DE730815C - Pruefgeraet fuer Draehte oder Bleche - Google Patents

Pruefgeraet fuer Draehte oder Bleche

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Publication number
DE730815C
DE730815C DEO24395D DEO0024395D DE730815C DE 730815 C DE730815 C DE 730815C DE O24395 D DEO24395 D DE O24395D DE O0024395 D DEO0024395 D DE O0024395D DE 730815 C DE730815 C DE 730815C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bending
test
guide rollers
test specimen
following
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO24395D
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Frische
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
Original Assignee
Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
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Filing date
Publication date
Application filed by Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk filed Critical Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
Priority to DEO24395D priority Critical patent/DE730815C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE730815C publication Critical patent/DE730815C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/0014Type of force applied
    • G01N2203/0023Bending

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Prüfgerät für Drähte oder Bleche Die Biegungsfähigkeit von Drähten oder Blechen wird bekanntlich am einfachsten in der Weise festgestellt, daß der Draht oder das Blech in einen Schraubstock gespannt wird, dessen Biegebacken einen bestimmten Biegeradius besitzen. Der Draht oder das Blech wird dann durch kräftigen Daumendruck nach der einen und danach nach der anderen Seite über die I(anten dieser Biegebacken gebogen.
  • Hierbei können die Versuchsbedingungen erfahrungsgemäß nicht in engem Rahmen gehalten werden. Deshalb sind besondere Geräte entwickelt worden, die gleichmäßige Biegebedingungen gewährleisten sollten. So wird l)ei der in Abb. I dargestellten Biegeeinrichtung ein Blech I, das zwischen den Backen 2 und 3 eingespannt ist, durch zwei'in geringer Entfernung voneinander angeordnete Mitnehmer 4 und 5 nach beiden Seiten gebogen. Aus baulichen Gründen müssen die Slitnehmer einen gewissen Mindestabstand von dem Drehpunkt also auch von den Spannbacken l)esitzen, so daß die liegende I(raft an einem sehr langen Hebelarm angreift. Die Folge davon ist, daß beim Biegen die Probe nicht in dem gewünschten, durch die Abrundung der Biegekanten 2 und 3 gegebenen Biegeradius gebogen wird. Die Probe wird nicht in die gesvünschte, ausgezogen eingezeichnete Lage gebogen; sie wird vielmehr die gestrichelt gezeichnete Form annehmen. Der tatsächliche Krümmungsradius ist nicht nur größer als vorgeschrieben, er ändert sich außerdem noch von der Einspannstelle nach dem freien Ende der Probe zu und ist auch von der Probenstärke abhängig. Bei der Prüfung auf dem l>ekannten Gerät werden also die Meßergebnisse in nicht nachprüfbarer Weise beeinflußt.
  • Die durch den ÜTliergang zum Biegegerät erhoffte Vereinheitlichung. der Biegeliedingungen ist also bei diesem Gerät auch nicht erreicht worden.
  • Dieser Mangel sollte durch das in Abl>. 2 schematisch dargestellte Biegegerät lieholien werden. Hierbei trägt der Biegehebel 4 durch Federn und Exzenter gesteuerte Schaufeln 5 und 6, die den in die Spannbacken s und 3 eingespannten Prüfling I uml)iegen, nach der Biegung unter den gezogenen Prüfling fassen und ihn dann nach der anderen -Seite umbiegen. Venn hierbei auch die Einheitlichkeit der Biegebedingungen recht gut gewahrt wurde, so war doch die Handhaburig und die Einstellung der Geräte zu umständlich. N'or allem ergab sie aber eine Kalthärtung der Prüflinge an der Biegestelle durch die Schaufein 5 und 6. Dadurch wurden die - Versuchs ergebnisse in unzulässiger Weise verändert.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Einrichtung werden die Versuchsbedingungen zwar gleichmäßig gehalten, aber es ist schwierig. nach dem Umlegen des in den Backen 2 und 3 eingespannten Prüflings I die über den Biegen baden laufende Walze 4 auf dem Rückweg wieder unter den Prüfling zu bekommen.
  • Hierzu sind besondere Hebel 5 und 6 notwendig, die selbsttätig in Abhängigkeit von der Walzenbewegung bzw. Ävalzenstellung bewegt werden müssen. Dies erfordert ein für Prüfzwecke zu umständliches Gerät.
  • Die Erfindung betrifft dagegen ein sehr einfaches Prüfgerät, das eindeutige und eng eingegrenzte Versuchsbedingungen liefert. Bei diesem Gerät wird der am einen Ende z,vi schen den Klemmbacken festgespannte Prüfling an seinem freien Ende mittels zweier gabelförmig angeordneter Führungsrollen oder -stifte hin und her gebogen.
