DE7310075U - Vorrichtung für einen bohrhammer, zum entfernen der beim bohren entstehenden kleinteile. - Google Patents

Vorrichtung für einen bohrhammer, zum entfernen der beim bohren entstehenden kleinteile.

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DE7310075U
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drilling
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Wacker Werke GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0042Devices for removing chips
    • B23Q11/0046Devices for removing chips by sucking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

D;:'T 'Γ'"' ;'a·'':.'[:-.f..'.j(i München-Haar, 15.MOTZ 1973
WACKER - WERKE KG.
8000 München 4o
Preußenstraße
Hein Zeichen: W 199/GM
Verrichtung für einen Bohrhammer, zum Entfernen
1__J Ti-l·. Λ I 1__ Λ
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung für einen
Bohrhammer, zum Entfernen der beim Bohren entstehenden Klein- ., teile. ( .
Die beim Bohren entstehenden Kleinteile wurden bei Bohrhämmern '■■'■..■ bisher dadurch beseitigt, daß man einen den Bohrer axial durch-, '. setzenden Kanal vorsah, durch den mittels einer in den Bohr- ", ·;■■"■'■■ hammer eingebauten Gebläses Luft angesaugt oder ausgeblasen I -:\\ wurde. Beim Ansaugen werden die Kleinteile durch den Bohrer \ ,·' hindurch aus dem Bohrloch entfernt. Beim Ausblasen werden die
Kleinteile durch die Luft aus dem Bohrloch herausgedrückt. ' ' Diese bekannte Art des Entfernens der Kleinteile ist insofern . \ ' nachteilig, als zum einen der Längskanal im Bohrer diesen wesentlich verteuert und zum anderen die Gebläseeinrichtung im ; :.
Bohrhammer i -r
Bohrhammer und die Luftkanäle zwischen dieser und dem Bohrer die Konstruktion des Hammers komplizieren. Hinzu kommt beim Absaugen der Nachteil« daß sich der Kanal im Bohrer wegen sei-D.ea zwangsläufig begrenzten Querschnitts sehr leicht zusetzt;, während das Ausblasen eine erhebliche Staubentwicklung an der
Arbeitsstelle zur Folge hat.
Es ist ferner bekannt« bei kleineren Schlagbohrmaschinen das von dem Bohrer aus dem Bohrloch ausgeworfene Bohrmehl mittels einer den Bohrer umgebenden, balgartigen Hülse aufzufangen, die den Bohrer umgibt und bis zum Bohrmaschinengehäuse reicht, an dem sie befestige ist. Das freie Ende der Hülse kann wegen der balgartigen Ausführung mit fortschreitendem Eindringen des Bohrers in das Bohrgut elastisch zurücktreten, wobei sich das . Bohrmehl in der Hülse ansammelt.
T)^o vorstehend geschilderten bslgsirtig^s Hülse» sind für Bohr- " hammer ungeeignet. Ihre Verwendung verbietet sich wegen de*? "·. großen Bohrteife und der dementsprechenden großen Bohrerlänge ■., sowie der damit, im Zusammenhang stehenden großen fenge anfal- : ';'*''
j lender Kleinteile, die deswegen nicht nur einfach aufgefangen :
' werden können. ;
j Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die es gestattet, auch die großen Mengen an Klein- ! teilen, die beim Bohren mit Bohrhämmern entstehen, zuverlässig
j zu entfernen, ohne daß hierfür besondere Vorkehrungen an den ';"."* Werkzeugen und an dem eigentlichen Bohrhammer getroffen werden j müssen, die diese erheblich verteuern. . · ■
Die Vorrichtung, mit der die vorstehende Aufgabe gelost wird, · ; -ι ist gemäß der Neuerung gekennzeichnet durch eine den Bohrer i ; im Abstand umgebende, diesem gegenüber achsparallel verschieb- ;
bare
