DE731180C - Verstellbares Fluessigkeits-Kontaktthermometer - Google Patents

Verstellbares Fluessigkeits-Kontaktthermometer

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Publication number
DE731180C
DE731180C DEJ56008D DEJ0056008D DE731180C DE 731180 C DE731180 C DE 731180C DE J56008 D DEJ56008 D DE J56008D DE J0056008 D DEJ0056008 D DE J0056008D DE 731180 C DE731180 C DE 731180C
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DE
Germany
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helically wound
adjustable liquid
contact thermometer
wound wire
liquid contact
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Expired
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DEJ56008D
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HERMANN JUCHHEIM FA
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HERMANN JUCHHEIM FA
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/02Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid
    • G01K5/16Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid with electric contacts

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verstellbares Flüssigkeits-Kontaktthermometer Die Erfindung geht aus von einem verstell baren Flüssigkefrs-Kontaktthermometer, bei dem ein MWetallstäbchen mittels Drehmagneten längs einer Getindespindel he,vegt wird.
  • Sie besteht darin, daß als Gewindespindel ein wendelförmig gewundener Draht dient.
  • Bei den bekannten verstellbaren Kontaktthermometern mit durch Drehmagneten bewegter Gewindespindel besteht diese aus einer Metalispindel, auf der eine Mutter läuft, die durch einen außen um das Glasrohr des Thermometers gelegten drehbaren Magneten mitgenommen wird. An der bewegten Mutter befindet sich ein Metall stübchen, das in die Kapillare hineinragt und den Kontakt betätigt.
  • Es könnte natürlich auch die Mutter gegen Drehung festgehalten und die Spindel gedreht werden. Um für Spindel und Mutter bei dieser bekannten Ausführung einen geringen Durchmesser zu erhalten, wie es für den Einbau in ein Glasthermometer notwendig ist, muß das Gewinde auf der Spindel sehr fein sein. Das hat zur Folge, daß zur Verstellung des Kontaktes schon um kleine Beträge verhältnismäßig viele Umdrehungen des Magneten notwendig werden.
  • Die Verwendung des wendelförmig gewundenen Drahtes als Gewindespindel gestattet dagegen auch bei verhältnismäßig starker Steigung noch einen geringen . Durchmesser.
  • Es kann somit bei einer Drahtwendel eine schnellere Einstellung des Kontaktes erzielt werden. Weiter wird hierdurch die Verwendung recht enger innerer Thermometerröhren und damit eine Verklzeinerung des ganzen Kontaktthermometers möglich gemacht. Dies wirkt sich günstig in bezug auf eine geringe ZerbrechlichlSeit des Thermometers aus. Die Zerbrechlichkeit wird auch noch dadurch vermindert. daß der wendelförmig gewundene Draht elastisch und sehr leicht ist. Als weiterer Vorteil kommt hinzu. daß eine derartige Drahtwendel sehr schnell durch einfaches AuflviclSeln auf einen Dorn herzustellen ist und daß es außerdem leicht möXglich ist, die Steigung in jedem einzelnen Fall den gewünschten Verhältnissen anzupassen.
  • Die Erfindung wird noch dadurch weiter ausgestaltet. daß der- wendelförmige Draht drehbar gelagert und mit ein ein Triebanker verbunden ist, dcr von dem Drehmagneten gedreht wird. Die Drahtwendel kann hierzu mitsamt dem Triebanken in ein Führungsrohr gesteckt werden, dessen oberes und unteres Ende als Lager ausgebildet sind. II1-folge ihrer federnden Eigenschaften hält sich die Wendel zwischen den Lagern selbst.
  • Die Erfindung wird noch weiter dadurch verbessert. daß sich innerhalb des wendelförmig gewundenen Drahtes ein Einstellkolben aus Metall oder Glas mit Führungshaken befindet. an dem das Kontaktstäbchen hängt.
  • Der Vorteil dieser Anordnung ist. daß das Kontaktstäbchen durch die Mitte der Wendel geradeswegs in die Quecksilberkapillare geführt werden kann. Das Kontaktstäbcben braucht also, wie das bei einer Spindel mit Mutter notwendig ist nicht geknickt zu werden.
