DE730487C - Ton- und Bildwiedergabegeraet fuer Schausaeulen, Schaufenster u. dgl. - Google Patents

Ton- und Bildwiedergabegeraet fuer Schausaeulen, Schaufenster u. dgl.

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DE730487C
DE730487C DEW107699D DEW0107699D DE730487C DE 730487 C DE730487 C DE 730487C DE W107699 D DEW107699 D DE W107699D DE W0107699 D DEW0107699 D DE W0107699D DE 730487 C DE730487 C DE 730487C
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photocell
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DEW107699D
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Willy Woelky
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F25/00Audible advertising

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Ton- und Bildwiedergabegerät für Schausäulen, Schaufenster u. dgl. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, de es ermöglichen soll, endlose Ton-und -Bildfilme beliebig oft vorzuführen, wie sie besonders für Werbezwecke, Vorträge usw. benötigt werden.
  • Von den bisher bekannten Methoden der endlosen Filmvorführungen, besonders der Rollenlegung von innen, weicht -die hier beschriebene Erfindung ab und weist mehrere beachtliche Vorteile auf. Neben dem Wegfall des üblichen Umrollens wird durch die lockere Filmstapelung eine weitgehendste Vermeidung der elektrischen Reibungsaufladung des Films (sog. Regenbildung; erzielt, -wodurch eine große Schonung des Filmstreifens erreicht wird. Eine Knickbildung des Films ist in der 'hier beschriebenen Vorrichtung nicht erforderlich. -Die Filmstapelung in hängenden Schleifen bringt außer einer größeren Lebersicht eine gute Betriebssicherheit.
  • Im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren, auch dem der losen Filmstapelung, wird der gewünschte Effekt durch die Einschaltung einer drehbaren Filmauffangvorrichtung in die Filmlaufbahn erreicht. Diese Auffangvorrichtung kann konstruktiv verschieden gebaut werden (s. Beschreibung). Einheitlich ist aber überall das, daß die Teile der Auffangvorrkhtung :erst am Filmablauf das Filmband abfangen (durch Schleifenbildung), dese§s aufnehmen und dann im Weiterdrehen den Film wieder zur Filmzufuhrstelle des Wiedergabegerätes heranbringen. Während der betreffende Filmteil durch die Apparatur läuft, schiebt sich das Magazin leer zur Filmablaufstelle, um dort wieder mit dem Film beladen zu werden.
  • Ton- und Bildwiedergabe geschieht in bekannter Weise. Die hier beschriebene Erfindung ist für verschiedene Zwecke gedacht: z. B. Einbau in Schausäulen, Schaufenster, Eisenbahnzügen, Schiften, Museen, für Ausstellungen, Vortragsreisen usw. überall da, wo eine Bild- oder Tondarbietung gewünscht wird, die keiner Wartung bedarf.
  • Das Filmvorführgerät hat als wesentlichsten Teil das Filmhängemagazin. Dieses ermöglicht es, den Film beliebig oft durchlaufen zu lassen., ohne daß der Film zurückgerollt oder umgewickelt zu werden braucht. Das Gerät .arbeitet in folgender Weise: Fig. i. Ein in Pfeilrichtung kreisender Halterträgeru mit festen oder beweglichen Haltern b in beliebiger Zahl trägt den Filme, dessen eine Schleife durch das ückanntc. hier schematisch dargestellte Filmvorführwerl: in Pfeilrichtung gezogen wird. d bedeuten Filmtransportrollen: ist die Filinschaltrolle, f das Bildfenster,- gi die 7@onz:-11(-und g= die Tonlampe. Lichtquelle, Objektiv sind als unwesentlich weggelassen. Der von der unteren Transportrolle abgewickelte Film fällt zwischen die Halter und wird durch deren Drehung als Schleife abgefangen, um nach einen Rundlauf wieder zum Vorführwerk zu gelangen.
  • Fig.2 zeigt eine andere Lösung, wo an Stelle eines kreisenden Halterträgers ein endloses Band mit angesetzten Halt,-rn den Filmtransport übernimmt. Ansicht von oben, ohne Filmbeschickung.
  • Fig.3. desgleichen, Seitenansicht mit Filmbeschickung, punktiert die hinteren Filmschleifen. Das endlose Band läuft in Pfeilrichtung. Unter dem Vorführwerk die Halter zti und schieben den Film wen, wodurch wieder eine Schleifenbildung zustande kommt. Wenn das endlose Band dann um die Führungsrolle A gleitet, vergröf@ert sich wohl der Abstand der Halter. Da der Film aber in Schleifen liegt, macht dies nichts aus, da diese Spiel genug haben. um um die Ecke zu kommen. Später, am Vorführwerk, wird dann der Film zum Werk hochgezogen, so daß bei der anderen Führungsrolle das endlose Band leer ist, um dann wieder in der Geraden mit Film beschickt zu werden. ' Fig..l -neigt eine Lösung, wonach als Filminagazin ein fotierender Sektorenbehälter gedacht ist. Im gleichen Sinne sind auch noch verschiebbare: Behälter , Fig. 2 sinngemäß angewandt r möglich.
  • Das mit endlosem Film versehene Vorführwerk, z. B. in einer Schausäule, schaltet sich mittels bekannter Mittel, z. B. einer Schaltuhr, zu einer gegebenen Zeit ein. Es erscheint dann auf einer Projektionstläch° und bei entsprechender optischer Spiegeleinrichtung auch auf mehreren Flächen das bewegliche Bild. Bei Tonbildfilmen ertönt dazu aus den Lautsprechern die akustische Begleitung. Zur gewünschten Zeit schaltet sich die Apparatur wieder aus oder schaltet sich auf eine Diashop- bzw. Epid.iaskopeinrichtung zur Vorführung stehender Bilder um.
  • Für Zwecke reiner Tondarbietung, wie Durchgabe von Werbetexten z. B. auf Ausstellungen und Messen. stets gleichbleibenden Vorträgen z. B. bei Museumsführungen, musikalischen Dauerunterhaltungen usw. wird an Stelle eines Bild- und Tonfilms ein Filmstreifen finit einer oder mehreren Tonspuren eingespannt. Es funktioniert diese Anordnung in folgender Weise: Nachdem der Apparat angelaufen ist, zieht der durchsichtige Film in bekannter Weise an einer Tonlampe vorhei, der gegenüber eine Photoz,-ll° den Ton abtastet und in elektrische Schwingungen umsetzt. Ist der Film (Tonträger einmal durch die Tonabnahmevorrichtung gelaufen. d. h. hat sich der Drehkern einmal -,-dreht, so kann z. B. ein mit dem Drehkern bzw. der Drehtrommel oder ähnlich verbundener Hebel vor dein zweiten Umlauf die Tc»ilamp: mit der Photozelle um eine Tonspur weiter seitwärts auf dein Film verschieben. Dieses ist mehrmals denkbar, soweit Tonspuren vorlianden sind. Dann folgt Rückstellung auf Anfangsstellung.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die Anbringung vors Tonabnäbmevorrichtungen @ z. 13. Toiilampc finit Photozelle für jede Tonspur extra. I?s bräticht dann nur jeweils der Strom für einen gewünschten Tonabnehmer eingeschaltet werden. Umschaltung durch mit dem laufenden Magazin verbundene Hebel ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. z. B. auch elektromagnetisch, weshalb auf eine zeichnerische Darstellung verzichtet ist.