bare Hülse mit zur Bohrerlängsachse senkrechter Stirnfläche, ein Rohr, das in einer am Hammergehäuse befestigbaren Halterung parallel zum Bohrer verschiebbar geführt ist, an seinem der Bohrerspitze zugewendeten Ende die Hülse trägt und gleichzeitig als Verbindungskanal zwischen dem von der Hülse umschlossenen
; Raum und einem an das andere Rohrende anschließbaren Sauggebläse dient, und durch eine Einrichtung, die auf die Hülse und das Rohr eine zum Bohrgut hin wirkende, elastische Druckkraft ausübt, die die Hülse über den Bereich der Bohrtiefe nachgie-
. big an das Bohrgut anpresst.
Bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist ^er Kanalquerschnitt , nicht durch die Abmessungen des Werkzeugs begrenzt. Er kann daher so ausgelegt werden, daß keine Gefahr des Zusetzens mehr ; besteht. Das Sauggebläse kann auch ohne Rücksicht auf den ; Bohrhammer so kräftig bemessen werden, daß auch bei dem nun : möglichen großen Kanalquer.«?c:initt ein kräftiger Sog gewährleistet ist. Es können hie^/üi- die zahlreichen handelsüblichen und preiswerten Ausführungen benutzt werden. Besonders günstig ist in diesem Zusammenhang die Verwendung eines Staubsaugers ; als Sauggebläse. ■
! Eine bedeutsame Weiterbildung der Neuerung besteht darin, daß ! die Hülse auf der dem Hammergehäuse zugewendeten Stirnseite ! eine den Abstand zwischen Bohrer und Hülsenumfang überbrückenj de Wandung aufweist, die die Form eines sich von der Hülse , zum Hammergehäuse hin verjüngenden, dünnwandigen Kegelstumpfes
aufweist und aus einem leicht schneidbaren Material besteht. : Auf diese Weise ist es möglich, mit sehr geringem Kostenauf- ; wand den gewünschten weite st gehenden Abschluß der Hülse auf der ; dem Bohrhammergehäu'se zugewendeten Seite zu erreichen. Her-
stellerseitig brauchen nur kegelstumpfartige Abschlußwandungen j in einer einzigen Ausführung bereitgestellt zu werden, deren
! kleine :
kleine Stirnfläche dem kleinsten Bohrerdurchmesser entspricht, und der Benutzer kann sich dann die zu den größeren Bohrern passenden Abschlußwände einfach dadurch anfertigen, daß er von einem solchen Kegelstumpf ein Stück abschneidet, wodurch der für das Durchführen des Bohrers zur Verfügung stehende freie Durchmesser größer wird. Die einzelnen Abschlußwandungen sind, da sie nur in einer Ausführung hergestellt und auf Vorrat gehalten werden müssen, besonders billig.
: Ein bevorzugtes Ausgestaltungsmerkmal der Neuerung sieht vor, : als Einrichtung zum Ausüben der Druckkraft auf Hülse und rtohr eine Schraubendruckfeder vorzusehen, die das Rohr umgibt und sich zwischen der Rohrhalterung und dem Rohr abstützt.
Zur Schaffung einer besonders guten. Abdichtung der Hülse an dem Bohr-gut empfiehlt es sieh, diese zumindest im Bereich der der Bohrerspit^.e zugewendeten Stirnseite aus elastischem .Material herzustellen oder die Stirnfläche mit einem solchen Material zu belegen.
-i In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt. Es zeigen:
*"ig.1 die Vorrichtung an einem Bohrhammer in Seitenansicht : sowie teilweise im Längsschnitt, und
Fig. 2 den Schnitt durch die Vorrichtung entlang der Schnittr linie A-B in Fig. 1.
In der Zeichnung bezeichnen:
1 den Bohrhammer,
2 den Bohrer,
3, das
das Bohrgut, z.B. eine Betonwand, 7310075-2.8.73
3 die den Bohrer 2 umgebende Hülse, · ·
4- das elastische Material auf der dem Bohrgut 3 zuge
wendeten Stirnseite der Hülse 4-,
4-a das parallel zum Bohrer verschiebbare Rohr,
5 ein Verbindungsstück zwischen der Hülse 4- und dem
Rohr 5i das der mechanischen Befestigung der Hülse
