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Wendelrutsche Das Patent 678 02o bezieht sich auf eine Wendelrutsche
für die senkrechte Abwärtsförd-erung.von Kohle und anderen Schüttgütern und löst
diie Aufgabe, eine solche Wendelrutsche den besonderen BetnebsverhäUrd,ssen gerade
dies Untertagebetriebes anzupassen, indem sie in Einheiten von den hierdurch bedingten
geringen Abmessungen bequem befördert und ebenso an Ort und Stelle. zu einem in
sich standfesten Gebilde aufgebaut werden kann. Gegenüber dem Stand der Technik
wird dabei insofern ein grundsätz:ich neuer Weg beschrittien, als die bei. Wendelrutschen
üblicher Bauart als Träger der Rutsche dienende mittlere Stützsäule verlassen wird
und nunmehr als Träger der Rutsche du Rohr dient, 'an dessen Innenwand die
Rutschen-,,vindung befestigt ist; während gleichzeitig eine Unterteilung in einzelne
der Höhe und dem Durchmesser nach bequem beförderbare Einheiten .derart erfolgt,
daß jeder Schuß weniger als einien vollen Wendelgang enthält. Mit dem Aufbau einer
Wendelrutsche aus solchen Schüssen an Ort und Stelle wird durch das Übereinandersetzen
und Aneinanderbe5estigen der Einzelschüsse eine ununterbrochene Spiralrutsche für
die ganze Länge des Schachtes gewährleistet.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung der Wendelrutsche
nach Patent 678 oao, .indem durch nochmalige Untertai-1ung der einzelnen Rutschenschüsse
durch eine senkrechte Fuge in Hälften die Möglichkeit der ungeblnderten Beförderung
und auch dies leichten Aufbaues an Ort und Stelle unter Tage sowohl in Hinblick
auf die Ab-
messungen wie das Gewicht gesteigert und außerdem eine bequeme
Zugängigkei:t zum Innern der Wendelrutsche zwecks Eingriffsmöglichkeit z. B. für
die örtliche Auswechselung der -Wendelbleche geschaffen wird.
Mit
Hilfe dieser Längsteilung ist es nun auch noch möglich, örtlich Hälften des die
Rutschen tragenden Blechmantels mit dem betreffenden Teil der Wendel abzunehmen
und gegen Ein- oder Auslaufstücke auszutauschen; dazu genügt es in vielen Fällen,
solche längs geteilten Rutschenschüsse von vornherein nur an solchen Stellen einzubauen,
an denen infolge des Abbaufortschritts erst nach einiger Zeit die Ansetzung von
Zwischensohlen zu erwarten ist. Jedenfalls werden auf diese Weise größere Vorrichtungsarbeiten
vermieden, und der Einbau eines solchen Einla.ufstückes wird in einer Zeit ermöglicht,
. die praktisch keine Betriebsunterbrechung bedeutet.
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Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß durch'
die zusätzliche Längsteilung der Rutschenschüsse die beim Ansetzen .einer neuen
Zwischensohle sonst erforderlichen - zeitraubenden Nebenarbeiten wesentlich abgekürzt
werden; so ist man in der Lage, in eirner zwischen den eigentlichen Förderschichten
liegenden Schicht einen neuen Ein- oder Auslauf anzubringe=n.
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In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
in Abb. i, 2 und 3 in drei senkrecht zueinander stehenden Ansichten und einem teilweisen
Schnitt wiedergegeben.
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Die Wendelrutsche besteht aus den einzelnen Schüssen i i, die durch
eine Flanschverbindung 14 aufeinandergesetzt werden. wobei im Innern der einen Blechring
darstellenden Schüsse der eigentliche Wendeltrog 15 angeordnet ist. Die Teilung
der We iideltröge und des diese tragenden Blechmantels bzw. die Austeilung der Sch.ratibenlöcher
für die Flanschverbindung 1q. sind so aufeinander abgestimmt, daß mit dem Aufeinandersetzen
der einzelnen Schüsse unter der Versetzung jeweils der ununterbrochene Verlauf der
Spiralrutsche gewährleistet ist.
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Neben der in einer senkrecht zur Schachta@lise geführten Unterteilung
14 der Rutsche werden die einzelnen Schüsse gemäß der Erfindung- auch noch in der
Längsrichtung unterteilt und die einzelnen Teilstück,- ati den ebenfalls als Flanschvcrbindung
24. ausgebildeter Stoßstellen aneinandergesetzt und verbunden. :auf diese Weise
ist man in der Lage, nach Lösen der Flanschverbindung 14 und der die Stoßstelle
2.1 durcbsetzendeti Schrauben die. Halbe Wandung eines P\utschenschusses abzunehmen:
dies bat den besonderen Sinn, beim Ansetzen einer neuen Teil s o 'hie die Beschickuji-
C der W"#ii#deIrLItz;CIIOV(,l#, dieser zu ermöglichen. Zu dieseln Zweck braucht
dann nur eine Hälfte eines 1Zittcliensch usses abgenommen und gegen eilt LinlattfStüclk
25 ersetzt zu werden, dessen Rinnen-' Boden 26 so durch.gekröpft und schräg gestellt
wird, daß er den richtigen Anschluß an den in der anderen Hälfte des nächsttiefer
lie-`genden Rutschenschusses liegendien Fördertrogteil 15 erhält. An .einer solchen
Stelle werden dann zweckmäßig zwei längs geteilte, Rutschenschüsse übereinandergesetzt.
Man ist natürlich in der Lage, jeden Rutschenschuß einer Wendelrutsche in der Längsrichtung
zu teilen und durch Abnehmen bz«-. Anbauen einer Schußliälfte das Auswechseln der
Fördertröge zu bewirken,.