DE731346C - Grossflaechenmembran fuer Lautsprecher - Google Patents

Grossflaechenmembran fuer Lautsprecher

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DE731346C
DE731346C DEB187703D DEB0187703D DE731346C DE 731346 C DE731346 C DE 731346C DE B187703 D DEB187703 D DE B187703D DE B0187703 D DEB0187703 D DE B0187703D DE 731346 C DE731346 C DE 731346C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
loudspeaker
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base
driven
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Expired
Application number
DEB187703D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Bunke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE731346C publication Critical patent/DE731346C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/02Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
    • H04R7/12Non-planar diaphragms or cones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

  • Großflächenmemhran für Lautsprecher Die Erfindung bezieht sich auf eine Großflächenmembran für Lautsprecher und besteht darin, daß ' die Membran mehrere verjüngt zulaufende und gegenüber den sonstigen Membranflächen raumumschließend abgebogene, von dem verjüngten Ende bzw. von der Spitze aus (vorzugsweise gemeinschaftlich) angetriebene Zipfel besitzt. Es war bereits bekannt, daß man ein mit den Kanten nach der Mitte zu umgebogenes Blatt, wenn man es von ,den Kantenaus antreibt, als Lautsprechermembran verwenden kann. Dabei waren also nicht Zipfel des Blattes zum Antrieb zusammengefaßt, sondern Kanten, und es ergaben sich zwei nebeneinanderliegende zylinderartige Hohlräume mit Öffnungen an entgegengesetzten Seiten. Lautsprecher mit mehrflachem Antrieb waren ebenfalls an sich bekannt. Reieiner bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Zipfel so umgebogen, daß sie im wesentlichen parallel zur Membrangrundfläche in einem Abstand von dieser verlaufen. Zweckmäßig sind sie um ein und denselben Mittelpunkt herum so angeordnet, daß sie zusammen mit der Grundfläche einen flachen Hohlraum einschließen und zwischen sich öffnungen frei lassen.
  • Die Bauart nach der Erfindung bietet den Vorteil, nicht nur die tiefen, sondern auch die hohen Frequenzen annähernd halbkugelförmig gleichmäßig auszustrahlen. Hinsichtlich der tiefen Frequenzen entspricht die Wiedergabe etwa der, wie sie :die bekannten Konusläutsprecher mit einer Schallwand erzielen, deren Grundfläche etwa der Grundfläche der neuen Membran entspricht. Dabei ist die gesamte Schalleistung dann aber größer als bei einem solchen ' Konuslautsprecher, weil die hohen Frequenzen besser wiedergegeben werden.
  • Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele.
  • Abb. i ist eine Ansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Lautsprechermembran, Abb.2 die zugehörige Lautsprecherseitenansicht.
  • Abb. 3 ist eine der Abb. i entsprechende Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels.
  • Abb.:I zeigt die Aufhängung der neuen Membran in einer kastenartigen Schallführung.
  • Bei der Bauart nach Abb. i ist von einer Grundform ausgegangen, die im wesentlichen ein gleichseitiges Dreieck i darstellt. Die Ecken 2, 3 und q. des Dreieckes sind nach der Mittue zu umgebogen, und -ihre Spitzen sind bei 5 zusammengehalten. Es entsteht auf diese Weise ein räumliches Gebilde, bei welchem die einzelnen @ abgebogenen Zipfel 2, 3, q. .mit der Grundfläche 6 parallel laufen uns zwischen sich Öffnungen ;, 8, 9 frei lassen. Das in beliebiger bekannter Weise zentrierte Antriebssystem io, gleichgültig, ob ein elektromagnetisches oder ein elektrodynamisches, kann im Innern des Hohlraumes angeordnet sein und an der Vereinigungsstelle 5 der einzelnen Zipfel z. B. mittels eines Antriebsstiftes i i angreifen. Wie in Abb. 2 eingestrichelt ist, kann es (io') auch unterhalb der Membran, angeordnet sein, und der Antriebsstift i i' kann dann sowohl mit der Grundfläche 6 wie auch mit der Stelle 5 verbunden sein, an der die Zipfel 2 bis d. zusammengefaßt sind. Wenn die umgebogenen Zipfel genügende elastische Kräfte entwickeln und .das Antriebssvstem in >kürzerem Abstand angreift, entsteht eine Form, bei der die Antriebsstelle 5 im Gegensatz zu Abb. 2 nach innen vertieft liegt.
  • Von einer als gleichseitiges Dreieck gestalteten Grundform auszugehen, ist zweckmäßig, weil die einzelnen Zipfel sich besonders einfach abbiegen lassen und die gleichseitigen Dreiecke aus Bahnen flachen Stoffes verlustfrei ausgeschnitten werden können. Außerdem ist beim gleichseitigen Dreieck der Schwerpunkt gleichzeitig Schnittpunkt der Höhen- und der Winkelhalbierenden, so daß ein um den Schwerpunkt symmetrischer Körper entsteht, wenn die einzeInen Dreieckszipfel nach der Mitte zu umgebogen werden. An sich ist es jedoch möglich, von beliebig vieleckigen Grundformen auszugehen, beispielsweise vom Ouadrat bz-,v. von einer durch Aussparen der Seitenkanten des Ouadrats sternähnlichen Grundform vgl. Abb. 3; dort ist das Ausgangsquadrat mit 12, und die sternähnliche Grundform mit 13 bezeichnet. Die Zipfel 1q., 15, 16, 17 sind wieder nach der Mitte 5 hin umgebogen. Statt vierstrahliger können auch fünf- und mehrstrahlige Grundformen verwendet werden.