am Rohr und als Luftkanal zwischen diesen Teilen
dient,
5a die am Bohrhammer 1 befestigte Halterung für das
Rohr 5,
6 ein Spannband zum Befestigen der Halterung 6 am
Bohrhammer 1,
7 einen zwischen der Hülse 4- und der Halterung 6 am
■ i
Rohr 5 befestigten Ring,
8 die sich zwischen der Halterung 6 und dem Ring 8 ab
stützende Feder, die das Rohr 5 in Richtung zum Bohr
gut hin belastet und damit die Hülse 4- an das letzte- : :
re anpresst, ' ··
9 den an das Rohr 5 anschließbaren Verbindungsschlauch :
zum abläse, beispielsweise einem Staubsauger, und
: 10 die den Abstand zwischen dem Bohrer 2 und dem Umfang '.
der Hülse 4- überbrückende Wandung in Form eines sich .: ;'
von der Hülse 4- zum Hammergehäuse hin verjüngenden ι i>
dünnwandigen Kegelstumpfes aus leicht schneidbarem i
Material.
11 Schutzansprüche ; .-.·;,
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Claims (4)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung für einen Bohrhammer, zum Entfernen der beim Bohren entstehenden Kleinteile, gekennzeichnet durch eine den Bohrer (2) im Abstand umgebende, diesem gegenüber achsparallel verschiebbare Hülse (4) mit zur Bohrerlängsachse im"wesentlichen senkrechter Stirnfläche auf der dem Bohrgut (3) zugewendeten Stirnseite, ein Rohr (5), das in einer am Hammergehäuse befestigbaren Halterung (6) parallel zum Bohrer (2) verschiebbar geführt ist, an seinem der Bohrerspitze zugewendeten Ende die Hülse (4) trägt und gleichzeitig als Verbindungskanal zwischen dem von der Hülse (4-) umschlossenen Raum und einem an das andere Rohrende anschließbaren Sauggebläse dient, und durch eine Einrichtung (9), die auf die Hülse (4) und das Rohr (5) eine zum Bohrgut (3) hin wirkende elastische Druckkraft ausübt, die die Hülse (4·) über den Bereich der Bohrtiefe nachgiebig an das Bohrgut (3) anpresst. /
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4) mindestens auf der der Bohrerspitze zugewendeten Stirnseite aus elastischem Material (4-a) besteht oder mit einem solchen belegt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ausüben der Druckkraft auf Hülse (A-) und Rohr (5) eine Schraubendruckfeder (9) ist, die das Rohr (5) umgibt und sich zwischen der Rohrhalterung (6) und dem Rohr (5) abstützt.
4.
• t
·«·&-·»·■
Vorrichtung nach einem dor vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4-) auf der dem Hammergehäuse zugewendeten Stirnseite eine den Abstand zwischen Bohrer (2) und Hülsenumfang überbrückende Wandung (11) aufweist./
Vorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung (11) die Form eines sich von der Hülse (4·) zum Haminergehäuse hin verjüngenden dünnwandigen Ke ge !stumpf es aufweist und aus eir.em leicht schneidbaren Material besteht.
Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Sauggebläse zugewendete Rohrende eine den Anschluß eines Staubsau gerschlauches (11) ermöglichende Form aufweist.
DE7310075U 1973-03-16 1973-03-16 Vorrichtung für einen bohrhammer, zum entfernen der beim bohren entstehenden kleinteile. Expired DE7310075U (de)

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DE (1) DE7310075U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3323551A1 (de) 2016-11-18 2018-05-23 Inventio AG Vorrichtung zum reinigen von bohrlöchern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3323551A1 (de) 2016-11-18 2018-05-23 Inventio AG Vorrichtung zum reinigen von bohrlöchern

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