DE730663C - Dreimessermaschine zum dreiseitigen Beschnitt von Papierstapeln bei einer Einpressung mit Handanlage - Google Patents
Dreimessermaschine zum dreiseitigen Beschnitt von Papierstapeln bei einer Einpressung mit HandanlageInfo
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Description
- Dreimessermaschine zum dreiseitigen Beschnitt von Papierstapein bei einer Einprgssung mit Handanlage Die Erfindung betrifft eine mit-Handanlage betriebene Dreimessermaschine zum,dreiseitigen Beschnitt von Papierstapeln bei einer Einpressung.
- Es ist bei Dreimesserautomaten bekannt, die zu bearbeitend-en Papierstapel in gleicher Richt.ung zu den Messern und von #diesen fort zu bewegen. Zu diesem Zweck dienen im allgemeinen Förderbänder. Die masch-inelle Förderung setzt eine große Anzahl von l'-,inzelvorrichtungen voraus, welche die Umstellung von einem Format auf das andere umständlich machen. Außerdem sind die Automaten empfindlich gegen Bedienungsmängel. Hinzu kommen ihre großen Herstellung gskosten. -Ue diese Eigenschaften der -""utorn,aten begriindendie Bedeutung,der mit Handanlage betriebenen einfachen Dreimessermaschinen. Die bekannten mit Handanlage betriebenen Dretimesserrnaschinen sind nun so eingerichtet, daß,der Stapel unter dem Ouermesser hindurch zwischen die Seitenmesser an den Rückenanschlag gelegt wird. Der fertig beschnittene Stapel wird in um-U -t. Diese Arbeits-"ekehrter Richtung ausgele, weise bedingt, daß der Stapel vor dem Elnlegen in die Nilaschine auf einer besonderen Platte aufgestoßen und dadurch geordnet wird, ehe er unter die, Preßplatte der Mkaschine gelangt. Ufiter dieser muß er so lange z# el
mit den Händen Igehalten werden, b,s die Preßplatt-, mittels Fußhebels auf den Stapel gedrückt ist, so daß ein Verrutschen nicht mehr möglich ist. Erst dann kann die 'Ma- schine zum endgültigen #clineiden eingerückt werden. Diese Arl)cits- %#,eise ist anstrengend, umständlich und zeit- raubend. Vor allein ist die Gefahr von Un- fällen beiii Hindurcb-reifen unter clein Ouer- niesser gegeben. Der Zweck der Erfindung ist. diese -Nach- teile züi belieben. Das.gescliiebt durch cl,'e Anordnung eines, wie an sich bekannt, in bezug zum Quermesser auf der gleichen Seite wie die Seiteninesser und init längs verschiebbareni Rückenanschlag für den Stapel versebenen ortsfesten sowie einer -an den Anlegetisch ali,-,clilief)en- dUn selbsttätigen Vorrichtung für die Förde- rung des beschnittenen Stapels zum Auslege- t,sch, derart daß der beschnittene Stapel vom nachfolgenden zu he-schlielrIenden Stapel auf die Fördeivorrichtun- *-e- schoben w:rd und damit zur Ausla-e -elan-t. Inf(-)Ige dieser Atisbildun g der Dreiniesser- inaschine ist unfallsichere Bedienung ge- währleistet, da das Einlegen ödes Stapels außerhalb des erfolgt. Ein weiterer wicht,1-er Vorteil liegt darin, daß (He Arbeit erliehlich beschletiniggt und damit eine größere #Jengenleistung erzielt werden kann. Einen Rückenanschlag zum Vorschieben eines Papierstapcls zu benutzen, ist hei einer einfachen Otiermesserniaschine bekannt. Bei dieser bukannten 'Maschine wird von einem längeren Papierstapel ein Teilstapel nach dem anderen abgi#trennt. 1.11 welcher Rich- tun- die des Papierstapels er- fol"t, ist hierbei -rundsätzlich -leicli,-Ullti-, (la eine Orientierung in Hinblick auf Seiten- Inesser nicht erforderlich ist. Auch kommt es nicht in Frage. einzelne Papierstapel in den -,%lesserl),-re-cli zu bringen. Die gemäß der Erfindun- vorztisehende selbsttätige Vorrichtung für die Fi#rderung des beschnittenen Stapels zum Auslegetisch besteht vorteilhaft aus einer schiefen Ebene. Diese Usting ist besonders einfach. Bei einer bekannten Dreimesserrnaschine ist ebenfalls eine zur Auslage führende schiefe Ebene vorgesehen. Die bekannte Maschine ist jedoch im übrigen völlig ab- .cliend vom Erfindungsgeg;enstand einge- richtet. Das Anlegen der Stapel erfolgt nicht in der gleichen Richtung wie das Aas- e, legen. sondern der Arbeiter hat über die zum Auslegen dienende schiefe Ebene hinweg den Stapel anzulegen. Die von ihm einzuneli- iiieiide Stellung ist ungünstig, da ihm die beim Schneiden abfallenden Späne vor die schwenkhar eine Klemme 