DE367387C - Sprechmaschinentrichter aus Holz - Google Patents

Sprechmaschinentrichter aus Holz

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DE367387C
DE367387C DEK78949D DEK0078949D DE367387C DE 367387 C DE367387 C DE 367387C DE K78949 D DEK78949 D DE K78949D DE K0078949 D DEK0078949 D DE K0078949D DE 367387 C DE367387 C DE 367387C
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walls
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ARTHUR KOWATZ
MAX KOWATZ
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ARTHUR KOWATZ
MAX KOWATZ
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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Description

  • Sprechmaschinentrichter aus Holz. Es ist bereits bei runden Sprechmaschinentrichtern aus Holz bekannt, die Wände dieser Trichter zu hiiegen und dabei. das Holz in Spannung zu halten, um die Resonanzwirkung zu erhöhen. Jedbch wurden diese Trichter nur .in runder bzw. ellipsenartiger Form hergestellt und mittels Brettchen, Leisten oder Stützen zusammengehalten. Der Nachteil dieser rundren, aus Fourni@erholz gebogenen Sprechmaschdnentrichter !ist es aber, daß man eben nur ganz dünnes Holz zum Biegen nehmen konnte, .und daß besondere Leisten o. dgl. an .den Rändern zur Haltung der Biegung vorhan4ien sein mußten, was die Resonanz des Ganzen heeinträchtigte.Auch sind die Teile dies runden Trichters nur nach einer Richtung gelbogen, um die Rundung -der Txlichterform herauszubekommen.
  • Diese Übelstände beseitigt nachstehend geschilderte Erfindung. Dieselbe betrifft einen für @die Aufnahme und Wiedergabe bestimmten Schalltrichter aus Resonanzholz, und zwar ebnen solchen von @mehreakigem Querschnitt. Gemäß der Erfindung wird aber j-ode,einzelne infolge Verwindung in eine beträchtliche Spannung versetzt. Durch diese hohe Spannung in den Trichtterwänden, die @datdurch erreicht ist, daß de @an sich geradem Trichterflächen in ihren einzelnen Flächenteilen in verschiedene Flächenneigungen .gez-cvnungen sind, ist die Resonanzwirkung natürlich eine bedeutend höhere, so daß ,der Schall in voller Klarheit an das Ohr des Hörers gelangt.
  • Auf der Zeichnung ist eine heisp@elsweise Ausführungsart des Erfindungsgegenstandes in Form von schematischen Darsteltungen gezeigt.
  • ,Es veranschaulichen: Abb. z eine Seitenansicht .des Trichters, Abb. 2 eine Vorderansicht desselben, Abb. 3 eine perspeküi.vische Vorderansicht des Trichters, Abb. 4 eine Perspektive zur Veranschaulichung der Verwindung in den Trichterwänden und Abb. 5 eine Draufsicht idazu.
  • Der Trichter .setzt sich im wesentlichen aus .den vier Seitenwänden a, b, c und d zusammen (Abb.2), welche so aneinandergefügt sind, daß sie eine auf der einen Seite schräg, auf der anderen Seite stumpf abgeschnittene Pyramide ergeben. Wie bereits erwähnt, ist es nun wichtig, diese vier Brettehen nicht nur aneinanderzuzimmern, um dadurch einen Trichter herzustellen, welcher als solcher den Schall weiterleiten soll, sondern es ist von größter Wichtigkeit, @diese Schallelitung resonanzfähig auszubauen, indem .man sie allseitig in 'kräftige Spannung bringt. Dieses wird gemäß der Erfindung,dadurch erreicht, daß man die Seiten oder Wände verwunden aneinanderfügt, wodurch sie eine ständige Spannung in sich, und zwar auch iin den einzelnen Flächen nach verschiedener Richtung erhalten, so daß die Ebene einer Fläche verschiedene Neigung in den einzelnen Teilender Fläche gegenüber der ursprünglichen Flächenebene aufweist.
  • In Abb. 4 ist das Schema einer Pyramide n Ü iit qua dratischer Grundfläche, (dere n Spitze genau über dem Schnittpunkt der Grundflächendiagonalen liegen, gezeigt. Schneidet man nun eine derartige Pyramide so, daß die Schnittfläche der in der Abbildung mit e bezeichneten gleicht, also mit anderen Worten, schneidet man die Pyramide in schräger Richtung, so ist die obere Schnittkante f gegenüber der unterem g je nach der Neigung .des Schnlittes entsprechend kleiner. Diese Schnittfläche e stellt nun ,aber, wile leicht zu ersehen ist, weiter nichts -dar als die vordere Öffnung ,dies neuen Trichters. Diese Trichteröffnung wäre aber .nicht gleicheckig, wie aus Abb. 4 und 5 ersichtlich. Gemäß der Erfindung wird man ,die Kante f, .welche idie untere Vorderkante der Trichterwand c darstellt, so weilt verlängern, bis sie die Länge von g erreicht hat, das Viereck also gleicheckig ist. 12,1..n muß daher die Pyramidenfläche, .welche von den Kanten f, h und i gebildet wird, auswechseln, also eine andere Seite einsetzen, deren Grundfläche f entsprechend verlängert ist.
  • Die kleinere Öffnung des Trichters wird durch die schrali!erte Fläche k in Abb. 4 dargestellt. Sie stellt hier einen wagerechten, also zur Grundfläc'he parallelen .Schnitt -durch die Pyramide dar, kann aber erforderlichenfalls auch durch einen schrägen Schnitt gebildet sein, und .die Öffnung 'bann dann in gleicher Weise zu einer gleicheckigen gemacht werden.
  • Will man .bei dem gezeigten Beispiel den Trichter also mit verwundenen Seiten herstellen, so muß man die Seite c, welche bedeutend kürzer ist als a, so ausbilden, :daß ,die beiden Kanten der vorderen und hinteren Öffnung denen der Seite a entsprechen. Hat man die Seite c in der vorstehenden Weise ausgeführt und baut sie nun in den Trichter ein, so ist es erforderlich, daß sich,die beiden Seitenwände b und d, je mehr sie nach -der großen Ausgangsöffnung - verlaufen, aus ihrer ursprünglichen Fläche herauswinden, ,da ja die anderen Kanten festgelegt sind. Nur die an c stoßenden Kanten der Wände b un;d d müssen sich so weit aus ihrer natürlichen Ebene winden, .daß ,die Seite c dazwischengefügt werden kann, so daß durch das an den verschiedenen -Stellen ider Fläche verschieden verlaufende Verwinden der Wände eine äußerst wirkungsvolle, dauernde Spannung in den Holzflächen erzeugt wird. Dadurch wirken diese Seitenwände auch auf die oberen und unteren Flächen a und c und beelinflussen deren ursprüngliche Flächengebung so, daß sich auch diese Flächen verwinden, so,daß also sämtliche Seiten des Trichters aus 'ihrer ursprünglichen Fläche sich nach verschiedenen Richtungen verwinden, also eine Spannung erhalten, welche weit günstiger auf die Resonanz wirkt als eine einfache Rund- -biegung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sprechmaschin.entrichter aus Holz von mehreckigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder .m(ehrerie Wände des Trichters idurch anidere, die eine größere Längen- und Breitenausmessung als die jeweils gegenüberliegende Wand besitzen, ersetzt sind, wodurch ein Trichter gebildet ist, dessen Wände ohne besondere Hilfsmittel gewundene Stellung annehmen und dauernd nach verschiedlenen Flächenneigungen hin gespannt sind.
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