Claims (3)

  1. PATE\'i'AISPRÜCHI:: i. Ton- und Bildwiedergabegerät für Schausäulen. Schaufenster ti. dgl. mit aus Photozelle und Tonlampe bestehender ' Lichttomviedergabevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufstapelung eines endlosen, langen Bild- und Tonfilms in hängenden Falten ein in die Laufbahn des Films eingeschalteter, mit radialen Greifern (b. ausgestatteter Drehkern, ein mit Greifern ausgestattetes endloses Laufband oder eine' durch radiale Wände in Kammern unterteilte Drehtrommel dient, durch deren Greifer oder Wände der Film aufgefangen und in Schleifen oder Falteis gelegt wird.
  2. 2. Ton- und Bildwiedergabegerät nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Photozelle und Tonlampe b,-i Filmen mit mehreren Tonspuren durch ein mechanisches, elektromagnetisches oder ähnliches Schaltmittel auf beliebige Tonspur verschiebbar sind. -
  3. 3. Ton- und Bildwiedergabegerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Tonspur je eine Tonlampe mit Photozelle angebracht ist, die wahlweise mechanisch, elektromagnetisch o. dgl. einschaltbar ist.
DEW107699D 1940-08-29 1940-08-29 Ton- und Bildwiedergabegeraet fuer Schausaeulen, Schaufenster u. dgl. Expired DE730487C (de)

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