3, gelagert, -die es ermöglicht, den eingelegter, Stapel St., der infolge der geneigten Lage des Tisches2 leMit geordnet werden kann, felstztikleminen. bie Klemmung wird während des Norz# schiebens des Rückenanschlages 3 und im weiteren so lange aufrechterhalten, bis sich d'e Preßplatte8 auf den Stapel gesetzt hat, wie es am Stapel St, zu erkennen ist. An den Anlegetisch schließt sich die Auslegeplatte 6 so an, daß ein genügend breiter Spalt für Aden Abfall der Späne vom Qu#ermesser 5 verbleibt. Sie ist im übrigen ge- neigt angeordnet, und zwar derart, daß ihre Oberfläche zusammen mit derjenigen des Anlegetisches2 eine Dachform bildet. Auf diese Weise erübrigen sich besondere Handhabungen zum Auslegen des gerade beschnittenen Stapels Sti. Es genügt,das Vo#rschieben des neuen Stapels St.- Sobald dieser dabei auf dien Stapel St, trifft, nimmt er ihn in Richtung auf #die Auslegeplatte 6 zu mit. Wenn der neue Stapel St# in seiner Endlage unter den SclineidemessQrn angekommen ist-. liegt der Stapel St, so weit auf dem Ableget;sch, daß er bi's an deren Anschlag infGIge #er Schwerewir'kung weitergleiten kann.fallen und sich dort anhauien. Er intifl) s:c11 1 auch weit nach vorn betigen, um den 'Stapel ordnungsgemäß auf einen nach rffien zu bewegenden Steinp#,1 auflegen und au s r. Miten zu können. Geni-iß der ErfinItin- s,L-,*.1-', der Anle-c- tisch zum Qu.-rinesser an. so daß bei iii-iii- einer schiefen Ebene zum Auslegen der Anlegetisch mit dieser schiefen Ebene eine Dachforin bild--t. Durch das Ansteigen des -\IIIegetisches wird das Ausrichten des Pa- pierstapels am Rückenaiischlag erheblich er- 1,2,*clitert, da nämlich die Ge-,v#clits#virlz*un" rh#S Stapels zum bei z# 'prägt. Ain Rückenanschlag ist eine Klemme zum Fustle-,-n des Stapels bis zu dessen Ein- j)rt2-,suii- durch die P.reßplatte vorgei#ehen. Dieses \ler'11-iiial :st an s-»ch Ini mit den Hauptinerkmalen des Erfin(lungs-c-,tistandes ist es jedoch insofern vnii B ' deutung, als durch das Festklenirnen rlu-s Stapels veri-welen wIrd, daß der in den einzubringende Stapel durch die DruckWirkUng atä den auszulegenden Stapel in Unordnun.- -erät, indem die einzel- nen Blätter sich am Rückenanschlag ver- scIlieben. Zweckmäßig weist der Anlegetisch einstell- bare Aiisclilä.-e auf, mit denen eine am Rücken-,inschlag schwenkbar g lagerte Klinke derart zusqmiiieiiwirlzt, daß der Stapel ab- satzweise zum Querinesser vorgeschohen werden kann. Atit diese Weise ist es mÖg- lich, chie Dreimesserinaschine zum vierseiti- Ilen Beschnitt und ansc'lileß-#nd zum mehr- fa(#II.,n Zerteilen von Heften und Papier- stapeln verwendbar züi machen. Die Seiten- nie.#ser werdt#n in diesem Falle entfernt, und es %V.rd nur mit dem Queritiesser geschnitten. la der beiliegenden Z-cichnung ist ein Bei- b andes dargestellt, spiol des Erfin-Iiiiigsgegens' und zwar zeigen: Abb. i eine Dreiniessermasehine mit ihrem Ha-tiptteil in -Seitenansicht, 2 C-iI1C Draufsicht auf die Maschine u1111 Abb. 3 in ähnlicher Weise wie Abb. i eine Seitenansicht, in der die Stapel in einer Lage eingezeichnet sind, d:e einem anderen Augen- blick im Arbeitsgang entspricht. Das Maschinengestell i trägt einen Tisch 2, auf dein verschlebbar ein Rückenanschlag 3 vorgesehen ist. Die Anordnung ermöglicht es, die Stapel St beliebig weit zwischen den Seite.,iinessern 4 auf das Querinesser 5 zu vorzuseli;ebeii. 1 Zum Unterschied von bekann- ten Dreiniesserinaschinen mit 1-1.andaiilage erfolgt der Vorschub also wcht unter dem Otlermesser 5 hinrltireii zwischen die Seiten- niesser 4. Am Körper de#s Rückenanschlages 3 ist - Wenn ein vierseitfiger Beschnitt vorgenorninen werden soll, werden die Seitenmesser 4 aus der Maschine entfernt, und es wird, mit dein Quermesser 5 gearbeitet. Es kann dann auch ein einfaches oder mehrfaches Zerteilen von Heften oder Stapeln vorgenommen -tverden. Für diesen Zweck erweisen sich Anschlägeg im Anlegetisch als vorteilhaft. Mit d".esen wirkt eine am Rückenanschlag 3 schwenkbar angebrachte Klinke io, #die von Hand gesteuert werden kann, zusammen. Infolge dieser Aushiidufig kann der Stapel absatzweise unter das Messer geschoben und in der verlangten Weise geschnitten bzw. zerteilt werden.