  • Das Gerät nach der Erfindung ist durch die Vereinigung folgender an sich bekannter Mal?>-nahmen gekennzeichnet I. Die Führungsrollen sind derart angeordnet, daß sie während der Prüfung ihren Abstand von der Auflagefläche der Biegebacken nicht verändern.
  • 2. Die Führungsrollen weisen einen derart großen Abstand voneinander auf, daß eine der beiden Führungsrollen beim Biogen um den jeweiligen Biegungsradius nicht am Prüfling anliegt.
  • Vorteilhaft wird bei diesem Gerät die Auflagefläche der Biegebacken so hergestellt, daß sie erfindungsgemäß einen Teil eines Zylinders bilden, dessen Achse durch den Mittelpunkt des Kreisbogens geht, den die Achsen der Führungsrollen beschreiben. Denn dann bleibt die Entfernung zwischen dem A1itnehmer und der Auflagefläche der Baden während der Biegebewegung stets gleich.
  • Die Entfernung zwischen den Mitnehmern und der Auflagefläche der Biegebacken soll dabei stets auf die Blechdicke einer zur Herabsetzung der Reibung wünschenswerten Toleranz einstellbar sein. Für diese Toleranz wird man im allgemeinen keinen über 0,I mm hinausgehenden Eetrag wählen.
  • Die Entfernung der bSitnehmerstifte oder Mitnehmerrollen voneinander soll im Gegensatz zu den Verhältnissen in den bekannten Vorrichtungen, wie sie in Abb. I dargestellt sind, mindestens das Zehnfache der Blechdicke betragen.
  • Abb. 4 zeigt schematisch eine Darstellung eines Gerätes gemäß der Erfindung. Das Gerät liesteht aus einem trommelförmigen Grundkörper 1. Der Grundkörper kann mit liekanten Einrichtungen versehen sein, die gt'-statten, ihn auf einen Tisch zu stellen oder auf einem solchen festzuschrauben oder ihn in einen Schraubstock einzuspannen oder ihn an sonst geeigneter Stelle zu befestigen.
  • Der Grundkörper trägt vier Paare von Spannbacken 2, 3 zum Festspannen des Prüflings. Es können weniger oder auch mehr solcher Spannbackenpaare angeordnet sein.
  • Die Backen werden mit Hilfe ron Schrauheu 4, 5 nach Einstecken des Prüfling angezogen, die mit Hilfe eines Schlüssels oder eines Griffes oder einer sonstigen bekannten Einrichtung angezogen werden können. Es kann auch vorteilhaft sein, Federn anzuordnen, um die Backen selbsttätig gegeneinanderzupressen.
  • Im Nilittelpunkt des Grundkörpers befindet sich das Lager 6 des Biegehebels 7. Dieser Biegehebel ist auf der einen Seite mit einem Griff 8, auf der anderen Seite mit der Halteeinrichtung 9 für die Niitnehmersüfte oder -rollen 10, 11 ausgestattet. Die Entfernung der Mituehmerstifte oder -rollen voneinander wird vorteilhaft so groß genommen, daß erfindungsgemäß der Prüfling erst beim Umbiegen um mehr als 900 auf einen der Haltestifte oder -rollen aufschlagen kann. Die Mitnehmerstifte oder -rollen sind so in der Halte einrichtung zu befestigen, daß sie sich um sicl selbst zu drehen vermögen. Der Biegehebel ist so zu gestalten, daß er gestattet, die Entfernung der Mitnehmerstifte oder -rollen von der Spannbackenoberfläche zu verändern. Es kann dies dadurch geschehen, daß die Halteeinrichtung 9 in den eigentlichen Biegehebel 7, beispielsweise bei 12, eingesteckt ist und durch eine Schraube 13 in ihrer eingestellten Lage festgehalten wird. Es kann dies aber auch dadurch geschehen, daß beispielsweise der Biegehebel 7 oder sein Handgriff mit einer Stellschraube versehen ist, die gestattet. die Halteeinrichtung 9 bzw. die Mitnehmerrollen oder Mitneli-nerstifte I0, 1 1 in die gewünschte Entfernung einzustellen und die entweder künstlich gehemmt ist oder genügend Selbsthemmung besitzt um jeweilig in der eingestellten Lage zu verbleiben. Diese Schraube oder eine ähnliche derartig angeordnete Verstelleinrichtung kann mit einer Meßeinrichtung versehen sein, die gestattet, die Entfernung der Halterungsstifte oder -rollen von der Spannbackenoberfläche abzulesen und diese somit auf die jeweilige Blechdicke einzustellen.
  • Das Biegen eines Prüflings geht nun so vor sich, daß der Prüfling zunächst zwischen die Spannbacken geklemmt wird. Dann wird der Biegehebel nach der einen Richtung bewegt, so daß der Prüfling beispielsweise von der einen Mitnehmerrolle ii über die gezeichnete Lage des Prüflings 14 um go0 umgebogen wird. Sodann wird der Biegehebel in entgegengesetzter Richtung bewegt. Dabei greift die andere Mitnehmerrolle 10 unter den Prüfling und drückt ihn nach der anderen Seite, bis er in die gestrichelt gezeichnete Lage I5 gekommen ist.
  • Es kann erfindungsgemäß eine Haltevorrichtung angebracht sein, die eine Bewegung des Biegehebels um mehr als go0 verhindert.
