DE73120C - Schirm mit aufser der Mitte stehendem Schirmstock - Google Patents
Schirm mit aufser der Mitte stehendem SchirmstockInfo
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- DE73120C DE73120C DENDAT73120D DE73120DA DE73120C DE 73120 C DE73120 C DE 73120C DE NDAT73120 D DENDAT73120 D DE NDAT73120D DE 73120D A DE73120D A DE 73120DA DE 73120 C DE73120 C DE 73120C
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- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/02—Umbrella frames
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B11/00—Umbrellas characterised by their shape or attachment
- A45B2011/005—Umbrellas characterised by their shape or attachment characterised by their shape
Landscapes
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. November i8g2 ab.
Die bisher gebräuchlichen Schirme haben den Nachtheil, dafs sie die den Schirm tragende Person
nicht von allen Seiten gleichmäfsig beschützen, weil dieselbe sich nicht unter der Mitte des
Schirmdaches befindet. Um dies letztere zu erreichen, mufs der Schirmstock aufserhalb der
Mitte des Schirmdaches angeordnet werden und das Schirmdach selbst so geformt sein, dafs es
von der Person nach allen Seiten hin einen annähernd gleichen Abstand hat.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Schirm ist mit Rücksicht auf diese Erwägung
aufgebaut und soll den eingangs erwähnten Uebelstand beseitigen und einen gleichmäfsigen
Schutz gewähren. Derselbe ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine
schaubildliche Darstellung des Gestelles, Fig. 2 eine Unteransicht mit b, den Befestigungspunkten der Gabeln, Fig. 6 den Stock mit
Krone e, den Schiebern nl und n2 und den
Schnappfedern t1 und i2 und die Fig. 3,4, 5 und 7
zeigen Einzelheiten.
Die Länge der einzelnen von der Schirmkrone e auslaufenden Rippen ist so bemessen,
dafs ihre Endpunkte in aufgespanntem Zustande alle in einer Ebene liegen, welche senkrecht
zum Schirmstock steht, und ein Vieleck bilden, dessen Ecken von der den Schirm
tragenden Person annähernd gleichen Abstand haben, und welches symmetrisch zu einer
senkrechten, der Gesichtsrichtung des Trägers parallelen Ebene ist. Die rechts befindlichen
Rippen sind durch gleich lange Schirmgabeln g2 mit einem Schieber nl und ebenso die links
befindlichen längeren Rippen durch längere, unter sich aber gleich lange Schirmgabeln gl
mit einem zweiten Schieber n2 verbunden. Beide Schieber stehen durch ein Band 2,
Fig. 6, eine Kette oder sonstiges Zugorgan in Verbindung, welches die Bewegung des unteren
Schiebers n2 bis zu dem oberen Schieber nl
nicht hindert. Die Schieber selbst und Schirmkrone sind gewöhnlicher Art, die Schieber jedoch
nur auf dem halben Umfang zur Aufnahme der Gabeln ausgebildet, wie sie in den Fig. 3, 4, 5 und 7 von oben gesehen und im
Querschnitt dargestellt sind.
Die Feststellung im geöffneten und geschlossenen Zustande geschieht in der bekannten
Art durch eine auf den unteren Schieber κ2
einwirkende Schnappfeder. Soll der Schirm geöffnet werden, so drückt man auf die untere
Feder und schiebt den unteren Schieber n2, welcher dann den oberen mitnimmt, bis zum
Einschnappen der oberen Feder in die Höhe. Beim Schliefsen wird der obere Schieber nl
durch das Band i oder dergleichen von dem unteren, aufser Eingriff mit der oberen Feder
gebrachten und abwärts gezogenen Schieber n2 ebenfalls mitgenommen, so dafs auf diese Weise
dieselbe einfache Handhabung wie bei den gebräuchlichen Schirmen erzielt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schirm mit aufser der Mitte stehendem Schirmstock, bei welchem behufs gleichmäfsigen Schutzes die Länge der einzelnen Schirmrippen so bemessen ist, dafs ihre Endpunkte ein in einer zum Schirmstock senkrechten Ebene liegendes, von dem Träger des Schirmes annähernd gleichen Abstand habendes Vieleckbilden, und bei welchem die eine Hälfte der (kürzeren) Rippen durch gleich lange Schirmgabeln mit einem Schieber (nl), die andere Hälfte (längere) durch längere, unter sich gleich lange Schirmgabeln mit einem zweiten Schieber (n2) und beide Schieber unter sich durch ein Band ft) oder dergl. derart verbunden sind, dafs sowohl beim Oeffnen des Schirmes als auch beim Schliefsen desselben der obere Schieber (n1) durch den unteren die Feststellung der jeweiligen Lage sichernden Schieber (n2) mitgenommen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73120C true DE73120C (de) |
Family
ID=346278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73120D Active DE73120C (de) | Schirm mit aufser der Mitte stehendem Schirmstock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73120C (de) |
-
0
- DE DENDAT73120D patent/DE73120C/de active Active
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