- Ein Vorteil liegt bei der Maschine gemäß der Erfindung darin, daß die B7edien-ung bei sitzender Arbeitsstellung sehr bequem wird, da die- Notwendigkeit entfällt, die Preßplatte vor jedem Schnitt niederzutreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dreirnessermaschine zum dreiseitigen Beschnitt von Papierstapeln bei einer Einpressung init Handanlage, gekennzeichnet durch die Anordn-ung eines, wie an sich bekannt, in bezug zum Querinesser auf der lleichen Selte wie die Seiteninesser (4) liegenden und init längs verschiebbarem kückenanschlag (3) für den Stapel (St) versehenen ortsfesten Anlegeti#ches (2) sowie einer an den Anlegetisch anschließenden selbsttätigen Vorrichtung für die Förderung des beschnittenen Stapels zum Auslegetisch (6), derart, daß der beschnittene Stapel (St,) vom nachfolgenden 7-,1 beschneidenden Stapel (St.) auf die selbsttätige Fördervorrichtung geschoben wird und damit zur Auslage gelangt. lb zn 2. Dreirnessermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Fördervorrichtting, wie an sich be- kannt, aus einer schiefen Ebene besteht. 3. Dreimessermaschine nach Anspruch i oder 2 ' dadurch gekennzeichnet, daß der _AI.niegetisch zum Quermesser (5) ansteilt, so daß bei Anordnung einer schiefen Ebene als selbsttätige Fördervorrichtung der Anlegetisch (:2) mit der schiefen Ebene eine Dachform bildet. .4. Dreimessermaschine nachAnsprilchi oder Unteransprüchen, dadurch zeichnet, daß am Rückenanschlag (3), wie an sich bekannt, eme Klemme (30 zum Festlegen des Stapels (S't.) bis zu #dessen Einpressung durch die Preßplatte (8) vorgesehen ist. 5. Dreimesserma:schine nachAnspruchi oder Untera-nsprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlegetisch (2) einstellbare Anschläge (9) aufweist, mit denen eine am Rückenanschlag (3) schwenkbar gelagerte Klinke (io) -derart zusammenwirkt, daß der Stapel absatzweise zum Quennesser (5) vorgeschoben werden iz-a,nn.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ65670D DE730663C (de) | 1939-09-22 | 1939-09-22 | Dreimessermaschine zum dreiseitigen Beschnitt von Papierstapeln bei einer Einpressung mit Handanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE730663C true DE730663C (de) | 1943-01-15 |
Family
ID=7207856
Family Applications (1)
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE730663C (de) |
| FR (1) | FR870119A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE939084C (de) * | 1953-01-30 | 1956-03-15 | Karl Krause Ohg | Dreimessermaschine zum dreiseitigen Beschnitt von Papier-, Pappe- od. dgl. Stapeln |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3520219A (en) * | 1967-12-18 | 1970-07-14 | Smithe Machine Co Inc F L | Clamp |
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1939
- 1939-09-22 DE DEJ65670D patent/DE730663C/de not_active Expired
-
1941
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE939084C (de) * | 1953-01-30 | 1956-03-15 | Karl Krause Ohg | Dreimessermaschine zum dreiseitigen Beschnitt von Papier-, Pappe- od. dgl. Stapeln |
Also Published As
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| FR870119A (fr) | 1942-03-03 |
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