  • Sie dient dazu, eine etwaige zusätzliche Zugbeanspruchung des Prüflings zu vermeiden, die sich bei einer Biegung über go0 hinaus ergeben könnte.
  • Zur Biegung von Drähten oder schmalen Streifen kann erfindungsgemäß auf die Mitnehmerstifte oder Mitnehmerrollen eine Vorrichtung I6 (Abb. 5) aufgesteckt werden, die einen Schlitz I7 von der Stärke des Drahtes besitzt. Die Vorrichtung I6 verhindert, daß der Draht beim Biegen seitlich ausweicht.
  • Die einfache Art der Bewegung und die Unabhängigkeit von verwickelteren bewegten Teilen gestattet, die Hinundherbiegung des Biegehebels sehr schnell vorzunehmen und die Prüfung deshalb in sehr kurzer Zeit durchzuführen. Dies ist bei der Prüfung von großen Mengen Blechen mit hohen Biegezahlen sehr vorteilhaft.
  • Die Möglichkeit der erfindungsgemäßen Unterbringung mehrerer Spannbackenpaare im Grundkörper gestattet, Spannbackenpaare mit den wichtigsten vorkommenden Biegeradien jederzeit betriebsfertig im Grundkörper bereit zu halten, so daß ein etwaiger Umbau vor der Prüfung unnötig wird.
  • Die Bewegung des Biegehlebels 7 kann auch miX Hilfe eines Motors vorgenommen werden, wobei es möglich ist, die Umsteuerung der Bewegung erfindungsgemäß durch den Prüfling selbst vornehmen zu lassen. Dies kann dadurch geschehen, daß der Prüfling, sobald er um 90° gebogen worden ist, einen Kontakt schließt, der die Bewegung umkehrt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Prüfgerät für Drähte oder Bleche, bei dem der am einen Ende zwischen Klemmbacken festgespannte Prüfling an seinem freien Ende mittels zweier gabelförmig angeordneter Führungsrollen oder -stifte hin und her gebogen wird, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender an sich bekannter Maßnahmen I. Die Führungsrollen sind derart angeordnet, daß sie während der Prüfung ihren Abstand von der Auflagefläche der Biegen backen nicht verändern.
  2. 2. Die Führungsrollen weisen einen derart großen Abstand voneinander auf, daß eine der beiden Führungsrollen bein; Biegen um den jeweiligen Biegungsradius nicht am Prüfling anliegt.
    2. Prüfgerät nach Anspruch I, bei dem die Achsen der Führungsrollen auf einem Kreisbogen bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die sich an die Biege stellen anschließenden Auflageflächen der Einspannbacken einen Teil eines Zylinders bilden, dessen Achse durch den Mittelpunkt des Kreisbogens geht, den die Achsen der Führungsrollen beschreiben.
  3. 3. Prüfgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen so weit voneinander entfernt sind, daß die während der Biegung nicht am Prüfling anliegende Führungsrolle diesen erst nach dem Umbiegen des Prüflings um go° berührt.
  4. 4. Prüfgerät nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, gegebenenfalls auswechselbare und mit verschieden geformten Biegekanten versehene Biegebackenpaare im Mantel des-trommelartig gestalteten Prüfungsgerätes angeordnet sind.
  5. 5. Prüfgerät nach Anspruch I oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung, die ein Umbiegen des freien Endes des Prüflings um mehr als go0 verhindert.
  6. 6. Prüfgerät nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß bei maschinellem Antrieb der Prüfling die Bewegungsrichtung selbst nach Umbiegen um go0 mittels Kontakte umsteuert
  7. 7. Prüfgerät nach Anspruch I oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine zum Prüfen von Drähten oder schmalen Streifen dienende, auf die Mituehmerrollen oder -stifte aufsteckbare Führungsvorrich tung für den Prüfling mit einem in Richtung der Biegebewegung angeordneten Schlitz von der Stärke des Prüflings.
DEO24395D 1939-12-12 1939-12-12 Pruefgeraet fuer Draehte oder Bleche Expired DE730815C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO24395D DE730815C (de) 1939-12-12 1939-12-12 Pruefgeraet fuer Draehte oder Bleche

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DEO24395D DE730815C (de) 1939-12-12 1939-12-12 Pruefgeraet fuer Draehte oder Bleche

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Publication Number Publication Date
DE730815C true DE730815C (de) 1943-01-18

Family

ID=7356174

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DEO24395D Expired DE730815C (de) 1939-12-12 1939-12-12 Pruefgeraet fuer Draehte oder Bleche

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DE (1) DE730815C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2934945A (en) * 1955-09-22 1960-05-03 Philips Corp Machine for bending specimen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2934945A (en) * 1955-09-22 1960-05-03 Philips Corp Machine for bending specimen

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