreiten einer vorbestimmten Kraft, die grosser ist als die grösste üblicherweise auftretende Auflagekraft eines Werkstücks, unter Vergrösserung des Abstands (10) zwischen dem Schleifseheibenumfang (11) und der Auflagekante
(9) nach unten schwenkbar angeordnet ist.
2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nach unten schwenkbare Teil (18) der Werkstückauflage (7) als rechteckige Platte (12) ausgebildet ist, deren Schwenkachse (15) im Abstand von der Auflagekante (9) und etwa in der Ebene der Auflagefläche (8) der Werkstückauflage (7) liegt.
3. Schleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum nahe dem Schleifschelbenumfang (11) liegenden, nach unten schwenkbaren Teil (18) ein vom Umfang (11) der Schleifscheibe (1) weiter weg liegender, nach oben schwenkbarer Teil (19) vorgesehen ist.
4. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Kraft durch mindestens eine Abscherfläche festgelegt ist.
5. Schleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Abscherfläche eine Schweißnahtstelle (17) vorgesehen ist.
6. Schleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Abscherfläche der Querschnitt eines Abscherstifts (20) dient.
7. Schleifmaschine nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckige Platte (12) zwischen zwei senkrecht verlaufenden Stegen (13,14) der Werkstückauflage (7) vorgesehen ist und über die Stege (13,14-) gehalten ist.
8. Schleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckige Platte (12) als verforinbare Zunge ausgebildet ist, deren der Schleifscheibe (1) zugekehrtes Ende nach unten t)ieg"bar ist.
9. Schleifmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge zur Bildung mindestens einer AtMegezone mindestens eine Querschnittsverringerung aufweist.
10. Schleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckige Platte (12) von mindestens zwei A"bscherstiften (20) gehalten ist.
11. Schleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht verlaufenden Stege (13,14) weit iiber die Schleifscheibe (1) hinaus vorgezogen sind und zur Aufnahme eines Staubfangkastens (21) dienen.
DE7314034U Schleifmaschine mit einer Werkstuck auflage Expired DE7314034U (de)

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DE7314034U true DE7314034U (de) 1973-07-05

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