  • Schließlich ergibt sich eine weitere Ausbildung der ErFindung noch dadurch, daß sich der wenddförmig gewundene Draht mitsamt dem Einstellkolben und Führungshaken in einem Rohr befindet, welches durch die Form seines Querschnittes, dreieckig oder rund mit Führungsnuten oder Leisten. den Kolben mit Hal;en gegen Verdrehung sichert.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. I zeigt einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt bei A-B, Abb. 3 einen Querschnitt bei C-D und Abb. 4 einen Querschnitt bei E-F.
  • Das an der oberen Skala (Einstellskala dreieckig geformte Rohr 1, in welchem sich der wendelförmig gewundene Draht 2 und der Einstellkolben 3 mit Führungshaken 4 befindet, ist mit dem erweiterten runden Rohr 5 und der Kapillarröhre 6 verbundlen. In den Röhren 1 und 5 ist der wendelförmig gewunden Draht 2 und der Triebanker 7 an der Glasspitze 8 und dem kreisförmig oder schlingenähnlich eingeschmolzenen Platindraht 9 gelagert. Der Platindraht 9 vermittelt den Kontakt des verstellbaren Stäbchens 15 nach außen an die gegen Berührung geschützte Kontaktkiemme 10. Die Zuleitung 1 1 zum Quecksilberfaden ist unterhalb der Milchglasskala eingeschmolzen und hinter der Skala an die ebenfalls berührungssicbere Kontaktklemme 12 hochgeführt. Der Drehmagnet 13 ist mit einem Drehgriff versehen und auf der oberen Spitze des Thermometers gelagert.
  • Er kann nach erfolgter Einstellung abgenommen werden.
  • Die Arbeitsweise ist folgeende: Sobald das Quecksilber 14 an die unterste Spitze des Kontaktstäbchens 15 steigt, erfolgt Kontakt über Kontaktstäbchen, Einstellkolben mit Führungshaken, wendelförmig gewundenen Draht und Platineinschmelzung einerseits und Quecksilber sowie Zuleitung andererseits. Bei Abb. 1 z. B. würde bei - 50 C Kontakt erfolgen. Soll der Kontakt verändert werden, wird der Triebanker mitsamt dem wendelförmig gewundenen Draht mittels des Drehmagneten 13 in Bewegung gesetzt (Drehbewegung in einer Ebene . Bei Linksdrehung erfolgt Verstellung des Kolltaktstäbchens nach unten, bei Rechtsdrehung nach oben. Der Führungshaken 4 am Einstellkolben 3 sowie das dreieckige Rohr 1. welches auch rund mit Führungsnuten versehen sein kann, verhindern eine Drehung des Einstellkolbens 3 und bewirken bei Drehung des Ankers 7 und des wendelförmig gewundenen Drahtes 2 eine zwangsläufige Auf- und Abwärtsbewegung des verstellbaren Kontaktstäbchens 15.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Verstellbares Flüssigkeits-Kontaktthermometer, bei dem ein Metallstäbchen mittels Drehmagneten längs einer Geu-indespindel bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Gewindespindel ein wendelförmig gewundener Draht dient.
  2. 2. Verstellbares Flüssigkefts-Kontaktthermometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wendelförmig gewundene Draht drehbar gelagert und mit einem Trieba.nkfer verbunden ist. der von dem Drehmagneten gedreht wird.
  3. 3. Verstellbares Flüssigkeits.Kontaktthermometer nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich innerhalb des wendelförmig gewundenen Drahtes ein Einstellkolben aus Metall oder Glas mit Führungshaken befindet. an dem das Kontakt stäbchen hängt.
  4. 4. Verstellbares Flüssigkeits-Kontaktthermometer nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der wendelförmig gewundene Draht mitsamt dem Ein stellkolben und Führungshaken in einem Rohr befindet, welches durch die Form seines Querschnitts. dreieckig oder rund mit Führungsnuten oder Leisten, den Kolben mit Halten gegen Verdrehung sichert.
DEJ56008D 1936-09-25 1936-09-25 Verstellbares Fluessigkeits-Kontaktthermometer Expired DE731180C (de)

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DE731180C true DE731180C (de) 1943-02-16

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