  • Um unerwünschte Resonanzerscheinungen zu vermeiden, wird vorteilhaft von den genau symmetrischen Grundformen abgewichen, so daß die abgebogenen Zipfel sich in Größe, Schwere und Biegewiderstand etwas voneinander unterscheiden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden zwei Membranen- der beschriebenen Bauart ineinandergeschaltet, vorteilhaft so. daß die abgebogenen Zipfel der einen Metnbran in den Schallöffnungen der anderen Membran stehen. Die Höhe des von der Membran umschlossenen Raums beträgt höchstens ein Drittel, zweckmäßig jedoch weniger, seiner größten Breite.
  • Wie Abb. q. zeigt, kann die Membran 18 an den Punkten 22, 23, 24 der Grundfläche in einem Rahmen oder in einem gleichzeitig zur Schallführung benutzten Kasten aufgehängt werden. Der Kasten nach dem Beispiel besteht aus einer Grundplatte 2 5, einer Rückwand 26 und sich nach vorn öffnenden Seitenflächen 27, 28, 29, 30, 3i. Im Bedarfsfall können die umgebogenen Membranzipfel an diesen Flächen noch gesondert aufgehängt sein. Das Antriebssystem ruht auf einem starren Träger, der ebenfalls in dem Rahmen oder Kasten befestigt ist, oder es ist unmittelbar an @ciner Wand des Kastens, z. B. an der Rückwand, angebracht.
  • An und für sich ist es möglich, eine Lautsprechermembran mit der gemäß der Erfindung vorgeschlagenen Gestalt auch aus mehreren einzelnen Teilen, gegebenenfalls aus verschiedenen Stoffen, und auch in Gestalt und Größe voneinander abweichend herzustellen, von denen jeder z. B. einen Zipfel bildet. Versuche haben aber gezeigt, daß bei einer so zusammengesetzten Membran besonders die tiefen Frequenzen schlechter wiedergegeben werden als bei einer Membran, bei der die abgebogenen Zipfel mit der Grundfläche aus einem Stück bestehen. Dadurch, daß die Grundfläche außer den Spitzen der Zipfel noch mit angetrieben wird, wird die Wiedergabe der tiefen Frequenzen weit:-Ir verbessert.
  • Die einfachsten Ausführungsformen ergeben sich, wenn die verschiedenen abgebogenen Zipfel und gegebenenfalls auch die Grundfläche von ein und demselben Antriebssystem gemeinschaftlich angetrieben werden. Es ist aber auch möglich, mehrere Antriebssysteme zu verwenden, z. B. eines für die in einem Angriffspunkt vereinigten Spitzen der Zipfel und eines für die Grundfläche. Die Antriebssysteme können dabei von verschiedener Art sein, z. B. so, daß das die Zipfel antreibende für hohe Frequenzen bevorzugt geeignet und das die Grundfläche antreibende für tiefe Frequenzen bevorzugt geeignet ist. Schließlich können aus gemäß der Erfindung ausgebildeten Lautsprechern auch Kombinationen in an sich bekannter Weise zusammengestellt werden, z. B. so, daß ein in den Membranabmessungen kleinerer Lautsprecher oder eine Gruppe von solchen kleineren Lautsprechern zur Hochtonwiedergabe benutzt werden, während eine Membran mit größeren Abmessungen zur Tieftonwiedergabe dient; bei der letzteren können die Zipfel dann stumpfere Enden besitzen als ,bei Membranen, die gleichzeitig die Hochtonwiedergabe übernehmen.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Großflächenmernbran für. Lautsprecher, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran mehrere verjüngt zulaufende und gegenüber den sonstigen Membranflächen raumumschließend abgebogene, von dem verjüngten Ende bzw. von der Spitze aus angetriebene Zipfel besitzt.
  2. 2. Membran nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zipfel im wesentlichen parallel zur Membrangrundfläche, in einem Abstand von dieser verlaufend, umgebogen sind.
  3. 3. Membran nach Anspruch i und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Zipfel mit der Grundfläche einen flachen Hohlraum einschließen und zwischen sich Öffnun;gen frei lassen.
  4. Lautsprecher mit Membran nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebssystem vom Inneren des Hohlraumes her an den Zipfeln angreift.
  5. 5. Lautsprecher mit Membran nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebssystem im Inneren des Hohlraumes untergebracht ist und an den miteinander verbundenen Spitzen der Zipfel angreift.
  6. 6: Lautsprecher mit Membran nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche und außerdem die Zipfel an ihren Spitzen angetrieben sind.
  7. 7. Lautsprecher mit Membran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Grundfläche und Zipfel von demselben Antriebssystem aus angetrieben sind. B.
  8. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei gemeinschaftlich oder getrennt angetriebene Membranen ineinandergescbachbelt angeordnet sind. g.
  9. Lautsprecher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Membran so gegen die äußere versetzt ist, daß ihre abgebogenen Zipfel in den Öffnungen der äußeren Membran stehen. io.
  10. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dädurch gekennzeichnet, daß die Höhe des von der Membran umschlossenen Raumes höchstens ein Drittel seiner größten Breite beträgt. i i.
  11. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran aus einer flachen Tafel von der Gestalt eines im wesentlichen gleichseitigen Dreiecks (i) durch Umbiegen von dessen Ecken (2, 3, 4) nach dem Dreieckschwerpunkt hin hergestellt ist (Abb. i und :2).
  12. 12. Lautsprecher -nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (i8) in einem gleichzeitig zur Schallführung benutzten Kasten aufgehängt ist, und zwar an den Punkten (22, 23, 2q.) der Grundfläche (Abb. 4).
  13. 13. Lautsprecher nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, vorzugsweise alle Zipfel gemeinschaftlich angetrieben werden.
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